Seite auswählen

Apple Daily: Neue Siri nutzt Blackwell-Chips, iOS 27 erweitert fast jede App und das iPhone 18 Pro Max stagniert

Apple Daily: Neue Siri nutzt Blackwell-Chips, iOS 27 erweitert fast jede App und das iPhone 18 Pro Max stagniert

Apple scheint bei der neuen Siri deutlich stärker auf externe KI-Infrastruktur angewiesen zu sein als ursprünglich erwartet. Laut dem Bericht von The Information soll die überarbeitete Siri-Version, die im September erscheinen soll, teilweise über Googles Gemini-Modelle laufen und dafür auf NVIDIA-Blackwell-Rechenzentren innerhalb der Google Cloud zugreifen. Damit entfernt sich Apple zumindest teilweise von der bisherigen Strategie, KI-Anfragen ausschließlich über die eigene Private Cloud Compute-Infrastruktur auf Basis von Apple Silicon abzuwickeln. Offenbar hatte Apple zunächst versucht, angepasste Gemini-Modelle auf eigenen Servern auszuführen, stieß dabei laut Bericht jedoch auf Leistungsprobleme.

Anzeige*

Die neuen Nvidia-Blackwell-B200-Chips gelten derzeit als eine der leistungsstärksten Plattformen für große KI-Modelle und werden speziell für KI-Training und Inferenz eingesetzt. Um den Datenschutz weiterhin hervorzuheben, soll Apple auf Nvidias „Confidential Compute“-Technologie setzen, bei der Daten während der Verarbeitung verschlüsselt bleiben. Der Bericht zeigt vor allem, wie groß der Druck im KI-Bereich inzwischen geworden ist. Während Konkurrenten wie Google, OpenAI und Anthropic bereits sehr leistungsfähige Chatbots anbieten, steht Apple mit Siri unter Zugzwang.

Die WWDC 2026 dürfte deshalb eine der wichtigsten Entwicklerkonferenzen für Apple seit Jahren werden. Dort soll die neue Siri offiziell vorgestellt werden – inklusive neuer Chatbot-Funktionen, stärkerem persönlichen Kontextverständnis und einer deutlich moderneren Benutzeroberfläche.

Anzeige*

iPhone-18-Pro-Max-Dicke angeblich geleakt

Das iPhone 18 Pro Max soll laut neuen Informationen von Ice Universe offenbar doch keine größere Gehäuseänderung erhalten. Der Leaker behauptet, dass das Gerät weiterhin 8,75 mm dick sein werde und damit exakt die Dicke des Vorgängers behalten soll. Interessant ist dabei vor allem die Begründung. Laut Ice Universe konzentriere sich Apple intern derzeit stark auf das faltbare iPhone Ultra, weshalb die klassische Pro-Serie in diesem Jahr weniger große Hardware-Veränderungen erhalte als ursprünglich erwartet.

Das widerspricht allerdings teilweise früheren Aussagen desselben Leakers. Noch im März hieß es, das neue Pro-Max-Modell werde dicker werden. Gleichzeitig hatten auch andere Leaker wie Instant Digital behauptet, das Gerät könne schwerer ausfallen und sogar die Marke von 240 Gramm überschreiten. Ganz ausgeschlossen ist das trotz identischer Dicke weiterhin nicht. Wenn Apple größere Akkus, neue Kamerakomponenten oder zusätzliche Kühlung integriert, könnte das Gewicht trotzdem steigen, selbst wenn das Gehäuse äußerlich unverändert bleibt.

Dazu passt auch das Gerücht von Digital Chat Station über einen Akku mit bis zu 5.200 mAh. Sollte das stimmen, müsste Apple intern Platz geschaffen oder Komponenten kompakter gestaltet haben, da die Displaygröße angeblich ebenfalls unverändert bei 6,9 Zoll bleiben soll. Abseits davon verdichten sich die Gerüchte zu mehreren kleineren Hardware-Upgrades. Erwartet werden unter anderem ein neues C2 modem, eine kleinere Dynamic Island, ein vereinfachter Camera-Control-Button sowie erstmals eine variable Blende für die Hauptkamera. Die Vorstellung des iPhone 18 Pro Max wird aktuell weiterhin für September zusammen mit dem faltbaren iPhone Ultra erwartet.

iOS 27: Alle bekannten Gerüchte zu neuen App-Funktionen

Mit iOS 27 bereitet Apple offenbar die bislang größte Erweiterung von Apple Intelligence seit der ursprünglichen Vorstellung auf der WWDC 2024 vor. Neben der komplett überarbeiteten Siri sollen zahlreiche System-Apps tiefgreifende KI-Funktionen erhalten. Gleichzeitig arbeitet Apple auch an klassischen Verbesserungen bei Design, Performance und Bedienung. Besonders stark verändert sich offenbar die Kamera-App. Laut den Informationen von Bloomberg integriert Apple Visual Intelligence direkt in die Hauptoberfläche der Kamera. Statt die Funktion wie bisher über den Camera-Control-Button oder den Action Button aufzurufen, soll es künftig einen eigenen „Siri“-Modus geben, der neben bekannten Modi wie Foto, Video, Porträt oder Panorama erscheint. Der Auslöser zeigt dabei ein Apple-Intelligence-Symbol an.

Die neue Funktion erweitert das bisherige Visual-Intelligence-System deutlich. Bereits heute kann die Funktion Objekte, Pflanzen, Tiere, Bücher oder Kunstwerke erkennen und über die Google-Bildersuche zusätzliche Informationen liefern. Unter iOS 27 soll Siri jedoch wesentlich stärker eingebunden werden und direkt Fragen zu dem beantworten können, was sich vor der Kamera befindet. Apple arbeitet dabei offenbar auch an praktischen Alltagsfunktionen. Nutzer sollen Nährwerttabellen auf Verpackungen scannen können, damit Kalorien sowie Makronährstoffe automatisch in der Health-App erfasst werden. Zusätzlich soll das System Telefonnummern, Adressen oder Kontaktdaten von Visitenkarten und Printmedien erkennen und direkt zur Kontakte-App hinzufügen können.

Parallel dazu macht Apple die Kamera-App deutlich flexibler. Die obere Shortcut-Leiste soll künftig frei anpassbar sein. Nutzer können dort beispielsweise Blitz, Timer, Belichtung, Tiefenschärfe, Auflösung oder Fotostile platzieren. Apple bezeichnet diese Elemente intern offenbar als Widgets. Die Auswahl erfolgt über eine transparente Widget-Leiste mit Kategorien wie „Basic“, „Manual“ oder „Settings“. Die Standardansicht bleibt zwar erhalten, die neue Oberfläche richtet sich aber klar stärker an fortgeschrittene Nutzer und Fotografen. Ergänzt werden soll das Ganze durch neue Raster- und Wasserwaagen-Funktionen. Auch die Photos-App erhält umfassende KI-Werkzeuge. Ein neuer Bereich namens „Apple Intelligence Tools“ soll Funktionen wie „Extend“ und „Reframe“ enthalten. Mit „Extend“ können Bilder mithilfe generativer KI über ihre ursprünglichen Bildränder hinaus erweitert werden. Fehlende Bereiche werden automatisch ergänzt. „Reframe“ soll insbesondere bei Spatial Photos neue Perspektiven ermöglichen und nachträgliche Blickwinkeländerungen erlauben.

Darüber hinaus testet Apple offenbar eine KI-gestützte Fotobearbeitung über natürliche Sprache. Nutzer könnten Siri einfach sagen, dass ein Bild heller werden, zugeschnitten oder farblich angepasst werden soll, ohne klassische Bearbeitungswerkzeuge manuell zu verwenden. Die Shortcuts-App soll ebenfalls stark modernisiert werden. Anstatt komplexe Abläufe manuell zusammenzustellen, können Nutzer künftig beschreiben, was ein Shortcut tun soll. Siri erstellt daraus automatisch einen mehrstufigen Ablauf. Beim Öffnen der App soll ein Eingabefeld mit der Frage erscheinen: „What do you want your shortcut to do?“ Die generierten Automationen werden danach direkt installiert und können sofort genutzt werden.

Auch die Wallet-App erhält neue Funktionen. Mit „Create a Pass“ sollen Nutzer künftig digitale Pässe aus physischen Karten oder Tickets erstellen können. QR-Codes lassen sich scannen oder Pässe manuell anlegen. Apple plant offenbar unterschiedliche Kategorien mit eigenen Farbsystemen, darunter Event-Pässe, Mitgliedschaften oder sonstige Tickets. Bilder, Farben und Texte sollen individuell anpassbar sein. Zusätzlich entwickelt Apple laut Bericht eine KI-gestützte Rechnungsaufteilung für Apple Cash. Nutzer fotografieren einen Kassenbon, worauf das System automatisch Zahlungsanforderungen für andere Personen erstellt.

Die Image Playground-App soll deutlich vereinfacht werden. Statt vieler einzelner Optionen testet Apple offenbar ein neues Konzept namens „Describe a change“, bei dem Bilder einfach per Texteingabe verändert werden können. Gleichzeitig arbeitet Apple an neuen Bildmodellen, die realistischere Ergebnisse erzeugen sollen. Auch Genmoji wird weiterentwickelt. Die neuen Modelle sollen weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Wärme erzeugen und energieeffizienter arbeiten. Gleichzeitig sollen Qualität und Vorschläge verbessert werden, basierend auf Medieninhalten und dem Nachrichtenverlauf des Nutzers.

Die bisherigen Schreibwerkzeuge erweitert Apple ebenfalls deutlich. Direkt oberhalb der Tastatur soll eine Funktion namens „Write with Siri“ erscheinen. Zusätzlich soll „Help Me Write“ beim Aktivieren von Siri innerhalb von Texteingaben eingeblendet werden. Ergänzt wird dies durch eine neue KI-Grammatikprüfung zusätzlich zur klassischen Rechtschreibkorrektur. In Apps wie Nachrichten oder Mail sollen transparente Menüs mit Änderungsvorschlägen erscheinen, die einzeln oder gesammelt übernommen werden können. Neben den KI-Funktionen arbeitet Apple offenbar auch an zahlreichen kleineren Verbesserungen. Nutzer sollen KI-generierte Hintergrundbilder direkt über Image Playground erstellen können. Safari erhält angeblich eine neue Startseite mit klarer getrennten Bereichen für Favoriten, Verlauf, Leseliste und Lesezeichen. Auch Kalender, Wetter und Health sollen stärker mit Siri und Apple Intelligence verknüpft werden.

Die Wetter-App bekommt laut Bloomberg ein neues „Conditions“-Panel mit übersichtlicheren Informationen zu Temperatur, Regen und Wind. Die AirPods-Einstellungen sollen neu organisiert werden. Zusätzlich arbeitet Apple an Unterstützung für Alternativen zu AirPlay wie Google Cast, möglicherweise allerdings nur innerhalb der Europäischen Union. Systemweit verändert Apple offenbar außerdem Teile des Interface-Designs. In Apps wie Apple Music, Podcasts, News und Apple TV soll die getrennte Suchleiste wieder stärker mit der normalen Navigation verbunden werden. Dazu kommen neue Tastaturanimationen, Undo- und Redo-Funktionen für den Home-Bildschirm sowie zusätzliche Transparenzoptionen für das neue Liquid-Glass-Design.

Gleichzeitig bereitet Apple iOS 27 offenbar bereits auf das erste faltbare iPhone Ultra vor. Das Gerät soll über ein 5,5-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-Innendisplay im iPad-ähnlichen 4:3-Format verfügen. iOS 27 soll dafür neue Multitasking-Funktionen mit nebeneinander laufenden Apps sowie zusätzliche Seitenleisten erhalten. Auch im Bereich Satellitenkommunikation plant Apple offenbar größere Erweiterungen. Genannt werden Apple Maps via Satellit, das Versenden von Fotos über Satellitennachrichten, eine Satelliten-API für Drittanbieter sowie Satellitenverbindungen über 5G. Laut Bericht arbeitet Apple außerdem daran, die Verbindung auch ohne komplett freie Sicht zum Himmel zuverlässiger zu machen.

Trotz der vielen neuen Funktionen soll sich Apple laut Bloomberg intern stark auf Stabilität und Effizienz konzentrieren. Das Update wird teilweise als eine Art „Snow-Leopard-Version“ beschrieben, also ein Systemupdate mit Fokus auf bessere Performance, effizienteren Code, längere Akkulaufzeit und höhere Stabilität. Die Vorstellung von iOS 27 wird für die WWDC 2026 am 8. Juni erwartet. Die erste Entwickler-Beta soll direkt nach der Keynote erscheinen, eine öffentliche Beta im Juli folgen und die finale Version im September zusammen mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.


Anzeige*

Aktuelle Angebote!

Bei den zeitlich limitierten Schnäppchen findest Du jede Menge nützliche Gadgets. Über den Shop-Button gelangst Du zur Übersicht.

Entdecke gadgetChecks.de!

Reviews

Angebote

Streaming

Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg

*Transparenz!

= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & Disclaimer
Alle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.

Euer Wunsch-Gadget bei uns im Test

Damit ihr beim nächsten Gadget-Shopping keine böse Überraschung erfahrt, könnt ihr uns eure geplante Anschaffung mitteilen, wir versuchen dann ein Review für Euch durchzuführen. Bitte habt dafür Verständnis, dass das Gerät hierfür meist von mehreren Lesern genannt werden muss.