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Unabhängig, ob man in einer Mietwohnung lebt, der Eigentümer ist oder gar ein Haus besitzt, die eigenen vier Wände bzw. die Böden müssen in sämtlichen Fällen sauber gehalten werden. Neben der eigenen Arbeit und weiteren Verpflichtungen bleibt da meistens recht wenig Zeit und zu den schönsten Aufgaben gehört das Staubsaugen sicherlich auch nicht. Auf dem Markt gibt es mittlerweile einige tolle Geräte, die Euch diese Aufgabe erleichtern bzw. zum Teil abnehmen. Die Rede ist hier von sogenannten Roboterstaubsaugern, welche in unterschiedlichen Preiskategorien erhältlich sind und demnach auch mit verschiedenen Features glänzen. Wir haben uns für Euch den iRobot Roomba 980 Saugroboter einen ganzen Monat genauestens angeschaut. Neben einer Smartphone-Steuerung glänzt das Top-Modell des Unternehmens, welches zugleich auch zu den neusten gehört, auch mit einem intelligenten Navigationssystem und einigen weiteren Funktionen, welche wir Euch heute in unserem Review genauestens vorstellen möchten.

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Der iRobot Roomba 980 Saugroboter wird aus robustem Kunststoff gefertigt, welcher einen sehr guten Eindruck macht und zum größten Teil in einer Hochglanzoptik gestaltet ist. Wie die anderen Modelle des Unternehmens ist die Saughilfe dabei komplett rund gestaltet und die Verarbeitung ist sehr präzise und somit auf einem wirklich sehr hohen Niveau. Während die seitlichen Ränder inklusive Kanten in einem schwarzen Farbton kreiert wurden, finden wir im oberen Bereich einen Braun/Beige-Ton vor, welcher zur Mitte hin immer ein weniger heller wird, wobei die Farbe je nach Lichteinstrahlung die Optik ein wenig verändert. Doch auf der in Hochglanz gestalteten Oberfläche gibt es deutlich mehr zu entdecken, hier hätten wir beispielsweise den schwarzen Griff im oberen Bereich, welcher mit einem silbernen iRobot-Logo geziert wird und den Transport erleichtert.

Etwas tiefer finden wir zudem zwei Schwarze Tasten vor, die den Saugroboter zum Dock schicken bzw. die Spot-Reinigung  starten – zu dieser später mehr. Mittig sehen wir dann noch eine große silberne Taste, mit der man den Saugroboter einschaltet, aber auch die Reinigung aktiviert. Über den Tasten befinden sich außerdem auch einige LED-Symbole, welche aufleuchten, wenn der Roboter am Dock oder gerade beim Saugen eurer vier Wände unterwegs ist. Hier hätten wie beispielsweise die Akkustandsanzeige, die Wifi-Verbindung sowie die Füllstandanzeige und ein Warndreieck, wenn es irgendwelche Probleme geben sollte. Wie die grün beleuchtete Clean-Taste werden auch die Symbole in einem gleichen Farbton dargestellt. Etwas tiefer finden wir außerdem noch die iAdapt-Kamera, die in Verbindung mit etlichen Sensoren für die Navigation benötigt wird sowie am unteren Rand eine große Entriegelungstaste, auf die wir noch später zu sprechen kommen. Das Gesamtdesign des Roboters ist dabei wirklich gelungen, wirkt optimal gestaltet und zudem modern und man hat hier stets das Gefühl bei einem hochwertigen Gerät zugegriffen zu haben.

Die seitliche Kante vom iRobot Roomba 980 Saugroboter ist in einem matten Uni-Look gestaltet. Neben der bereits erwähnten Entriegelungstaste sehen wir hier außerdem viele Lüftungsschlitze, welche ebenfalls einen sehr guten Eindruck machen. Zusätzlich zum festen Kunststoff verwendet das Unternehmen hier außerdem auch ein weicheres gummiertes Material im unteren Bereich. Der komplette Rand ist dabei wie ein Ring um den Haupt-Body gestaltet und dient gleichzeitig als Federung, wenn der Saugroboter gegen ein Möbelstück oder Ähnliches fährt. Viele weitere Module befinden sich außerdem auch auf der Unterseite des Gerätes, doch wir widmen uns zunächst dem Auffangbehälter, der mit der Entrieglungstaste geöffnet wird, was sehr einfach vonstattengeht.

Der Auffangbehälter, welcher zum größten Teil in Rot erstrahlt, kann nach der Entriegelung ganz einfach aus dem Gerät herausgezogen werden. Im hinteren Bereich findet man dann eine kleine Klappe, welche einfach zu öffnen ist, um dann den Behälter entleeren zu können. Dieser Prozess ist sehr schnell erledigt, in dem man den Behälter einfach über den Müllsack hält und einfach ausschüttelt. Selbstverständlich finden wir hier auch einen Filter vor, welcher im oberen Bereich des Auffangbehälters zu sehen ist und mit einer Klappe einfach erreicht werden kann, wenn man diesen Reinigen oder Austauschen möchte. Eine kleine gelbe Lasche erleichtert diesen Vorgang nochmals zusätzlich. Ebenfalls zu Umfang dieses Behälters gehören auch noch weitere Sensoren im Innen-, sowie Außenraum, welche beispielsweise das richtige Einsetzen des Behälters bzw. den Füllstand messen. Wie auch die Entnahme des Behälters ist auch das Einsetzen sehr einfach umgesetzt. Einfach in die vorgesehene Öffnung des iRobot Roomba 980 Saugroboters hineinschieben, bis die dazugehörige Taste wieder einrastet.

Auf der Unterseite des iRobot Roomba 980 Saugroboters finden wir einen integrierten Akku, für die Fahrt ein Schwenkrad sowie zwei größere Räder, auch Abgrundsensoren, Boden-Erkennungs-Sensor und Ladekontakte für das Dock sind hier untergebracht. Selbstverständlich findet man auch hier sämtliche Module für die Reinigung eurer vier Wände vor, hierzu gehören die mittig platzierten Gummi-Extraktoren und die Seitenbürste. Letztere ragt dabei über die Kante des Saugroboters hinaus und ist beim Staubsaugen für die Kanten gedacht, die ohne solche Bürsten nicht erreicht werden könnten. Gut gefällt uns außerdem auch, dass alle Module – mit Ausnahme der Sensoren – herausnehmbar sind, um diese zu reinigen oder irgendwann auszutauschen. Auch bestehen diese Reinigungsmodule ebenfalls aus Kunststoff oder Gummi, sodass man diese im Rahmen der Reinigung, auf die wir später zusprechen kommen, auch problemlos mit einem feuchten Tuch gereinigt werden können. Wie im oberen Bereich wirkt zudem auch hier alles sehr robust und präzise verarbeitet bzw. eingesetzt, was unseren guten Gesamteindruck erneut bestätigt hat. Der iRobot Roomba 980 Saugroboter kommt übrigens auf Maße von 35 cm Durchmesser sowie einer Höhe von 9 cm und wiegt 3,94 kg. Zu erwähnen sei außerdem auch, dass zum Packungsinhalt auch ein Ersatzfilter sowie eine Seitenbürste gehört.

iRobot Roomba 980 Saugroboter – ohne Base läuft nichts

Ebenfalls zum Packungsinhalt vom iRobot Roomba 980 Saugroboter gehört die Ladestation, welches ebenfalls aus Kunststoff in Matt/Hochglanz-Optik kreiert ist und mit einem dazugehörigen Stromkabel ausgeliefert wird. Die Ladestation ist dabei recht klein gehalten, ist komplett in Schwarz gestaltet und beherbergt ebenfalls Sensoren sowie die benötigten Ladekontakte und eine LED, welche den Betrieb signalisiert. Die Ladestation muss dabei beim Einsatz des iRobot Roomba 980 Saugroboters angeschlossen sein, da über diese, die Koppelung mit eurem Smartphone vorgenommen wird. Auch für den Ladevorgang ist diese unerlässlich, ein Aufladen über ein Ladekabel, wie bei älteren Modellen, ist hier nicht möglich.

iRobot Roomba 980 – Virtuelle Barrieren

Mit dem iRobot Roomba 980 Saugroboter und Ladestation ist hinsichtlich Packungsinhalt aber noch nicht Schluss. Wir finden in der großen Kartonage nämlich noch zwei zusätzliche Module, welche ebenfalls mit Sensoren ausgestattet sind und als virtuelle Barrieren fungieren, sprich sie blockieren die Bereiche für den Saugroboter, damit dieser hier nicht aktiv wird. Die Module sind dabei ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und machen wie die anderen Module des ganzen Systems einen guten Eindruck. Wir sehen außerdem eine kleine Taste mittig auf dem grauen Body, mit der man zwischen dem Wall-Modus sowie den Halo-Modus wechselt, wobei Ersterer eine gerade Barriere darstellt, welche bis zu 3 Meter aktiv ist, perfekt also, um einen Raum von der Reinigung auszuschließen, da man diesen dann bestens am Eingang platzieren kann.

Schaltet man wiederum in den Halo-Modus, wird die Barriere kreisförmig erzeugt, der Radius beträgt dann 1,2 Meter bzw. 60 cm vom Mittelpunkt des Gerätes aus, dies ist beispielsweise für Tierbesitzer vorteilhaft, da dann die Futternäpfe bestens ausgegrenzt werden können. Hierzu müsste man dann das Modul hinter dem Futternapf platzieren und schon wir eine kreisförmige Barriere errichtet. Die beiden Barrieren-Module werden dabei von 2 Batterien betrieben, die ebenfalls mitgeliefert werden. Da es sich um virtuelle Barrieren handelt, sind diese dementsprechend für die Anwender nicht sichtbar, lediglich für den iRobot Roomba 980 Saugroboter sind diese erkennbar. In dem oberen Bereich integriert das Unternehmen übrigens auch noch LEDs, welche kreisförmig fünf mal blinken, sofern ein Modus aktiviert wurde bzw. wenn die Batterien ausgetauscht werden müssen.

Die Hardware ist Top – nun geht es an die Einrichtung vom iRobot Roomba 980

Nachdem wir Euch die wichtigsten Module vom iRobot Roomba 980 Saugroboter vorgestellt haben, möchten wir uns nun der Ersteinrichtung widmen, die ebenfalls gelungen und eigentlich kinderleicht umzusetzen ist. Als Erstes müssen wir einen geeigneten Aufstellort für die Ladestation finden, hier sollte demnach darauf geachtet werden, dass eine Steckdose in der Nähe ist. Weiter sollte berücksichtigt werden, dass die Ladestation auf einer gerade Fläche direkt an der Wand positioniert wird. Es sollte außerdem darauf aufmerksam gemacht werden, das auf jeder Seite der Station mindestens 0,5 Meter Freiraum besteht, von der Vorderseite aus gesehen beträgt der Wert sogar 1 Meter – auch sollten keine Barrieren in unmittelbarer Umgebung aufgestellt sein, hier nennt das Unternehmen einen Wert von 2,5 Metern.

Während die Entfernung von den virtuellen Barrieren kein Problem darstellt, sind die genannten Werte von der vorderen Seite sowie seitlich schon recht hoch angesetzt, dies macht die Wahl des Aufstellortes besonders in kleinen Wohnungen, wo eventuell wenig freier Platz vorhanden ist, etwas schwieriger. Dennoch müssen die genannten Mindestwerte eingehalten werden, da es sonst passieren kann, dass der iRobot Roomba 980 Saugroboter es nicht schafft, eigenständig an die Ladestation anzudocken, wenn der Saugvorgang beendet wurde bzw. der Akku nachgeladen werden muss. Dies finden wir etwas schade, da der Roboter ja über ein Schwenkrad verfügt und sich unserer Meinung nach auch mit weniger Entfernung auf die richtige Position zum Andock-Vorgang an der Ladestation ausrichten müsste.

Ist der richtige Platz für die Ladestation gefunden und mit dem Strom verbunden widmet man sich nun dem Saugroboter, wo auf der Unterseite des Gerätes erst Mal eine Schutzlasche im Bereich des Akkus herausgezogen werden muss, damit die Kontakte verbunden sind. Nun muss das Gerät manuell auf die Ladekontakte der Ladestation aufgesetzt werden, was Euch beim erfolgreichen Vorgang mit verschiedenen Tönen signalisiert wird, sobald die Clean-Taste aufleuchtet, ist das Gerät einsatzbereit. Mit der Clean-Taste schaltet man dann auch den Roboter ein , ein wiederholtes Betätigen der Taste aktiviert die Reinigung.

Der iRobot Roomba 980 Saugroboter kann aber deutlich komfortabler über das Smartphone gesteuert werden, hierfür benötigen wir die iRobot App für iOS oder Android, welche kostenlos im App Store zum Download bereitsteht. Mit dieser wird dann auch die Koppelung per Wifi vorgenommen, aber auch etliche Features gehören zum Umfang, sodass man beim Kauf dieses Top-Modells auf keinen Fall darauf verzichten sollte.

iRobot Roomba 980 Saugroboter – die Features kommen mit der iOS App

Ist die iRobot-App heruntergeladen, sollte man also zunächst die Koppelung in Angriff nehmen, dieser Vorgang wird Euch beschrieben sowie bebildert, sodass hier niemand Probleme haben sollte. Im Prinzip ist das Ganze wie bei anderen Wifi-Gadgets umgesetzt, man wählt sich in das WiFi-Netz vom Roomba in den Einstellungen des Smartphones ein, dann wird das Setup in der App gestartet. Nun wählt man noch das eigene Wifi-Netz aus, gibt sein Passwort ein und schon ist der iRobot Roomba 980 Saugroboter mit eurem Smartphone gekoppelt. Nach dem kurzen Setup bekommt man dann auch noch die Möglichkeit den Saugroboter etwas zu personalisieren, hier kann man dann beispielsweise einen Namen vergeben, die Sprache auswählen und die Registrierung vornehmen. Die Auswahl der Sprache ist dabei sehr wichtig, erst dann kommen nämliche die Sprachansagen vom Roboter in deutscher Sprache, davor sind diese zwar auch aktiv, aber in englischer Sprache.

Damit ist die Einrichtung vom iRobot Roomba 980 Saugroboter vollständig abgeschlossen, wie erwähnt empfanden wir das Ganze mehr als gelungen, auch wenn die Aufstellung der Ladestation etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, sofern man in einer kleineren Wohnung lebt. Nun kann man auf die ganzen Funktionen in der Applikation, in unserem Fall iOS – zugreifen. Die Gestaltung der App ist dabei schön schlicht und das User Interface ist selbsterklärend, sodass es hier von unserer Seite nichts zu bemängeln gibt.

In der Applikation könnt Ihr nun Wochenzeitpläne erstellen, die mit einer Uhrzeit versehen sind, sprich die Zeit, wo der iRobot Roomba 980 Saugroboter eure Wohnung saugen soll. Dies ist in diesem Fall wirklich sehr praktisch, weil man die Reinigung der Böden auf eine Uhrzeit einstellen kann, wenn man beispielsweise auf der Arbeit ist, sodass man von dem Ganzen quasi nichts mitbekommt. Weiter findet man auch noch Einstellungen für den Turbo-Teppich-Modus, welcher nur beim Top-Modell 980 inbegriffen ist, und die Saugkraft um 10-mal steigert. Hier kann man diesen dann beispielsweise aktivieren oder deaktivieren, am besten aber man stellt diesen auf “Automatisch“, wir zumindest haben diese Auswahl verwendet. Gleiche Einstellungen gibt es außerdem auch für die Reinigungsdurchgänge, die Kantenreinigung sowie das Verhalten, wenn der Auffangbehälter voll ist.

Man bekommt außerdem auch einen Aufgabenverlauf seit erster Inbetriebnahme sowie Tutorials und Hilfestellungen, welche auch über die Webseite in Form von PDF-Dokumenten heruntergeladen werden können. Mit der Clean-Taste kann man den iRobot Roomba 980 Saugroboter außerdem auch direkt per Knopfdruck putzen schicken, leider gibt es aber keine Home-Taste wie am Gerät selbst, wenn man diesen manuell zur Ladestation schicken will, dies sollte mit einem Update nachgeholt werden. Ebenfalls schade empfanden wir, dass das Unternehmen bislang keine Push-Benachrichtigungen anbietet, die beispielsweise Problemmeldungen, welche per Sprachansagen am Roboter zu hören sind, den Anwender auf seinem Smartphone informieren.

Dies gilt übrigens auch für einen Übersichtsplan der bereits erfolgten Reinigung. Der iRobot Roomba 980 Saugroboter legt nämlich bei den ersten Saugvorgängen eine virtuelle Karte an, die beim Saugen quasi die Navigation darstellt, leider ist diese aber nicht einsehbar. Diese würde dann beispielsweise auch die per Smartphone gesteuerte Spot-Reinugng erlauben, bei der das Gerät manuell in einem Raum platziert werden muss, um dann eine sehr intensive Reinigung mit Spiral-Bewegungen und starker Saugleistung, zu starten.

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Jetzt saugen wir aber los

Unabhängig, ob Ihr den iRobot Roomba 980 Saugroboter per Gerätetaste, App oder Zeitplan zum Saugen schickt, bei den ersten Fahrten wirkt das Ganze noch etwas unkoordiniert, was aber ganz normal ist, da das Gerät erst mal alle Bereiche sowie Objekte mit der Kamera samt Sensoren erfasst und die erwähnte digitale Karte erstellt. Dies bedeutet, dass der Roboter zunächst an Gegenstände und auch Mobil anstößt, was aber mit jeder Reinigungsfahrt immer besser wird. Hier konnte das Navigationssystem per Kamera überzeugen, im 4-wöchigen Einsatz wurden erwähnte Kontakte mit Möbeln und Gegenständen größtenteils minimiert. Trotzdem kann es dennoch manchmal passieren, dass der iRobot Roomba 980 Saugroboter nach etlichen Fahrten etwas unkoordiniert durch die Raume fährt, was aber nur auffällt, wenn man diesen wie wir im Test, stets beobachtet. Praktisch ist die Navigation aber nicht nur für das Erkennen von Möbeln, sondern auch, damit das Gerät keine Räume oder Bereiche auslässt. Auch wenn dieser manchmal einen Raum wechselt, merkt er später, dass ein Teilbereich eines Raumes ausgelassen wurde, und holt hier die Reinigung umgehend nach. Auch wenn der Akku leer ist und der Roboter automatisch zur Ladestation fährt, beginnt er mit der Reinigung dort, wo abgebrochen wurde bzw. holt fehlender Bereiche nach.

Ebenfalls sehr angetan waren wir von der automatischen Bodenerkennung, bei der die Saugleistung je nach Belag optimiert wird. Zwar kann man diesen Automatismus in der Applikation auch deaktivieren, wir empfanden das Ganze aber als sehr komfortabel und zudem gut umgesetzt. Fährt der Roboter demnach über einen glatten Boden wie Parkett oder Fliesen ist die Saugleistung geringer und das Gerät demnach auch leiser. Sobald Teppich mit ins Spiel kommt, fängt der iRobot Roomba 980 Saugroboter auf Höchstleistung zu saugen, um auch hier das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Die Lautstärke in beiden Modi  ist dabei schon recht laut, aber nicht lauter als eines herkömmlichen Staubsaugers. Hierfür hat man aber ja die Zeitpläne, sodass gereinigt werden kann, wenn man nicht daheim ist. Praktisch sind auch die Sensoren für die Abgrunderkennung, fährt der Roboter beispielsweise an eine Treppe heran, stoppt dieser und dreht wieder um.

Ein weiteres tolles Feature ist auch die kleine Außenbürste, die für saubere Kanten sorgt und im Test ebenfalls einen guten Eindruck gemacht hat. Spätestens, wenn die interaktive Karte angelegt ist, fährt das Gerät schön an den Kanten vorbei und entfernt auch hier recht erfolgreich den Schmutz, dies gilt auch für Tischbeine oder Ähnliches. Ihr habt außerdem auch die Möglichkeit mehrere Durchgänge zu starten, was zum Beispiel in Haushalten mit Tieren sehr sinnvoll sein kann. Möchte man zudem noch eine gründlichere Reinigung, kann man hier die Spot-Reigung durchführen, welche per Taste am Gerät aktiviert wird, wobei hier der Roboter bislang an der gewünschten Stelle hingestellt werden muss.

Wir sind mit den Funktionen des iRobot Roomba 980 Saugroboters mit AeroForce Reinigungssystem mit 3 Zyklen, welche aus einer Kombination aus Aufwirbeln, Bürsten und Saugen besteht, demnach sehr zufrieden gewesen, besonders durch die Smartphone-Steuerung und die gut umgesetzte Navigation, hat der Saugroboter gegenüber Geräten ohne diese Features deutlich die Nase vorn. Staubsaugerroboter ohne solch eine Navigation fahren nämlich meist einfach nur wild herum ohne ein wirkliches Konzept dahinter, so bleiben etliche Stelle ungesaugt, sodass man hier immer noch mit einem normalen Staubsauger nachhelfen muss.

Aber auch der iRobot Roomba 980 Saugroboter kennt seine Grenzen, dies fängt beispielsweise bei schmalen Kanten an, wo auch die kleine Außenbürste nicht ganz herankommt. Dies gilt auch für sehr enge Bereiche, wo das Gerät einfach nicht hineinpasst, was aber nicht als Kritik anzusehen ist, da dies andere Roboter ebenfalls nicht anders lösen könnten, erwähnen wollten wir es aber dennoch. Mit Kabeln hat der Saugroboter generell keine Probleme, in Verbindung mit begrenztem Raum , ist es uns aber passiert, dass dieser nicht mehr vorankommt, nach mehrmaligen Versuchen wird dann die Saugarbeit beendet und mit einer Fehlermeldung quittiert. Hier muss man das Gerät dann in die Hand nehmen und an einer anderen Stelle platzieren, dann geht die Reinigung wie gewohnt weiter. In unserem Fall ist der Roboter an diese Stelle auch nicht mehr herangefahren, was wir als positiv wahrgenommen haben. Während der ersten Fahrten sollte man zudem darauf achten, dass sehr leichte Gegenstände beachtet werden, hat man beispielsweise eine hohen Kerzenständer aus Glas auf dem Boden stehen, könnte dieser eventuell Kippen, doch auch dieser Umstand betrifft generell alle Saugroboter.

Auch wenn der iRobot Roomba 980 Saugroboter nicht überall hinkommt, saugt er aber auch da, wo man mit einem normalen Staubsauger seine Probleme hat. So fährt dieser beispielsweise problemlos unter die Couch oder das Schlafzimmerbett, um auch hier alles schön staubfrei zu halten. Auch die virtuellen Barrieren haben in unserem Test stets einwandfrei funktioniert, sprich der Saugroboter hat diese stets erkannt und hat dementsprechend die Bereiche nicht gereinigt. Die Wall-Bariere empfiehlt sich zum Beispiel vor der Tür im Badezimmer, das das Gerät nicht für den Kontakt mit nassen Böden vorgesehen ist. In unserem Fall haben wir eine bodentiefe Dusche, sodass wir den Roboter lieber erst gar nicht ins Bad gelassen haben.

Eine kleine Kritik haben wir aber noch bei der Ladestation vom iRobot Roomba 980 Saugroboter. Diese ist nämlich sehr leicht gestaltet, sodass der Roboter diese manchmal verschiebt, wenn er andocken möchte. Wir haben diese wie empfohlen auf einer glatten Oberfläche und direkt an einer Wand positioniert, trotzdem ist es manchmal zu diesem Umstand gekommen. Eine Fixierung mit 3M-Klebestreifen bietet hier also mehr Sicherheit, ist die Ladestation nämlich verschoben, hat das Gerät enorme Probleme wieder zur dieser zu finden bzw. diese steht schief und das Gerät wirkt etwas überfordert. Aber auch wenn die Ladestation schön fest ist, konnten wir wenige Male dennoch feststellen, dass der Roboter nicht immer den direkten Andock-Vorgang bewerkstelligen kann. Teilweise fährt dieser nochmals eine größere Runde, bis er einen zweiten Versuch startet, der dann meistens auch erfolgreich ist. Wirklich problematisch ist das zwar nicht, dennoch sollte das Unternehmen hier ebenfalls nochmals softwareseitig nachbessern.

Positiv aufgefallen ist außerdem noch die lange Reinigungsdauer, welche mit dem integrierten Akku möglich ist. Wir haben den iRobot Roomba 980 Saugroboter in Räumlichkeiten saugen lassen, welche auf 75 Quadratmeter verteilt sind, was mit einer Akkuladung problemlos möglich war. Das Unternehmen nennt beim Top-Modell bis zu 120 Minuten Betriebszeit mit einer vollen Ladung. Eine ebenfalls wichtige Erwähnung ist außerdem auch der eingesetzte AeroForce-Hochleistungsfilter, der laut Hersteller 99 Prozent der Allergene, Pollen und Partikel bis hin zu einer Größe von 10 Mikrometern erfasst. Für Besitzer von Haustieren wird es sicherlich auch erfreulich sein, dass das Unternehmen verfilzungsfreie Aufnahmerollen benutzt, welche wir bereits oben erwähnt haben, die die Haarentfernung problemlos lösen können. 

Auch ein Saugroboter braucht Pflege

Damit euer iRobot Roomba 980 Saugroboter lange unbeschadet seine Arbeit verrichten kann, benötigt dieser selbstverständlich auch Pflege. Hierzu gehört beispielsweise das regelmäßige Entleeren des Auffangbehälters inklusive Filterreinigung, was nach jedem Saugvorgang durchgeführt werden soll. Dies ist aber wirklich nicht mühsam, wie wir oben bereits aufgeführt haben. Wie beim Auffangbehälter wird auch der Filter ganz einfach entnommen und über dem Müllbeutel ausgeschüttelt, das ist ebenfalls sehr schnell erledigt. Zur Reinigung gehört auch die Säuberung der Kameraabdeckung im oberen Bereich sowie der Sensoren, welche am Auffangbehälter vorzufinden sind, dies muss nicht nach jeder Fahrt passieren, aber in regelmäßigen Abständen sollte auch dies nicht vergessen werden. Dies gilt übrigens auch für sämtliche Sensoren und Reinigungsmodule an der Unterseite des Gerätes, da die Entnahme der Rollen und Bürsten aber auch sehr einfach vonstattengeht, stellt dies auch keine wirklichen Hürden dar, zumal das Unternehmen hier auch jeden Schritt genauestens in der Betriebsanleitung erklärt.

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Fazit

Mit dem Kauf eines iRobot Roomba 980 Saugroboter erhält man ein sehr smartes Gerät, welches hochwertig wirkt und zu dem sehr präzise verarbeitet ist. Die verwendeten Materialen machen dabei einen sehr robusten Eindruck. Auch beim Design kann das Unternehmen definitiv punkten, der Saugroboter wirk professionell und schön gestaltet, das Gesamtbild überzeugt demnach auf ganzer Linie. Auch die Module für die virtuellen Barrieren sowie die Ladestation stellen hier keinen Unterschied dar. Gut gefallen hat uns außerdem die einfache Pflege sowie, dass die wichtigsten Module alle sehr einfach abnehmbar und dementsprechend austauschbar sind. Neben guter Hardware bekommt Ihr zudem auch eine gute Software in Form einer Smartphone-App, welche mit einem einfachen User Interface glänzt und die Steuerung des Roboters sehr komfortabel gestaltet, auch wenn unserer Meinung die fehlenden Features nachgereicht werden sollten. Beim generellen Saugvorgang haben wir mit dem Saugroboter ebenfalls gute Erfahrungen sammeln können, auch wenn solch ein Gerät definitiv seine Grenzen hat. Positiv aufgefallen sind auch die verschiedenen Reinigungsmodi, die in Verbindung mit dem Navigationssystem eine gute Leistung erbringen, sprich nach einer kompletten Fahrt waren alle befahrbaren Bereiche schön sauber. Etwas Optimierung könnte hier aber dennoch nicht schaden, dies gilt auch für den Andock-Vorgang bei der etwas zu leichten Ladestation.

Trotz einiger kleiner Kritikpunkte konnte uns der iRobot Roomba 980 Saugroboter im Endeffekt aber dennoch überzeugen. Von einer vollwertigen Reinigung jedes Bereichs kann wegen erwähnter Punkte zwar nicht gesprochen werden, aber die Unterstützung bei der Reinigung der Böden in den eigenen vier Wänden ist unserer Meinung aber schon enorm. Dies ist uns besonders dann aufgefallen, als wir das Gerät wieder zurücksenden mussten, den erst hier merkt man tatsächlich, was für eine gute Arbeit das Gerät geleistet hat. Uns hat der iRobot Roomba 980 Saugroboter hier nämlich schon sehr gefehlt, was definitiv für die Anschaffung des Gerätes spricht, auch wenn wir hoffen, dass das Unternehmen die Features weiter ausbaut.

Der iRobot Roomba 980 Saugroboter kann online für einen Preis von 999 Euro über Media Markt oder Saturn erworben werden, alternativ könnt Ihr auch den iRobot-Shop nutzen. Bei Amazon findet Ihr den Saugroboter ebenfalls, hier verlangen die Drittanbieter aber aktuell knapp 1200 Euro, wobei die unverbindliche Preisempfehlung bei 999 Euro liegt – demnach momentan nicht empfehlenswert. In anderen deutschen Shops könnt Ihr das hier vorgestellte Top-Modell des Unternehmens bislang nicht erwerben.

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