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iPad mini 8 im Test – wie sehr stören 60 Hertz im Alltag?




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Beim schnellen Scrollen auf dem iPad mini 8 konnte David Pierce für The Verge den Text schlechter lesen als auf einem Display mit 120 Hertz. Auch beim Zoomen und Zeichnen mit dem Apple Pencil wirkten Bewegungen für ihn weniger flüssig. Pierce sieht darin einen spürbaren Nachteil und bewertet das Tablet insgesamt trotzdem positiv.

Apples Hardware-Entwicklungschef Dave Pakula verweist im Interview mit Christopher Lawley auf die kürzere Reaktionszeit der OLED-Pixel. Sie soll Bewegungsunschärfe gegenüber einem LCD verringern. Für Pierce greift diese Erklärung zu kurz. Wie schnell ein Pixel seinen Zustand wechselt und wie oft der Bildschirm ein neues Bild zeigt, sind zwei verschiedene Eigenschaften. Die schnelleren Pixel ändern für Pierce wenig daran, dass ihm beim Wischen und Zoomen die flüssigere Darstellung eines 120-Hertz-Displays fehlt.

Tony Polanco von Tom’s Guide fiel der Unterschied zum iPad Pro ebenfalls beim Wischen und Öffnen von Apps auf. Bei Notizen und Skizzen empfand er die Eingabe mit dem Apple Pencil jedoch als direkt und lobte das OLED-Bild bei Videos und Büchern.

Im Test von ComputerBase fiel die Bildwiederholrate vor allem beim schnellen Scrollen auf. Beim Ansehen von Filmen und Serien spielte sie aus Sicht der Redaktion kaum eine Rolle. Angesichts des Einstiegspreises von 749 Euro sieht ComputerBase die Beschränkung dennoch kritisch. Was sich gegenüber dem Vorgänger bei Gewicht und Ausstattung verändert, zeigt unser Vergleich mit dem iPad mini von 2024 im Detail.

Stand vom 3. November 2026.

Hauptquellen

gadgetChecks hat das Display des iPad mini 8 bisher nicht selbst getestet.

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