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Aus dem Hause Catalyst kommen robuste Cases für das iPhone und iPad, mit den die Geräte mit einem stoßfesten und wasserdichten Schutz versehen werden. So ein robustes Case eignet sich beispielsweise für den Urlaub, einen Outdoor-Ausflug, auf der Baustelle oder wenn die Geräte sich in den Händen von kleinen Kindern befinden, hier gibt es sicherlich noch etliche weitere Beispiele, bei den man iPad und iPhone besonders sicher aufbewahren möchte. Wir haben euch in der Vergangenheit vom zuvor genannten Unternehmen bereits einige Cases für das iPhone und iPad in Reviews vorgestellt und widmen uns heute dem Catalyst Case für das iPad Pro 9,7 Zoll, welches auch mit dem iPad Air 2 kompatibel ist. Das Unternehmen bietet des Weiteren auch eine Alternative für das 12,9-Zoll-Modell an, welches optisch sowie bei den Features identisch ausfällt.

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Das Catalyst Case für das iPad Pro wird aus robustem Polycarbonat und Kunststoff/Gummi gefertigt, Letzteres sehen wir im äußeren Rand der Schale. Das Material ist recht matt gestaltet, macht optisch einen guten Eindruck und fühlt sich außerdem stark gummiert an. Wir sehen außerdem ein dezentes Logo sowie eingearbeitete Buttons, damit alle Bedientasten des iPads weiterhin erreichbar bleiben. Am unteren Rand befindet sich außerdem eine verschließbare Klappe aus gleichem Material, welche Euch Zugang zum Lightning-Port ermöglicht, dies gilt auch für die gegenüberlegende Seite im Bereich des Kopfhörereingangs. Im Kamerabereich verwendet das Unternehmen zudem noch eine hart beschichtete Linse für einen optimalen Schutz. Wir sehen auch etliche kleine Löcher für die Klangwiedergabe, auch ist hier im Innenraum eine Akustikmembrane integriert, die für klare Töne sorgen soll. Alle Öffnungen bzw. Buttons sind sauber verarbeitet, sodass es hier nichts zu bemängeln gibt.

Die innere Seite vom Catalyst Case ist dann mit einer transparenten Polycarbonat-Schale bestückt, in die das iPad Pro eingelegt wird. Da die schwarze Gummierung nur als Rand genutzt wird, ist die Rückseite demnach transparent, sodass das eingelegte Gerät zum größten Teil zu sehen ist. Die transparente Schale ist dabei so gestaltet, dass das iPad ohne Druck eingelegt werden kann, die Fixierung des Gerätes findet nämlich mit dem Displayschutz statt, welches das Gerät zudem auch wasserdicht verschließt. Erwähnt werden sollte noch, dass mit dem Catalyst Case ein Schutz nach IP68-Standard gegeben ist, was bedeutet, dass das iPad bis zu einer Tauchtiefe von 2 Metern trocken bleibt. Auch Schnee oder Schmutz sollen laut Hersteller nicht an das iPad gelangen. Zudem gibt es noch einen Schutz bei Stößen, hier testet das Unternehmen bei einem Fall aus 1,2 Metern Höhe.

Aber nun zurück zum zweiten Modul des Catalyst Cases, nämlich dem Schutz für das Display, welcher selbstverständlich transparent gestaltet ist und mit einer recht dezenten schwarzen Umrandung abgeschlossen wird. Der Rahmen besteht dabei aus einem festen Kunststoff, welcher leicht glänzt und an den Kanten abgerundet wurde. Auf der anderen Seite ist der schwarze Rahmen dann etwas abstehend gestaltet und dient als Einrastmechanismus mit der unteren Schale. Wir sehen außerdem noch eine Öffnung für den Home-Button vom iPad Pro, welcher mit einer hauchdünnen Folie versehen ist, mit diesem soll dann auch Touch-ID weiterhin problemlos funktionieren. Die Displayfolie selbst besteht ebenfalls aus einem festen Kunststoff, auch wenn das Material dennoch recht flexibel ist. Grundsätzlich ist auch hier alles sauber verarbeitet und die verwendeten Materialien machen einen guten Eindruck. Lediglich die Folie für das Display wirkt nicht ganz so hochwertig, hier ist demnach noch etwas Luft nach oben offen. Das gesamte Case kommt auf Maße von 25.64cm x 18.59cm x 1.80cm.

Ganz am Ende des Packungsinhalts vom Catalyst Case sind wir aber noch nicht, den im Boden des Pakets befindet sich noch ein kleiner Stand, der zunächst komplett flach gehalten ist, in Schwarz umgesetzt wurde und ebenfalls aus einem festen Kunststoff besteht, welches sich zudem recht glatt anfühlt. Das Material ist dabei durch aus ok, einen sehr  hochwertigen bzw. stabilen Eindruck macht das Ganze aber eher nicht. Diesen kann man nun an entsprechenden Stellen zusammenknicken, dann die innere Lasche durch die Öffnung durchstecken, und daraus ergibt sich dann ein kleiner Stand für das iPad Pro samt Case. Wie gut das funktioniert, werden wir gleich noch näher beschreiben.

Einfach rein – schwerer raus

Möchte man nun sein iPad Pro mit dem Catalyst Case schützen, muss dieses zunächst ordnungsgemäß hineingelegt werden. Hierfür nehmen wir die untere Seite und drücken das iPad in die transparente Polycarbonat-Schale, was ohne Kraftaufwand vonstattengeht. Anders als bei normalen Hartcases gibt es hier nämlich keinen Rand, wo das Gerät mit etwas Druck oder leichtem Biegen hineingedrückt werden muss. Das eingelegte Gerät liegt demnach in der eng anliegenden Schale, könnte in diesem Zustand aber noch beim Umdrehen herausfallen, weswegen auf den Deckel bzw. Displayschutz nicht verzichtet werden kann. Diesen drückt man nun vorsichtig in die entsprechenden Öffnungen der unteren Schale, was mit einem Einrastgeräusch signalisiert wird. Man sollte hier besonders darauf achten, dass der Displaydeckel überall schön fest angedrückt wurde, erst dann ist nämlich der wasserdichte Schutz gegeben.

Bevor wir zu unseren Erfahrungen im Alltag kommen, möchten wir aber noch auf die Entnahme des Gerätes zu sprechen kommen, diese ist nämlich etwas schwieriger als es beim Einlegen der Fall ist. Zwar lässt sich das iPad ganz locker aus der Polycarbonat-Schale herausnehmen, aber das Entfernen vom Displayschutz ist schon eine recht fummelige Angelegenheit, da dieser recht fest in der unteren Schale sitzt. Das Unternehmen hat zwar an der Ecke an eine kleine Aussparung gedacht, welche man zum Anheben des Deckels bestens mit dem Finger erreichen kann, aber etwas Kraftaufwand ist nötig. Feste ziehen ist hier aber nicht anzuraten, den sonst kann sich der Rahmen um die Displayfolie sehr schnell verbiegen. Mann muss also zwar recht stark ziehen, aber immer nur so, dass die einzelnen Zacken, welche in den Öffnungen der Schale stecken, sich einzeln lösen. Zu bewältigen ist dieser Vorgang sicherlich für jeden, doch wirklich komfortabel empfanden wir das Ganze nicht, auch wenn wir nicht sagen können, ob ein leichterer Mechanismus den Schutz des Gerätes nicht verschlechtert hätte.

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Guter Grip & wenige Einschränkungen

Als Begleiter auf einigen Ausflügen hat das Catalyst Case uns aber definitiv überzeugt, was den Schutz vom iPad Pro angeht. Das Gerät sitzt schön fest im Case und kann hier definitiv nicht herausfallen, selbst bei einem Sturz bleibt dieses verschlossen. Ebenfalls punkten kann dieses Modell was die Staub -, bzw. Wasserdurchlässigkeit angeht, in unserem Test ist das iPad Pro stets sauber und trocken geblieben, hier muss man aber drauf achten, dass die Lasche am Lightning-Port und dem Klinkenstecker-Eingang gut verschlossen wird. Durch die Lautsprecheröffnungen kann ebenfalls nichts in das Innere eindringen, da hier im Innenraum ebenfalls eine dünne Folie angebracht wurde. Ebenfalls positiv aufgefallen ist der gute Grip des Catalyst Cases, der dank des breiten Gummis auf der kompletten Umrandung erreicht wird, das Case liegt wirklich gut in der Hand. Verglichen mit dem blanken Gerät aber auch recht klobig, was die gute Haptik etwas zerstört, da wir hier aber von einem Outdoor-Modell reden, welches bestmöglichen Schutz bieten soll, geht dieser Umstand schon in Ordnung, auch wenn wir dieses eher als zusätzliches Case sehen, sprich für die Einsatzzwecke, wo solch ein Schutz nötig ist. Für den Alltag bzw. Zuhause und Büro würden wir weiterhin zu einem dünneren Schutz greifen.

Durch die maßgenau platzierten Buttons kann man zudem auch alle Bedienelemente vom iPad Pro weiterhin nutzen, etwas stärker drücken ist hier aber schön nötig. Auch die Nutzung des Home-Buttons samt Touch-ID ist wie versprochen weiterhin kein Problem, dies gilt auch für das Display, auch wenn hier die Haptik anders ausfällt, als wenn man kein Displayschutz nutzt. Dies bedeutet, dass die Folie zwar sehr eng am Gerät sitzt, aber dennoch etwas Platz dazwischen ist, sodass das Touch-Gefühl etwas anders wahrgenommen wird, man merkt halt den kleinen Zwischenraum, auch wenn die Eingaben und Gesten stets sofort erkannt wurden. Das Display wirkt weiterhin schön scharf und auch die Farbdarstellung bleibt weiterhin unverändert.

Ebenfalls uneingeschränkt nutzbar sind beide Kameras, bei einigen Testaufnahmen mit und ohne Case gab es keine Unterschiede. Bei der Audiowiedergabe kann man ebenfalls von einer sehr guten Leistung sprechen, zum Teil empfanden wir den Klang sogar noch besser, als ohne Case, wenn man bedenket, dass das Case schon recht dick ist, schon herausragend. Zu erwähnen sei außerdem noch der Lightning-Port bzw. der Zugang am Case selbst. Hier sollte man darauf achten, dass man keine zu dicken Stecker benutzt, maximal sind 11.5 mm x 6 mm möglich, damit die Kunststoffummantelung durch die Öffnung im Polycarbonat-Gehäuse durch passt – beim 3,5 mm Klinkenstecker-Eingang beträgt der Wert 6 mm.

Zu guter Letzt noch der kleine Stand, der für das schnelle Aufstellen zwar durchaus ok ist, aber mit hochwertigen Stands nicht verglichen werden sollte. Zum Filmschauen oder ähnlichem kann man das Gerät im Catalyst Case demnach in einem guten Winkel positionieren, hier sind 4 Stufen wählbar. Zum Schreiben von langen Texten ist das Ganze aber eher nicht geeignet, da der Stand doch recht schnell nach hinten rutscht. Leichte Touch-Eingaben oder mal kurz was Tippen ist aber problemlos möglich. Praktisch ist auch, das dieser auseinander geklappt sehr flach ist und demnach kaum Platz benötigt, wenn man unterwegs ist.

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Fazit

Mit dem Catalyst Case bekommt man ein besonders robustes Case für das iPad, welches sauber verarbeitet ist und so konzipiert wurde, dass kein Wasser oder Staub/Schmutz an das Gerät gelangen kann. Neben dem IP-68-Standard prüft das Unternehmen auch die Stoßfestigkeit bei einem Fall aus 1,2 Metern Höhe, hierfür richtet man sich nach den Vorgaben des Militärstandards MIL-STD 810G – dies passiert bei jedem ausgeliefertem Case. Neben einem guten Schutz punktet das Case auch mit einem sicheren Grip, auch wenn die Haptik des dünnen Geräts verloren geht. Positiv ist außerdem, dass das iPad im eingelegten Zustand weiterhin im vollen Funktionsumfang genutzt werden kann, auch wenn die Touch-Bedienung des Displays etwas anders wirkt. Für einen Outdoor-Ausflug, die Arbeit oder Ähnliches ist es sicherlich genau das richtige Case, für den Normaleinsatz sehen wir dieses Modell aber eher nicht, hier ist uns dann das dünne Design des iPads deutlich wichtiger. Wenn man also einen besonders robusten Schutz für sein iPad Pro benötigt, gibt es am Catalyst Case nur wenig auszusetzen, sodass man hier eigentlich ohne Bedenken zugreifen kann.

Das Catalyst Case für das iPad Pro 9,7 Zoll kann für einen Preis von 124,97 Euro über Amazon bestellt werden. Wie bereits erwähnt, ist dieses Modell auch mit dem iPad Air 2 kompatibel. Wer das größere 12,9-Zoll-Modell sein eigen nennen kann, muss für den robusten Schutz 148,97 Euro hinblättern.

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