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iPhone Duo startet heute: Jetzt zählt, was die Apps daraus machen




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Das iPhone Duo startet heute, am 23. Oktober 2026, offiziell in den Verkauf – auch in Deutschland. Nach der Vorstellung im September und dem Vorbestellbeginn vor einer Woche erreicht Apples erstes faltbares iPhone damit seine ersten Käufer. Der internationale Auftakt beginnt über die Zeitzonen hinweg in Australien und Neuseeland und setzt sich anschließend in weiteren Märkten fort. Für Apple verändert sich damit die Grundlage der Diskussion: Das Duo muss seine besondere Bauform nun in gewöhnlichen Alltagssituationen bewähren.

Passend dazu hat Apple unmittelbar vor dem Verkaufsstart GarageBand und TestFlight für das Gerät angepasst. Gerade bei GarageBand ist leicht nachzuvollziehen, weshalb die zusätzliche Fläche interessant sein kann. Musik entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Elemente, und eine größere Ansicht kann helfen, Instrumente, Aufnahmen und Bearbeitung besser zu überblicken. TestFlight erfüllt eine andere Aufgabe: Die Anwendung gehört zu den Werkzeugen, über die Entwickler neue App-Versionen vor ihrer allgemeinen Veröffentlichung erproben lassen.

Gleichzeitig berichtet DigiTimes von Vorbestellungen, die Apples Erwartungen in mehreren wichtigen Märkten übertroffen haben sollen. Mark Gurman spricht unterdessen bereits über die Möglichkeit eines etwas größeren Innenbildschirms in einer künftigen Generation. Die Meldungen verbinden den heutigen Start mit zwei unterschiedlichen Perspektiven: dem wirtschaftlichen Interesse an der neuen Geräteklasse und der Frage, wie sich ihre Arbeitsfläche weiterentwickeln könnte. Für Käufer zählt zunächst, was auf dem jetzt erhältlichen Modell tatsächlich funktioniert.

Das iPhone Duo startet heute auch in Deutschland

Den 23. Oktober nennt Apple in seiner offiziellen Vorstellung des iPhone Duo als Beginn der Verfügbarkeit in der ersten Ländergruppe, zu der Deutschland gehört. Der deutsche Einstiegspreis liegt bei 2.299 Euro für 256 GB Speicher. Weitere Ausführungen bieten 512 GB, 1 TB oder 2 TB. Eine zusätzliche Ländergruppe folgt am 30. Oktober. Der heutige Termin ist damit der offizielle Verkaufsstart in den ersten Märkten, während die internationale Einführung weiterläuft.

Für Menschen mit einer rechtzeitig bestätigten Bestellung wird aus dem angekündigten Faltgerät nun ein Telefon, das eingerichtet, mit den eigenen Konten verbunden und mit den tatsächlich benötigten Apps verwendet werden kann. Das ist bei dieser Bauform ein erheblicher Schritt. Eine Vorführung zeigt, wie sich das Gerät öffnen lässt. Erst die tägliche Verwendung zeigt, bei welchen Aufgaben diese Bewegung selbstverständlich wird und wann das Außendisplay ausreicht.

Der Verkaufsbeginn bedeutet allerdings keine sofortige Lieferbarkeit jeder Variante. Ein allgemeiner Marktstart und der Termin für eine konkrete Bestellung bleiben unterschiedliche Angaben. Die zuletzt vorgezogenen Lieferfenster einzelner Vorbesteller betrafen jeweils bestimmte Aufträge und Märkte. Daraus ergibt sich auch heute keine pauschale Zusage für alle Farben, Speichergrößen und Verkaufsstellen.

Die technischen Eckpunkte sind bekannt: Außen besitzt das Duo ein 5,4 Zoll großes Display, innen eine faltbare Anzeige mit 7,6 Zoll. Die größere Fläche steht damit bei Bedarf zur Verfügung, ohne dass das Gerät dauerhaft in dieser Größe transportiert werden muss. Ob sich daraus ein Vorteil ergibt, hängt wesentlich davon ab, welche Informationen eine App gleichzeitig zeigt und wie sie sich beim Wechsel zwischen den beiden Anzeigen verhält.

Die bisherigen Apple-Daily-Ausgaben haben den Weg von der Ankündigung über die Vorbestellungen bis zu den ersten Tests begleitet. Mit dem heutigen Verkaufsstart rückt die Software stärker in den Vordergrund. Die zusätzlichen Pixel sind vorhanden; die Anwendungen bestimmen, wie häufig sie gebraucht werden.

GarageBand und TestFlight passen sich dem neuen Format an

Apple führt in den aktuellen Versionshinweisen von GarageBand 2.3.20 ausdrücklich die Unterstützung für das iPhone Duo auf. Auch TestFlight 4.4.1 nennt diese Anpassung. Beide Aktualisierungen enthalten außerdem Stabilitätsverbesserungen und Fehlerkorrekturen. Es handelt sich damit um veröffentlichte App-Updates zum Verkaufsstart.

Die beiden Anwendungen zeigen zugleich, wie unterschiedlich eine sinnvolle Anpassung ausfallen kann. Eine Musik-App arbeitet mit Instrumenten, Spuren und zeitlichen Abläufen. Ein Werkzeug zum Verteilen und Testen von Vorabversionen muss vor allem verständlich und zuverlässig bedienbar bleiben. Dass beide den zusätzlichen Platz nutzen können, bedeutet deshalb noch lange nicht, dass sie möglichst viele Bedienelemente gleichzeitig anzeigen sollten.

Bei Musikbearbeitung zählt der Überblick

GarageBand ist für die große Innenanzeige ein naheliegendes Beispiel. Eine musikalische Idee beginnt häufig mit einem einzelnen Instrument oder einer kurzen Aufnahme. Sobald weitere Elemente dazukommen, wird die Beziehung zwischen ihnen wichtiger: Wo setzt eine Begleitung ein, wie lange läuft ein Abschnitt, und an welcher Stelle soll eine Aufnahme bearbeitet werden? Auf einer kleinen Fläche lassen sich solche Aufgaben erledigen, sie können aber häufigeres Verschieben und Vergrößern der Ansicht verlangen.

Eine größere Darstellung kann hier helfen, den Zusammenhang zu erhalten. Wer einen Ausschnitt bearbeitet, möchte möglichst gleichzeitig erkennen, wo er im Stück liegt. Wer mit einem Touch-Instrument spielt, benötigt ausreichend Platz für die Eingabe und einen verständlichen Zugang zu den zugehörigen Funktionen. Das sind unterschiedliche Anforderungen an dieselbe Anwendung. Eine gute Oberfläche muss zwischen ihnen wechseln können, ohne die Orientierung unnötig zu erschweren.

Mehr sichtbare Fläche erweitert dabei zunächst die Darstellung. Aus dem Duo-Update folgt keine pauschale Erhöhung aller Leistungsgrenzen von GarageBand und auch kein neues professionelles Aufnahmeprogramm. Der konkrete Gewinn kann viel gewöhnlicher sein: Eine vorhandene Funktion lässt sich angenehmer erreichen, eine Passage besser überblicken oder eine musikalische Idee mit weniger Wechseln zwischen Ansichten bearbeiten.

Gerade diese kleinen Erleichterungen können unterwegs wertvoll sein. Wer einen Einfall festhalten möchte, hat sein Telefon meist bereits dabei. Wenn das Aufklappen genügend Raum für den nächsten Bearbeitungsschritt schafft, kann eine Idee länger auf demselben Gerät bleiben. Ob daraus eine vollständige Produktion wird, hängt anschließend von den Ansprüchen, dem Projekt und der weiteren Ausstattung ab. Für den Nutzen des Faltformats genügt bereits ein sinnvoller zusätzlicher Arbeitsschritt.

Die größere Ansicht muss allerdings zur Aufgabe passen. Beim präzisen Bearbeiten kann Übersicht helfen; beim Spielen eines Touch-Instruments sind auch die erreichbaren Flächen und die Haltung des Geräts entscheidend. Ein Telefon, das bequem zum Lesen gehalten wird, liegt für längere musikalische Eingaben möglicherweise anders in der Hand. Zusätzlicher Platz löst diese Frage nicht automatisch. Er gibt der Anwendung mehr Möglichkeiten, die sie mit einer passenden Bedienung ausfüllen muss.

Das Update ist deshalb vor allem ein konkreter Anfang. GarageBand gehört zu den Anwendungen, mit denen Apple selbst zeigen kann, wie aus derselben App auf zwei Anzeigen unterschiedliche, zusammengehörige Arbeitsansichten werden. Wie gut das im persönlichen Gebrauch gelingt, lässt sich an einer bekannten Aufgabe beurteilen: eine Melodie aufnehmen, einen Abschnitt verändern und das Ergebnis wieder anhören. Dafür braucht es keine spektakuläre Demonstration.

TestFlight begleitet die nächsten App-Anpassungen

Bei TestFlight liegt der unmittelbare Nutzen weniger in einer aufwendigeren Arbeitsfläche. Die Anwendung dient dazu, Betaversionen von Apps zu installieren und Rückmeldungen zu geben. Ihre eigene Duo-Unterstützung sorgt zunächst dafür, dass auch dieses Werkzeug auf dem neuen Gerät passend dargestellt werden kann. Ein größerer Bildschirm muss hier vor allem Ordnung schaffen und vertraute Abläufe erhalten.

Die Anpassung besitzt dennoch Bedeutung für die weitere Entwicklung des App-Angebots. Sobald mehr Menschen das Duo im Alltag verwenden, können Entwickler Rückmeldungen aus sehr unterschiedlichen Situationen erhalten. Ein Layout, das bei der Vorbereitung überzeugend wirkte, begegnet dann längeren Inhalten, anderen Schriftgrößen und Arbeitsabläufen, an die das Team möglicherweise nicht zuerst gedacht hat. TestFlight ist einer der Wege, entsprechende Änderungen vor einer breiten Veröffentlichung zu erproben.

Die Duo-Unterstützung von TestFlight überträgt sich dabei nicht automatisch auf sämtliche darüber verteilten Apps. Jede Anwendung muss ihre eigene Oberfläche und ihre Abläufe anpassen. Ebenso bleibt eine Betaversion eine Vorabfassung. Für Nutzer ist deshalb weiterhin die konkrete App-Version maßgeblich, die sie installieren, und der Entwicklungsstand, den deren Anbieter beschreibt.

Für Apple entsteht daraus eine fortlaufende Aufgabe. Der heutige Verkaufsstart ist ein gemeinsamer Ausgangspunkt für Hardware und Software. Die Qualität des Angebots wird sich anschließend mit den Anwendungen weiterentwickeln. Besonders interessant dürften dabei Verbesserungen sein, die aus wiederkehrenden Erfahrungen entstehen: ein Werkzeug an einer günstigeren Stelle, eine besser aufgeteilte Ansicht oder ein zuverlässigerer Übergang zwischen den Displays.

Aufklappen soll einen begonnenen Vorgang weiterführen

Der anspruchsvollste Teil einer Duo-App liegt häufig im Wechsel. Eine Anwendung muss mit der gerade verfügbaren Fläche umgehen, während sie bereits benutzt wird. Wer einen Inhalt geöffnet hat, möchte ihn nach dem Aufklappen wiederfinden. Wer etwas bearbeitet, erwartet, dass Auswahl und Arbeitsposition verständlich erhalten bleiben. Das Gerät verändert seine Form mitten in einer Aufgabe.

Apple beschreibt in seiner Anleitung zur Vorbereitung von Apps auf das iPhone Duo unterschiedliche Anpassungsstände. Anwendungen auf älteren Entwicklungsgrundlagen können auf der Innenanzeige mit ungenutztem Platz erscheinen. Neuere Werkzeuge ermöglichen eine flexiblere Darstellung und die Einbindung der für das Duo vorgesehenen Leisten. Zugleich warnt Apple vor festen Annahmen über Bildschirmgröße und Ausrichtung.

Diese Grundlagen wurden bereits bei den ersten Tests und Alltagshürden des iPhone Duo sichtbar. Die neuen Apple-Updates ergänzen die bisher betrachteten Anwendungen nun um Musikbearbeitung und das Testwerkzeug. Entscheidend bleibt jeweils die konkrete Umsetzung. Ein allgemeiner Hinweis auf Duo-Unterstützung sagt weniger aus als ein nachvollziehbarer Ablauf innerhalb der benötigten App.

Auch die seitlich angeordneten Bedienelemente gehören dazu. In seinem Entwicklervortrag über die neuen Leisten erklärt Apple, wie Navigation und Werkzeuge mit der verfügbaren Form umgehen sollen. Die Positionen verändern sich abhängig von der Haltung; eine verständliche Ordnung soll dabei erhalten bleiben. Für Nutzer wäre der überzeugende Effekt, dass mehr Inhalt sichtbar wird, ohne dass häufig gebrauchte Funktionen jedes Mal gesucht werden müssen.

Das gilt besonders für Anwendungen mit vielen Werkzeugen. Eine Musik-App kann den Platz mit zusätzlichen Reglern füllen, sie kann ihn aber auch für eine ruhigere Darstellung des eigentlichen Inhalts verwenden. Beides kann sinnvoll sein. Welche Lösung besser passt, hängt davon ab, ob gerade gespielt, aufgenommen oder bearbeitet wird. Die größere Fläche bietet Spielraum für solche Entscheidungen und verlangt zugleich mehr Sorgfalt bei ihrer Gestaltung.

Apple begleitet den Start außerdem mit einer Übersicht angepasster Apps und Spiele. Darin kündigt das Unternehmen kuratierte App-Store-Sammlungen und eine Kennzeichnung optimierter Anwendungen an. Die Übersicht enthält allerdings auch spätere Termine: Die beschriebenen Duo-Erlebnisse von Microsoft Word und Outlook sollen beispielsweise erst in den kommenden Wochen folgen.

Für Käufer lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die eigenen wichtigsten Anwendungen. Eine bereits veröffentlichte Anpassung lässt sich heute verwenden. Eine angekündigte Erweiterung gehört in die weitere Planung. Apples Auswahl kann bei der Orientierung helfen, doch das persönliche App-Angebot ergibt sich aus den Programmen, die im Alltag tatsächlich benötigt werden.

Die Nachfrage soll Apples Erwartungen übertreffen

Zum Verkaufsstart kommt ein weiterer Bericht über das Interesse am Duo hinzu. Im öffentlich zugänglichen Vorspann eines DigiTimes-Artikels vom 23. Oktober heißt es, die Vorbestellungen hätten Apples Erwartungen in mehreren wichtigen Märkten übertroffen. Zugleich verweist der Text auf weit nach hinten reichende Liefertermine. Konkrete Vorbestellzahlen oder Apples ursprüngliche Vergleichsplanung nennt der zugängliche Abschnitt nicht.

Die Aussage beschreibt damit einen berichteten Vergleich mit internen Erwartungen. Wie hoch diese angesetzt waren und wie sich die Bestellungen auf einzelne Märkte verteilen, bleibt öffentlich offen. Aus dem Vorspann lässt sich auch keine weltweite Verkaufsstatistik ableiten. Für die Bewertung ist diese Grenze wesentlich, weil ein erfolgreicher Auftakt sehr unterschiedliche Größenordnungen haben kann.

Gegenüber den bisherigen Nachrichten über Lieferziele setzt der Bericht einen anderen Akzent. Ein Produktionsziel beschreibt, welche Menge über einen bestimmten Zeitraum bereitgestellt werden soll. Über den Erwartungen liegende Vorbestellungen beschreiben dagegen die Nachfrage im Verhältnis zu einer Planung. Beide Informationen können für Apple ermutigend sein, beantworten aber unterschiedliche Fragen. Sie sollten deshalb auch nicht zu einer vermeintlich bereits erreichten Verkaufszahl zusammengezogen werden.

Für Entwickler kann ein starkes Interesse an der neuen Geräteklasse ein zusätzlicher Anreiz sein. Eine sorgfältige Anpassung kostet Zeit: Oberflächen müssen geprüft, besondere Ansichten gestaltet und Wechsel zwischen den Anzeigen getestet werden. Wenn mehr potenzielle Nutzer erreichbar sind, lässt sich dieser Aufwand leichter begründen. Wie stark das bei einer einzelnen App ins Gewicht fällt, hängt allerdings von deren Publikum und Geschäftsmodell ab.

Daraus kann eine wechselseitige Entwicklung entstehen. Ein interessantes Gerät zieht Aufmerksamkeit auf sich, passende Apps machen seinen Nutzen verständlicher, und überzeugende Anwendungen können wiederum das Interesse an der Hardware erhöhen. Der heutige Stand von GarageBand ist dafür ein greifbareres Beispiel als eine bloße Ankündigung, irgendwann das Faltformat unterstützen zu wollen. Eine veröffentlichte Anpassung gibt Käufern etwas, das sie tatsächlich ausprobieren können.

Die ersten Wochen dürften deshalb mehr zeigen als die reine Zahl neuer App-Versionen. Aufschlussreich wird, welche Anwendungen ihre besonderen Duo-Ansichten weiter verbessern und welche Funktionen regelmäßig verwendet werden. Eine lange Liste unterstützter Programme kann beim Verkaufsstart beeindrucken. Für die Bindung an das Format zählen anschließend jene wenigen Apps, die jeden Tag eine Aufgabe gut erledigen.

Dabei bleibt Platz für unterschiedliche Nutzungsweisen. Manche Käufer werden vor allem lesen oder Videos ansehen, andere unterwegs Musikideen bearbeiten oder Informationen vergleichen. Apple muss keine einzige Tätigkeit finden, die sämtliche Menschen zum Aufklappen bewegt. Das Unternehmen braucht genügend überzeugende Anwendungen, damit verschiedene Nutzer ihren eigenen wiederkehrenden Vorteil erkennen.

Ein größeres Duo wäre eine weitere Gestaltungsaufgabe

Während das erste Modell heute in den Verkauf geht, spricht Bloomberg-Journalist Mark Gurman bereits über eine mögliche spätere Vergrößerung. In der Power-On-Podcastfolge vom 22. Oktober beschreibt er ab ungefähr Minute 38:50, was er über einen größeren Innenbildschirm gehört habe. Gemeint sei eine moderate Entwicklung der bestehenden Größe. Als grobe Beispiele nennt er einen Schritt von 7,6 auf etwa 7,9 oder 8,1 Zoll.

Gurman betont den ungefähren Charakter dieser Angaben. Er spricht über eine mögliche natürliche Weiterentwicklung der Größe, vergleichbar mit den schrittweisen Veränderungen anderer iPhone-Displays. Eine fertige Produktspezifikation lässt sich daraus nicht machen. Ebenso wenig bestätigt die Aussage ein zusätzliches großes Spitzenmodell oder einen bestimmten Veröffentlichungstermin.

Die Größenordnung wäre dennoch interessant. Bei gleichbleibendem Seitenverhältnis wächst die Fläche stärker als die Diagonale. Ein rechnerischer Schritt von 7,6 auf 7,9 Zoll entspräche rund acht Prozent mehr Fläche; bei 8,1 Zoll wären es knapp vierzehn Prozent. Diese Rechnung beschreibt ausschließlich den geometrischen Zusammenhang unter derselben Formatannahme. Sie ist keine Aussage über die Abmessungen eines künftigen Duo.

Ob eine solche Erweiterung spürbar hilft, hängt wiederum von der Anwendung ab. Zusätzlicher Platz könnte eine Übersicht weniger gedrängt wirken lassen oder mehr Inhalt gleichzeitig zeigen. Bei einer musikalischen Bearbeitung könnte ein etwas größerer Ausschnitt sichtbar bleiben. Für Texte und Listen wäre ebenso denkbar, den gewonnenen Raum für eine angenehmere Darstellung zu verwenden. Eine bestimmte neue Funktion ergibt sich aus zusätzlichen Zehntelzoll aber noch nicht.

Gerade die heutige Softwareanpassung zeigt, weshalb die Gehäusegröße allein kein ausreichender Maßstab ist. Eine gut aufgeteilte Ansicht kann vorhandenen Platz besser nutzen, während eine unverändert vergrößerte Oberfläche ihren Gewinn weitgehend verschenken kann. Bevor eine nächste Generation zusätzliche Fläche mitbringt, lässt sich das aktuelle Format durch bessere Anwendungen weiterentwickeln. Beide Wege können sich ergänzen.

Eine größere Innenanzeige müsste außerdem zum geschlossenen Gerät passen. Breite, Griffhaltung und Transport bleiben Teil derselben Konstruktion. Wie sich ein möglicher Umbau auf das Außendisplay auswirken würde, lässt Gurmans Aussage offen; er sagt selbst, die entsprechenden Größenverhältnisse nicht durchgerechnet zu haben. Aus seinem Hinweis sollten deshalb keine festen äußeren Abmessungen abgeleitet werden.

Für den heute beginnenden Verkauf ist der Ausblick vor allem eine Erinnerung daran, dass Apple eine neue Geräteklasse weiterentwickeln kann. Daraus folgt weder, dass das aktuelle Modell nur eine Zwischenlösung wäre, noch dass die nächste Ausführung bereits feststeht. Wer jetzt kauft, entscheidet sich für die veröffentlichte Hardware und die verfügbare Software. Ein späterer Größenwechsel bleibt eine Möglichkeit.

Interessanter als die Suche nach der maximal denkbaren Diagonale ist deshalb die Frage, welche Aufgabe auf der bestehenden Fläche noch unnötig umständlich ist. Manche Grenzen lassen sich durch mehr Platz verschieben. Andere hängen an der Anordnung von Werkzeugen oder an einem unklaren Wechsel zwischen Ansichten. Die Erfahrungen mit dem ersten Duo können helfen, diese Unterschiede besser zu erkennen.

Apple Daily fasst zusammen

Mit dem heutigen offiziellen Verkaufsstart beginnt für das iPhone Duo die Phase, in der aus einer besonderen Konstruktion eine alltägliche Gewohnheit werden kann. GarageBand und TestFlight zeigen zwei Seiten dieser Entwicklung. Die Musik-App erhält Unterstützung für eine zusätzliche Arbeitsfläche, auf der kreative Aufgaben mehr Raum bekommen können. Das Testwerkzeug begleitet die weitere Anpassung von Anwendungen, deren Qualität sich nun an einer wachsenden Zahl realer Nutzungssituationen messen lassen muss.

Apple kann dabei auf die Verbindung eigener Hardware, Systemfunktionen und Anwendungen bauen. Die veröffentlichten Updates machen diese Verbindung konkreter. Ihr Wert wird sichtbar, wenn eine musikalische Idee ohne störende Umwege weiterbearbeitet wird oder eine App beim Aufklappen verständlich bleibt. Solche Erfahrungen sind weniger auffällig als das erste Öffnen des Geräts, können aber langfristig stärker über seine Bedeutung entscheiden.

Der Nachfragebericht deutet auf einen interessanten Auftakt hin, lässt öffentlich jedoch viele Mengenfragen offen. Gurmans Hinweis auf ein mögliches größeres Modell eröffnet einen Ausblick, ohne eine nächste Generation festzulegen. Für beide Entwicklungen bleibt der gegenwärtige Gebrauch ein wichtiger Bezugspunkt: Anhaltendes Interesse braucht überzeugende Anwendungen, und zusätzliche Fläche braucht eine Aufgabe.

Das Duo muss deshalb auch nicht bei jeder kurzen Nachricht geöffnet werden. Sein Vorteil kann gerade darin liegen, zwischen einer kompakten Nutzung und einer größeren Ansicht wählen zu können. Wenn die benötigten Apps diesen Wechsel zuverlässig tragen, bekommt das Faltformat einen festen Platz im Alltag. Wie sich das Angebot nach dem Verkaufsstart weiterentwickelt, begleiten die aktuellen GadgetChecks-Technik-News.

Stand der Recherche: 23. Oktober 2026. Der offizielle Verkaufsstart des iPhone Duo umfasst Deutschland. Angaben zur Nachfrage beruhen auf einem Branchenbericht. Ein größerer Innenbildschirm ist nicht von Apple angekündigt; die genannten Größen sind grobe Beispiele aus Mark Gurmans Podcast.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: GadgetChecks hat das iPhone Duo und die neuen App-Versionen für diesen Artikel nicht selbst getestet. Die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten sind Einordnungen auf Grundlage der veröffentlichten Funktionen und Entwicklerunterlagen. Vom kostenpflichtigen DigiTimes-Bericht wurde ausschließlich der öffentlich zugängliche Vorspann ausgewertet. Gurmans Größenangaben wurden anhand des veröffentlichten Originaltranskripts geprüft und bleiben unbestätigte Vorabinformationen.

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