Apple Daily: Neue Siri-App geleakt, Apple TV & HomePod vor KI-Upgrade und Smart Glasses verzögern sich
Die neue Siri in iOS 27 scheint deutlich stärker wie ein echter KI-Chatbot aufgebaut zu werden als alles, was Apple bisher gemacht hat. Mark Gurman hat jetzt erste nachgebildete Screenshots veröffentlicht, die auf internen Informationen basieren sollen. Die neue Siri bekommt demnach erstmals eine eigene App mit vollständigem Gesprächsverlauf. Die Oberfläche erinnert offenbar stark an ChatGPT, Gemini oder Claude. Nutzer können sowohl schreiben als auch sprechen, Dateien oder Bilder anhängen und frühere Unterhaltungen durchsuchen.
Interessant ist vor allem die neue „Search or Ask“-Funktion. Statt Siri nur per Sprachbefehl zu aktivieren, soll künftig ein Wischen vom oberen Bildschirmrand nach unten eine neue KI-Suche öffnen. Diese Oberfläche kombiniert offenbar mehrere Dinge gleichzeitig: klassische Siri-Funktionen, Spotlight-Suche, Websuche und KI-Chat. Die Dynamic Island wird dabei stärker eingebunden. Ergebnisse erscheinen zunächst als kleine erweiterte Karte direkt aus der Island heraus. Für längere Gespräche öffnet sich dann die komplette Siri-App.
Apple scheint außerdem die personalisierte Siri-Version endlich fertigzustellen. Siri soll deutlich besser verstehen, was auf dem Gerät passiert, persönliche Daten verknüpfen und kontextbezogen reagieren können. Dadurch wären komplexere Anfragen möglich, etwa Termine prüfen, Nachrichten verfassen oder Informationen aus Mail, Kalender und Notizen kombinieren. Besonders spannend ist auch die neue „Extensions“-Architektur. Dadurch könnten erstmals mehrere KI-Dienste direkt in Siri integriert werden. Neben OpenAI sollen offenbar auch Google Gemini und wahrscheinlich Claude auswählbar werden. Damit bewegt sich Apple erstmals deutlich weg vom bisherigen geschlossenen Siri-System hin zu einer Art KI-Plattform. Die gesamte neue Siri dürfte allerdings auf Apple Intelligence basieren und deshalb vermutlich nur auf Geräten ab dem iPhone 15 Pro verfügbar sein.
Neues Apple TV und HomePod mini sollen kurz vor dem Start stehen
Die neuen Modelle von Apple TV 4K und HomePod mini scheinen inzwischen tatsächlich eher ein Software- als ein Hardwareproblem zu sein. Nach allem, was aktuell berichtet wird, hat Apple die Geräte offenbar längst fertig entwickelt und wartet im Grunde nur noch darauf, dass die neue KI-Version von Siri bereit ist. Das passt auch zu den vielen anderen Gerüchten rund um iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27. Apple scheint die komplette nächste Gerätegeneration stark um die neue personalisierte Siri und Apple Intelligence herum aufzubauen. Dadurch hängen inzwischen wohl mehrere Produkte direkt voneinander ab.
Beim neuen Apple TV dürfte der größte Unterschied intern stattfinden. Der Sprung vom alten A15 auf einen A17 Pro wäre enorm und würde erstmals vollwertige Apple-Intelligence-Funktionen auf dem Apple TV ermöglichen. Zusammen mit dem neuen N1-Funkchip könnten außerdem Wi-Fi 7, bessere Thread-Integration und allgemein schnellere Smart-Home-Reaktionen kommen. Interessant ist vor allem, dass Apple das Apple TV offenbar zunehmend als Smart-Home-Zentrale und KI-Hub betrachtet und nicht mehr nur als Streaming-Box. Beim neuen HomePod mini fällt der Generationssprung fast noch stärker aus. Der aktuelle mini läuft intern noch mit einem S5-Chip aus der Zeit der Apple Watch Series 5. Ein Wechsel auf S9 oder neuer würde die Leistung massiv erhöhen und wahrscheinlich deutlich schnellere Siri-Reaktionen, bessere lokale Verarbeitung und allgemein intelligentere Funktionen ermöglichen.
Dass Gurman gleichzeitig von einem neuen großen HomePod und einem neuen Smart-Home-Hub spricht, zeigt außerdem, dass Apple offenbar endlich ernsthaft versucht, im Smart-Home-Bereich stärker gegen Amazon und Google anzugreifen. Bisher fehlte Apple dort vor allem eine moderne KI-Steuerung. Wenn die neue Siri auf der WWDC tatsächlich so groß wird wie aktuell erwartet, könnte der Herbst 2026 für Apples Home-Produkte einer der wichtigsten Schritte seit Jahren werden.
Apple Glasses: Neue Details zu Release und Funktionen“
Die neue Zeitplanung zeigt ziemlich deutlich, dass Apple bei den Smart Glasses vorsichtiger vorgeht als ursprünglich geplant. Laut Bloomberg verschiebt sich der Marktstart nun auf Ende 2027, was gut zu den vielen anderen KI- und Siri-Verzögerungen passt, die sich aktuell durch Apples gesamte Produktstrategie ziehen. Interessant ist vor allem, dass Apple offenbar bewusst nicht direkt mit vollwertigen AR-Brillen startet. Die ersten Apple Smart Glasses sollen eher gegen die Ray-Ban Meta Smart Glasses antreten als gegen klassische AR-Headsets. Das ergibt strategisch Sinn. Vollwertige Augmented-Reality-Brillen sind technisch noch extrem schwierig umzusetzen, vor allem bei Gewicht, Akkulaufzeit, Hitzeentwicklung und Preis. Apple scheint deshalb zunächst eine „Zwischenstufe“ zu planen: normale Brillen mit KI-Funktionen, Kameras, Audio und Siri.
Damit würden die Smart Glasses vermutlich stark auf folgende Dinge setzen: Kamera-KI und Visual Intelligence, Echtzeitinformationen aus der Umgebung, Navigation beim Gehen, Sprachsteuerung, Benachrichtigungen, Übersetzungen, Musik und Telefonie. Die starke Verbindung zu Siri und Apple Intelligence zieht sich inzwischen praktisch durch alle zukünftigen Apple-Produkte. Besonders auffällig ist, dass Apple parallel an mehreren ähnlichen KI-Wearables arbeitet: den AirPods mit Kameras, dem KI-Anhänger beziehungsweise AI Pendant und den Smart Glasses.
Das wirkt fast wie verschiedene Experimente für dieselbe langfristige Vision: eine KI, die ständig die Umgebung wahrnimmt und den Nutzer begleitet. Dass Tim Cook die Smart Glasses angeblich zu seiner „obersten Priorität“ gemacht hat, ist ebenfalls bemerkenswert. Das deutet darauf hin, dass Apple die Brille als das nächste wirklich große Plattformprodukt nach dem iPhone betrachtet. Die erwähnten Designs zeigen außerdem, dass Apple offenbar vermeiden will, futuristisch oder technisch auffällig zu wirken. Genau das war einer der größten Fehler früherer Smart-Glass-Projekte wie Google Glass. Apple scheint stattdessen möglichst normale Brillen entwickeln zu wollen, die sozial akzeptiert wirken. Der Preisbereich von 200 bis 500 Dollar wäre zudem deutlich aggressiver als viele erwartet hatten. Das würde bedeuten, dass Apple die erste Generation bewusst massentauglich positionieren möchte und nicht als Luxusprodukt wie die Apple Vision Pro.
Anzeige*
Aktuelle Angebote!
Entdecke gadgetChecks.de!
Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
*Transparenz!
= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & DisclaimerAlle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.