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Apple News: Großes Siri-KI-Upgrade in iOS 26.4, Cook-Nachfolge & iPhone-18-Akku

Apple News: Großes Siri-KI-Upgrade in iOS 26.4, Cook-Nachfolge & iPhone-18-Akku

Mit iOS 26.4 steht ein grundlegender Umbau von Siri bevor, der die Arbeitsweise des Assistenten deutlich verändern soll. Apple setzt dabei auf eine neu entwickelte Generation, die auf großen Sprachmodellen basiert und sich architektonisch klar vom bisherigen System unterscheidet. Zwar entsteht noch kein vollwertiger Chatbot im Stil von ChatGPT oder Claude, doch die technische Grundlage wird komplett neu gelegt. Kern der Überarbeitung ist eine einheitliche LLM-Architektur. Bislang arbeitet Siri mit mehreren spezialisierten Modulen, die Anfragen schrittweise zerlegen: Absicht erkennen, relevante Datenpunkte extrahieren, passende App- oder API-Aufrufe auslösen. Dieses fragmentierte Modell stößt bei komplexeren Formulierungen und mehrstufigen Aufgaben an Grenzen. Künftig soll ein zentrales Sprachmodell die Anfrage inhaltlich erfassen, Zusammenhänge erkennen und daraus direkt Handlungsschritte ableiten. Statt reiner Schlüsselwortlogik steht semantisches Verständnis im Vordergrund.

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Im aktuellen Zustand eignet sich Siri vor allem für einfache Befehle wie Timer, Nachrichten, Smart-Home-Steuerung oder kurze Wissensfragen. Komplexe Anweisungen, Folgefragen, variierende Formulierungen und kontextabhängige Dialoge führen häufig zu Abbrüchen. Genau hier setzt das LLM-Fundament an: Es soll Nuancen erkennen, mehrstufige Abläufe planen und Nutzerabsichten robuster interpretieren. Apple hatte bereits im Zusammenhang mit seinen Intelligence-Funktionen drei zentrale Erweiterungsfelder benannt, die nun mit der neuen Siri-Generation umgesetzt werden sollen. Dazu gehört erstens ein persönlicher Kontext: Inhalte aus E-Mails, Nachrichten, Dateien und Fotos können berücksichtigt werden, um Anfragen zielgerichteter zu beantworten. Siri soll beispielsweise bestimmte zugesandte Dateien finden, thematische Hinweise in Mails erkennen, empfohlene Bücher herausfiltern oder gespeicherte Dokumentinformationen wie Passdaten lokalisieren können.

Zweitens kommt ein erweitertes Bildschirmverständnis hinzu. Der Assistent erkennt, was aktuell angezeigt wird, und kann darauf bezogene Aktionen ausführen – etwa eine eingeblendete Adresse direkt einem Kontakt zuordnen oder ein geöffnetes Foto auf Zuruf weiterleiten. Drittens wird die App-übergreifende Steuerung ausgebaut. Geplant sind Abläufe wie das Verschieben von Dateien zwischen Apps, das Bearbeiten und anschließende Versenden von Bildern, das Teilen von Ankunftszeiten aus der Navigation oder das Abschicken vorbereiteter E-Mails per Sprachbefehl. Intern war dieser Schritt größer als ursprünglich geplant. Nach Angaben aus dem Führungskreis scheiterte zunächst ein Hybridansatz, bei dem klassische Siri-Logik und LLM-Module parallel kombiniert werden sollten. Die bestehende Architektur erwies sich dafür als zu unflexibel. Daraufhin wurde eine zweite Generation entworfen, die vollständig um ein Sprachmodell herum aufgebaut ist. Softwarechef Craig Federighi sprach intern von einem deutlich umfassenderen Upgrade als zunächst vorgesehen.

Parallel dazu änderte Apple seine Modellstrategie. Eigene KI-Modelle reichten leistungsmäßig nicht aus, weshalb externe Lösungen geprüft wurden. Daraus entstand eine mehrjährige Kooperation mit Google. Für die personalisierte Siri-Variante kommt ein speziell angepasstes Gemini-Modell zum Einsatz, das gemeinsam weiterentwickelt wird. Intern nutzt Apple zusätzlich angepasste Modelle anderer Anbieter für Entwicklungswerkzeuge. Ein Teil der Verarbeitung erfolgt weiterhin lokal auf dem Gerät, anderes über Private Cloud Compute. Persönliche Daten sollen das Gerät nicht verlassen, Anfragen werden anonymisiert, KI-Funktionen bleiben abschaltbar. Nicht Teil von iOS 26.4 ist jedoch ein echter Chatbot-Modus. Längere Dialoge mit dauerhaftem Gesprächsgedächtnis, frei fließende Unterhaltungen und eine chatartige Oberfläche sind noch nicht vorgesehen. Die Interaktion bleibt primär sprachbasiert, mit begrenzter Texteingabe. Das große Chatbot-Upgrade ist erst für iOS 27 geplant. Der Weg dorthin war von Verzögerungen begleitet. Die auf der WWDC 2024 gezeigten Siri-Neuerungen erwiesen sich intern als zu instabil. Kurz vor dem geplanten Start verschob Apple die Einführung, nachdem Qualitätsprobleme sichtbar wurden. Da die Funktionen zuvor stark beworben worden waren, folgten Beschwerden und Klagen, die später außergerichtlich beigelegt wurden.

Im Zuge dessen kam es auch zu personellen Veränderungen. Die Siri-Leitung wechselte, nachdem die bisherige KI-Führung an Einfluss verlor. Die Verantwortung wanderte in den Bereich von Federighi, mit neuer Produktführung und höherer Priorisierung. Gleichzeitig verstärkte Apple die Investitionen in KI, auch um Abwanderungen von Fachkräften zu Konkurrenzunternehmen mit sehr hohen Gehaltspaketen entgegenzuwirken. Intern wird Siri inzwischen als strategisches Schlüsselprojekt eingestuft. Der Start der neuen Siri-Generation ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Mit der Beta-Phase wird gegen Ende Februar oder Anfang März gerechnet, die breite Veröffentlichung dürfte im April erfolgen. Unterstützt werden voraussichtlich alle Geräte, die auch die übrigen Apple-Intelligence-Funktionen ausführen können, wobei einzelne Features hardwareabhängig bleiben könnten. iOS 26.4 markiert damit den Übergang zu einer neuen Siri-Basis – der vollständige Schritt zum dialogfähigen KI-Assistenten folgt erst in der nächsten Systemgeneration.

Apple CEO Nachfolge: Tim Cook äußert sich zum Ruhestand

Bei einer unternehmensweiten Mitarbeiterversammlung am Donnerstag ging Apple-Chef Tim Cook auch kurz auf seine langfristige persönliche Planung ein, ohne dabei konkrete Aussagen zu einem möglichen Rückzug aus dem Amt zu machen. Nach Angaben von Bloomberg-Journalist Mark Gurman sprach Cook darüber, wie stark ihn die Frage beschäftige, welche Führungskräfte und Talente das Unternehmen in fünf, zehn oder sogar fünfzehn Jahren prägen werden. Die langfristige personelle Aufstellung sei für ihn ein zentrales Thema. Zuletzt hatten unterschiedliche Berichte verschiedene Zeitfenster für einen möglichen Führungswechsel genannt. Die Financial Times hatte vor einigen Monaten geschrieben, Apple bereite sich intern auf einen Abschied Cooks bereits Anfang 2026 vor. Gurman hält diesen Zeitplan hingegen für wenig plausibel und betonte mehrfach, ein Rücktritt vor der Jahresmitte sei kaum vorstellbar. Damit könnte Cook zumindest noch bis zur Entwicklerkonferenz WWDC 2026 an der Unternehmensspitze stehen.

Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge gilt seit Längerem Hardware-Chef John Ternus. Nach Gurmans Informationen übertrug Cook ihm bereits gegen Ende des vergangenen Jahres zusätzlich die Aufsicht über die Designteams. Innerhalb des Konzerns wird dieser Schritt als deutliches Signal gewertet, dass Ternus im internen Nachfolgerennen die Führungsposition einnimmt. Unabhängig vom genauen Zeitpunkt eines Wechsels wird zudem darüber spekuliert, dass Cook dem Unternehmen auch nach einem CEO-Rücktritt eng verbunden bleiben könnte – etwa in der Rolle des Executive Chairman des Verwaltungsrats, mit weiterem Einfluss auf strategische Entscheidungen. Cook führt Apple seit August 2011. Im vergangenen Jahr erreichte er das übliche Rentenalter von 65 Jahren. Zwar mehren sich die Hinweise auf eine mittel- bis langfristige Übergabe, doch ob sie bereits in den kommenden Monaten erfolgt oder noch deutlich auf sich warten lässt, ist weiterhin offen.

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iPhone 18 Pro Max Akkulaufzeit: Next-Gen-Upgrade im Gespräch

Ein neuer Bericht aus der Lieferkette deutet darauf hin, dass das kommende Topmodell der nächsten iPhone-Generation mit einer nochmals erhöhten Akkukapazität ausgestattet wird. Demnach soll das iPhone 18 Pro Max einen Energiespeicher im Bereich von etwa 5.100 bis 5.200 mAh erhalten. Ziel ist es offenbar, die bisherige Spitzenposition bei der Laufzeit weiter auszubauen. Grundlage der Angaben ist ein Beitrag des auf Weibo aktiven Leakers „Digital Chat Station“, der sich auf Zuliefererinformationen beruft. Zusätzlich zum größeren Akku sollen auch Effizienzgewinne durch den neuen A20-Pro-Chip zur Laufzeit beitragen. Der Prozessor wird voraussichtlich im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und dürfte gegenüber der Vorgängergeneration sowohl bei Leistung als auch Energieverbrauch zulegen. Um die größere Batterie unterzubringen, soll das Gerät geringfügig dicker ausfallen als das aktuelle Modell.

Derzeit hält das iPhone 17 Pro Max mit einem Akku von 5.088 mAh den Spitzenwert innerhalb der Produktreihe. Apple gibt dafür eine maximale Laufzeit von bis zu 39 Stunden an. In unabhängigen Vergleichstests schnitten die jüngsten Pro-Max-Modelle zuletzt besonders stark ab und belegten bei der Ausdauer Spitzenplätze. Mit zusätzlicher Kapazität und sparsamerem Chip erscheint ein weiterer Laufzeitzuwachs über die 40-Stunden-Marke hinaus plausibel. Auch für das erste faltbare iPhone, das parallel zur iPhone-18-Pro-Serie erwartet wird, kursieren Angaben zu einer sehr großen Batterie. Hier ist von mehr als 5.500 mAh die Rede, was sowohl innerhalb der iPhone-Familie als auch im Foldable-Segment ein Spitzenwert wäre. Die Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe werden für die zweite Jahreshälfte erwartet. Neben Änderungen bei Akku und Chip werden unter anderem eine verkleinerte Dynamic Island, ein neues C2-Modem, eine vereinfachte Kamerasteuerung, eine Frontkamera mit höherer Auflösung sowie eine Hauptkamera mit variabler Blende gehandelt.

Apple Maps & Apple Ads: EU verzichtet auf strengere Regeln

Die Europäische Kommission hat entschieden, dass Apples Kartendienst und Werbeplattform nicht unter die strengste Kategorie des EU-Digital-Markets-Act fallen. Sowohl Apple Maps als auch Apple Ads werden demnach nicht als zentrale Zugangspunkte zwischen Unternehmen und Endkunden eingestuft und gelten damit nicht als sogenannte Gateways im Sinne der DMA-Regeln. Grundlage ist eine seit Ende November laufende Prüfung. Zur Begründung verweist die Kommission auf die vergleichsweise geringe Reichweite von Apple Maps innerhalb der Europäischen Union sowie auf die bislang begrenzte Marktgröße von Apple Ads im europäischen Online-Werbesektor. Beide Dienste erreichten nach Einschätzung der Behörde nicht die nötige Marktbedeutung, um zusätzliche regulatorische Auflagen auszulösen.

An der grundsätzlichen Einordnung von Apple als Gatekeeper ändert die Entscheidung nichts. Der Konzern bleibt mit anderen Kernplattformen weiterhin vollständig dem DMA-Regelwerk unterstellt. Parallel verdichten sich Hinweise, dass Apple sein Werbegeschäft ausbauen will. Berichten zufolge ist geplant, noch im Laufe des Jahres Anzeigen auch direkt in die Suchergebnisse des Kartendienstes zu integrieren, wodurch sich die inhaltliche Nähe zwischen Apple Maps und Apple Ads weiter erhöhen würde.

Tablet-Markt Wachstum: Apple baut iPad-Führung aus

Neue Zahlen des Marktforschungsunternehmens Omdia zeigen eine deutliche Belebung des weltweiten Tablet-Geschäfts zum Jahresende 2025 – mit besonders starkem Rückenwind für das iPad und einer weiter gefestigten Spitzenposition von Apple im Gesamtmarkt. Demnach wurden im Jahr 2025 global rund 162 Millionen Tablets ausgeliefert. Das entspricht einem Zuwachs von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich das vierte Quartal: Im Weihnachtszeitraum erreichten die Auslieferungen 44 Millionen Einheiten, ebenfalls knapp zehn Prozent mehr als im Vergleichsquartal. Omdia spricht vom höchsten Jahresvolumen seit dem Nachfrageanstieg im Jahr 2020, der damals unter anderem durch erwartete Engpässe bei Speicherkomponenten begünstigt wurde.

Apple war ein zentraler Treiber dieser Entwicklung. Für das Schlussquartal 2025 beziffert Omdia die iPad-Auslieferungen auf rund 19,6 Millionen Geräte, was einem Plus von 16,5 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Als wichtigste Impulsgeber gelten das iPad der 11. Generation sowie das mit M5-Chip ausgestattete iPad Pro, die laut Bericht auf besonders hohe Nachfrage stießen. Durch das starke Quartal erreichte Apple einen Marktanteil von 44,9 Prozent und setzte sich damit klar vom Wettbewerb ab. Samsung folgte mit 14,7 Prozent, Lenovo mit 8,8 Prozent, Huawei mit 6,9 Prozent und Xiaomi mit 6,4 Prozent. Auf alle übrigen Anbieter entfielen zusammen 18,3 Prozent der weltweiten Auslieferungen.

Omdia geht davon aus, dass sich die Rolle von Tablets in den kommenden Jahren weiter verschiebt. Statt reiner Einzelgeräte rücken sie stärker als Bestandteil vernetzter Plattformen in den Fokus. Erwartet wird eine engere Verzahnung mit Ökosystem-Funktionen über Betriebssystemgrenzen hinweg sowie ein wachsender Stellenwert KI-gestützter Nutzungsszenarien. Als Beispiele werden plattformübergreifende Ansätze wie Lenovos Qira genannt sowie die Kooperation zwischen Apple und Google rund um Gemini-Modelle für kommende Apple-Intelligence-Funktionen, die auch auf dem iPad eine größere Rolle spielen dürften. Regional zeigte sich ein uneinheitliches Bild: Das stärkste Wachstum verzeichneten Mittel- und Osteuropa, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum. In fast allen Regionen wurden zweistellige Zuwachsraten gemessen. Eine Ausnahme bildete Nordamerika, wo Preisaktionen von Herstellern und Handel einen ansonsten rückläufigen Trend im Weihnachtsquartal abmilderten.

Apple AirTag 2: Teardown zeigt interne Änderungen

Das Teardown-Video von iFixit zur zweiten AirTag-Generation liefert einen detaillierten Blick ins Innenleben des neuen Trackers und zeigt mehrere konstruktive Anpassungen gegenüber dem ursprünglichen Modell. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Änderungen an der Lautsprechereinheit sowie Aktualisierungen bei den Funkkomponenten. Im Inneren setzt Apple auf eine überarbeitete Lautsprecherkonstruktion, die laut Hersteller einen um bis zu 50 Prozent lauteren Signalton ermöglicht. Die Baueinheit ist anders aufgebaut und deutlich stärker fixiert als beim Vorgänger. Frühere Zerlegungen hatten bereits gezeigt, dass sich der Lautsprecher nicht mehr so leicht entfernen lässt. iFixit konnte den Signalton dennoch deaktivieren – allerdings nur mithilfe eines Lötkolbens, also mit deutlich höherem Aufwand als zuvor.

Darüber hinaus bestätigt die Zerlegung den Einsatz des Ultra-Wideband-Chips der zweiten Generation. Dieser ist mitverantwortlich für die verbesserte Präzisionssuche, die nun auf größere Distanz funktioniert. Auch die allgemeine Bluetooth-Reichweite für die Ortung wurde gegenüber der ersten Generation erweitert. Am grundsätzlichen Aufbau hat sich wenig geändert: Formfaktor, Batteriekonzept mit CR2032-Knopfzelle und das modulare Layout bleiben weitgehend vertraut. Der AirTag 2 ist weiterhin als kompakter Objekt-Tracker konzipiert, der sich an Taschen, Schlüssel oder anderes Zubehör anbringen lässt und über das „Wo ist?“-Netzwerk auf Apple-Geräten und über iCloud geortet werden kann. Neben der höheren Lautstärke zählen die größere Reichweite bei der Präzisionssuche und Funkverbesserungen zu den wichtigsten technischen Neuerungen.

Apple MacBook Pro Update: M5 Pro und M5 Max kurz vor Marktstart

Berichte aus dem Handel verdichten die Hinweise auf einen kurzfristigen Marktstart neuer MacBook-Pro-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips. Ein Apple Premium Reseller meldete, dass die Lagerbestände der aktuellen Gerätegeneration ungewöhnlich stark zurückgegangen seien. Üblicherweise passt Apple vor einer Produkteinführung die Auslieferungsmengen an, damit Vertriebspartner nicht auf größeren Stückzahlen auslaufender Modelle sitzen bleiben.  Zusätzliche Signale kommen aus dem Softwareumfeld. Laut einem Bericht von Bloomberg sollen die neuen High-End-MacBook-Pros gemeinsam mit macOS Tahoe 26.3 im Zeitraum Februar bis März erscheinen. Die jüngste Release-Candidate-Version von Xcode 26.3 gilt ebenfalls als Indiz dafür, dass sich der zugehörige Software-Release nähert.

Auffällig ist dabei das Timing: Apple veröffentlicht normalerweise keine Xcode-Release-Candidates, ohne zeitgleich auch entsprechende Kandidatenversionen für iOS und macOS bereitzustellen. Bislang fehlen jedoch sowohl iOS 26.3 RC als auch macOS 26.3 RC. In der Vergangenheit wurde insbesondere macOS mehrfach bewusst zurückgehalten, wenn neue Hardware unmittelbar bevorstand und die Software bereits Hinweise wie neue Modellkennungen enthielt. Vergleichbare Abläufe gab es unter anderem vor der Einführung der ersten Macs mit M1-Chip im Jahr 2020, vor neuen M2-Mac-mini-Modellen 2022 sowie vor den M3-Macs im Herbst 2023. In diesen Fällen erschienen zunächst Xcode- und iOS-Release-Candidates, während die macOS-Version erst kurz nach der Hardware-Ankündigung freigegeben wurde. Der aktuelle Unterschied besteht darin, dass diesmal auch der iOS-Release-Candidate noch aussteht, was den genauen Zeitrahmen weniger eindeutig macht. Möglich ist eine sehr kurzfristige Vorstellung ebenso wie eine weitere Beta-Runde über ein bis zwei Wochen.

Warum der Xcode-26.3-Release-Candidate bereits freigegeben wurde, ist nicht abschließend klar. Enthalten sind unter anderem neue agentische Coding-Funktionen, die in Zusammenarbeit mit Anthropic und OpenAI entstanden sind – dafür könnte ein eigener Veröffentlichungsplan maßgeblich sein. Das Basis-MacBook-Pro mit M5-Chip ist bereits erhältlich, während die höher ausgestatteten 14- und 16-Zoll-Varianten mit M5 Pro und M5 Max noch fehlen. Mehrere voneinander unabhängige Hinweise deuten nun darauf hin, dass diese Modelle zeitnah folgen. Der Reseller berichtete zudem von knappen Beständen beim HomePod mini, bei dem viele Farbvarianten derzeit vergriffen sind. Da die Verfügbarkeit jedoch schon seit Oktober 2025 schwankt, lässt sich daraus bislang kein verlässlicher Rückschluss auf eine unmittelbar bevorstehende Modellpflege ziehen.

Apple Foldable iPhone: Design-Gerüchte im Überblick

Neue Designleaks zeichnen ein deutlich konkreteres Bild von Apples erstem faltbaren iPhone. Nach Angaben des auf Weibo aktiven Leakers „Instant Digital“ soll das Gerät in mehreren Punkten von bisherigen iPhone-Layouts abweichen und eine eigenständige Tasten- und Modulstruktur erhalten. Demnach werden die Lautstärketasten nicht wie üblich an der linken Gehäuseseite sitzen, sondern an die Oberkante wandern und dort rechtsbündig angeordnet sein – vergleichbar mit der Platzierung beim iPad mini. Der Einschaltknopf inklusive Touch-ID-Sensor sowie die separate Kamerasteuerung verbleiben hingegen auf der rechten Geräteseite. Die linke Kante soll vollständig frei von Bedienelementen bleiben.

Auch bei der Frontgestaltung sind Anpassungen vorgesehen. Für die Selfie-Kamera ist ein einzelnes Punch-Hole vorgesehen, wodurch die Dynamic Island kleiner ausfallen soll als bei aktuellen Pro-Modellen. Auf der Rückseite wird ein links positioniertes Kameraplateau beschrieben, das sich am Stil des iPhone Air orientiert. Erwartet werden zwei horizontal angeordnete Kameras, ergänzt durch Mikrofon und Blitz. Auffällig ist dabei die Farbgestaltung: Das Modul soll vollständig in Schwarz gehalten sein und sich bewusst vom restlichen Gehäuse absetzen. Zum Start sollen lediglich zwei Farbvarianten verfügbar sein, wobei Weiß als gesetzt gilt. Eine zweite Option wird zusätzlich angeboten, eine breitere Farbauswahl ist zum Marktstart offenbar nicht geplant. Im Inneren deutet der Leak auf eine stark angepasste Architektur hin. Das Mainboard soll auf der rechten Seite sitzen. Durch die Verlagerung der Lautstärketasten nach oben müssen keine Leitungen quer durch das Gerät zur linken Seite geführt werden, was den verfügbaren Raum effizienter nutzbar machen soll. Beschrieben wird zudem ein gestapelter interner Aufbau, bei dem möglichst viel Volumen für Display- und Akkueinheit reserviert ist. In diesem Zusammenhang ist von der bislang größten Akkukapazität in einem iPhone die Rede.

Der genannte Leaker konnte in der Vergangenheit mehrfach zutreffende Details zu Apple-Produkten liefern, unter anderem zu Farbvarianten, Materialänderungen, Kameraanpassungen und Displayoptionen verschiedener iPhone-, iPad- und Apple-Watch-Generationen. Entsprechend werden die aktuellen Angaben in der Gerüchteszene als plausibel eingestuft, auch wenn eine offizielle Bestätigung naturgemäß aussteht. Unabhängige Berichte ergänzen das Bild um weitere technische Eckdaten. Erwartet werden ein nahezu faltenfreies Innendisplay mit rund 7,8 Zoll, ein Außendisplay um 5,5 Zoll, Touch ID statt Face ID, zwei Hauptkameras, ein A20-Chip sowie Apples C2-Mobilfunkmodem. Die Vorstellung des faltbaren iPhones wird gemeinsam mit den iPhone-18-Pro-Modellen im weiteren Jahresverlauf erwartet.

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