Apple Daily: Neuer OLED-iMac, iPhone-Leak sorgt für Aufsehen und Apple plant Mega-Offensive
Für den iMac zeichnet sich langfristig ein grundlegender Technologiewechsel ab. Wie ZDNet Korea berichtet, arbeitet Apple bereits an einem Modell mit OLED-Display, das vor allem durch höhere Helligkeit und verbesserte Panel-Technologie überzeugen soll. Demnach hat Apple mehrere Zulieferer, darunter Samsung Display und LG Display, damit beauftragt, erste 24-Zoll-OLED-Muster zu entwickeln. Ziel sind Panels mit rund 600 Nits Helligkeit und etwa 218 Pixeln pro Zoll. Zum Vergleich: Das aktuelle Modell setzt weiterhin auf ein LCD mit 500 Nits bei gleicher Pixeldichte.
Samsung könnte bei der Entwicklung eine Vorreiterrolle einnehmen. Das Unternehmen plant offenbar, entsprechende Muster auf Basis seiner QD-OLED-Technologie zu produzieren und noch in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bereitzustellen. Dabei handelt es sich um einen deutlichen Fortschritt gegenüber heutigen großformatigen OLED-Panels, die üblicherweise eine geringere Pixeldichte aufweisen. Unterstützt wird dies unter anderem durch neue Fertigungsanlagen, die höhere Auflösungen ermöglichen. Auch LG arbeitet an einer eigenen Lösung, die sich technologisch unterscheidet. Statt Quantum-Dot-Umwandlung setzt der Hersteller auf Farbfilter, was potenziell geringere Helligkeitswerte zur Folge haben könnte. Um diesen Nachteil auszugleichen, wird an einem weiterentwickelten OLED-Stack mit zusätzlicher grüner Schicht gearbeitet. Parallel entwickelt LG neue Produktionsverfahren, die ohne klassische Fine-Metal-Masken auskommen und künftig in mehreren Apple-Produkten zum Einsatz kommen könnten.
Ein konkreter Marktstart liegt allerdings noch in weiter Ferne. Aktuell wird ein Zeitraum zwischen 2029 und 2030 genannt, bevor ein OLED-iMac tatsächlich erscheinen könnte. Kurzfristig steht für die Produktreihe zunächst ein reguläres Hardware-Update an: Nach der Einführung des M4-Modells im Oktober 2024 dürfte als nächster Schritt ein Upgrade auf einen M5-Chip folgen.
iPhone 18 Pro Dynamic Island: Kleinere Version geleakt
Neue Leaks verdichten die Hinweise darauf, dass Apple beim kommenden iPhone 18 Pro eine deutlich verkleinerte Dynamic Island plant. Mehrere unabhängig aufgetauchte Bilder sollen entsprechende Prototypen und Zubehörteile zeigen und stützen damit frühere Spekulationen. Ein auf X aktiver Nutzer mit dem Namen earlyappleleaks veröffentlichte kürzlich ein Foto, das angeblich einen Prototyp des Geräts zeigt. Auffällig ist dabei eine deutlich reduzierte Aussparung im Display. Durch das Beleuchten des Panels soll zudem ein kleiner, kreisförmiger Bereich unter dem Bildschirm sichtbar werden, der als verlagertes Face-ID-Element interpretiert wird. Da es sich um eine bislang nicht etablierte Quelle handelt, wird dem Material jedoch mit entsprechender Vorsicht begegnet.
Unabhängig davon hat Ice Universe, der in der Vergangenheit häufiger zutreffende Vorabinformationen lieferte, Bilder von angeblichen Displayschutzfolien geteilt. Diese zeigen ebenfalls eine merklich kleinere Aussparung im Vergleich zu aktuellen Modellen. Ähnliche Darstellungen kursieren inzwischen auch auf chinesischen Plattformen, was die Glaubwürdigkeit der Entwicklung zusätzlich stützt. Weitere Einschätzungen kommen von Majin Bu, der davon ausgeht, dass die Dynamic Island um bis zu 35 Prozent schrumpfen könnte. Dass entsprechende Zubehörteile bereits in Produktion sind, wird als Hinweis gewertet, dass Hersteller mit hoher Wahrscheinlichkeit von diesem Design ausgehen.
Technisch würde die Verkleinerung durch das Verlegen einzelner TrueDepth-Komponenten unter das Display ermöglicht. Insbesondere Face ID gilt als Kandidat für diesen Schritt, was langfristig den Weg zu einem nahezu unterbrechungsfreien Display ebnen könnte. Zwar gab es in der Vergangenheit widersprüchliche Berichte zu diesem Thema, aktuell überwiegen jedoch die Hinweise, die eine Anpassung bestätigen. Laut früheren Aussagen von Ice Universe soll die kleinere Dynamic Island nicht nur den Pro-Modellen vorbehalten bleiben, sondern perspektivisch in der gesamten iPhone-18-Serie zum Einsatz kommen, während sich an den Displayrändern selbst nichts ändern soll. Die Vorstellung der neuen Pro-Modelle wird für den Herbst erwartet, möglicherweise gemeinsam mit Apples erstem faltbaren iPhone. Das reguläre iPhone 18 dürfte im Zuge einer neuen Veröffentlichungsstrategie erst Anfang des darauffolgenden Jahres erscheinen.
Apple neue Produkte 2026: Mehr als 15 Geräte geplant
Der März markierte für Apple eine ungewöhnlich dichte Phase an Produktneuheiten – mit zahlreichen Ankündigungen quer durch das Portfolio und dem gleichzeitigen Abschied vom Mac Pro. Doch trotz dieser Welle an Updates deutet sich an, dass der größere Teil der Produktstrategie erst im weiteren Jahresverlauf sichtbar wird.Im Mittelpunkt stehen dabei neben den klassischen jährlichen Aktualisierungen vor allem mehrere neue Kategorien und grundlegende Weiterentwicklungen bestehender Geräte.
Im iPhone-Bereich wird mit einer umfassenden Weiterentwicklung der Pro-Modelle gerechnet. Das iPhone 18 Pro soll unter anderem mit einem neuen A20-Pro-Chip, einer verkleinerten Dynamic Island, einem überarbeiteten Kamera-Button sowie technischen Neuerungen wie variabler Blende und satellitengestütztem Webzugriff ausgestattet sein. Auch ein von Apple entwickeltes 5G-Modem der nächsten Generation wird erwartet. Das Pro-Max-Modell dürfte diese Ausstattung übernehmen, könnte jedoch mit einem leicht veränderten Gehäuse auftreten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem ersten faltbaren iPhone, das mit einem großen Innendisplay im Bereich von rund 7,7 Zoll sowie einem kleineren Außendisplay ausgestattet sein soll. Ergänzt wird das Konzept durch angepasste Multitasking-Funktionen in iOS 27, die eine parallele Nutzung von Apps ermöglichen und sich stärker am iPad orientieren. Auch bei der Authentifizierung könnten Unterschiede auftreten, etwa durch den Einsatz von Touch ID im Power-Button.
Bei den Wearables stehen neue Generationen der Apple Watch im Fokus. Sowohl die kommende Series 12 als auch eine neue Ultra-Variante dürften mit aktualisierten Chips ausgestattet werden. Designänderungen gelten als möglich, aber nicht gesichert, während zusätzliche Funktionen wie Touch ID im Raum stehen. Auch im Tablet-Segment sind Fortschritte zu erwarten. Ein neues Einsteiger-iPad könnte mit einem deutlich leistungsfähigeren Chip ausgestattet werden und erstmals Apple-Intelligence-Funktionen unterstützen. Das iPad mini hingegen könnte einen größeren Technologiesprung machen – mit leistungsstärkerem Prozessor, OLED-Display und weiteren Hardware-Anpassungen.
Im Mac-Bereich stehen vor allem Leistungsupdates an. Modelle wie Mac Studio, Mac mini und iMac sollen auf die nächste Chipgeneration umgestellt werden. Parallel dazu wird an einem grundlegend neuen MacBook-Pro-Konzept gearbeitet, das mittelfristig ein OLED-Display, ein schlankeres Design und erstmals eine stärker touchorientierte Benutzeroberfläche integrieren könnte. Ein besonders großer Fokus liegt auf dem Smart-Home-Segment. Hier wird ein komplett neuer Home-Hub erwartet, der als zentrale Steuerungseinheit fungieren soll. Ausgestattet mit einem Display im Bereich von sechs bis sieben Zoll, einem leistungsfähigen Chip und erweiterten Siri-Funktionen könnte das Gerät sowohl stationär als auch an der Wand genutzt werden. Ergänzt werden soll dieses Ökosystem durch weitere Geräte wie eine Sicherheitskamera, Sensorlösungen sowie eine Video-Türklingel mit Gesichtserkennung.
Auch bestehende Produkte werden überarbeitet. Ein neues Apple TV mit moderner Chipbasis und erweiterten Funkstandards ist ebenso im Gespräch wie aktualisierte HomePod-Modelle, die stärker auf die nächste Generation von Siri ausgerichtet sind. Insgesamt zeichnet sich damit ein Jahr ab, in dem Apple nicht nur einzelne Produkte aktualisiert, sondern sein Ökosystem in mehreren Bereichen gleichzeitig weiterentwickelt – von mobilen Geräten über Computer bis hin zu vernetzten Anwendungen im Haushalt.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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