Apple News: Große Umbrüche bei Apple, KI-Neuheiten bei Google & weitreichende EU-Datenschutzpläne
Einem Bericht der Financial Times zufolge stellt sich Apple darauf ein, dass Tim Cook bereits im kommenden Jahr die Leitung des Unternehmens abgeben könnte. Ein vollständiger Rückzug aus der Unternehmensführung wäre damit jedoch nicht zwingend verbunden. Vielmehr gilt als denkbar, dass er den Vorsitz des Verwaltungsrats übernimmt. Der derzeitige Vorsitzende, Arthur D. Levinson, hat am 31. März sein 75. Lebensjahr vollendet. Für Apple-Direktoren gilt üblicherweise eine Altersgrenze, nach deren Erreichen sie nicht erneut zur Wahl stehen sollen. Levinson überschreitet diese Schwelle vor der nächsten turnusmäßigen Abstimmung im Rahmen der Aktionärsversammlung. Die Corporate-Governance-Grundsätze des Unternehmens sehen vor, dass Mandatsträger nach Vollendung des 75. Lebensjahres nicht wieder antreten, ihr bestehender Vertrag aber regulär auslaufen kann.
Nach Informationen der Zeitung ist vor dem nächsten Quartalsbericht Ende Januar nicht mit einer Benennung der künftigen CEO-Spitze zu rechnen; eine Mitteilung könnte jedoch im frühen Jahresverlauf erfolgen. Dieser Zeitraum würde zeitlich mit der jährlich stattfindenden Aktionärsversammlung zusammenfallen, die für gewöhnlich Ende Februar oder Anfang März abgehalten wird. Eine Herausforderung besteht darin, dass die zugehörigen Unterlagen regelmäßig schon Mitte Januar veröffentlicht werden. Sollte Cook als künftiger Vorsitzender vorgesehen sein, müsste dies dort vermerkt werden – und damit vor dem genannten Quartalsbericht. Sollte Apple den Führungswechsel auf diese Weise vorbereiten, wäre eine Erklärung plausibel, wonach Levinson aufgrund der Altersregel aus dem Gremium ausscheidet und Cook die Leitung des Verwaltungsrats übernimmt. Das Unternehmen könnte diesen Schritt als Teil eines langfristig koordinierten Nachfolgeprozesses darstellen. Cook, selbst 65 Jahre alt, könnte das Amt rein formal noch etwa ein Jahrzehnt ausüben, bevor die Regelungen auch für ihn relevant würden.
Unklar ist, ob Cook den Posten eines regulären Chairman oder eines Executive Chairman übernehmen würde. Letztere Rolle würde eine engere Einbindung in das operative Tagesgeschäft bedeuten und könnte den Übergang zur nächsten CEO-Generation abfedern. In diesem Zusammenhang wird häufig John Ternus, Senior Vice President für Hardware Engineering, als wahrscheinlichster Kandidat für die Unternehmensführung genannt. Beobachter wie John Gruber vermuten, dass der Hinweis auf Cooks mögliche Veränderungen bewusst an die Presse weitergegeben wurde, um eine spätere offizielle Mitteilung nicht unvorbereitet wirken zu lassen. Cook führt Apple seit August 2011 und nähert sich dem 15. Jahr an der Spitze des Unternehmens. Gleichzeitig bleibt offen, ob Apple die Altersgrenze erneut aussetzt, wie es im Vorjahr beim mittlerweile 77-jährigen Ron Sugar geschehen ist, oder ob eine andere Persönlichkeit den Vorsitz übernehmen könnte. Dennoch deutet die Kombination aus Cooks Lebensalter und Levinsons Erreichen der internen Höchstaltersgrenze darauf hin, dass ein Wechsel im Verwaltungsrat bevorstehen könnte – möglicherweise mit Cook als künftigem Vorsitzenden.
Erneuter Abgang: Ein weiterer Designer verlässt Apple
Nach Informationen von Bloomberg hat ein Mitglied des Apple-Industriedesignteams, das im September beim Apple-Event das iPhone Air präsentierte, das Unternehmen verlassen. Abidur Chowdhury, der als vielversprechendes Talent innerhalb der Designabteilung galt, wechselte demnach zu einem KI-Startup. Der Abgang soll intern für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt haben. Chowdhury war unmittelbar an der Entwicklung des iPhone Air beteiligt und erläuterte dessen Funktionen während einer rund zweiminütigen Vorstellung auf der Bühne. Sein Weggang steht laut Bericht weder in Zusammenhang mit dem Gerät selbst noch mit den verhaltenen Verkaufszahlen des Modells.
Der Designer war 2019 zu Apple gestoßen – im selben Jahr, in dem Jony Ive das Unternehmen verließ, um ein eigenes Designstudio zu gründen. In den Monaten und Jahren nach Ives Abschied wechselten zahlreiche Mitglieder seines früheren Teams ebenfalls zu anderen Arbeitgebern oder schlossen sich seinem neuen Unternehmen an. Mittlerweile gehören nur noch wenige Designer bei Apple zu jener Generation, die unter Ive gearbeitet hat, und das Unternehmen hat im Verlauf der vergangenen sechs Jahre mehrere prominente Kreativkräfte verloren. Bis vor Kurzem lag die Verantwortung für das Produktdesign bei Jeff Williams, dem früheren Chief Operating Officer von Apple. Williams ging jedoch in der vergangenen Woche in den Ruhestand, womit die Designorganisation nun direkt an CEO Tim Cook berichtet.
Wie Apple 3D-Druck für die Apple Watch und das iPhone Air einsetzt
Apple hat neue Einblicke in den wachsenden Einsatz von additiver Fertigung bei Titanbauteilen gegeben und erläutert, wie das Unternehmen diese Technologie inzwischen in mehreren aktuellen Geräten nutzt. Betroffen sind das Titangehäuse der Apple Watch Ultra 3, die höherwertigen Varianten der Apple Watch Series 11 sowie der USB-C-Anschluss des iPhone Air. Alle Komponenten entstehen aus vollständig recyceltem Titanpulver in Luft- und Raumfahrtqualität. Bei diesem Verfahren wird das Material schichtweise mithilfe von Metallpulver aufgebaut, sodass die Form bereits während des Herstellungsprozesses weitgehend der endgültigen Kontur entspricht. Anders als beim herkömmlichen Schmieden, bei dem aus massiven Blöcken überschüssiges Metall abgetragen wird, wird beim 3D-Druck nur die tatsächlich benötigte Menge verwendet. Apple betont, dass sich der Materialeinsatz für die Titangehäuse der Watch Ultra 3 und der Titan-Modelle der Series 11 dadurch im Vergleich zur vorherigen Generation halbiert. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einer Einsparung von mehr als 400 metrischen Tonnen Rohmaterial.
Die additive Fertigung zahlt auf Apples Ziel ein, die gesamte Lieferkette bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Sarah Chandler, Vice President für Umwelt und Innovation in der Lieferkette, bezeichnete die Reduzierung des Materialbedarfs um 50 Prozent als einen bedeutenden Fortschritt und hob hervor, dass sich die Ausbeute pro Materialeinheit dadurch verdoppelt.Neben dem Umweltaspekt nennt Apple weitere Vorteile. So verbessere der 3D-Druck die Abdichtung im Bereich des Antennengehäuses bei Mobilfunkmodellen der Apple Watch, da die Übergänge zwischen Metallgehäuse und dem schmalen Kunststoffsegment für die Signalübertragung präziser ausgeführt werden können. Beim iPhone Air bringt der additiv gefertigte USB-C-Port drei zentrale Verbesserungen gegenüber einem herkömmlich geschmiedeten Anschluss: geringere Wandstärken, höhere strukturelle Festigkeit und ein um rund ein Drittel reduzierter Materialverbrauch. Apple beschreibt zudem die einzelnen Schritte des Herstellungsverfahrens für Titan-Komponenten: Zunächst wird das Rohmaterial zu feinem Pulver zerstäubt. Anschließend baut ein Lasersystem die Gehäuse Schicht für Schicht auf. Danach wird nicht benötigtes Pulver entfernt, die Bauteile voneinander getrennt und eine abschließende Qualitätskontrolle durchgeführt.
Apple rollt neue Firmware für das 140-W-USB-C-Netzteil, das Magic Keyboard und das Magic Trackpad aus
Apple hat die Firmware mehrerer Zubehörprodukte aktualisiert, darunter das 140-W-USB-C-Netzteil, das Magic Trackpad 2, die neue USB-C-Variante des Magic Trackpad sowie die beiden USB-C-Versionen des Magic Keyboard – sowohl das Modell mit Touch ID als auch die Ausführung mit zusätzlichem Ziffernblock. Angaben zu inhaltlichen Änderungen machte das Unternehmen nicht; erfahrungsgemäß umfassen solche Aktualisierungen Verbesserungen bei Stabilität, Sicherheit oder Energieverwaltung. Updates dieser Art sind vergleichsweise selten – beim Magic Keyboard liegt die jüngste Aktualisierung mehr als ein Jahr zurück.
Für die USB-C-Versionen von Trackpad und Tastatur, die seit Oktober 2024 erhältlich sind, handelt es sich um die ersten Firmware-Updates überhaupt. Das USB-C-Magic-Trackpad wurde ursprünglich mit Version 3.1.1 ausgeliefert, die Tastaturen mit Version 3.1.4. Beide Zubehörlinien sollten nach dem Update nun auf Firmware 3.1.9 laufen. Beim älteren Magic Trackpad 2 steigt die Versionsnummer von 3.1.1 auf 3.1.8. Das 140-W-USB-C-Ladegerät wiederum wird von Firmware 1.4.73 auf 1.4.84 aktualisiert. Die Installation erfolgt automatisch, sobald das jeweilige Zubehör aktiv mit einem Gerät gekoppelt ist, das eines der aktuellen Betriebssysteme von Apple nutzt – einschließlich iOS, iPadOS, macOS, tvOS oder visionOS.
Google stellt das neue, intelligentere Gemini-3-Modell vor
Google hebt mit Gemini 3 Pro eine neue Generation seines KI-Flaggschiffs an den Start und bezeichnet das Modell als bislang leistungsfähigste Ausführung. Im Mittelpunkt stehen ausgebaute Fähigkeiten beim logischen Schlussfolgern, ein besseres Verständnis von Kontext und Intention sowie Antworten, die bewusster auf das Wesentliche verdichtet sind. Das System soll nach Unternehmensangaben Tiefe und Nuancen komplexer Anfragen erfassen und wurde so ausgerichtet, dass es weniger schmeichelnde Formulierungen nutzt und stärker als „Thought Partner“ auf Augenhöhe agiert.
Gemini 3 Pro positioniert Google als derzeit führendes Modell für multimodale Aufgaben und verweist darauf, dass es den Vorgänger Gemini 2.5 Pro in allen wichtigen Benchmarks übertrifft. Das Modell wird schrittweise in bestehende Google-Dienste integriert: Bereits jetzt steckt es im AI Mode der Suche für Pro- und Ultra-Abonnenten, in der Gemini-App (über die Modellwahl „Thinking“), in AI Studio, in Vertex AI sowie in Google Antigravity, einer neuen agentischen Entwicklungsumgebung. Der AI Mode in Search nutzt Gemini 3, um neue generative Oberflächen bereitzustellen – etwa immersive visuelle Layouts und spontan generierte interaktive Werkzeuge. Abonnenten des Tarifs Google AI Ultra erhalten zusätzlich Zugriff auf Gemini 3 im Zusammenspiel mit Gemini Agent. In dieser Konfiguration kann das Modell mehrstufige Arbeitsabläufe vollständig durchlaufen – von der initialen Anfrage bis zur finalen Ausführung. Über Gemini 3 Pro hinaus kündigt Google mit Gemini 3 Deep Think eine nochmals leistungsfähigere Variante an, die auf besonders komplexe Problemstellungen zielt. Der entsprechende Deep-Think-Modus soll in den kommenden Wochen für Ultra-Kunden freigeschaltet werden.
Begleitend zur Modellgeneration hat Google die Gemini-App überarbeitet. Die Oberfläche wurde modernisiert, der Einstieg in neue Chats vereinfacht und erstellte Inhalte – darunter Bilder, Videos und längere Dokumente – in einem eigenen Bereich namens „My Stuff“ gebündelt. Das Einkaufserlebnis wurde neu definiert und verknüpft Produktangebote, Vergleichstabellen und Preisinformationen direkt mit Daten aus dem Shopping Graph. Darüber hinaus führt Google neue Interface-Konzepte ein: ein visuelles Layout, das mit Fotos und modular aufgebauten Elementen arbeitet, sowie eine dynamische Ansicht, die agentische Coding-Funktionen nutzt, um in Echtzeit eine auf die jeweilige Anfrage zugeschnittene Benutzeroberfläche zu generieren.
Apple-CEO Tim Cook nimmt am White-House-Dinner mit dem saudischen Kronprinzen teil
Nach einem Bericht der New York Times gehörte Apple-Chef Tim Cook zu den Gästen eines Abendessens im Weißen Haus, das US-Präsident Donald Trump zu Ehren des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ausrichtete. Der Besuch des Thronfolgers war der erste in den Vereinigten Staaten seit der Ermordung des Journalisten und Washington-Post-Kolumnisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018. Die CIA hatte später festgestellt, dass der Kronprinz die Tötung im saudischen Konsulat in Istanbul angeordnet habe. Trump nahm den Prinzen im Vorfeld der Veranstaltung in Schutz und erklärte gegenüber Reportern, viele Menschen hätten Khashoggi nicht gemocht.
Cook und Mohammed bin Salman waren bereits im April 2018 zusammengetroffen, damals zu Gesprächen über Bildungsinitiativen und App-Entwicklung in Saudi-Arabien. Seither hat Apple rund zwei Milliarden US-Dollar in saudi-arabische Firmen investiert; Cook selbst reiste zuletzt im Dezember 2024 in das Land. Im Juli 2025 startete Apple dort einen Online-Store, flankiert von Plänen, im Laufe des Jahres 2026 auch stationäre Geschäfte zu eröffnen. Neben Cook nahmen weitere Spitzenvertreter der Technologiebranche an dem Dinner teil, darunter X-Chef Elon Musk, Michael Dell als CEO von Dell Technologies, Nvidia-Chef Jensen Huang sowie AMD-CEO Linda Su.
EU plant Maßnahmen zur Reduzierung lästiger DSGVO-Cookie-Pop-ups
Die Europäische Kommission hat ein umfassendes Digitalpaket vorgestellt, das mehrere Bestimmungen der seit 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung überarbeitet und teilweise entschärft. Ziel ist eine Anpassung an aktuelle technische Entwicklungen sowie eine Reduzierung von bürokratischen Hürden – mit unmittelbaren Auswirkungen auf den Umgang mit Cookies und personenbezogenen Daten. Ein zentrales Element betrifft die bisherigen Cookie-Regelungen. Künftig soll die Einwilligung zu Tracking-Technologien nicht mehr auf jeder einzelnen Website abgefragt werden. Stattdessen sollen Browser und Betriebssysteme eine zentrale Einstellung anbieten, über die Nutzende ihre Präferenzen mit einem einzigen Klick festlegen können. Diese Vorgaben würden dann automatisch an besuchte Websites übermittelt, was die bisher allgegenwärtigen Pop-ups weitgehend überflüssig machen soll. Hersteller von Browsern müssten hierfür entsprechende DSGVO-Optionen fest in ihre Software integrieren.
Darüber hinaus sieht das Reformpaket vor, dass bestimmte personenbezogene Daten auch ohne eine ausdrückliche Zustimmung für das Training von KI-Modellen genutzt werden dürfen. Weitere Maßnahmen betreffen vereinfachte Meldepflichten bei Cybersicherheitsvorfällen, neue Zugangsregelungen für Daten sowie Anpassungen an bereits beschlossene KI-Gesetze, deren Umsetzung teilweise verschoben wird, um Unternehmen zusätzliche Vorbereitungszeit einzuräumen. Die Pläne stoßen jedoch auf deutliche Kritik seitens Datenschutzorganisationen. Vertreter der Bürgerrechtsgruppe European Digital Rights warnen, die vorgeschlagenen Änderungen könnten die bisherige Grundlage europäischer Technologie- und Menschenrechtspolitik aushöhlen und damit zentrale Schutzmechanismen für Verbraucher schwächen.
ChatGPT-Gruppenchats: Neue Funktion jetzt weltweit verfügbar
OpenAI führt weltweit eine neue Funktion für ChatGPT ein, mit der erstmals mehrere Personen gemeinsam in einer geteilten Unterhaltung mit dem Modell interagieren können. Nach einem kurzen Testlauf mit einer begrenzten Nutzergruppe in der vergangenen Woche und positivem Feedback wird die Möglichkeit zu Gruppenchats nun breit ausgerollt. Nutzerinnen und Nutzer können dafür einen eigenen Gesprächsraum anlegen und andere Personen – etwa Freunde, Familienmitglieder oder Kolleginnen und Kollegen – per Einladungslink hinzuholen. Die Gruppenräume sind klar von privaten Unterhaltungen getrennt. OpenAI betont, dass individuelle ChatGPT-Speicher nicht zwischen den Teilnehmenden geteilt werden; der persönliche Verlauf des Erstellers bleibt privat.
Die Einsatzszenarien sind vielfältig: gemeinsames Planen eines Wochenendtrips, das Ausarbeiten von Gestaltungsideen für den Garten, die Suche nach einem Restaurant, das allen Zusagt, oder die Klärung komplexer Diskussionen. Auch für schulische und berufliche Recherchezwecke sollen Gruppenräume geeignet sein, indem dort Notizen, Fragen und Quellen gesammelt werden können. Ein Gruppenchat lässt sich über das Personensymbol in einem neuen oder bestehenden Chat anlegen. Der Einladungslink kann weitergegeben werden, und jeder, der ihn besitzt, ist berechtigt, weitere Teilnehmende hinzuzufügen. Bis zu 20 Personen können sich an einer Unterhaltung beteiligen. Die Gruppenchats werden in einem eigenen Bereich der Seitenleiste angezeigt und klar von persönlichen Chats abgegrenzt.
Für diese Funktion habe ChatGPT laut OpenAI neue Verhaltensregeln gelernt: Das Modell orientiert sich am Gesprächsfluss, entscheidet situationsabhängig, ob es sich einbringt oder im Hintergrund bleibt, reagiert, wenn es ausdrücklich angesprochen wird, und kann Nachrichten mit Emojis versehen. Gruppenchats stehen allen eingeloggten Nutzerinnen und Nutzern offen – unabhängig davon, ob sie den kostenlosen Zugang oder die Tarife Go, Plus oder Pro verwenden. OpenAI kündigt an, die Funktion weiterzuentwickeln, sobald sie breiter genutzt wird.
Apple-Watch-Nutzer melden: Trainings-App hat sich deutlich verschlechtert
Seit der Einführung von watchOS 26 häufen sich die Beschwerden von Apple-Watch-Nutzenden über die überarbeitete Trainings-App. Das neue Interface, das Apple im September vorgestellt hat, gilt vielen als weniger intuitiv und erschwert offenbar grundlegende Abläufe, die zuvor routiniert und schnell erledigt werden konnten.Mit dem Update wurden die früher dominanten, großflächigen Trainingskacheln durch eine scrollbare Ansicht mit Bedienelementen in den Ecken ersetzt. Ein Training startet nicht mehr durch ein einmaliges Antippen der Kachel; stattdessen muss zunächst die gewünschte Aktivität ausgewählt werden, bevor ein kleiner Play-Button erscheint, der erst nach einer kurzen Animation betätigt werden kann. Parallel dazu integrierte Apple die Steuerung für Musik und Podcasts direkt in die App, sodass Audio automatisch beginnt, sobald ein Training gestartet wird.
In sozialen Netzwerken und insbesondere in einem umfangreich diskutierten Reddit-Thread auf r/AppleWatch wird deutlich, dass diese Änderungen für viele Nutzende problematisch sind. Häufiger Kritikpunkt sind die verkleinerten Interaktionsflächen: Mehrere Personen berichten, dass der kleine Start-Button oft mehrfach angetippt werden muss, bevor das Training wirklich beginnt. Besonders Schwimmerinnen und Schwimmer schildern Schwierigkeiten, die App mit nassen Händen zu bedienen oder während des Schwimmens ein Training zuverlässig zu starten oder zu wechseln. Auch der veränderte Aufbau der Steuerung sorgt für Irritationen. Elemente wie Zielvorgaben, Schnellstart-Funktionen oder häufig genutzte Trainingsarten wurden an andere Stellen verlagert, was langjährig verinnerlichte Bedienabläufe aufbricht.
Einige Nutzerinnen und Nutzer beschreiben, dass sie Abläufe, die früher automatisiert abliefen, nun erneut bewusst erlernen müssten. Hinzu kommen Berichte über technische Unzuverlässigkeiten. Dazu zählen nicht erkannte Tippgesten, verzögerte Reaktionen des Start-Buttons oder Trainingsarten, die gar nicht registriert werden. Wiederholt geschildert wird auch das versehentliche Starten falscher Aktivitäten, weil der Play-Button genau in dem Moment erscheint, in dem eigentlich gescrollt wird. Mehrere Stimmen klagen zudem über eine insgesamt trägere Bedienung und Verzögerungen zwischen der Auswahl einer Aktivität und deren Start, was das Navigieren durch die Liste erschwert. Um die neue Oberfläche zu umgehen, greifen einige auf Siri-Kommandos zurück, andere nutzen die Aktionstaste der Apple Watch Ultra oder verlassen sich auf die automatische Trainingserkennung, die als praktikabler empfunden wird als die manuelle Steuerung über das aktualisierte Interface.
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