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Hogwarts Legacy mit DLSS 5: Grafikupdate erreicht GeForce NOW Ultimate




Redaktion









Mobile & Cloud Gaming




4 Min. Lesezeit

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Hogwarts Legacy mit DLSS 5 lässt sich nach Angaben von Nvidia seit dem 5. November über GeForce NOW Ultimate spielen. Der Hersteller bestätigt die Freigabe in seinem aktuellen GeForce-NOW-Beitrag. Das Grafikupdate soll Beleuchtung und Materialien verfeinern und lässt sich auch beim Streaming auf unterstützte Smartphones und Tablets nutzen. Die Berechnung übernimmt dabei ein Rechner im Rechenzentrum. Das eigene Mobilgerät braucht deshalb keine GeForce-Grafikkarte, wohl aber eine geeignete Verbindung und den passenden Zugang zum Spiel.

Was Hogwarts Legacy mit DLSS 5 am Bild verändert

Hinter der Neuerung steckt das sogenannte 3D-Guided Neural Rendering. Dabei verarbeitet ein KI-Modell das bereits von der Spielengine berechnete Bild weiter. Laut Nvidias technischer Vorstellung des Hogwarts-Updates bleiben die zugrunde liegende Geometrie und die Texturen erhalten, während die Technik zusätzliche Licht- und Materialdetails erzeugt. Gemeint sind etwa feinere Schattierungen, stärker ausgearbeitete Oberflächen und veränderte Reflexionen.

Avalanche Software hat die Umsetzung gemeinsam mit Nvidia abgestimmt. Der Hersteller beschreibt das Ziel, die Umgebung aufzuwerten und zugleich die Identität der Spielfiguren zu bewahren. Entwickler können beeinflussen, wie stark die Verarbeitung einzelne Bildbereiche verändert. Für Spieler steht dagegen ein Schalter in den Grafikoptionen bereit: Nvidia bezeichnet ihn als „Neural Rendering“. Die Technik bleibt damit eine zuschaltbare Darstellungsoption. Wie überzeugend sie in Bewegung wirkt, lässt sich aus den bereitgestellten Vergleichsbildern allein nicht abschließend beurteilen.

Ultimate und ein RTX-5080-Server sind Voraussetzung

Ein GeForce-NOW-Konto allein schaltet DLSS 5 noch nicht frei. In den offiziellen GeForce-NOW-FAQ bindet Nvidia die Funktion an Ultimate und eine Sitzung auf einem Server mit GeForce RTX 5080. Erst in dieser Kombination lässt sich die Option in einem unterstützten Spiel aktivieren. Aus der grundsätzlichen Verfügbarkeit von Hogwarts Legacy im Dienst folgt deshalb keine DLSS-5-Freigabe für sämtliche Tarife.

Für Hogwarts Legacy nennt die aktuelle Ankündigung Steam, Epic Games und Xbox einschließlich Play-Anywhere-Unterstützung. Benötigt wird eine Berechtigung für die jeweils unterstützte Store-Fassung. Der Cloud-Tarif enthält nicht automatisch den Kauf des Spiels. Auch die regulären Zeitbedingungen bleiben bestehen: Die deutschen Mitgliedschafts-FAQ von Nvidia nennen für Ultimate 100 Stunden monatliche Spielzeit und die Möglichkeit, bis zu 15 ungenutzte Stunden in den nächsten Monat mitzunehmen. Das Grafikupdate erweitert diesen Umfang nicht.

Smartphone und Tablet empfangen das fertige Spielbild

Beim Cloud-Gaming werden Eingaben an den entfernten Rechner übertragen und die berechneten Bilder zurückgestreamt. Das macht die neue Darstellung auch auf Geräten zugänglich, die Hogwarts Legacy mit dieser Technik nicht selbst berechnen könnten. Es handelt sich dabei um die gestreamte PC-Fassung; eine eigene Installation des vollständigen Spiels auf dem Handy ist dafür nicht erforderlich.

Die erreichbare Streamingqualität hängt weiterhin vom Endgerät ab. In den deutschen Systemanforderungen für GeForce NOW nennt Nvidia für Android beispielsweise 25 Mbit/s für Full HD bei 60 Bildern pro Sekunde. QHD mit 120 Bildern pro Sekunde setzt dort Ultimate, ein unterstütztes Gerät und 35 Mbit/s voraus. Diese Angaben beschreiben die Streaming-Anforderungen und garantieren keine entsprechende Bildrate in jeder Spielsituation.

Auf iPhone und iPad führt der Zugang nach den FAQ über Safari; zum Spielen verlangt Nvidia ein Gamepad. Für die Verbindung zum Rechenzentrum nennt das Unternehmen eine Netzwerklatenz von unter 80 Millisekunden. Wer auf einem Mobilgerät spielt, muss deshalb neben dem Tarif auch Bedienung, WLAN und die unterstützten Ausgabemodi berücksichtigen. Die neue Grafikberechnung beseitigt keine Verzögerungen oder Unterbrechungen auf dem Übertragungsweg.

Neural Rendering ergänzt die bisherigen Grafikfunktionen

Hogwarts Legacy unterstützt außerdem Multi Frame Generation und Ray Reconstruction. Diese Funktionen erfüllen andere Aufgaben: Die Zwischenbildberechnung ergänzt zusätzliche Bilder, während Ray Reconstruction die Aufbereitung von Raytracing-Effekten übernimmt. Neural Rendering bearbeitet Licht und Materialien im gerenderten Bild. Die Begriffe stehen daher für unterschiedliche Teile der Grafikverarbeitung.

Wie sich unterstützte Funktionen in der Cloud abstimmen lassen, erklärt der Hintergrund zu den DLSS-4.5-Reglern in GeForce NOW. Für die neue Hogwarts-Darstellung ist zusätzlich die konkrete DLSS-5-Unterstützung des Spiels entscheidend. Wer die Option ausprobiert, kann dieselbe Szene mit ein- und ausgeschalteter Verarbeitung vergleichen. Neben Oberflächendetails zählen dabei auch ruhige Konturen bei Kamerabewegungen und das persönliche Empfinden für die veränderte Beleuchtung.

Stand der Recherche: 5. November 2026, 17:55 Uhr MEZ. Die Freigabe und die genannten Funktionsvoraussetzungen beruhen auf den aktuellen Angaben von Nvidia.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: GadgetChecks hat das Hogwarts-Update in GeForce NOW nicht selbst getestet. Die Angaben zur Freigabe und Bildverarbeitung stammen von Nvidia. Eigene Messungen zu Bildqualität, Bildrate und Eingabeverzögerung liegen nicht vor.

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