Apple News: Neue Siri mit KI-Chat, macOS 27 Features, faltbares iPhone Ultra und mehr
Die Farbfrage rund um das erste faltbare iPhone Ultra sorgt erneut für widersprüchliche Gerüchte. Laut dem Weibo-Leaker Instant Digital hat Apple angeblich noch nicht endgültig entschieden, ob das Gerät überhaupt in Schwarz erscheinen wird. Der Leaker schrieb provokant, Apple habe offenbar „etwas gegen die Farbe Schwarz“, deutete damit aber gleichzeitig an, dass eine schwarze Variante zumindest intern diskutiert wird.
Die Aussage wirkt allerdings ungewöhnlich spät. Das faltbare iPhone soll bereits im September vorgestellt werden, während die OLED-Displays von Samsung Display laut mehreren Berichten bereits in die Massenproduktion gehen. Farbvarianten werden normalerweise deutlich früher festgelegt, weil sie direkten Einfluss auf Produktion, Komponentenbeschaffung und Lagerhaltung haben. Instant Digital hatte bereits im Februar behauptet, dass das Foldable lediglich in zwei Farben erscheinen werde. Damals galt Weiß als einzige bestätigte Variante, während die zweite Farbe offen blieb. Im Mai wiederholte der Leaker diese Angaben praktisch unverändert. Die neue Aussage widerspricht den früheren Berichten zwar nicht direkt, sorgt aber erneut für Unsicherheit darüber, welche zweite Farboption Apple tatsächlich plant.
Parallel dazu berichtete Macworld unter Berufung auf Lieferkettenquellen von einer silber-weißen Version sowie einer dunklen Indigo-Variante ähnlich dem „Deep Blue“-Finish des iPhone 17 Pro. Laut diesem Bericht soll Apple bewusst auf auffällige oder besonders kräftige Farben verzichten. Auch Mark Gurman hatte bereits erklärt, dass Apple das faltbare iPhone eher in klassischen Farben wie Silber, Weiß oder Space Gray positionieren wolle. Das würde zur generellen Strategie des Geräts passen, das als besonders hochwertiges Premiumprodukt vermarktet werden soll. Interessant ist zudem, dass bislang geleakte Dummy-Modelle ausschließlich in Weiß aufgetaucht sind. Gleichzeitig erinnert die Situation an frühere Apple-Produkte wie das iPhone X, das zunächst ebenfalls nur in zwei Farben erschien. Erst ein Jahr später erhielt das iPhone XS zusätzliche Farboptionen.
Eine stark eingeschränkte Farbauswahl hätte beim faltbaren iPhone außerdem praktische Vorteile. Analyst Ming-Chi Kuo warnte bereits mehrfach vor Problemen bei Produktionsausbeute und Fertigungskapazitäten. Zusätzliche Farbvarianten würden die Zahl der SKUs erhöhen und damit Produktion, Lagerhaltung und Logistik komplizierter machen. Gerade bei einem Gerät, das laut Bloomberg deutlich über 2.000 US-Dollar kosten soll und voraussichtlich ohnehin nur in begrenzten Stückzahlen verfügbar sein wird, dürfte Apple wenig Interesse daran haben, die Produktion unnötig komplex zu machen. Das faltbare iPhone Ultra wird weiterhin für September 2026 zusammen mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max erwartet.
macOS 27: Alle bisher bekannten neuen Features
Während sich die meisten Gerüchte zur WWDC 2026 bislang auf iOS 27 konzentrieren, arbeitet Apple offenbar auch an einer umfangreichen Weiterentwicklung von macOS 27. Im Mittelpunkt stehen dabei eine modernisierte Siri, zahlreiche Apple-Intelligence-Funktionen sowie Verbesserungen bei Stabilität und Performance. Das Design von Liquid Glass soll trotz gemischter Reaktionen erhalten bleiben. Laut Bloomberg plant Apple allerdings Anpassungen an Transparenzeffekten und Schatten, weil die aktuelle Darstellung auf großen Mac-Displays weniger gut funktioniert als auf dem iPhone. Besonders Lesbarkeit und Kontraste sollen verbessert werden. Eine komplette Rückkehr zum älteren Design vor macOS Tahoe gilt derzeit jedoch als unwahrscheinlich.
Größere Veränderungen soll dagegen die neue Siri bringen. Apple arbeitet laut den Berichten an einer deutlich intelligenteren Version mit stärkerem Kontextverständnis und Chatbot-Funktionen. Die Mac-Version soll eng an die neue iPhone-Variante angelehnt sein und möglicherweise sogar eine eigenständige Siri-App erhalten. Geplant sind eine neue Oberfläche, tiefere Integration ins System sowie ein dunkles Design mit den Farben der WWDC-Grafiken. Während Siri auf dem iPhone direkt mit der Dynamic Island verbunden werden soll, bleibt offen, ob Apple ähnliche Konzepte auch für die Mac-Notch vorbereitet. Denkbar wäre zumindest eine stärkere Integration in die Menüleiste oder die Spotlight-Suche.
Viele neue Apple-Intelligence-Funktionen sollen außerdem plattformübergreifend erscheinen. Die Photos-App bekommt laut den Gerüchten Werkzeuge wie „Extend“ und „Reframe“. Bilder lassen sich damit mithilfe generativer KI über ihre ursprünglichen Ränder hinaus erweitern oder perspektivisch nachträglich verändern. Zusätzlich testet Apple eine natürliche Sprachsteuerung für Bildbearbeitung, bei der Nutzer Änderungen einfach beschreiben können. Auch Image Playground soll überarbeitet werden. Apple experimentiert laut Bloomberg mit realistischeren Bildmodellen und einer vereinfachten Benutzeroberfläche. Parallel dazu könnten KI-generierte Hintergrundbilder direkt unter macOS erstellt werden.
Die Shortcuts-App soll ebenfalls massiv erweitert werden. Nutzer können Siri künftig beschreiben, welche Aufgabe ein Shortcut ausführen soll, worauf die KI automatisch einen kompletten Ablauf erstellt. Das würde die bisher oft komplizierte Einrichtung deutlich vereinfachen. Zusätzlich baut Apple die bisherigen Schreibwerkzeuge weiter aus. Neben einer KI-Grammatikprüfung sollen verbesserte Umschreibungen und stärkere Textgenerierung integriert werden. Das Ganze dürfte eng mit der neuen Siri verbunden sein. Auch Safari erhält neue KI-Funktionen. Besonders interessant ist die automatische Organisation von Tabs in Gruppen. Das System soll offene Webseiten selbstständig sortieren und thematisch ordnen können, was vor allem bei vielen gleichzeitig geöffneten Tabs hilfreich sein dürfte.
Abseits der KI konzentriert sich Apple laut Bloomberg stark auf Systemqualität. Intern wird macOS 27 teilweise mit Mac OS X Snow Leopard verglichen. Gemeint ist damit ein stärkerer Fokus auf Stabilität, Geschwindigkeit, effizienteren Code und allgemeine Qualitätsverbesserungen statt ausschließlich auf neue Funktionen. Spannend ist außerdem, dass macOS 27 möglicherweise bereits erste Vorbereitungen für zukünftige Touchscreen-Macs enthält. Laut mehreren Berichten arbeitet Apple an einem neuen MacBook Ultra beziehungsweise einem OLED-MacBook-Pro-Nachfolger mit Touchscreen-Unterstützung. Das Gerät wird zwar frühestens Ende 2026 oder eher 2027 erwartet, dennoch könnten bereits in macOS 27 erste Hinweise auf eine touchfreundlichere Oberfläche auftauchen.
Mit macOS 27 endet außerdem endgültig die Unterstützung für Intel-Macs. Das Update soll nur noch auf Geräten mit Apple Silicon laufen, also mindestens mit M1-Chip oder neuer. Gleichzeitig markiert macOS 27 das letzte große Systemupdate mit vollständiger Unterstützung für Rosetta 2. Danach soll nur noch eine eingeschränkte Version für ältere Spiele erhalten bleiben. Für Entwickler ist das ein wichtiges Signal. Anwendungen, die weiterhin Rosetta benötigen, müssen spätestens bis 2027 vollständig auf Apple Silicon umgestellt werden.
Der finale Name von macOS 27 ist bislang noch unbekannt. Als mögliche Kandidaten gelten laut Gerüchten „macOS Big Bear“ oder „macOS Emerald“. Besonders Emerald Bay am Lake Tahoe würde thematisch gut an macOS Tahoe anschließen. Apple wird macOS 27 offiziell während der WWDC 2026 am 8. Juni vorstellen. Die erste Entwickler-Beta soll direkt nach der Keynote erscheinen, eine öffentliche Beta im Juli folgen und die finale Version im Herbst veröffentlicht werden.
Leak: Apple plant Warteliste für neue Siri-Features
Kurz vor der WWDC 2026 hat Mark Gurman weitere Details zur neuen Siri enthüllt, die mit iOS 27 erscheinen soll. Im Mittelpunkt steht dabei Apples Plan, Siri endgültig von einem klassischen Sprachassistenten zu einem vollwertigen KI-Chatbot weiterzuentwickeln. Wie bereits zuvor berichtet wurde, arbeitet Apple an einer komplett neuen Siri-Erfahrung mit deutlich stärkerem Kontextverständnis, längeren Unterhaltungen und tiefer Integration ins gesamte System. Nutzer sollen ähnlich wie bei ChatGPT, Claude oder Gemini fortlaufende Gespräche führen können.
Neu ist nun vor allem die Information, dass Siri-Unterhaltungen über iCloud zwischen Geräten synchronisiert werden sollen. Dadurch würden Konversationen auf iPhone, iPad und Mac automatisch verfügbar bleiben. Apple bewegt sich damit deutlich näher an moderne KI-Chatplattformen heran, die bereits seit längerem dauerhafte Gesprächsverläufe anbieten. Zusätzlich soll Apple Nutzern Kontrolle darüber geben, wie lange diese Unterhaltungen gespeichert werden. Laut Gurman testet Apple Einstellungen, mit denen Siri-Chats automatisch nach 30 Tagen, nach einem Jahr oder gar nicht gelöscht werden. Die Verwaltung soll ähnlich wie bei Nachrichten direkt in den Systemeinstellungen erfolgen.
Interessant ist außerdem, dass Apple die neue Siri intern offenbar weiterhin als „Beta“ beziehungsweise „Preview“ bezeichnet. Das deutet darauf hin, dass Apple trotz der langen Entwicklungszeit weiterhin vorsichtig mit den neuen KI-Funktionen umgehen möchte. Gerade das dürfte für Diskussionen sorgen. Viele der neuen Apple-Intelligence-Funktionen wurden ursprünglich bereits auf der WWDC 2024 angekündigt und haben sich mehrfach verspätet. Die neue personalisierte Siri gilt dabei als eines der größten Probleme innerhalb von Apples KI-Strategie der letzten Jahre.
Laut Gurman könnte Apple deshalb zum Start von iOS 27 erneut auf ein Wartelisten-System setzen. Bestimmte Siri-Funktionen wären dadurch zunächst nur für ausgewählte Nutzer verfügbar, ähnlich wie beim ursprünglichen Start von Apple Intelligence. Welche Funktionen genau davon betroffen sein könnten, ist derzeit allerdings noch offen. Der vorsichtige Ansatz erinnert an die ursprüngliche Einführung von Siri im Jahr 2011. Auch damals blieb der Assistent rund zwei Jahre offiziell als Beta gekennzeichnet, bevor Apple die Kennzeichnung entfernte. Die neue Siri soll nicht nur als eigenständige Chat-App erscheinen, sondern zusätzlich tief in iOS integriert werden. Erwartet werden unter anderem Bildschirmbewusstsein, Zugriff auf persönliche Daten wie Nachrichten, Kalender oder E-Mails sowie deutlich stärkere Systemsteuerung über natürliche Sprache.
Apple hebt neue App-Store-Studie mit 1,4 Billionen Dollar Umsatz hervor
Apple hat neue Zahlen zum App Store veröffentlicht und dabei betont, dass Entwickler weltweit weiterhin stark vom Plattformgeschäft profitieren. Im Mittelpunkt steht eine neue Studie der Analysis Group, die mehrere Rekordwerte für das Jahr 2025 nennt. Demnach ermöglichte das gesamte App-Store-Ökosystem Rechnungen und Verkäufe in Höhe von rund 1,4 Billionen US-Dollar. Apple hebt dabei besonders hervor, dass auf mehr als 90 Prozent dieser Umsätze keinerlei Provision an das Unternehmen gezahlt wurde. Dazu zählen vor allem physische Waren und Dienstleistungen, die über Apps bestellt oder vermittelt wurden.
Die Zahlen sollen erneut verdeutlichen, dass der wirtschaftliche Einfluss des App Stores weit über klassische In-App-Käufe hinausgeht. Apple steht seit Jahren wegen seiner Gebührenpolitik und der Kontrolle über den App Store unter regulatorischem Druck, insbesondere in der EU und den USA. Entsprechend dürfte die Veröffentlichung kurz vor der WWDC auch als strategisches Signal verstanden werden. Besonders stark gewachsen sind laut der Studie Apps mit verbraucherorientierter KI. Diese Kategorie soll beim Umsatzwachstum etwa viermal schneller gewachsen sein als andere App-Bereiche. Das passt zu Apples zunehmendem Fokus auf Apple Intelligence und KI-Funktionen in iOS 27, die nächste Woche vorgestellt werden sollen.
Außerdem erklärte Apple, dass sich das gesamte App-Store-Ökosystem seit 2019 nahezu verdreifacht habe. Damit versucht das Unternehmen zu zeigen, dass Entwickler trotz wachsender Konkurrenz durch Web-Apps, alternative Marktplätze und regulatorische Änderungen weiterhin stark auf Apples Plattform setzen. Die neuen Zahlen erscheinen nur wenige Tage vor der WWDC-2026-Keynote am 8. Juni, auf der Apple unter anderem die neue Siri, umfangreiche KI-Funktionen sowie große Updates für iOS 27, macOS 27 und weitere Systeme präsentieren wird.
iOS 27: Diese neuen Siri-Features werden erwartet
Auf der Worldwide Developers Conference kündigte Apple erstmals die neue Generation von Siri mit Apple Intelligence an. Ursprünglich sollten die wichtigsten Funktionen bereits mit iOS 18 erscheinen, doch intern stieß Apple auf massive Probleme mit der zugrunde liegenden Architektur. Inzwischen arbeitet das Unternehmen laut mehreren Berichten an einer praktisch vollständig neuen Siri-Version, die nun mit iOS 27 erscheinen soll. Die neue Siri soll sich grundlegend von der bisherigen Version unterscheiden. Während Siri bislang vor allem ein klassischer Sprachassistent war, entwickelt Apple daraus nun offenbar einen vollwertigen KI-Chatbot, der mit Diensten wie ChatGPT, Claude oder Gemini konkurrieren soll.
Im Mittelpunkt steht dabei sogenannter persönlicher Kontext. Siri soll direkten Zugriff auf persönliche Inhalte wie E-Mails, Nachrichten, Dateien, Fotos, Kalender, Kontakte und Notizen erhalten. Dadurch soll Siri deutlich komplexere Aufgaben erledigen können als bisher. Apple zeigte bereits Beispiele, bei denen Siri bestimmte Dokumente findet, Inhalte aus älteren E-Mails durchsucht oder Informationen wie Passnummern aus persönlichen Daten erkennt. Zusätzlich arbeitet Apple an einer sogenannten Bildschirmerkennung („Onscreen Awareness“). Siri soll verstehen können, was aktuell auf dem Display sichtbar ist, und darauf reagieren. Beispielsweise könnte eine Adresse aus einer Nachricht direkt zu einem Kontakt hinzugefügt oder ein geöffnetes Bild sofort an eine andere Person verschickt werden.
Auch die Integration in Apps soll massiv erweitert werden. Siri soll künftig Dateien zwischen Apps verschieben, Fotos bearbeiten und versenden, Wegbeschreibungen starten oder Nachrichten verfassen können. Laut Berichten soll Siri dabei nicht nur mit Apple-Apps, sondern auch mit Drittanbieter-Apps interagieren können. Parallel dazu entwickelt Apple eine vollständig neue Chatbot-Erfahrung. Siri soll Webinformationen abrufen, Inhalte zusammenfassen, hochgeladene Dokumente analysieren, Texte generieren und Bilder erstellen können. Anders als konkurrierende KI-Dienste besitzt Siri dabei direkten Zugriff auf persönliche Gerätedaten, was Apple als entscheidenden Vorteil betrachtet. Die neue Siri soll außerdem längere Gespräche führen können, Gesprächskontext behalten und frühere Fragen berücksichtigen. Nutzerpräferenzen sollen ebenfalls dauerhaft verstanden werden.
Auch optisch wird Siri komplett überarbeitet. Laut Mark Gurman integriert Apple Siri künftig direkt in die Dynamic Island des iPhones. Geplant ist eine neue „Search or Ask“-Oberfläche, die per Wischgeste geöffnet werden kann. Siri soll dabei transparente Antwortkarten, Webinformationen, Bilder und Gesprächsansichten ähnlich wie in Nachrichten-Apps anzeigen. Die neue Oberfläche setzt vollständig auf ein dunkles Design. Die Farben orientieren sich an Apples aktuellen WWDC-Grafiken mit Akzenten in Pink, Dunkelblau, Lila und Orange. Zusätzlich soll Siri erstmals eine eigene App erhalten. Diese soll optisch an moderne KI-Chat-Apps erinnern und längere Unterhaltungen inklusive Gesprächsverlauf ermöglichen.
Beim Datenschutz möchte Apple weiterhin einen Schwerpunkt setzen. Laut Berichten soll möglichst viel Verarbeitung direkt auf dem Gerät erfolgen. Für Cloud-Aufgaben nutzt Apple weiterhin Private Cloud Compute, gleichzeitig soll jedoch auch Infrastruktur von Google und deren Gemini-Modelle verwendet werden. Nutzer sollen außerdem einstellen können, ob Siri-Unterhaltungen automatisch nach 30 Tagen, nach einem Jahr oder niemals gelöscht werden. Erstmals plant Apple zudem eine Öffnung für konkurrierende KI-Dienste. Neben ChatGPT sollen künftig auch Claude, Gemini und weitere Modelle direkt integriert werden können. Dafür soll es in den Einstellungen einen neuen Bereich namens „Extensions“ geben.
Dort könnten Nutzer auswählen, welche KI standardmäßig verwendet wird und welche Dienste Siri ergänzen sollen. Auch Funktionen wie Schreibwerkzeuge oder Image Playground sollen mit Drittanbieter-KIs zusammenarbeiten können. Um die neue Siri schneller marktreif zu machen, arbeitet Apple laut Berichten inzwischen eng mit Google zusammen. Die nächste Generation der Apple-Foundation-Models soll teilweise auf Gemini-Technologie basieren. Viele der neuen Funktionen werden allerdings hohe Hardware-Anforderungen besitzen. Deshalb sollen große Teile von Apple Intelligence und der neuen Siri nur auf Geräten wie dem iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max sowie neueren Modellen verfügbar sein.
MacBook Neo war im ersten Quartal Apples meistverkaufter Mac
Das neue MacBook Neo entwickelt sich laut aktuellen Daten von IDC zu einem der erfolgreichsten Mac-Starts der letzten Jahre (via TechCrunch). Bereits im ersten Quartal 2026 soll Apple rund 1,1 Millionen Geräte ausgeliefert haben – obwohl das Notebook erst Mitte März in den Verkauf ging und damit nur wenige Wochen im Quartal verfügbar war. Besonders auffällig ist dabei, dass die eigentliche Nachfrage laut Marktbeobachtern vermutlich noch deutlich höher liegt. Die Auslieferungen sollen erst ab April richtig stark angestiegen sein, wodurch die ersten Quartalszahlen den tatsächlichen Marktstart eher unterschätzen dürften.
Zum Vergleich: Das MacBook Air with M5 kam in seinem Einführungsquartal auf etwas mehr als 900.000 ausgelieferte Geräte, während das MacBook Pro with M5 bei rund 550.000 Einheiten lag. Das MacBook Neo übertraf beide Modelle damit deutlich. Apple positioniert das Gerät bewusst in einem völlig neuen Preisbereich für Macs. Das MacBook Neo startet bei 599 US-Dollar und liegt damit rund 45 Prozent unter dem günstigsten MacBook Air. Trotz des niedrigeren Preises besitzt das Gerät weiterhin ein Aluminiumgehäuse sowie ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display. Um die Kosten zu senken, verwendet Apple allerdings den A18 Pro-Chip anstelle eines klassischen M-Series-Prozessors und kombiniert ihn mit 8 GB Arbeitsspeicher.
Laut IDC gingen etwa 44 Prozent aller ausgelieferten Geräte in die USA. Gleichzeitig entwickelte sich Indien überraschend schnell zu einem wichtigen Markt. Dort sollen trotz des kurzen Verkaufszeitraums bereits rund 18.000 Geräte ausgeliefert worden sein. Händler hätten teilweise Schwierigkeiten gehabt, genügend Lagerbestand zu erhalten. Für Apple geht die Bedeutung des MacBook Neo laut Counterpoint Research weit über reine Verkaufszahlen hinaus. Das Unternehmen könne dadurch erstmals ernsthaft in günstigeren Notebook-Segmenten konkurrieren, in denen Macs bislang kaum vertreten waren. Gerade in einem Marktumfeld mit steigenden Speicherpreisen und zunehmender „Shrinkflation“ bei Windows-Notebooks trifft Apple offenbar einen Nerv. Während viele Hersteller günstigere Geräte mit schwächerer Ausstattung verkaufen müssen, bringt Apple ein vergleichsweise hochwertiges Notebook mit Aluminiumgehäuse und Retina-Display in den Preisbereich unter 700 US-Dollar.
IDC geht davon aus, dass Apple seinen Marktanteil im Notebook-Segment zwischen 400 und 699 US-Dollar langfristig von etwa zwei Prozent auf rund 15 Prozent steigern könnte. Besonders wichtig sei dabei nicht nur die Gewinnung von Erstkäufern, sondern auch der Einstieg in Verbraucher- und Kleinunternehmensmärkte, die bislang überwiegend von Windows-Geräten dominiert wurden. Die starke Nachfrage könnte gleichzeitig Auswirkungen auf ältere Mac-Modelle haben. Vor allem rabattierte Varianten des MacBook Air with M1, MacBook Air with M2 und MacBook Air with M3 könnten zunehmend verdrängt werden, insbesondere in Märkten wie Indien, wo diese Geräte bislang sehr beliebt waren. Laut IDC dürfte Apple im laufenden Quartal einen weiteren deutlichen Anstieg der Auslieferungen erleben, sobald sich die Liefersituation verbessert und die Produktion weiter hochgefahren wird.
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