Seite auswählen

Apple Daily: MacBook-Farben aus 2022 kehren zurück, iOS 26.4 bringt KI-Chatbots zu CarPlay, OLED-iPad mini vor Upgrade

Apple Daily: MacBook-Farben aus 2022 kehren zurück, iOS 26.4 bringt KI-Chatbots zu CarPlay, OLED-iPad mini vor Upgrade

Für das 2022 eingeführte Redesign des MacBook Air hatte Apple offenbar deutlich auffälligere Farbvarianten geprüft als letztlich umgesetzt wurden. Ein chinesischer Leaker berichtet nun, dass diese frühen Konzepte optisch stark an die Oberflächen erinnern sollen, die für das kommende günstige MacBook vorgesehen sind. Der auf Weibo aktive Account „Instant Digital“ zufolge war ursprünglich geplant, das MacBook Air mit M2-Chip in helleren, verspielteren Farben anzubieten. Bereits im Oktober 2021 hatte ein anderer zuverlässiger Informant ähnliche Hinweise gegeben und Parallelen zu den Farbtönen des 24-Zoll-iMac gezogen. Am Ende entschied sich Apple jedoch für die zurückhaltenderen Varianten Silber, Polarstern, Space Grau und Mitternacht, als das Modell im Juli 2022 auf den Markt kam.

Anzeige*

Nun mehren sich die Anzeichen, dass Apple bei einem neuen Einsteiger-MacBook tatsächlich auf eine lebhaftere Farbpalette setzen könnte. Bloomberg-Reporter Mark Gurman nannte in seinem „Power On“-Newsletter unter anderem Hellgelb, Hellgrün, Blau, Rosa, klassisches Silber und Dunkelgrau als intern getestete Optionen, wobei nicht jede Variante zwingend in den Handel gelangen dürfte. Sollte Apple mehrere dieser Farben realisieren, wäre es das farbenreichste Notebook des Unternehmens seit der iBook-G3-Generation der späten 1990er-Jahre, die in markanten Tönen wie Tangerine, Blueberry, Indigo, Graphite und Key Lime erhältlich war.

Technisch soll das günstige MacBook deutlich unter 1.000 US-Dollar positioniert werden. Erwartet werden ein Display mit knapp unter 13 Zoll sowie ein Aluminiumgehäuse, das laut Gurman mit einem neuen, effizienteren Fertigungsverfahren produziert wird, um die Kosten zu senken. Statt eines M-Serie-Chips könnte ein Prozessor aus der iPhone-Reihe zum Einsatz kommen, etwa ein A18 Pro. Strategisch dürfte Apple damit vor allem den Bildungssektor und Unternehmenskunden ansprechen und zugleich stärker mit Chromebooks konkurrieren. Eine mögliche Vorstellung wird für den 4. März 2026 erwartet, wenn Apple eine „special Apple Experience“ für Medien in New York, London und Shanghai ausrichtet.

Anzeige*

iOS 26.4 CarPlay Update: ChatGPT, Claude und Gemini unterstützt

Mit iOS 26.4 öffnet Apple CarPlay erstmals für KI-gestützte Drittanbieter-Chatbots. Sprachbasierte Dienste wie Claude, Gemini oder ChatGPT können damit künftig direkt über das CarPlay-System genutzt werden – ein Funktionsumfang, der bislang ausschließlich Siri vorbehalten war. Grundlage ist eine Erweiterung der CarPlay-Richtlinien: In der aktuellen Version des CarPlay-Entwicklerleitfadens werden sprachbasierte Konversations-Apps erstmals als unterstützter App-Typ aufgeführt. Apple führt dafür einen speziellen Sprachsteuerungsbildschirm ein, über den Apps visuelles Feedback zu laufenden Sprachinteraktionen bereitstellen können. Entwickler müssen diese Oberfläche implementieren, wenn ihre Anwendungen während der Fahrt genutzt werden sollen. Zusätzlich ist eine gesonderte Berechtigung für solche Konversations-Apps erforderlich, weshalb Anbieter ihre bestehenden Anwendungen entsprechend anpassen müssen.

CarPlay erlaubt zwar schon seit Jahren Drittanbieter-Apps, Apple beschränkt jedoch die Kategorien strikt, um Ablenkungen während der Fahrt zu minimieren. Unternehmen wie Anthropic, OpenAI oder Google konnten bislang keine eigenen KI-Chatbots in CarPlay integrieren. Mit iOS 26.4 ändert sich diese Praxis. Die Nutzung erfolgt freihändig per Spracheingabe. Nutzer können Fragen stellen oder Informationen abrufen, allerdings ohne Zugriff auf Fahrzeugfunktionen oder Systemsteuerungen des iPhones. Ein Aktivierungswort wie bei Siri ist für Drittanbieter-Apps nicht vorgesehen; die jeweilige Anwendung muss zunächst manuell gestartet werden. Danach übernimmt der speziell angepasste Sprachsteuerungsbildschirm die Interaktion in einer für den Fahrzeugeinsatz optimierten Darstellung. iOS 26.4 befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Die finale Veröffentlichung des Updates ist für das Frühjahr geplant.

OLED-iPad mini Release, Preis und Erwartungen im Überblick

Rund um die nächste Generation des iPad mini verdichten sich die Hinweise auf ein umfassendes Update. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Apple das kompakte Tablet technisch deutlich aufwerten und erstmals mit zentralen Technologien aus dem iPhone- und iPad-Pro-Line-up ausstatten könnte. Im Mittelpunkt steht ein möglicher Chipwechsel. Interne Codenamen (J510/J511), die im vergangenen Jahr in veröffentlichtem Code auftauchten, verweisen auf den A19 Pro. Dieser Chip feierte sein Debüt im iPhone Air sowie in den iPhone-17-Pro-Modellen. Während die Pro-Varianten des iPhones eine Version mit 6-Core-CPU und 6-Core-GPU nutzen, kommt im iPhone Air eine leicht abgespeckte Variante mit einem GPU-Kern weniger zum Einsatz. Sollte Apple beim iPad mini 8 ähnlich vorgehen wie beim Vorgänger, wäre die mittlere A19-Pro-Version plausibel. Bereits beim iPad mini 7 wurde der A17 Pro in einer GPU-reduzierten Ausführung verbaut.

Der A19 Pro entsteht im weiterentwickelten 3-Nanometer-N3P-Prozess und bringt Verbesserungen bei Effizienz und Rechenleistung. Zur Ausstattung zählen eine 16-Core-Neural-Engine, dynamisches Caching der nächsten Generation sowie architektonische GPU-Optimierungen mit größerem Cache und integrierten Neural Accelerators. Apple spricht von einer deutlich gesteigerten Grafikleistung im Vergleich zur vorherigen Generation. Alternativ kursieren Hinweise auf einen möglichen A20 Pro, der mutmaßlich im 2-Nanometer-Prozess gefertigt wird – allerdings erhält das iPad mini traditionell nicht zwingend den allerneuesten A-Chip.

Auch beim Display könnte ein Generationswechsel anstehen. Mehrere Quellen, darunter Mark Gurman von Bloomberg, gehen davon aus, dass das iPad mini erstmals auf OLED-Technologie umgestellt wird. Ein Leaker aus China berichtet zudem von Tests mit einem von Samsung gefertigten OLED-Panel. Diskutiert wird eine mögliche Vergrößerung von 8,3 auf rund 8,7 Zoll. Ob Apple zugleich eine höhere Bildwiederholrate einführt, bleibt offen, erscheint angesichts aktueller 120-Hz-Panels im iPhone jedoch denkbar. Im Unterschied zu den iPad-Pro-Modellen mit Dual-Stack-LTPO-OLED könnte beim iPad mini ein Single-Stack-LTPS-Panel zum Einsatz kommen, das weniger Spitzenhelligkeit bietet, aber kosteneffizienter ist. OLED würde dennoch Vorteile wie höhere Kontraste, präzisere Farbdarstellung und schnellere Reaktionszeiten ermöglichen.

Beim Gehäuse soll Apple ebenfalls ansetzen. Laut Bloomberg arbeitet das Unternehmen an einer verbesserten Wasserresistenz. Ein neu entwickeltes vibrationsbasiertes Lautsprechersystem könnte klassische Lautsprecheröffnungen ersetzen. Statt offener Gitter würden schwingende Gehäuseflächen den Klang erzeugen, wodurch potenzielle Eintrittspunkte für Wasser reduziert werden. Apple-Patente beschreiben seit Jahren entsprechende Panel-Akustiksysteme. Eine offizielle IP-Zertifizierung wäre für das iPad mini eine Premiere. Der Zeitplan bleibt uneinheitlich. Marktforscher Omdia nennt 2027 für den OLED-Umstieg, während koreanische Medien und Bloomberg einen Start bereits 2026 für möglich halten. Der Weibo-Leaker Instant Digital spricht ebenfalls von frühestens der zweiten Jahreshälfte 2026. Berichte über Samsungs Produktionspläne für OLED-Panels stützen ein Szenario, bei dem das iPad mini 2026 erscheint, möglicherweise gemeinsam mit aktualisierten iPad-Air-Modellen.

Mit OLED und verbesserter Abdichtung dürfte der Preis steigen. Laut Gurman könnte Apple um die 100 Dollar aufschlagen. Der aktuelle Einstiegspreis des iPad mini liegt bei 549,00 Euro. Damit würde sich das kompakte Tablet weiter vom Einstiegs-iPad entfernen, das ab 349 Euro angeboten wird und viele Kernfunktionen wie Touch ID und Center Stage bereits abdeckt. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, würde das kommende iPad mini technisch näher an die Pro-Klasse rücken und gleichzeitig seine Rolle als leistungsstarkes, besonders mobiles Format festigen.


Anzeige*

Aktuelle Angebote!

Bei den zeitlich limitierten Schnäppchen findest Du jede Menge nützliche Gadgets. Über den Shop-Button gelangst Du zur Übersicht.

Entdecke gadgetChecks.de!

Reviews

Angebote

Streaming

Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg

*Transparenz!

= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & Disclaimer
Alle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.

Euer Wunsch-Gadget bei uns im Test

Damit ihr beim nächsten Gadget-Shopping keine böse Überraschung erfahrt, könnt ihr uns eure geplante Anschaffung mitteilen, wir versuchen dann ein Review für Euch durchzuführen. Bitte habt dafür Verständnis, dass das Gerät hierfür meist von mehreren Lesern genannt werden muss.