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Auch wenn Apple für das iPhone und iPad nur den eigenen Lightning-Anschluss anbietet, bedeutet dies nicht, dass es keine externe Speichererweiterungen für die Geräte gibt. Bereits im Jahre 2015 haben wir Euch hier den Lightning-Stick Leef iBridge genauer vorgestellt, der bei uns durchaus punkten konnte. Das Unternehmen entwickelte den Lightning/USB-Stick weiter und präsentiert eine neue und schnellere Version, was sich beim Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick verändert hat, haben wir in unserem Test herausgefunden. Optimal geeignet sind die kleinen Gadgets für Besitzer von iPhone und iPad mit einer geringen Speicherkapazität oder auch für diejenigen, die auch mit maximaler Kapazität nicht zurechtkommen. Wir haben uns den Leef iBridge 3 in der Farbe Schwarz angeschaut, das Unternehmen bietet aber auch eine weiße Alternative an. Bei der Speicherkapazität hat sich zur 1. Generation nichts verändert, wir haben uns das 32-GB-Modell angeschaut, Leef bietet aber noch 16 GB, 64 GB, 128 GB und 256 GB an, die sich nur im Preis unterscheiden.

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Der Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick wird aus Aluminium sowie Kunststoff gefertigt, die Verarbeitung ist dabei durchaus auf einem sehr hohen Level. Beide Materialen wirken hochwertig sowie robust und sind gut mit einander verbunden, sodass es hier nichts zu bemängeln gibt. Das Design hat sich dabei nicht wirklich groß verändert, der Stick ist also immer noch im Bereich des schwarzen Kunststoffs gebogen, sodass dieser im angeschlossenen Zustand am iPhone oder iPad nicht wirklich stört. Dennoch sieht das Speicher-Gadget durchaus edler aus, als es bei der ersten Generation der Fall war, dies liegt hauptsächlich daran, dass der größte Teil des Sticks aus einem dunkelgrauen Aluminium gefertigt wurde. Auch ist der Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick etwas dünner geworden, was uns ebenfalls sehr zugesagt hat.

Wir sehen demnach im Bereich des Aluminiums einen direkt in den Body integrierten USB-Anschluss mit 3.1-Standard, was ebenfalls als Änderung zum Vorgängermodell zu sehen ist. Ansonsten gibt es hier nur noch einen Schriftzug, der Rest wurde in Uni gehalten. Für die Krümmung wiederum kommt dann ein gummierter Kunststoff zum Einsatz, diesen hätten wir uns zwar lieber mit einer glatten Textur gewünscht, ein KO-Kritrium ist dies aber sicherlich nicht. Das gummierte Material verschmutzt einfach nur ein wenig schneller, mit einem feuchten Tuch ist das Ganze aber binnen Sekunden erledigt. Zu guter Letzt hätten wir noch den Lightning-Stecker auf der kurzen Seite des Leef iBridge 3 Lightning-Speichersticks, theoretisch direkt hinter der Krümmung, wo ebenfalls etwas Aluminium zum Einsatz kommt. Das Speicher-Gadget für das iPhone und iPad kommt dabei auf Maße von 49 x 12 x 16 mm, wiegt lediglich 12 Gramm und ist MFi-zertifiziert, entspricht demnach Apples scharfen Qualitätsansprüchen.

Zum Lieferumfang des Leef iBridge 3 Lightning-Speichersticks gehört aber noch eine Schutzhülle, die ebenfalls aus einem recht weichen, gummierten Kunststoff besteht und für die Aufbewahrung bzw. den Transport genutzt werden kann. Praktisch an dem Ganzen ist, dass hier eine Vorrichtung angebracht wurde, um die Schutzhülle an eurem Schlüsselbund zu befestigen, damit man den Lightning-Stick stets dabei hat, wenn man unterwegs ist. Da der Stick von der Schutzhülle komplett umschlossen wird, braucht man sich auch keine Sorgen machen, dass die Schlüssel den Anschlüssen schaden könnten. Das Einsetzen des Sticks in die Hülle ist eigentlich recht einfach, durch das weiche Material aber auch etwas Fummelarbeit.

Bevor man den Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick mit dem iPhone oder iPad benutzen kann, muss aber erst die Applikation aus dem App Store heruntergeladen werden, die selbstverständlich kostenlos zur Verfügung steht. Steckt man nun den Lightning-Stick in den entsprechenden Anschluss am iPhone oder iPad ein, erscheint eine Meldung auf dem Display, wo Ihr eine Erlaubnis für die Kommunikation mit dem Gerät geben müsst. Dann ist das Gadget aber auch direkt einsatzbereit und man kann sich in der doch recht modernen aber schlichten App etwas umschauen. Der Stick sitzt übrigens schön fest im Lightning-Port, ein versehentliches Herausfallen ist quasi nicht möglich.

Legt man das Gerät auf den Tisch, liegt dieses natürlich nicht mehr eben auf der Oberfläche, dafür stört der Stick bei der direkten Benutzung in der Hand fast gar nicht. Etwas Sorgen machen uns aber die Kanten des Alubodys im Bereich des USB-Steckers, da diese für Kratzer am Aluminium vom iPhone bzw. iPad sorgen könnten, auch wenn wir bislang keine feststellen konnten. Mit sehr dünnen Cases sollte es keine Probleme geben, auch wenn wir dies nicht pauschal für alle Modelle sagen können.

Die zum Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick benötigte iOS-Applikation präsentiert sich im Startscreen sehr übersichtlich, wir sehen demnach vier Kacheln, welche die Bereiche, Fotos übertragen, Leef Kamera, Medienübersicht und die Dateiverwaltung öffnen. Im oberen Bereich ist noch ein Zahnrad für die Einstellungen vorzufinden sowie etwas tiefer links einen Sync-Button für die Datensicherung (Bilder & Kontakte)  sowie den Passwortschutz “Leef Lock”. Erstere kann automatisch beim Verbinden mit dem iPhone erfolgen, man kann aber auch Zeitintervalle setzen oder den Vorgang manuell anstoßen.

Wir begeben uns als Erstes in den Bereich “Fotos übertragen” wo man eine Übersicht aller Bilder bekommt. Das Ganze ist in drei Bereiche aufgeteilt, welche in der unteren Leiste ausgewählt werden können. Wir sehen also die Bilder auf dem Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick, dem iPhone/iPad selbst sowie der iCloud. Praktisch ist hier, dass man nach Dateien suchen und die Ansicht vergrößern kann, es besteht auch die Möglichkeit, direkt Ordner anzulegen. Weiter haben wir noch eine wählbare Anordnung nach Name, Datum, Größe und Typ, sprich im gesamten gesehen alles, was man für eine ordentliche Verwaltung benötigt.

Möchte man die Dateien nun verschieben, unabhängig ob in andere Ordner, auf das Gerät, die Cloud oder vom Gerät auf den Stick, werden die Dateien mit einem Häkchen rechts markiert, wo man dann neue Auswahloptionen zusehen bekommt. Danach muss der Zielort bestimmt werden, sind verschiedene Ordner angelegt, dann auch diesen. Das Verschieben der Dateien hat im Test übrigens stets sehr schnell funktioniert. Bereits der iBridge 1 hatte hier schon eine gute Geschwindigkeit, diese ist aber noch deutlich schneller geworden. Unserer Meinung nach ist der Vorgang auch etwas unkomplizierter, da die Menus diesmal deutlich simpler aufgebaut sind. Nach fertigem Vorgang kann man noch entscheiden ob die kopierten Fotos vom Gerätespeicher gelöscht werden sollen. Ein Verschieben der Dateien ist dabei nicht immer notwendig, man kann diese nämlich auch alle direkt vom Stick öffnen. Für die Bilder und Videos auf dem iPhone gibt es ebenfalls eine Detailansicht innerhalb der Applikation, lediglich Dateien in der iCloud müssen zunächst lokal oder auf dem Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick abgelegt werden, um diese über die App anzuschauen. Zu erwähnen sei noch, dass iTunes Filme aufgrund Apples DRM-Schutzes nicht auf dem Stick gesichert bzw. angeschaut werden können.

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Der zweite Bereich der iBridge 3 Applikation kümmert sich ebenfalls um mit dem iPhone oder iPad geschossene Bilder, diesmal aber, wenn der Stick noch angeschlossen ist. Öffnet man diesen Modus, sehen wir den bekannten Kameramodus der iOS-Geräte, wo man dann Fotos und Videos anfertigen kann, die dann aber direkt auf dem Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick gesichert werden. Leider ist der Kameramodus sehr reduziert, es gibt keine Live Fotos, Zeitraffer, Panoramafotos oder Slo-Mo-Videos, auch die Bearbeitung sowie Filter sind nicht vorhanden, was wir etwas schade finden. Hier sollte man in Zukunft noch paar Features integrieren, damit dieses lukrativer wird.

Wählt man als Nächstes die Kachel “Medien”, bekommt man eine Gesamtübersicht aller Dateien, die sich wie beim Fotobeispiel verschieben und umbenennen lassen. Auch erscheint wie bei den Bildern das iOS-Share-Menu, wo man Bilder beispielsweise per Mail, iMessage oder in soziale Netzwerke teilen könnte.  Dann hätten wir noch “Dateien verwalten” hier seht Ihr dann die Speicherkapazität eures Gerätes bzw. des Leef iBridge 3 Lightning-Speichersticks. Hier kann man dann auch eine automatische Synchronisation mit den Cloud-Diensten Dropbox, Google Drive, Box oder iCloud aktivieren. Es besteht zudem auch die Möglichkeit, auch hier eine Dateisuche durchzuführen bzw. neue Ordner anzulegen. Der Leef iBridge 3 ist übrigens mit sehr vielen Dateiformaten kompatibel, welche ihr dem eingefügten Screenshot entnehmen könnt.

Auch an die Sicherheit hat das Unternehmen gedacht und integriert das Software-Feature “Leef Lock”, wo man einen Pin vergeben oder Touch ID aktivieren kann, was im Test stets gut funktioniert hat – auf dem iOS Gerät. Das Verschieben von Dateien wird dann nämlich auf dem Mac nicht mehr möglich, was sehr schade ist, eine eigene Mac-Applikation würde hier Abhilfe schaffen. So muss aber der “Lock” zuerst am iOS-Gerät deaktiviert werden. Dann hätten wir noch die Einstellungen des Leef iBridge 3 Lightning-Speichersticks, die aber sehr übersichtlich sind und demnach auch für keine Verwirrung sorgen sollten. Man sieht demnach nur den Speicherplatz vom iPhone und des Speichersticks im oberen Bereich,  die Firmware-Version sowie weitere Hilfestellungen, die relevanten Einstellungen hat Leef bereits in die anderen Bereiche gepackt.

Zu guter Letzt widmen wir uns noch dem Einsatz am Mac bzw. Rechner, wir haben in unserem Test mit einem iMac Retina 5k gewerkelt. Hier wird der Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick ganz normal als USB-Stick erkannt und wird wie alle externen Medien über den Finder angezeigt. Jetzt kann man ganz normal seine Dateien kopieren, Ordner anlegen, wie man es von anderen USB-Medien gewohnt ist. Durch den USB-Standard 3.1, (abwärts kompatibel) ist dann eine sehr schnelle Übertragung möglich, mit USB 3.0, was für die meisten Mac-Besitzer interessant ist,  sind bis zu 5 GBit/s möglich, beim 3.1-Standard beträgt der Wert bis zu 10 GBit/s (Brutto). Zu erwähnen sei noch, dass alle Dateien bzw. Ordner, unabhängig ob am Mac oder iPhone/iPad angelegt, stets auf allen Geräten sichtbar sind, mit der Möglichkeit diese zu editieren.

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Fazit

Der Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick ist sauber verarbeitet und wirkt recht hochwertig, auch das dünnere Design sagt uns zu. Die dazugehörige Applikation wirkt ebenfalls aufgeräumt und modern, das User Interface ist dabei recht selbsterklärend, wir haben keine externe Hilfe oder Anleitungen benötigt. Schade ist allerdings, dass die Kamera innerhalb der App sehr mager ausfällt und dass der Sicherheits-Code vor dem Einsatz am Mac oder Rechner deaktiviert werden muss. Ansonsten ist das Speicher-Gadget für das iPhone und iPad eine gelungene Sache, wenn man seine Dateien stets dabei haben will, ohne den Gerätespeicher zu beanspruchen. Das Update auf die neu Version ist demnach durchaus gelungen, sowohl bei Hardware wie auch Software. Trotz kleiner Kritikpunkte können wir den Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen, sofern Euch der Preis nicht zu hoch ausfällt.

Der Leef iBridge 3 Lightning-Speicherstick mit 32 GB kann für einen Preis von 54,89 Euro über Amazon bestellt werden, hier findet Ihr dann auch alle weiteren Speicherkapazitäten, welche wir anfangs erwähnt haben.

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