Apple News: iOS 26.1 bringt Funktion zurück, Quartalergebnisse und Details, KI im Fokus, App Store-Updates und mehr
Mit der bevorstehenden Version iOS 26.1 führt Apple eine Funktion ein, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, im Alltag vieler Nutzerinnen und Nutzer jedoch einen echten Unterschied machen könnte. Das Update bringt eine Anpassung in der Wecker Funktion der Uhr-App, die darauf abzielt, versehentliches Ausschalten des Alarms zu vermeiden – ein Detail, das potenziell verhindern kann, dass Termine oder Verpflichtungen verschlafen werden.
Bislang endete der Weckvorgang in iOS mit einem großen „Stopp“-Button auf dem Bildschirm, der leicht versehentlich berührt werden konnte – etwa beim Griff zum iPhone im Halbschlaf. Mit iOS 26.1 ersetzt Apple diesen Button durch eine neue Geste: Statt eines einfachen Tippens muss der Alarm nun mit der „Slide to Stop“-Funktion deaktiviert werden. Diese erfordert ein bewusstes Wischen über den Bildschirm und reduziert so die Wahrscheinlichkeit, den Wecker ungewollt auszuschalten. Optisch erinnert die Neuerung stark an ein ikonisches Designelement aus den frühen Jahren des iPhones: die „Slide to Unlock“-Leiste, die von der Einführung des ersten Modells 2007 bis zu ihrem Verschwinden 2016 das Markenzeichen des Sperrbildschirms war. Mit der Rückkehr eines ähnlichen Mechanismus greift Apple also auf ein vertrautes visuelles Konzept zurück, das vielen Nutzenden noch in Erinnerung sein dürfte – nun allerdings in einem funktional angepassten Kontext.
Technisch gesehen handelt es sich zwar nur um eine kleine Änderung innerhalb der Uhr-App, sie fügt sich jedoch in eine Reihe von Detailverbesserungen ein, mit denen Apple in den jüngsten iOS-Versionen die Benutzerfreundlichkeit weiter verfeinert. Die Implementierung zeigt, dass das Unternehmen weiterhin Wert auf alltägliche Nutzungsszenarien legt, bei denen Komfort und Verlässlichkeit im Vordergrund stehen. Da der sogenannte Release Candidate von iOS 26.1 bereits zu Beginn der Woche veröffentlicht wurde, gilt die Freigabe der finalen Version als unmittelbar bevorstehend. Branchenbeobachter rechnen mit einer Veröffentlichung Anfang kommender Woche, voraussichtlich am Montag oder Dienstag. Damit dürfte das Update schon bald für alle kompatiblen iPhones verfügbar sein.
Apple legt starke Quartalszahlen vor: 27,5 Mrd. Dollar Gewinn bei 102,5 Mrd. Umsatz
Apple hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 veröffentlicht, das dem Zeitraum von Juli bis September entspricht. Das Unternehmen erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz von 102,5 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 27,5 Milliarden US-Dollar, was einem Gewinn von 1,85 US-Dollar je verwässerter Aktie entspricht. Damit übertraf Apple das Ergebnis des Vorjahresquartals deutlich, in dem der Umsatz bei 94,9 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn bei 14,7 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 0,97 US-Dollar pro Aktie lag. Die Zahlen des Vorjahresquartals waren durch eine einmalige Belastung von 10,2 Milliarden US-Dollar infolge steuerrechtlicher Streitigkeiten mit der Europäischen Union beeinflusst worden. Ohne diesen Sondereffekt hätte der Gewinn damals 1,64 US-Dollar pro Aktie betragen.
Die Bruttomarge stieg im Vergleich zum Vorjahr von 46,2 auf 47,2 Prozent, was auf eine weiterhin hohe Profitabilität in den zentralen Produktkategorien hindeutet. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen eine vierteljährliche Dividendenzahlung in Höhe von 0,26 US-Dollar pro Aktie an. Diese soll am 13. November an die bis zum 10. November registrierten Anteilseigner ausgeschüttet werden. Apple meldete für das Septemberquartal gleich mehrere Bestmarken: Sowohl der Gesamtumsatz als auch der iPhone-Umsatz, der Gewinn je Aktie und die Erlöse aus dem Servicegeschäft erreichten neue Rekordwerte. Auch auf das gesamte Geschäftsjahr 2025 gesehen verzeichnete der Konzern Bestleistungen. Der Jahresumsatz belief sich auf 416,2 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn 112,0 Milliarden US-Dollar erreichte. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2024 hatte Apple 391,0 Milliarden US-Dollar umgesetzt und einen Gewinn von 93,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Beide neuen Kennzahlen übertreffen die bisherigen Rekorde aus dem Jahr 2022.
CEO Tim Cook sprach in einer begleitenden Mitteilung von einem „Rekordquartal“, das von starken iPhone- und Serviceerlösen getragen worden sei. Er hob insbesondere die im September vorgestellte iPhone-17-Generation hervor, zu der das iPhone 17, das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max sowie das neue iPhone Air gehören. Ergänzt wurde das Portfolio durch die AirPods Pro 3, eine überarbeitete Apple-Watch-Reihe sowie neue Versionen des MacBook Pro und iPad Pro mit dem M5-Chip. Diese Produkte sollen nach Unternehmensangaben die bisher umfangreichste und leistungsfähigste Produktpalette des Konzerns bilden – rechtzeitig zum wichtigen Weihnachtsgeschäft. Wie bereits seit mehreren Jahren verzichtet Apple auch diesmal auf eine konkrete Prognose für das laufende Dezemberquartal. Im Rahmen der anschließenden Telefonkonferenz dürfte das Management jedoch weitere Hinweise auf die Geschäftserwartungen für das Weihnachtsgeschäft und den Jahresausklang geben.
Wichtige Erkenntnisse aus der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals 2025 von Apple
Im Anschluss an die Veröffentlichung der Quartalszahlen gaben CEO Tim Cook und Finanzchef Kevan Parekh während der Telefonkonferenz Einblicke in die Entwicklung der iPhone-Verkäufe, die Aussichten für das Weihnachtsquartal und weitere strategische Geschäftsthemen. Laut Cook übertraf die Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe sämtliche Erwartungen. Der Andrang in den Apple Stores sei außergewöhnlich hoch, und die Kundenreaktionen fielen „sehr positiv“ aus. Das Unternehmen verzeichnete zudem einen Rekord an Nutzerinnen und Nutzern, die im Septemberquartal auf ein neues iPhone-Modell umgestiegen sind. Trotz Produktionsengpässen, die zeitweise zu Lieferverzögerungen führten, arbeite Apple daran, die starke Nachfrage vollständig zu bedienen. Cook führte den Erfolg der neuen Generation auf die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des Portfolios zurück. Das iPhone 17 Pro bezeichnete er als das „professionellste Smartphone“, das Apple je gebaut habe, während das iPhone Air durch sein besonders schlankes Design und geringes Gewicht auffalle. Das Standardmodell biete wiederum zahlreiche Funktionen, die bislang den Pro-Geräten vorbehalten waren, und mache die Produktlinie insgesamt „so stark wie nie zuvor“.
Die iPad-Verkäufe blieben im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil und erreichten 6,95 Milliarden US-Dollar. Trotz des Updates beim iPad Pro blieb die übrige Produktreihe weitgehend unverändert. Nach Unternehmensangaben war rund die Hälfte der Käuferinnen und Käufer im vergangenen Quartal Neukunden, was auf eine weiterhin hohe Attraktivität der Geräte hinweist. Auch das Mac-Segment konnte zulegen: Der Umsatz stieg von 7,7 auf 8,7 Milliarden US-Dollar, unterstützt durch die Einführung neuer MacBook-Air-Modelle. Die installierte Basis an Macs erreichte einen historischen Höchststand. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen allerdings ein moderateres Ergebnis, da im Vergleichszeitraum des Vorjahres mehrere Mac-Neuvorstellungen die Verkaufszahlen deutlich angekurbelt hatten. In diesem Jahr erschien bislang lediglich das M5 MacBook Pro.
Der Bereich Wearables, zu dem die Apple Watch und die Vision Pro gehören, verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang auf 9,01 Milliarden US-Dollar nach 9,04 Milliarden im Vorjahr. Trotz des minimalen Rückgangs bleibt das Segment einer der zentralen Wachstumstreiber des Unternehmens. Deutlich stärker entwickelte sich dagegen das Servicegeschäft. Mit einem Umsatz von 28,8 Milliarden US-Dollar erzielte Apple einen neuen Quartalsrekord, nach 25 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Besonders stark wuchsen die Bereiche Apple Pay und digitale Inhalte. In allen wichtigen Regionen – darunter Amerika, Europa, Japan, der asiatisch-pazifische Raum und China – wurden Rekordergebnisse erzielt. Im Jahresverlauf überschritten die Dienstleistungserlöse erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 14 Prozent entspricht.
Cook bestätigte zudem, dass Apple im kommenden Jahr eine umfassend überarbeitete Version von Siri einführen will. Das Unternehmen arbeite weiterhin an einer tieferen Integration von KI-Funktionen, einschließlich Partnerschaften mit externen Anbietern wie ChatGPT im Rahmen von Apple Intelligence. Finanzchef Parekh betonte, dass die Investitionen in den Bereich Künstliche Intelligenz „deutlich erhöht“ wurden. Die Betriebsausgaben sollen im laufenden Quartal zwischen 18,1 und 18,5 Milliarden US-Dollar liegen. Cook ergänzte, dass Apple an mehreren eigenen KI-Grundlagenmodellen arbeite und offen für gezielte Übernahmen sei, sofern diese die langfristige Technologie-Roadmap unterstützten.
Trotz der starken iPhone-Nachfrage ging der Umsatz in China auf 14,5 Milliarden US-Dollar zurück, nach 15 Milliarden im Vorjahr, und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten, die rund 16,4 Milliarden prognostiziert hatten. Cook zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass das Geschäft im Dezemberquartal wieder an Dynamik gewinnen werde – insbesondere aufgrund der positiven Marktresonanz auf die neuen iPhone-Modelle.
Im abgelaufenen Quartal fielen zudem Zollkosten in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar an. Für das laufende Quartal rechnet Apple mit einem Anstieg auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, obwohl die Einfuhrzölle auf Waren aus China kürzlich von 20 auf 10 Prozent gesenkt wurden. Für das anstehende Weihnachtsquartal, traditionell die umsatzstärkste Periode des Jahres, prognostiziert Apple ein Umsatzwachstum zwischen 10 und 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der iPhone-Umsatz soll dabei zweistellig zulegen, und das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben mit dem besten Dezemberquartal seiner Geschichte.
Neue Safari-Testversion 231: Apple verbessert Leistung und behebt Fehler
Apple hat eine neue Version seiner experimentellen Browserplattform Safari Technology Preview veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe mit der Versionsnummer 231 enthält eine Reihe von Verbesserungen und Fehlerkorrekturen, die sich auf zentrale Webtechnologien wie CSS, JavaScript, Medienwiedergabe, Rendering, Web-APIs, den Web Inspector sowie den WebDriver beziehen. Die Safari Technology Preview wurde ursprünglich im März 2016 eingeführt und dient als Testumgebung für Funktionen, die in zukünftigen Versionen des Safari-Browsers integriert werden könnten. Das Programm richtet sich in erster Linie an Entwicklerinnen und Entwickler, steht jedoch auch allen anderen Interessierten offen. Ein spezielles Entwicklerkonto ist für die Nutzung nicht erforderlich.
Version 231 ist mit macOS Sequoia und macOS Tahoe kompatibel – den beiden neuesten Versionen des Apple-Betriebssystems. Nutzerinnen und Nutzer, die den Browser bereits über die Apple-Website installiert haben, können das Update bequem über die Softwareaktualisierung in den Systemeinstellungen beziehen. Apple nutzt die Safari Technology Preview, um Rückmeldungen aus der Entwickler- und Anwendergemeinschaft in die Weiterentwicklung seines Browsers einfließen zu lassen. So können neue Webstandards, Performance-Verbesserungen und experimentelle Features frühzeitig getestet werden, bevor sie ihren Weg in die stabile Safari-Version finden. Detaillierte Versionshinweise zu Safari Technology Preview 231 stehen auf der offiziellen Website des Projekts zur Verfügung.
Apple stellt drei neue App Store-Updates für Entwickler vor
Apple hat seinen App Store um neue Funktionen erweitert und den Prüfungsprozess für Apps flexibler gestaltet. Künftig können Entwickler zusätzliche Inhalte zur Überprüfung einreichen, selbst wenn eine bestehende Einreichung bereits im Prüfverfahren steckt. Zu den Beispielen, die Apple nennt, zählen unter anderem die separate Einreichung eines oder mehrerer In-App-Events während der Prüfung einer App-Version, die Behebung kritischer Fehler in einer von bereits geprüften benutzerdefinierten Produktseiten unabhängigen Version oder die Implementierung von Game Center-Funktionen wie Erfolge, Bestenlisten und Herausforderungen. Weitere Details sind auf Apples Anleitungsseite zur App-Einreichung verfügbar.
Darüber hinaus verdoppelt Apple die Anzahl der benutzerdefinierten Produktseiten, die Entwickler erstellen können. Ab sofort lassen sich bis zu 70 solcher Seiten jederzeit veröffentlichen, wobei jeder Seite Schlüsselwörter zugewiesen werden können, um die Auffindbarkeit im App Store zu verbessern. Auch im Bereich In-App-Käufe gibt es Neuerungen: Angebotscodes stehen nun für alle Arten von Käufen zur Verfügung, darunter automatisch verlängerbare, nicht verlängerbare, verbrauchbare und nicht verbrauchbare Abonnements. Für automatisch verlängerbare Abonnements können Codes nach Ablauf des Aktionszeitraums zudem so konfiguriert werden, dass sie nicht automatisch verlängert werden. Mit diesen Codes lassen sich zeitlich begrenzte Angebote für kostenlose oder vergünstigte In-App-Käufe erstellen. Apple ersetzt die bisherigen Promo-Codes durch Angebotscodes; ab dem 26. März 2026 wird es nicht mehr möglich sein, Promo-Codes für In-App-Käufe in App Store Connect zu erstellen. Bestehende Promo-Codes für App-Downloads bleiben bis zum jeweiligen Ablaufdatum gültig.
Eine weitere Fahrzeugmarke erhält Unterstützung für iPhone-Autoschlüssel
Apple bereitet die Ausweitung seiner digitalen Autoschlüsselfunktion auf Fahrzeuge der Marke Jetour vor. Die 2022 eingeführte Car Keys-Funktion erlaubt es, Autos über die Wallet-App auf iPhone oder Apple Watch zu entriegeln. Der digitale Autoschlüssel wird dabei in Wallet gespeichert, und das Entriegeln erfolgt durch das Halten des Geräts in die Nähe des NFC-Lesegeräts des kompatiblen Fahrzeugs. Ein einfaches Tippen auf den Türgriff genügt, um den Vorgang zu starten. Während Face ID als Sicherheitsoption zur Verfügung steht, ermöglicht ein Express-Modus eine schnellere Entriegelung, da die Authentifizierung entfällt.
Seit der Einführung haben Hersteller wie BMW, Rivian, Kia, Audi und Hyundai die Unterstützung für Car Keys integriert. Auf der WWDC 2025-Keynote im Juni kündigte Apple an, dass 13 weitere Fahrzeugmarken „bald“ iPhone-Autoschlüssel anbieten würden. Der chinesische Autohersteller Jetour, der vor allem Crossover und SUVs produziert, gehört zu den Tochtergesellschaften von Chery, einer der von Apple genannten Marken. Auf der CarPlay-Modellverfügbarkeits-Webseite listet Apple alle Fahrzeuge auf, die Car Keys unterstützen. Die Liste wurde allerdings längere Zeit nicht aktualisiert, sodass neuere Modelle dort nicht verzeichnet sind.
Tim Cook und Donald Trump: Treffen in Tokio sorgt für Aufmerksamkeit
Apple-CEO Tim Cook traf sich in Tokio bei einem privaten Dinner mit Präsident Donald Trump sowie führenden Vertretern der Tech-Branche aus den USA und Japan, um Investitionen aus Japan in den Vereinigten Staaten zu fördern, wie Bloomberg berichtet. Das Treffen fand in der Residenz des US-Botschafters George Glass statt. Trump nutzte die Gelegenheit, um die geplanten japanischen Investitionen im Rahmen eines Anfang 2025 ausgehandelten 550-Milliarden-Dollar-Pakets hervorzuheben, das auch Zollzugeständnisse für japanische Waren umfasst. Handelsminister Howard Lutnick skizzierte mögliche weitere Zusagen japanischer Investoren in Höhe von bis zu 490 Milliarden Dollar.
Zu den Gästen zählten unter anderem Marc Benioff von Salesforce, Hiroshi Mikitani von Rakuten, Masayoshi Son von SoftBank, Toshihiro Mibe von Honda, Greg Brockman von OpenAI, Palmer Luckey von Anduril sowie Taro Shimada von Toshiba. Trump bezeichnete die Anwesenden als „phänomenale Geschäftsleute” und versicherte, dass die USA sie „nicht im Stich lassen” würden. Japan spielt für Apple eine zentrale Rolle als Lieferant wichtiger Komponenten wie Bildsensoren von Sony, Panels von Sharp und JDI sowie Batterien von Murata. Tim Cook hielt während des Abends keine Rede, und es wurden weder Apple-spezifische Investitionsprojekte noch politische Ankündigungen bekanntgegeben.
KI im Fokus: Apple veröffentlicht Datensatz zur Optimierung von Fotobearbeitung
Apple hat einen neuen Datensatz für KI-gesteuerte Bildbearbeitung vorgestellt: „Pico-Banana-400K“. Die Sammlung umfasst 400.000 sorgfältig ausgewählte Bilder und soll die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen bei der Bearbeitung von Fotos anhand von Textanweisungen verbessern. Die Forscher sehen in unzureichend repräsentativen Trainingsdaten bisher eine Lücke bei aktuellen KI-Bildbearbeitungssystemen wie GPT-4o. Pico-Banana-400K soll diese Lücke schließen, indem es Bilder in 35 Bearbeitungstypen über acht Kategorien verteilt – von einfachen Farbänderungen bis hin zu komplexen Transformationen, etwa der Umwandlung von Menschen in Pixar- oder LEGO-Figuren. Jedes Bild wurde durch Apples KI-gestütztes Qualitätskontrollsystem geprüft, wobei Googles Gemini-2.5-Pro genutzt wurde, um die Einhaltung der Anweisungen und die technische Qualität zu bewerten.
Der Datensatz ist in drei spezielle Untergruppen gegliedert: 258.000 Einzelbearbeitungen für grundlegendes Training, 56.000 Präferenzpaare, die erfolgreiche und fehlgeschlagene Bearbeitungen vergleichen, sowie 72.000 Mehrfachsequenzen, die den Fortschritt von Bildern durch mehrere aufeinanderfolgende Bearbeitungen darstellen. Für die Erstellung nutzte Apple das kürzlich veröffentlichte Bearbeitungsmodell Gemini-2.5-Flash-Image (Nano-Banana) von Google. Analysen zeigten jedoch Schwächen bei präzisen Aufgaben: Während globale Stiländerungen in 93 Prozent der Fälle erfolgreich waren, lagen die Erfolgsraten bei detaillierten Änderungen wie dem Verschieben von Objekten oder Textbearbeitungen unter 60 Prozent. Trotz dieser Einschränkungen zielen die Forscher darauf ab, mit Pico-Banana-400K „eine robuste Grundlage für das Training und Benchmarking der nächsten Generation von textgesteuerten Bildbearbeitungsmodellen zu schaffen“. Der vollständige Datensatz steht frei für nicht-kommerzielle Forschungszwecke auf GitHub zur Verfügung und kann von Entwicklern genutzt werden, um leistungsfähigere Bildbearbeitungs-KI zu trainieren.
Gericht teilt Entscheidung: AirPods Pro-Rechtsstreit teilweise zugunsten von Apple
Apple konnte eine im November 2024 eingereichte Sammelklage zu den AirPods Pro nicht vollständig abweisen, erreichte jedoch diese Woche einen Teilerfolg, als das zuständige Gericht einige der Klagen ablehnte. Die Klage betrifft die AirPods Pro der ersten Generation und wirft Apple irreführende Werbung vor, da die Geräte trotz bekannter Knack- und Störgeräusche verkauft worden seien. Kurz nach der Markteinführung berichteten Kunden über Knack-, Klapper- und Störgeräusche. Apple reagierte im Mai 2020 mit einem Software-Update und startete im Oktober 2020 ein Reparaturprogramm. Die Kläger fordern Entschädigung und argumentieren, dass sie die Kopfhörer nicht oder nur zu einem reduzierten Preis gekauft hätten, wenn Apple die Probleme offen kommuniziert hätte.
Im März 2025 hatte Apple die Abweisung der Klage beantragt. Das Gericht wies jedoch einige Ansprüche ab, darunter solche nach bestimmten bundesstaatlichen Betrugs- und Verbraucherschutzgesetzen sowie Ansprüche im Zusammenhang mit ausdrücklichen und stillschweigenden Garantien. Landesweite Ansprüche wurden abgelehnt, da keine repräsentativen Kläger aus jedem Bundesstaat vorgelegt wurden. Bestimmte klägerspezifische Forderungen fielen weg, und eine Klage wegen ungerechtfertigter Bereicherung in Kalifornien wurde nicht zugelassen. Eine einstweilige Verfügung lehnte das Gericht ab, da die betroffenen AirPods Pro nicht mehr verkauft werden.
Die Ansprüche wegen Betrugs durch Unterlassung bleiben bestehen. Apple wird vorgeworfen, bekannte Mängel nicht offengelegt zu haben, obwohl diese 2020 im Rahmen des Serviceprogramms öffentlich anerkannt wurden. Viele der abgewiesenen bundesstaatlichen, landesweiten und Gewährleistungsansprüche können innerhalb von 21 Tagen überarbeitet und erneut eingereicht werden, sodass eine Wiederaufnahme im Verfahren möglich ist. Die Kläger müssen nachweisen, dass Apple die Mängel kannte, diese nach dem Reparaturprogramm von 2020 verschwiegen hat und berechtigte Garantiereparaturen verweigerte, um die Ansprüche weiterverfolgen zu können. Experten gehen davon aus, dass die verbleibende Klage wegen unterlassener Aufklärung später noch zu einer Herausforderung für die Kläger werden könnte. Apple argumentierte unter Berufung auf frühere Urteile, dass Sicherheitsprobleme erst nach Ablauf der Garantie offengelegt werden müssten und dass die Klangfehler kein Sicherheitsrisiko darstellten. Das Gericht lehnte dieses Argument nicht ab, erklärte jedoch, dass es derzeit verfrüht sei, darüber zu entscheiden.
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