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FRITZ!Smart Energy 201 kommt mit 16 Ampere in den Handel




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Ein Zwischenstecker braucht auch dann Strom, wenn er die Stromzufuhr zum angeschlossenen Gerät unterbricht. Bei der neuen FRITZ!Smart Energy 201 gibt der Hersteller für diesen Eigenverbrauch weniger als 0,2 Watt an. FRITZ hat den Marktstart der DECT-Steckdose am 2. November bestätigt. Die unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland liegt bei 49 Euro. Pressemitteilung von FRITZ!

Was die FRITZ!Smart Energy 201 von der 200 unterscheidet

Für die bisherige FRITZ!Smart Energy 200 nennt der Hersteller eine Schaltleistung von bis zu 2.300 Watt bei 10 Ampere. Beim neuen Modell sind es dank eines überarbeiteten Relais bis zu 3.680 Watt bei 16 Ampere. Das Gehäuse ist kürzer und an der Front sitzt nur noch eine Taste mit Statusanzeige. Wie viel Platz daneben frei bleibt, hängt vom Abstand der Steckplätze und von der Form der benachbarten Stecker ab.

Wie viel Strom der Zwischenstecker selbst braucht

Bei konstanten 0,2 Watt käme die neue Steckdose rechnerisch auf rund 1,75 Kilowattstunden im Jahr. Für das ältere Modell nennt FRITZ im Standby rund 0,5 Watt. Bei durchgehendem Standby entspräche das rund 4,38 Kilowattstunden im Jahr. Im Rechenbeispiel beträgt der Unterschied also etwa 2,6 Kilowattstunden pro Jahr. Gemessen am Preis von 49 Euro fällt die Ersparnis beim Eigenverbrauch für Besitzer des bisherigen Modells entsprechend klein aus.

Was der Verbrauchsverlauf über ein Gerät verrät

In der FRITZ!App Smart Home lässt sich die aktuelle Leistungsaufnahme ablesen. Der Verlauf zeigt, wie viel Energie ein Gerät über mehrere Stunden oder Tage verbraucht. Bei schwankendem Verbrauch sagt das mehr aus als ein einzelner Blick auf den Wattwert. Wer etwa wissen möchte, wie viel Strom ein Drucker zwischen zwei Arbeitstagen benötigt, kann den Verlauf über einen typischen Arbeitstag samt anschließender Nacht prüfen.

Die Steckdose kann angeschlossene Geräte auch nach Zeitplan schalten. Bei einer Schreibtischlampe, deren mechanischer Schalter auf „Ein“ steht, reicht es, die Stromzufuhr wieder freizugeben. Bei Geräten mit elektronischem Einschalter hängt der Start davon ab, wie sie auf die Rückkehr der Stromversorgung reagieren.

Wie die Steckdose mit Matter zusammenarbeitet

Für die direkte Einrichtung nennt FRITZ eine FRITZ!Box mit DECT-Basis und aktuellem FRITZ!OS. Wer die Steckdose zusätzlich in Apple Home oder Google Home schalten möchte, benötigt laut Hersteller die Matter-Bridge der FRITZ!Box 5690 Pro oder das FRITZ!Smart Gateway. Die Steckdose bleibt per DECT angebunden. Die Bridge macht sie für die jeweilige Smart-Home-Plattform erreichbar. Wie das Zusammenspiel funktioniert, erklärt unser Matter-Ratgeber.

Für den Verbrauchsverlauf verweist FRITZ auf die eigene App. Welche Messwerte andere Plattformen über die Matter-Bridge anzeigen, geht aus der Startmeldung nicht hervor.

Was für den Wechsel zählt

Die höhere Schaltleistung macht das neue Modell vor allem dort interessant, wo die bisherige 2.300-Watt-Grenze den Einsatz beschränkt. Maßgeblich bleiben die Herstellerangaben für das angeschlossene Gerät und den Zwischenstecker. Wer hauptsächlich eine Leuchte schaltet oder den Verbrauch kleiner Geräte erfasst, profitiert im Alltag eher vom kürzeren Gehäuse. Gerade in einer eng belegten Steckdosenleiste kann das mehr ausmachen als die zusätzliche Schaltleistung.

Stand der Recherche: 3. November 2026, 16:23 Uhr MEZ.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Die technischen Angaben stammen vom Hersteller. gadgetChecks hat die Steckdose und ihre Einbindung über Matter nicht selbst getestet. Eigene Messungen zum Eigenverbrauch liegen nicht vor.

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