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UGREEN NAS: Notizen-App einrichten – Erste Schritte auf dem NAS – Tutorial




NAS-Team









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7 Min. Lesezeit

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Tutorial-Reihe

Für diese Tutorial-Reihe setzt das NAS-Team auf aktuelle Modelle von UGREEN und arbeitet dabei mit den Systemen DXP4800 Plus (Review), DXP4800 Pro (Review) und DH4300 Plus (Review) sowie dem KI-NAS iDX6011 Pro (Review). Als Speichermedien kommen Festplatten aus den Serien Seagate IronWolf sowie Western Digital Red Plus zum Einsatz. Beide Reihen haben sich im bisherigen Dauerbetrieb als zuverlässig und leistungsstabil erwiesen und können daher bereits vorab empfohlen werden. Einen direkten Vergleich findet ihr im Festplattenvergleich.

Der Einkaufszettel, die Idee für das nächste Projekt: Notizen entstehen nebenbei, an jedem Ort und zu jeder Tageszeit. Damit sie nicht in Chatverläufen und auf Papierzetteln verloren gehen, braucht es einen festen Platz, an dem alles geordnet zusammenläuft. Manche wollen diesen Platz auf der eigenen Hardware haben und nicht bei einem Cloud-Dienst.

Ein solcher Ort findet sich auch im Portfolio von UGREEN: die UGREEN Notizen-App. Sie läuft auf dem NAS, kommt aus dem [App Center] von UGOS und ordnet Inhalte in Notizbüchern, Abschnitten und einzelnen Notizen.

Weil die Inhalte auf dem NAS liegen, muss das Gerät erreichbar sein; Offline tippen und später abgleichen ist nicht vorgesehen. Dieses Tutorial zeigt Installation, Oberfläche, eine erste Struktur und die Sicherung per Export.

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Ziel des Tutorials

Hat man das Tutorial abgeschlossen, ist [Notizen] installiert und eine eigene Hierarchie aus Notizbuch, Abschnitt und Notiz angelegt. Klar ist außerdem, wie .ugnote, Markdown und PDF zur Sicherung gehören. Dazu kommt das mentale Modell: Speichern passiert auf dem NAS, der Client (Browser, Desktop- oder Smartphone-App) öffnet nur den Zugang. Dann überrascht es später nicht, warum unterwegs ohne NAS nichts geht und warum ein Deinstallieren ohne Export die Inhalte mitnimmt.

Außerhalb bleiben eine komplette Block-Referenz, Mobile-Feinheiten und ein eigener Backup-Job in [Sync & Backup]. Exportierte Dateien kann man später in die übliche NAS-Sicherung aufnehmen; hier reicht der Export selbst.

Voraussetzungen

Das NAS läuft unter UGOS Pro 1.19.10.0022 mit Admin-Zugang zum [App Center]. Für den Leitpfad reicht die Web- oder Desktop-Oberfläche des NAS. Die [UGREEN NAS App] auf dem Smartphone öffnet die gleiche App, sobald das NAS erreichbar ist. Eine eigene Store-App nur für Notizen gibt es zum Testzeitpunkt nicht; die Suche im App-Store des Smartphones führt deshalb ins Leere. Getestet mit [Notizen] 1.1.0.0005 (Detailseite im [App Center], Speicherort Volume 1).

Ohne erreichbares NAS kommt man an die Inhalte nicht heran. Ist nur das Smartphone online, das NAS aber aus oder unerreichbar, bleiben Lesen und Schreiben aus. Das folgt aus dem Speichermodell, nicht aus einem fehlenden Extra-Modus.

Was die [Notizen]-App ist (und was nicht)

[Notizen] organisiert Wissen in drei Stufen: Notizbuch, darunter Abschnitte und darunter einzelne Notizen. Der Editor speichert automatisch. Vom Aufbau her ist das ein Blockeditor, vergleichbar mit Notion oder Outline: Inhalte entstehen als Blöcke, nicht als eine lange Rohtextdatei. Blöcke setzt man über die Werkzeugleiste, den Slash / oder das Plus vor einem Absatz. Laut Begrüßungsnotiz bleibt der Stand ohne extra Speichern-Dialog erhalten.

Das ist etwas anderes als [TextEdit] oder [Online Office]. [TextEdit] öffnet Dateien. [Online Office] zielt auf Dokumentenbearbeitung. [Notizen] hält Notizbücher mit Blöcken und eigenem Export. Liegen alle drei in einer gedachten Schublade, sucht man Menüs am falschen Ort und exportiert am Ende das falsche Format.

Jedes UGOS-Benutzerkonto hat seinen eigenen Notizraum. Konto A sieht die Notizen von Konto B nicht und umgekehrt. Eine Freigabefunktion gibt es in Version 1.1.0.0005 aktuell nicht.

Wo die Daten liegen

Die App-Daten sitzen am Installationsort auf dem Volume, standardmäßig versteckt, nicht als normaler Ordnerbaum in [Dateien]. Sichtbare Dateien entstehen erst durch den Export. Einen Ordner „Notizen“ in [Dateien] mit den App-Inhalten darf man deshalb nicht erwarten. Fehlende Treffer dort bedeuten nicht, dass die Daten weg sind, sondern dass der Blick am falschen Ort hängt.

Will man Zugriff auf seine Notizen, braucht man eine Verbindung zum NAS. Ein Sync zwischen Geräten heißt: mehrere Clients gegen ein erreichbares NAS, nicht Offline-Schreiben ohne Gerät.

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App Center: finden und installieren

Im [App Center] reicht die Suche nach Notiz. [Notizen] steht unter [Dienstprogramm]. Mit [Installieren] landet die App auf dem Volume (im Test Volume 1). Danach heißt der Button [Öffnen]; auf der Detailseite stehen Version und Speicherort. Die Versionszeile hilft später beim Abgleich, wenn sich Menüs nach einem Update leicht verschieben.

Suche „Notiz“: Eintrag unter [Dienstprogramm], Status noch [Installieren].

Nach der Installation: Button [Öffnen], Version und Speicherort.

Anschließend liegt [Notizen] als Icon auf dem UGOS-Desktop. Von dort oder über [Öffnen] startet die App.

Icon und Label [Notizen] auf dem Desktop nach der Installation.

Oberfläche und mentales Modell

Die Oberfläche teilt sich in drei Spalten: links Notizbücher und Abschnitte, in der Mitte die Notizliste, rechts der Editor. Beim ersten Start liegt oft die Begrüßungsnotiz [Erste Schritte]. Dort steht bereits, dass Speichern automatisch läuft und / Blöcke öffnet.

Drei Spalten mit [Erste Schritte]: Hinweis auf automatisches Speichern und Slash.

Unten links führt [Einstellungen] zum Dialog für Import und Export von Notizbüchern im Format .ugnote. Darüber sichert oder spielt man Notizbücher wieder ein. Versteckte App-Ordner in [Dateien] zu kopieren ist dafür nicht vorgesehen.

Karten [Notizbuch importieren] und [Notizbuch exportieren]; Hinweis auf das proprietäre Format .ugnote.

Struktur anlegen: Notizbuch, Abschnitt, Notiz

Das Standardnotizbuch reicht zum Ausprobieren. Für dauerhafte Themen lohnt ein eigenes Notizbuch und ein eigener Abschnitt. Ein neues Notizbuch legt man über das Plus oben links an. Abschnitte entstehen über das Menü am Notizbuch: [···], dann [Neuer Abschnitt]. Es öffnet sich ein Dialog; dort trägt man einen eigenen Namen ein, etwa „UGREEN Reviews“, und bestätigt mit [OK].

Am Notizbuch [···]: [Neuer Abschnitt], außerdem [Umbenennen] und [Löschen].

Dialog [Neuer Abschnitt] mit dem Namen „UGREEN Reviews“; mit [OK] anlegen.

Beispielstruktur [Tutorial-Test] mit Abschnitt und Notiz in der Liste.

Mit dem Stift-Symbol oben in der mittleren Liste ([Neue Notiz]) entsteht ein Eintrag. Der Titel steht in der ersten Zeile des Editors. Der Rest folgt darunter. Ein Speichern-Button entfällt.

Erste Inhalte und Blöcke

Im Editor öffnet / das Blockmenü. Gleicher Einstieg: das Plus vor einem Absatz. Im Menü stehen unter anderem [Überschrift 1], [Aufgaben] und [Aufzählungszeichen]. Für den Einstieg reichen wenige Blöcke.

Slash-Menü [Allgemein] mit [Überschrift 1], [Aufgaben] und Listen.

Für Checklisten eignen sich Aufgabenblöcke. Einklappbare Absätze heißen in der Begrüßungsnotiz [Einklappbarer Block]. Das [Inhaltsverzeichnis] öffnet man über das Icon oben rechts im Editorfenster. Es listet Überschriften der geöffneten Notiz auf, worüber man dann zur entsprechenden Überschrift springen kann. Das ist etwas anderes als ein Inhalt-Block mit Links im Notiztext selbst.

Oben im Text ein Inhalt-Block mit Sprunglinks; darunter Aufgabenliste und einklappbarer Block.

Panel [Inhaltsverzeichnis] mit Sprungzielen zu den Überschriften.

Bilder fügt man über Slash oder die Leiste ein. Die Darstellung kennt [Originalbild] und [Kleines Bild], keine freie Pixelgröße in der App.

Eingefügtes Bild in der Darstellung [Kleines Bild].

Sichern und wiederherstellen (.ugnote)

Sichtbare Sicherung heißt Export. Ablauf: [Einstellungen] unten links, dann [Notizbuch exportieren]. Der Assistent fragt Notizbuch und Speicherort ab und exportiert danach. Ziel ist [Lokal] (Download über den Browser) oder ein Ordner im [NAS-Dateisystem]. Den Speicherort-Dialog gibt es auch beim Export einer einzelnen Notiz weiter unten. Zum Zurückspielen: [Einstellungen], dann [Notizbuch importieren] und die .ugnote-Datei wählen. .ugnote ist laut Dialog das proprietäre Format der App.

Sollen Notizbücher auch nach einer Neuinstallation verfügbar sein, braucht es vorher zwingend den Export als .ugnote-Datei. Sonst startet die frische Installation ohne die alten Inhalte. Es können auch mehrere Notizbücher auf einmal gesichert werden. Diese werden dann automatisch in einer zip-Datei gesichert. Beim Reimport muss die zip-Datei aber entpackt und jede einzelne Notiz separat zurückgesichert werden.

Existiert beim Import schon ein Notizbuch gleichen Namens, fragt die App nach. [Beides behalten] legt eine weitere Kopie an. [Überschreiben] ersetzt das vorhandene Notizbuch. Wichtig an dieser Stelle: Dieser Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen. Bei Unsicherheit liegt [Beides behalten] näher, auch wenn danach zwei ähnlich benannte Notizbücher in der Liste stehen.

Bestätigung nach [Überschreiben]: unwiderruflich; [Abbrechen] bricht ab. Die Alternative [Beides behalten] steht einen Schritt früher.

[Deinstallieren] und [Deaktivieren]

Beide Optionen liegen auf der Detailseite von [Notizen] im [App Center].

[Deinstallieren] entfernt die App und die darin liegenden Notizen. Nach einer Neuinstallation startet [Notizen] wieder leer. Wie bereits zuvor erwähnt: Ohne vorherigen Export sind die Inhalte weg. Der Bestätigungsdialog fragt nur, ob man die App deinstallieren möchte. Ein Hinweis auf Notizverlust fehlt dort. Deshalb gehört der Export vor den Klick auf [Deinstallieren], nicht danach.

Nur die Frage nach dem Deinstallieren, ohne Notiz-Warnung.

[Deaktivieren] schaltet die App aus. Der Dialog warnt ausdrücklich vor möglichem Datenverlust. Im Test waren die Notizen nach erneutem Aktivieren noch da; trotzdem vorher exportieren, wenn der Bestand wichtig ist. Deaktivieren ist eine Pause mit Warnhinweis. Deinstallieren entfernt die App inklusive Inhalt und warnt nicht vor dem Notizverlust.

Dialog [Anwendung deaktivieren] mit Warntext; [Abbrechen] oder [Bestätigen].

Export einer Notiz (Markdown / PDF)

Über das Menü [···] an der Notiz lassen sich einzelne Notizen als Markdown oder PDF ausleiten ([Als Markdown exportieren], [Als PDF exportieren]). Auch hier wählt man [Lokal] oder [NAS-Dateisystem].

Menü [···] mit Markdown- und PDF-Export.

Speicherort [Lokal] oder [NAS-Dateisystem], danach [Exportieren].

Markdown nimmt Text und einfache Struktur mit. Farbige Überschriften landen in der .md oft als HTML-<span>, einklappbare Blöcke als normale Absätze. Bilder stecken in der .md nicht als Bilddatei, sondern nur als Dateiname. Im PDF sind eingefügte Bilder enthalten. Egal ob die Notiz [Kleines Bild] oder [Originalbild] zeigt: Im PDF erscheinen sie in voller Seitenbreite. Für die editierbare Rückkehr ins Notizbuch bleibt .ugnote.

Die exportierte Markdown-Datei liegt danach in [Dateien] und lässt sich etwa in [TextEdit] öffnen.

.md in [Dateien], Inhalt in [TextEdit] geöffnet.

Ein PDF lässt sich außerhalb der App öffnen und prüfen. Zurück in die App als editierbares Notizbuch führt der PDF-Weg nicht; dafür bleibt .ugnote.

PDF-Export mit Bild in voller Seitenbreite, hier in OnlyOffice geöffnet.

Typische Stolpersteine

Ohne NAS-Verbindung kein Zugriff über die [UGREEN NAS App]. Unterwegs tippen setzt Erreichbarkeit voraus (Heimnetz, VPN oder den Remote-Weg, den man ohnehin eingerichtet hat).

Vor [Deinstallieren] zuerst exportieren: Die UI erinnert nicht an den Notizverlust.

Beim Import [Überschreiben] nur wählen, wenn das vorhandene Notizbuch wirklich ersetzt werden soll.

Bei Bildnotizen reicht Markdown allein oft nicht: In der `.md` steht nur der Dateiname. PDF nimmt das Bild mit (in voller Seitenbreite).

Zwei Benutzerkonten teilen sich die Notizen nicht; in Version 1.1.0.0005 gibt es keine Freigabefunktion.

Tutorial-Abschluss

Mit Installation, Drei-Spalten-Modell, eigener Struktur und Export ist [Notizen] auf dem UGREEN NAS für den Alltag eingerichtet. Die Grenzen bleiben: Speichern auf dem NAS, Zugang nur bei Erreichbarkeit, Sicherung über Export, Vorsicht vor [Deinstallieren] ohne `.ugnote`. Was in der App zählt, sichert man sichtbar als Datei, bevor man die App entfernt.

Auf dem Smartphone öffnet man [Notizen] über die [UGREEN NAS App], sobald das NAS erreichbar ist. Exportierte Dateien im persönlichen Ordner kann man später in die übliche NAS-Sicherung aufnehmen, damit die Sicherung nicht nur in der App existiert.

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