Apple News: Zum Jubiläum, iPhone mit Rekord-Display, USB-C-Power vom iPhone 17, iOS 26 Downgrade und mehr
Zum 20-jährigen Jubiläum des iPhones plant Apple offenbar, auf eine von Samsung entwickelte OLED-Technologie umzusteigen. Wie ETNews berichtet, soll dabei erstmals das Verfahren Color Filter on Encapsulation (COE) in einem Apple-Smartphone zum Einsatz kommen. Ziel sei es, Displays heller und gleichzeitig dünner zu gestalten als bisherige Modelle. Bei herkömmlichen OLED-Panels sorgt eine aufliegende Polarisationsfolie dafür, Reflexionen zu verringern und den Kontrast zu erhöhen. Diese Schicht absorbiert jedoch auch einen Teil des OLED-Lichts, was sowohl Helligkeit als auch Energieeffizienz mindert. COE umgeht dieses Problem, indem der Farbfilter direkt auf die Schutzschicht des OLEDs aufgetragen wird – die separate Polarisationsfolie entfällt.
Durch diesen Aufbau entsteht ein dünnerer Display-Stack, der mehr Licht durchlässt. Das Panel erreicht dadurch eine höhere Helligkeit, ohne zusätzlichen Energieverbrauch zu verursachen. Gleichzeitig wird die Gesamtdicke reduziert, was ein schlankeres iPhone-Design ermöglichen könnte. Die technische Herausforderung liegt darin, dass ohne Polarisator Reflexionen und Blendungen schwerer zu kontrollieren sind. Apple dürfte deshalb auf hochentwickelte Beschichtungen und Materialien auf Pixelebene setzen, um die Lesbarkeit insbesondere im Freien zu sichern.
Sollte Apple COE tatsächlich 2027 in die Jubiläumsgeneration des iPhones integrieren – exakt zehn Jahre nach Einführung des iPhone X –, wäre dies die erste Anwendung der Technologie in einem nicht faltbaren Modell des Unternehmens. Samsung plant, die Technik bereits 2026 im Galaxy S26 Ultra einzusetzen. Der südkoreanische Konzern hatte COE erstmals 2021 im Galaxy Z Fold 3 eingeführt, um die Bauhöhe des Geräts zu reduzieren. Parallel kursieren Berichte über ein grundlegendes Redesign zum 20-jährigen Jubiläum. Erwartet wird ein vollständig rahmenloses iPhone-Display, das sich um alle vier Gerätekanten wölbt. Dem Jubiläumsmodell könnte 2026 das erste faltbare iPhone von Apple vorausgehen.
iPhone 17 unter Strom: Wie flott es mit USB-C und Apples Ladegeräten wirklich lädt
Die Plattform ChargerLAB hat die Ladeleistung des iPhone 17 in Kombination mit verschiedenen Apple-USB-C-Netzteilen untersucht, deren Spannbreite von 18 bis 140 Watt reicht. Bei den Tests zeigte sich, dass das Standardmodell des iPhone 17 mit einer Vielzahl von Apple-Ladegeräten eine Ladeleistung von rund 27 bis 28 Watt erreicht. Dieses Niveau wurde unter anderem mit folgenden Netzteilen gemessen:
- 29-W-USB-C-Netzteil
- 30-W-USB-C-Netzteil
- 35-W-Netzteil mit zwei USB-C-Ports
- 35-W-Kompaktnetzteil mit zwei USB-C-Ports
- 40-W-Dynamic-Power-Adapter (maximal 60 W)
- 61-W-USB-C-Netzteil
- 67-W-USB-C-Netzteil
- 70-W-USB-C-Netzteil
- 96-W-USB-C-Netzteil
- 140-W-USB-C-Netzteil
Im direkten Vergleich dazu erreicht das iPhone 16 nach Angaben von ChargerLAB lediglich etwa 23 Watt – das iPhone 17 weist damit eine leicht erhöhte Ladegeschwindigkeit auf. Die Pro-Modelle der neuen Generation können kurzfristig sogar eine maximale Ladegeschwindigkeit von 36 Watt erzielen. Unabhängig davon gibt Apple für sämtliche Modelle der iPhone-17-Reihe an, dass sie mit einem kompatiblen Ladegerät, darunter auch der neue 40-W-Dynamic-Power-Adapter mit einer Maximalleistung von 60 Watt, innerhalb von 20 Minuten auf 50 Prozent geladen werden können. Die Vorgängermodelle iPhone 16, iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max benötigen für denselben Ladestand etwa 30 Minuten. Der 40-W-Adapter ist in mehreren Ländern erhältlich, darunter die USA, Kanada, China, Japan, Mexiko, Taiwan und die Philippinen.
Für die Schnellladefunktion ist zudem ein leistungsfähiges USB-C-Kabel erforderlich. Minderwertige oder einfache Kabel können die notwendige Stromstärke nicht bereitstellen. Das mitgelieferte Kabel gilt hier als verlässliche Option.
Auch im Bereich des kabellosen Ladens zeigen sich Neuerungen: Mit dem aktuellen MagSafe-Ladegerät von Apple erreichte das Standardmodell des iPhone 17 laut ChargerLAB eine Spitzenleistung von 29 Watt. Im regulären Dauerbetrieb gibt Apple jedoch eine maximale Geschwindigkeit von 25 Watt für MagSafe-Laden an.
Kein Zurück mehr: Apple zieht den Stecker für iOS 18.6.2 – Downgrades tot!
Apple hat die Signierung von iOS 18.6.2 beendet. Damit ist es nicht mehr möglich, nach einem Umstieg auf iOS 26 auf eine ältere iOS-18-Version zurückzukehren. Das aktuelle Update iOS 26 war erst vor einer Woche veröffentlicht worden. Unter Signierung versteht man eine serverseitige Authentifizierung, die Apple bei jeder Installation durchführt. Nur Software, die diese Überprüfung erfolgreich durchläuft, kann auf einem iPhone installiert werden. Wird eine Version entsigniert, verhindert dies, dass Nutzer auf frühere, möglicherweise unsichere Varianten des Betriebssystems zurückgreifen.
Eine Verpflichtung zum Umstieg auf iOS 26 besteht nicht; wer bei iOS 18 bleibt, kann die Version weiterhin nutzen. Doch ein einmal vollzogenes Upgrade lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Parallel dazu wurde auch die Signierung von iPadOS 18.6.2 sowie tvOS 18.6 eingestellt, wodurch auch auf iPads kein Downgrade mehr möglich ist.
Apple TV+ unter Beschuss: Jessica Chastain wütet über gestoppte The Savant-Premiere!
Zu Beginn der Woche verschob Apple die geplante Veröffentlichung der neuen Apple-TV+-Produktion „The Savant“. Offiziell wurde keine Begründung genannt, doch das sensible Thema der Serie in Verbindung mit dem aktuellen politischen Klima gilt als ausschlaggebend für die Entscheidung. Hauptdarstellerin Jessica Chastain äußerte am heutigen Tag deutliche Kritik an diesem Vorgehen. In einer Mitteilung über Instagram betonte sie zwar die enge und wertschätzende Zusammenarbeit mit Apple, stellte jedoch klar, dass sie den Rückzug der Serie nicht mittrage.
In ihrem Statement verwies Chastain auf eine Reihe von Gewaltakten in den Vereinigten Staaten, die während der fünfjährigen Produktionszeit von „The Savant“ stattgefunden haben. Dazu zählte sie den Entführungsversuch gegen Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer, den Angriff auf das Kapitol am 6. Januar, mehrere Attentate auf Donald Trump, die Ermordung demokratischer Abgeordneter in Minnesota, den Angriff auf den Ehemann von Nancy Pelosi sowie die Tötung des konservativen Kommentators Charlie Kirk. Auch die jüngste Schießerei in einem kalifornischen ABC-Sender sowie über 300 dokumentierte Schulschießereien erwähnte sie. Diese Ereignisse verdeutlichten, so Chastain, eine Gewaltbereitschaft, die das gesamte politische Spektrum durchziehe.
Die Schauspielerin erklärte weiter, sie habe nie gezögert, sich schwierigen Themen zu stellen. Dass die Serie nun eine so bedrückende Aktualität erlangt habe, sei bedauerlich, mache ihre Veröffentlichung jedoch umso relevanter. „The Savant“ porträtiere Menschen, die tagtäglich versuchten, Gewalt zu verhindern, bevor sie geschehe – ein Mut, der angesichts der Lage besonders hervorgehoben werden müsse. Ursprünglich war die Premiere für Freitag, den 26. September, angesetzt. Inzwischen wurden sämtliche Hinweise darauf aus der Apple-TV-App entfernt. Offizielle Kommentare des Unternehmens liegen bislang nicht vor. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die politischen Spannungen nach dem Tod von Charlie Kirk maßgeblich zur Verschiebung beitrugen.
„The Savant“ ist als Thriller konzipiert, in dem Chastain eine Undercover-Ermittlerin verkörpert, die sich in Online-Hassgruppen einschleust, um groß angelegte Anschläge zu vereiteln. Obwohl Apple bislang keinen neuen Starttermin bekannt gegeben hat, äußerte Chastain die Hoffnung, dass die Serie bald das Publikum erreichen werde. Bis dahin wolle sie ihre Anhänger über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
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