Seite auswählen

Apple Daily: Apple ändert iPhone-Strategie, iPhone Ultra soll leichter reparierbar sein und TSMC bekommt Konkurrenz

Apple Daily: Apple ändert iPhone-Strategie, iPhone Ultra soll leichter reparierbar sein und TSMC bekommt Konkurrenz

Apple soll die Verschiebung des Standard-iPhone 18 nicht nur aus produktionstechnischen Gründen beschlossen haben, sondern als gezielten Bestandteil einer größeren Marktstrategie. Laut dem Leaker „Fixed Focus Digital“ verfolgt das Unternehmen damit mehrere Ziele gleichzeitig: eine längere Marktpräsenz des iPhone 17, niedrigere Produktionskosten und eine stärkere Positionierung gegenüber Android-Herstellern. Demnach seien Probleme innerhalb der globalen Lieferketten zwar ein wesentlicher Auslöser gewesen, Apple habe sich jedoch bewusst gegen einen überhasteten Marktstart entschieden. Stattdessen soll das Unternehmen die zusätzliche Zeit nutzen, um die aktuelle iPhone-17-Generation länger im Mainstream-Segment zu etablieren. Durch einen frühzeitigen Produktionshochlauf und hohe Lagerbestände will Apple offenbar sicherstellen, dass das iPhone 17 über einen längeren Zeitraum hinweg stark präsent bleibt.

Anzeige*

Besondere Bedeutung kommt dabei dem chinesischen Markt zu. Laut dem Leaker plant Apple ausreichend große Bestände ein, um später im Jahr aktiv am „Double 11“-Shopping-Event teilzunehmen. Das als Singles’ Day bekannte Verkaufsereignis zählt weltweit zu den wichtigsten Terminen für Smartphone-Hersteller und gilt insbesondere in China als entscheidend im Wettbewerb um Marktanteile. Die Verschiebung des Standard-iPhone 18 könnte Apple gleichzeitig ermöglichen, ein technisch reduziertes Modell wirtschaftlich besser zu positionieren. Wenn das Gerät erst rund anderthalb Jahre nach dem iPhone 17 erscheint, könnte sich eine abgespeckte Ausstattung leichter rechtfertigen lassen, da das Vorgängermodell bis dahin bereits länger das mittlere Marktsegment geprägt hätte. Laut Fixed Focus Digital soll dieser Ansatz sowohl die Herstellungskosten senken als auch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Android-Geräten verbessern.

Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf technische Einsparungen beim kommenden Modell. Betroffen sein sollen unter anderem Display-Komponenten und der verwendete A-Series-Chip. Apple könnte laut dem Leaker sogar eine angepasste Namensstrategie für den Prozessor nutzen, um die Unterschiede weniger offensichtlich erscheinen zu lassen. Zudem sollen die sogenannten Engineering Validation Tests des iPhone 18 und des günstigeren iPhone 18e zeitgleich stattfinden, was auf eine deutlich stärkere technische Nähe beider Modelle hindeutet. Hinweise aus der Lieferkette sprechen außerdem dafür, dass bestimmte Komponenten zwischen dem Standardmodell und dem iPhone 18e austauschbar sein sollen. Damit würde sich die Angleichung der beiden Geräte nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf Produktionsebene widerspiegeln.

Aktuell wird erwartet, dass Apple seine kommende iPhone-Generation erstmals auf zwei Zeiträume verteilt. Während das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das faltbare „iPhone Ultra“ bereits im Herbst 2026 erscheinen sollen, werden das Standard-iPhone 18, das iPhone 18e und das iPhone Air 2 erst für Frühjahr 2027 gehandelt. Hinweise auf eine solche Trennung zwischen Pro- und Standardmodellen kursieren bereits seit längerem und wurden mehrfach aus unterschiedlichen Quellen bestätigt.

Anzeige*

iPhone Ultra: Reparierbarkeit könnte Branchenstandard verändern

Apple soll bei seinem ersten faltbaren iPhone zudem besonderen Wert auf die interne Konstruktion gelegt haben und dabei einen ungewöhnlich starken Fokus auf Reparierbarkeit und Modularität verfolgen. Laut dem Leaker „Instant Digital“ könnte das Gerät dadurch zum am einfachsten zerlegbaren Foldable-Smartphone auf dem Markt werden. In einem neuen Beitrag griff der Leaker frühere Aussagen zum Design des Geräts erneut auf und betonte, dass sich die technische Architektur des Foldables als außergewöhnlich durchdacht erwiesen habe. Besonders hervorgehoben wird die interne Anordnung der Komponenten, die laut der Beschreibung sowohl logisch als auch elegant aufgebaut sein soll. Anders als bei vielen konkurrierenden Foldables verzichte Apple offenbar weitgehend auf kompliziert verlegte Flachbandkabel, die häufig als Hindernis bei Reparaturen gelten. Stattdessen soll das Gerät stark modular aufgebaut sein, was den Austausch einzelner Komponenten erleichtern könnte.

Die Aussagen knüpfen an frühere Berichte desselben Leakers an, in denen bereits mehrere Designentscheidungen des faltbaren iPhones beschrieben wurden. Dazu zählen Lautstärketasten an der oberen Gehäuseseite, eine seitlich integrierte Touch-ID-Lösung, eine einzelne Frontkamera im Punch-Hole-Design sowie ein Kameramodul im Stil des iPhone Air. Auch die interne Architektur spielte damals bereits eine zentrale Rolle. Demnach soll sich die Hauptplatine auf der rechten Geräteseite befinden. Um auf zusätzliche Kabelverbindungen quer über das faltbare Display verzichten zu können, habe Apple die Lautstärketasten ebenfalls nach oben verlagert. Dieser Aufbau soll nicht nur die Konstruktion vereinfachen, sondern auch den verfügbaren Innenraum effizienter nutzen.

Das gesamte Gerät soll auf einem gestapelten Design basieren, bei dem möglichst viel Platz für Display und Akku reserviert wird. Laut Instant Digital könnte das Foldable dadurch den bislang größten Akku erhalten, der jemals in einem iPhone verbaut wurde. Der Leaker äußert sich bereits seit längerer Zeit regelmäßig zum faltbaren iPhone und nennt wiederholt Details zu Ausstattung und Positionierung. Dazu zählen ein geplanter Einstiegspreis von rund 2.000 US-Dollar, ein Verzicht auf physische SIM-Karten zugunsten von eSIM sowie mehrere Speicheroptionen. Außerdem soll Camera Control intern als besonders wichtiger Bestandteil des Geräts gelten.

Apple Chipfertigung USA: Intel und Samsung als Alternativen im Gespräch

Apple prüft offenbar neue Wege bei der Chipfertigung und hat laut einem Bericht von Bloomberg erste Gespräche mit Intel und Samsung über eine mögliche Produktion zentraler Prozessoren in den USA geführt. Die Überlegungen befinden sich demnach noch in einem sehr frühen Stadium, konkrete Aufträge oder Vereinbarungen gibt es bislang nicht. Im Rahmen dieser Gespräche soll Apple sowohl Intels Fertigungsdienstleistungen ausgelotet als auch eine neue Samsung-Fabrik in Texas besichtigt haben, die künftig moderne Chips produzieren soll. Hintergrund der Gespräche ist offenbar der Versuch, die Abhängigkeit von TSMC zumindest teilweise zu reduzieren und die Lieferkette breiter aufzustellen.

Allerdings soll Apple intern weiterhin Vorbehalte gegenüber alternativen Fertigungspartnern haben. Der Konzern arbeitet seit Jahren eng mit TSMC zusammen und gilt als einer der wichtigsten Kunden des Unternehmens. Laut dem Bericht bestehen Zweifel daran, ob andere Hersteller derzeit dieselbe technologische Qualität und Produktionssicherheit bieten können. Auslöser für die Überlegungen sind vor allem zunehmende Engpässe bei modernen Chips. Die weltweit stark steigende Nachfrage nach Hardware für KI-Rechenzentren bindet erhebliche Fertigungskapazitäten und belastet die Versorgungslage branchenweit. Auch Apple bekommt diese Entwicklung offenbar zunehmend zu spüren.

Besonders sichtbar wurde dies zuletzt bei Mac mini und Mac Studio. Die Geräte gelten wegen ihrer hohen Leistung und Effizienz als attraktive Plattformen für lokale KI-Modelle und agentenbasierte Anwendungen. Die Nachfrage fiel laut Apple deutlich höher aus als erwartet, was zu erheblichen Lieferproblemen führte. Tim Cook erklärte zuletzt, dass es mehrere Monate dauern könne, bis sich Angebot und Nachfrage wieder normalisieren. Trotz der Gespräche mit Intel und Samsung bleibt offen, ob daraus tatsächlich eine langfristige Zusammenarbeit entsteht. Beide Unternehmen verfügen aktuell nicht über dieselbe Skalierung und Fertigungskapazität wie TSMC, insbesondere bei modernsten Produktionsverfahren. Parallel dazu baut Apple seine bestehende Partnerschaft mit TSMC weiter aus. Das Werk in Phoenix produziert bereits erste Chips für Apple und soll seine Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Für 2026 wird erwartet, dass dort rund 100 Millionen Chips für Apple gefertigt werden können.


Anzeige*

Aktuelle Angebote!

Bei den zeitlich limitierten Schnäppchen findest Du jede Menge nützliche Gadgets. Über den Shop-Button gelangst Du zur Übersicht.

Entdecke gadgetChecks.de!

Reviews

Angebote

Streaming

Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg

*Transparenz!

= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & Disclaimer
Alle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.

Euer Wunsch-Gadget bei uns im Test

Damit ihr beim nächsten Gadget-Shopping keine böse Überraschung erfahrt, könnt ihr uns eure geplante Anschaffung mitteilen, wir versuchen dann ein Review für Euch durchzuführen. Bitte habt dafür Verständnis, dass das Gerät hierfür meist von mehreren Lesern genannt werden muss.