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Chrome 157 bringt 213 Sicherheitskorrekturen




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Wer Chrome Ende Oktober aktualisiert hat, sollte noch einmal auf die Versionsnummer schauen. Google hat am 3. November Chrome 157 für Windows, macOS und Linux im regulären Update-Kanal freigegeben. Das Paket enthält 213 Sicherheitskorrekturen. Sieben der behobenen Schwachstellen stuft Google als kritisch ein.

Chrome 157 schließt eine kritische Lücke in der Grafikverarbeitung

Einer der kritischen Fehler steckt in Dawn. Die Komponente setzt in Chromium den WebGPU-Standard um, über den Webseiten den Grafikprozessor für Darstellungen oder Berechnungen nutzen können. Bei einem Pufferüberlauf werden Daten über den dafür vorgesehenen Speicherbereich hinaus geschrieben. Laut dem Eintrag zu CVE-2026-121156 kann eine präparierte Webseite den Fehler auslösen und einem Angreifer unter Umständen erlauben, eigenen Code außerhalb des abgeschirmten Browserbereichs auszuführen.

Diese Abschirmung, auch Sandbox genannt, begrenzt normalerweise die Zugriffsrechte von Browserprozessen. Kann fremder Code außerhalb dieses Bereichs laufen, fällt diese Schutzschicht für den betreffenden Angriff weg. Googles Update-Mitteilung nennt keine bestätigte aktive Ausnutzung. Die Einstufung als kritisch beschreibt die möglichen Folgen der Lücke.

Welche Versionsnummer auf dem Rechner zählt

Im regulären Update-Kanal nennt Google für Windows und macOS die Builds 157.0.8103.38 und 157.0.8103.39. Für Linux lautet der freigegebene Stand 157.0.8103.38. Die Verteilung erfolgt schrittweise über mehrere Tage bis Wochen. Einen eigenen Termin für Deutschland nennt Google dabei nicht.

Das vorige Update gegen die MediaStream-Lücke hob Chrome auf Version 156.0.8078.79 beziehungsweise .80 an. Zeigt Chrome im regulären Kanal noch einen dieser Builds an, steht der Wechsel auf Version 157 aus.

Auf einem verwalteten Firmenrechner kann Chrome 156 weiterhin der vorgesehene Stand sein. Für den Kanal Extended Stable verteilt Google 156.0.8078.88 für Windows und macOS. In der inzwischen ergänzten Mitteilung führt Google 55 Sicherheitskorrekturen auf, darunter auch die Korrektur für die Dawn-Lücke. Bei einem Firmenrechner kann die zuständige IT bestätigen, welcher Kanal eingerichtet ist.

So prüfst du das Update am Computer

Unter Windows und macOS führt der in der deutschen Chrome-Hilfe beschriebene Weg über das Dreipunkt-Menü zu Hilfe → Über Google Chrome. In dieser Ansicht sucht der Browser nach Aktualisierungen und zeigt die installierte Version an. Erscheint die Schaltfläche Neu starten, schließt der Browserneustart die Aktualisierung ab. Ein erneuter Blick in dieselbe Ansicht zeigt, welcher Stand anschließend läuft. Unter Linux kommt das Update über die Paketverwaltung.

Android bekommt eine eigene Auslieferung

Mit der Android-Freigabe von Chrome 157 hat Google den Build 157.0.8103.38 auch für Smartphones und Tablets angekündigt. Er soll innerhalb weniger Tage über Google Play verfügbar werden. Laut Google übernimmt die Android-Ausgabe grundsätzlich die Sicherheitskorrekturen der zugehörigen Desktop-Version, sofern keine Ausnahmen angegeben sind. Wer Chrome am Rechner und am Android-Handy verwendet, prüft beide Geräte getrennt. Auf dem Handy zeigt Google Play, ob ein Update bereitsteht.

Stand der Recherche: 4. November 2026, 11:46 Uhr MEZ.

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Transparenzhinweis: gadgetChecks hat die Schwachstellen und die Verfügbarkeit des Updates auf einzelnen Geräten nicht selbst getestet.

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