Apple Daily: Neues Budget-MacBook, KI-Wearables und iPad 12 rücken näher
Ein günstiges MacBook könnte laut einem bekannten Leaker bereits am 4. März vorgestellt werden. Das Gerät soll in mehreren auffälligen Farbvarianten erscheinen und Teil der von Apple angekündigten „special Apple Experience“ sein, die zeitgleich für Medien in New York, London und Shanghai geplant ist. Der auf Weibo aktive Informant „Instant Digital“ verweist auf die Farbgestaltung der Einladungsgrafik zur Veranstaltung. Das dort gezeigte Apple-Logo besteht aus transparenten Elementen in Gelb, Grün und Blau. Nach seiner Darstellung spiegeln diese Töne die geplante Farbpalette des neuen Einstiegs-MacBooks wider und dienen als visueller Hinweis auf die Produktankündigung im Rahmen des Termins.
Frühere Analysteneinschätzungen stützen die Erwartung einer breiteren Farbauswahl. Ming-Chi Kuo hatte bereits von Varianten in Silber, Blau, Rosa und Gelb berichtet, angelehnt an die Farbstrategie beim Einsteiger-iPad. Auch Mark Gurman von Bloomberg spricht von intern getesteten, deutlich lebhafteren Farben als bei den aktuellen MacBook-Reihen. Genannt wurden unter anderem Hellgelb, Hellgrün, Blau, Rosa, klassisches Silber und Dunkelgrau, wobei nicht jede getestete Option zwangsläufig in den Handel kommen dürfte. Sollte Apple mehrere dieser Varianten umsetzen, wäre es das farbintensivste MacBook-Line-up seit der iBook-G3-Generation der späten 1990er Jahre.
Technisch wird das Modell im unteren Preissegment erwartet. Diskutiert werden ein Display mit rund 12,9 Zoll Diagonale, ein Aluminiumgehäuse sowie ein Prozessor aus der iPhone-Chipfamilie – voraussichtlich ein A18 Pro – anstelle eines M-Serie-Chips. Der Einstiegspreis soll deutlich unterhalb von 1.000 US-Dollar liegen.
Apple KI Wearables: Smart Glasses, AI Pin und AirPods mit Kamera
Apple intensiviert nach Informationen von Bloomberg die Entwicklung mehrerer KI-gestützter Wearables. Demnach entstehen parallel drei Produktlinien: intelligente Brillen, ein kompakter KI-Pin beziehungsweise Anhänger sowie AirPods mit Kameras. Alle Konzepte sind als Ergänzung zum iPhone ausgelegt und sollen eng mit einer weiterentwickelten, konversationsorientierten Siri-Generation zusammenarbeiten. Geplant ist, sämtliche Geräte mit Kameras auszustatten, damit die KI die Umgebung erfassen und kontextbezogene Fragen beantworten kann. Die visuelle Wahrnehmung soll dabei als zusätzliche Informationsquelle neben Sprache und Audio dienen.
Bei den Smart Glasses zielt Apple offenbar auf eine direkte Konkurrenz zu Metas Ray-Ban-Modellen. Interne Prototypen wurden zuletzt an Hardware-Teams verteilt, ein Marktstart wird derzeit für 2027 gehandelt, mit möglichem Produktionsbeginn Ende 2026. Vorgesehen ist ein Kamerasystem mit zwei Sensoren: eine hochauflösende Kamera für Foto- und Videoaufnahmen sowie eine zweite Einheit zur Umgebungsanalyse und Distanzmessung, funktional vergleichbar mit der Tiefenerfassung per LiDAR im iPhone. Auf integrierte Displays in den Gläsern soll verzichtet werden, die Bedienung erfolgt primär per Sprache über Siri. Genannt werden Funktionen wie Anrufe, Musikwiedergabe, Foto- und Videoaufnahme, objektbezogene Abfragen, schrittweise Navigation, Texterkennung mit Übernahme von Terminen, kontextabhängige Erinnerungen und Live-Übersetzungen. Beim Material setzt Apple dem Bericht zufolge auf hochwertige Ausführungen mit eigenen Fassungen statt Markenkooperationen, mehreren Größen- und Farboptionen sowie integrierter Akkutechnik für ganztägige Nutzung.
Der KI-Pin befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und gilt intern als optionales Projekt mit unklarer Zukunft. Sollte die Arbeit fortgesetzt werden, käme ein Marktstart frühestens 2027 in Betracht. Das kompakte Zubehör soll per Clip oder als Anhänger getragen werden und eine dauerhaft aktive Kamera mit niedriger Auflösung besitzen, die ausschließlich Umgebungsinformationen für die KI liefert, jedoch keine Fotos oder Videos speichert. Ergänzt wird dies durch ein Mikrofon für die Sprachinteraktion. Intern wird das Konzept als eine Art sensorische Erweiterung des iPhones beschrieben. Ein eigener, leistungssparender Chip ähnlich den in Ohrhörern verbauten SoCs ist vorgesehen, während die Hauptverarbeitung auf dem iPhone erfolgt. Ein integrierter Lautsprecher für Siri-Antworten ist in Prüfung, aber noch nicht final entschieden.
Deutlich weiter fortgeschritten ist laut Bericht die Entwicklung von AirPods mit Kameras. Mehrere frühere Hinweise auf entsprechende Pläne verdichten sich, ein möglicher Marktstart wird bereits kurzfristiger eingeordnet. Auch hier sollen niedrig auflösende Kameras primär Umgebungsdaten für KI-Funktionen liefern, nicht aber klassische Fotoaufnahmen ermöglichen. Zentrale Rolle spielt die nächste Ausbaustufe von Siri. Trotz Verzögerungen bei den angekündigten Apple-Intelligence-Funktionen wird weiterhin an einer chatbotähnlichen Siri-Version gearbeitet, die mit iOS 27 erwartet wird. Diese soll auf KI-Modellen basieren, die ursprünglich von Google entwickelt wurden. Über die Wearables hinaus verfolgt Apple weitere KI- und Smart-Home-Projekte. Dazu zählen langfristig geplante AR-Brillen mit eingeblendetem Display, die jedoch noch mehrere Jahre entfernt sein sollen. Zusätzlich entstehen ein Smart-Display als Home-Hub für den Marktstart in näherer Zukunft sowie eine weiterentwickelte Variante mit größerem Bildschirm und robotischem Arm für einen späteren Zeitpunkt. Ebenfalls in Arbeit sind eine neue Generation des HomePod und ein kompakter Sensor für Sicherheits- und Automatisierungsaufgaben im Haushalt.
Apple Intelligence Rollout: Abschluss mit iPad 12 erwartet
Das nächste Einsteiger-iPad dürfte einen deutlichen Technologiesprung erhalten. Nach aktuellen Hinweisen soll Apple in der kommenden Generation statt des bisher verbauten A16-Chips auf den A18 setzen. Auf den ersten Blick wirkt dieser Wechsel überschaubar, hätte jedoch eine zentrale Folge: Erstmals würde damit auch das günstigste Tablet des Unternehmens die Voraussetzungen für Apple Intelligence erfüllen. Die aktuelle Basisversion des iPads wurde zuletzt im März 2025 aktualisiert und nutzt seitdem den A16. Für Apple Intelligence reicht dessen Leistungsprofil nicht aus. Apple unterstützt seine KI-Funktionen bislang nur auf Geräten mit A17 Pro oder neueren Chips sowie auf Modellen mit Prozessoren der M-Serie. Ausschlaggebend sind Rechenleistung, Speicherbandbreite und die Kapazität der Neural Engine, die für On-Device- und hybride KI-Berechnungen benötigt werden. Das derzeitige Einsteiger-iPad fällt dadurch trotz relativ frischer Hardware aus dem KI-Funktionsumfang heraus.
Apple Intelligence wurde 2024 als plattformübergreifendes Funktionspaket eingeführt und kombiniert lokale Verarbeitung auf dem Gerät mit Private Cloud Compute für aufwendigere Aufgaben. Der Ansatz zielt darauf, alltagsnahe KI-Werkzeuge bereitzustellen und zugleich den Datenschutz hoch zu halten. Zum bisherigen Umfang zählen systemweite Schreibwerkzeuge zum Umformulieren, Korrigieren und Zusammenfassen von Texten, außerdem Bildgeneratoren und Funktionen zur Erstellung individueller Emojis aus Texteingaben. Bis Ende 2026 soll Siri zusätzlich kontextsensitiv arbeiten und stärker in Apps eingebunden werden. Der Assistent soll dann Bildschirminhalte und persönliche Gerätedaten berücksichtigen können, um gezielt Aktionen auszuführen. Noch weitergehende Änderungen sind mit iOS 27 geplant, wo Siri in Richtung eines echten Chatbot-Systems mit tiefer Systemintegration ausgebaut werden soll.
Da Apple Intelligence tief auf Betriebssystemebene verankert ist, entscheidet die Chipklasse direkt über die Teilnahmefähigkeit eines Geräts. Mit dem A18 würde das Einsteiger-iPad funktional zu neueren iPhones und höher positionierten iPads aufschließen, statt lediglich von mehr Tempo oder besserer Effizienz zu profitieren. Gerade wegen seiner Rolle im Portfolio ist das von Bedeutung. Das Basismodell gilt als niedrigschwelliger Einstieg in die iPad-Welt und wird häufig in Schulen, Familien und größeren Geräteeinführungen eingesetzt. Eine KI-Freischaltung auf dieser Stufe würde die Zahl kompatibler Geräte und erreichter Nutzer deutlich erhöhen und die Plattformabdeckung vereinheitlichen. Derzeit unterstützen alle angebotenen iPhones, Macs und übrigen iPad-Modelle Apple Intelligence – nur das Einsteiger-iPad bildet noch eine Ausnahme.
Der Sprung vom A16 auf den A18 entspräche zudem einem Zwei-Generationen-Upgrade bei Apple-Silicon. Erwartet werden eine modernere CPU-Architektur auf fortschrittlicherem Fertigungsprozess, eine GPU-Generation mit Hardware-Raytracing und Mesh-Shading, eine deutlich schnellere Neural Engine sowie eine aktualisierte Media-Engine mit verbesserter Beschleunigung. Hinzu kommen Vorteile bei Speicherbandbreite und Energieeffizienz, was sich in stabilerer Dauerleistung und potenziell besserer Akkulaufzeit bemerkbar machen dürfte – auch unabhängig von KI-Funktionen. Als möglicher Termin für die Vorstellung gilt ebenfalls der 4. März, an dem Apple eine internationale „Experience“-Veranstaltung für Medien plant.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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