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Mit dem Galaxy S8 und S8+ hat Samsung ein besonders hochwertiges Top-Smartphone vorgestellt, unserer Meinung nach, ist dieses aktuell konkurrenzlos. Ein sehr modernes und futuristisches Design, präzise Verarbeitung und hochwertige Materialen, machen das Gerät zu einem Handschmeichler und zur Augenweide. Ganz ohne Kratzer bleibt das Gerät allerdings nicht, besonders die Glasrückseite und der Edelstahlrahmen sind schon recht empfindlich, weswegen man um ein Schutzcase nicht herumkommt, wenn man diese vermeiden will. Wir haben uns für Euch die Speck Presidio Cases genauer unter die Lupe genommen und mehrere Wochen getestet. Diese gibt es in verschiedenen Designs, welche für das Samsung Galaxy S8 sowie das größere S8+ verfügbar sind.

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Die Speck Presidio Cases gibt es in verschiedenen Designs, wir haben uns die Standardausführung sowie die Styles Grip und Clear angeschaut, die sich auch hinsichtlich Features minimal unterscheiden. Das Unternehmen bietet aber noch zwei weitere Modelle an, welche wie die “Clear” gestaltet sind, aber noch von einem Glitter-Look bzw. einem Blumenmuster geziert werden. Alle Cases werden dabei aus einem dynamischen stoßdämpfenden Polycarbonat gefertigt, Speck nennt dieses “IMPACTIUM”. Das Material ist sauber verarbeitet, fühlt sich robust sowie hochwertig an und ist in einer Zweischichtkonstruktion gestaltet, was für einen noch besseren Schutz des Gerätes sorgen soll. Speck nennt einen Sturztest von 3 Metern Höhe, bei dem das Gerät keine Schäden davon trägt. Bei dem Clear-Modell fühlt sich das Material übrigens leicht gummiert an und ist glänzend gestaltet, während die anderen Modelle in einem matten glatten Design umgesetzt sind und leicht rau wirken.

An die Bedienelemente des Samsung Galaxy S8 und S8+ hat das Unternehmen selbstverständlich gedacht, dies gilt auch für sämtliche Anschlüsse sowie Kameraöffnung. Die Aussparungen sind dabei ebenfalls maßgenau platziert und präzise ausgearbeitet, sodass die Nutzung dieser ohne Einschränkungen möglich ist. Für die Buttons am Gerät wiederum integriert das Unternehmen kleine Auswölbungen in den Speck Presidio Cases, die quasi über diesen liegen und auch hier eine einfache Bedienung des Gerätes zulassen.

Bevor wir auf die Passform der Speck Presidio Cases zu sprechen kommen, möchten wir aber noch auf die kleinen Besonderheiten der jeweiligen Ausführungen zu sprechen kommen. Zwar sind die Cases in den meisten Punkten recht ähnlich, wie beispielsweise bei der Wahl des Materials und der Zweischichtkonstruktion samt Öffnungen, kleine Abweichungen sind aber dennoch vorhanden, die der Sicherheit des Gerätes sowie dem Grip zugutekommen.

Speziell geht es hierbei um die Ausführungen Presidio und Presidio Grip. Beide Varianten sind im Innenraum mit dezenten Rillen ausgestattet, welche beim Aufprall für einen zusätzlichen Schutz sorgen, da die entstehenden Kräfte vom Gerät weggeleitet werden. Das Presidio Grip hat zudem auch noch Rillen auf der Außenseite, die aus Gummi bestehen und demnach noch sicherer in der Hand liegen, auch wenn der Grip bei den Modellen mit glatten Oberflächen unserer Meinung nach schon mehr als ausreichend ist. Durch die Gummierung haften natürlich auch schnell Staubpartikel, die man aber problemlos mit einem feuchten Tusch abwischen kann.

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Von der Passform her sind die Speck Presidio Cases dann wieder identisch, sprich das Samsung Galaxy  S8 bzw. S8+ sitzt maßgenau, ein Herausfallen ist definitiv nicht möglich. Während das Einsetzen des Gerätes recht einfach vonstattengeht – das Gerät wird einfach in das leicht flexible Material hineingedrückt -, ist das Herausnehmen einen Tick schwieriger, da das Gerät recht fest im Case sitzt. Am besten funktioniert dies, indem man eine Ecke des Cases vom Gerät abstülpt, dann ist die Entnahme ohne großen Kraftaufwand zu bewerkstelligen.

Ansonsten sind die Speck Presidio Cases vom Design eher dünn gehalten, zu den schlanksten Modellen für das Galaxy S8 und S8+ gehören diese aber nicht, wobei man hier auch direkt sagen muss, dass uns bekannte dünnere Ausfertigungen nicht den gleichen Schutz bieten. Selbstverständlich verändert sich auch die tolle Haptik des Gerätes, wobei wir nicht sagen würden, dass diese mit Case schlechter wird, eher anders. Wie bereits erwähnt sind sämtliche Anschlüsse frei und auch die Buttons lassen sich problemlos bedienen, auch wenn hier ein etwas stärkerer Druck nötig wird, dies ist aber ganz normal mit Cases mit eingebauten Tasten, sodass dies nicht als Kritikpunkt zu sehen ist.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Qualität des Materials, welches nicht so kratzanfällig und zudem auch UV-vergilbungsbeständig ist. Gerade bei sehr günstigen Cases aus Polycarbonat gibt hier sehr sehr schnell Verfärbungen, was besonders bei den transparenten bzw. hellen Designs nicht wirklich toll aussieht. Das Speck Presidio Case “Clear” ist beispielsweise auch nach Wochen immer noch komplett ohne solche Verfärbungen. Der Rand des Cases ragt übrigens etwas über das Display hinaus, was zwar für einen guten Schutz sorgt, aber dafür die schöne Optik des an den Ecken abgerundeten Infinity-Displays etwas kaputt macht. Hier gibt es auch Modelle auf dem Markt, die das Gerät oben und unten fixieren, und an der seitlichen Wölbung des Displays etwas tiefer angesetzt sind. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob die Optik oder ein noch besserer Schutz wichtiger ist – etwas tiefer hätte uns persönlich aber besser gefallen.

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Fazit

Die Speck Presidio Cases werden aus einem robusten Material gefertigt, welches hochwertig wirkt und zudem sauber verarbeitet ist. Das Samsung Galaxy S8 und S8+ lässt sich dabei uneingeschränkt weiter benutzen, was durch saubere Aussparungen und eingearbeitete Tasten ermöglicht wird. Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass das Material nicht schnell vergilbt und auch nicht so extrem kratzanfällig ist, wie es bei anderen Cases der Fall ist – auch konnten wir bislang keine Verformungen feststellen. Wer sein Gerät drahtlos auflädt, braucht sich ebenfalls keine Sorgen zu machen, da die Aufladung mit Case bei uns ohne Probleme funktioniert hat. Zu bemängeln gibt es demnach nicht wirklich viel für uns, lediglich der Rand der Cases hätte etwas mehr an das Infinity-Display angepasst werden können, doch das ist ganz klar Geschmacksache. Unser Favorit ist die Ausführung “Clear”, da das edle Gerät weiterhin durch das Case schimmert. Wer ein recht preiswertes Case für sein Samsung Galaxy S8 und S8+ sucht, der kann demnach ohne Bedenken bei den Speck Presidio Cases zugreifen, wir können trotz kleiner Kritik eine Kaufempfehlung aussprechen.

Die Speck Presidio Cases können für einen Preis ab ca. 17 Euro über Amazon erworben werden, die Preise variieren je Design ein wenig. Hier findet Ihr demnach alle Modelle für das Samsung Galaxy S8 sowie das größere S8+, auch die, die nicht Bestandteil unseres Tests waren. Das Unternehmen Speck bietet den Presidio Schutz aber auch für das iPhone und Huawei-Geräte an, die sich preislich nur minimal von den hier getesteten Modellen unterscheiden.

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