Apple Daily: Apple schaltet Diebstahlschutz standardmäßig ein, iOS 27 räumt auf, Billig-MacBook farbig
Mit iOS 26.4 schaltet Apple den „Schutz bei gestohlenen Geräten“ künftig automatisch für alle iPhones ein. Die Sicherheitsfunktion soll die Folgen eines physischen Gerätediebstahls begrenzen und sensible Konten- sowie Systemeinstellungen zusätzlich absichern. Apple hatte den Mechanismus bereits 2023 eingeführt, nachdem Fälle bekannt wurden, in denen Täter den Gerätecode ihrer Opfer ausspähten und anschließend das iPhone entwendeten. Mit dem bekannten Code konnten Angreifer unter anderem auf gespeicherte Passwörter zugreifen, Finanzfunktionen missbrauchen und Ortungsdienste deaktivieren. Die Schutzfunktion setzt genau an diesem Szenario an und ergänzt den Code um verpflichtende biometrische Prüfungen sowie zeitliche Sperren.
Für besonders sensible Aktionen ist seitdem eine Bestätigung über Face ID oder Touch ID zwingend erforderlich. Eine Umgehung per Gerätecode ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Das betrifft unter anderem den Zugriff auf im iCloud-Schlüsselbund gespeicherte Passwörter und Passkeys, das Beantragen oder Anzeigen einer Apple Card, das Abschalten des Verloren-Modus, das vollständige Zurücksetzen des Geräts, ausgewählte Apple-Cash- und Sparfunktionen in Wallet, in Safari hinterlegte Zahlungsmittel sowie die Nutzung des iPhones zur Einrichtung eines neuen Geräts. Bei sicherheitskritischen Änderungen an Kontodaten greift zusätzlich eine Schutzfrist. Bestimmte Vorgänge werden erst nach einer Verzögerung von einer Stunde freigegeben und erfordern zwei separate biometrische Bestätigungen. Dazu zählen das Ändern des Apple-ID-Passworts, Anpassungen zentraler Sicherheitsoptionen der Apple-ID wie vertrauenswürdige Geräte, Telefonnummern, Wiederherstellungskontakte oder -schlüssel, außerdem das Ändern des Gerätecodes, das Hinzufügen oder Entfernen biometrischer Merkmale, das Deaktivieren der Ortungsfunktion sowie das Ausschalten des Diebstahlschutzes selbst.
Bislang musste diese Schutzebene manuell in den Einstellungen im Bereich Face ID & Code aktiviert werden. Weiterhin vorgesehen ist eine Option, die Sicherheitsverzögerung an als vertraut definierten Orten auszusetzen, um dort den vollen Funktionsumfang ohne Wartezeit zu ermöglichen, während unterwegs die verschärften Regeln gelten. iOS 26.4 steht derzeit als Entwickler-Beta bereit. Eine öffentliche Testversion soll in Kürze folgen, die allgemeine Freigabe ist für das Frühjahr geplant.
iOS 27 Rave Update: Code-Bereinigung für bessere Akkulaufzeit
Für die kommende Hauptversion des iPhone-Betriebssystems setzt Apple laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman einen ungewöhnlich starken Schwerpunkt auf technische Grundsanierung statt auf spektakuläre neue Funktionen. Bei iOS 27 sollen interne Strukturen überarbeitet und Altlasten im Code gezielt entfernt werden, um Leistung und Energieeffizienz zu steigern. Nach Gurm ans Darstellung ähnelt der Ansatz dem früheren macOS-Zwischenschritt Snow Leopard, bei dem weniger neue Features als vielmehr Optimierung, Codebereinigung und Stabilität im Mittelpunkt standen. Geplant seien unter anderem das Streichen veralteter Komponenten, das Neuschreiben bestehender Funktionsbereiche sowie vorsichtige Überarbeitungen systemnaher Apps. Ziel sei ein insgesamt flüssigeres und reaktionsschnelleres Systemverhalten.
Anpassungen an der Benutzeroberfläche sind ebenfalls vorgesehen, sollen jedoch deutlich moderater ausfallen als die umfassende Liquid-Glass-Neugestaltung, die mit iOS 26 eingeführt wurde. Intern läuft das Projekt dem Bericht zufolge unter dem Codenamen „Rave“. Ein zentrales Resultat der Arbeiten könnten messbare Verbesserungen bei der Akkulaufzeit sein. Ob diese Effizienzgewinne später aktiv beworben oder stillschweigend eingeführt werden, gilt noch als offen.
Die Stabilisierung der Softwarebasis gilt als strategisch wichtig, da Apple mehrere neue Gerätekategorien vorbereitet. Erwartet werden unter anderem ein MacBook Pro mit Touchscreen sowie das erste faltbare iPhone, die beide für die zweite Jahreshälfte 2026 gehandelt werden. Parallel zur technischen Modernisierung bleibt der Ausbau der KI-Funktionen ein zweiter Schwerpunkt von iOS 27. Die bereits im Juni 2024 angekündigte, stärker chatbot-orientierte Siri wurde mehrfach verschoben. Nach aktuellem Stand sollen wesentliche Teile dieser Überarbeitung nun erst mit iOS 27 statt mit iOS 26 eingeführt werden.
Günstiges MacBook: Farben Gelb, Grün, Blau und Rosa im Gespräch
Apple erprobt für ein geplantes günstiges MacBook offenbar deutlich auffälligere Farbvarianten als bei den aktuellen Notebook-Reihen üblich. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter „Power On“. In internen Tests seien mehrere lebhafte Töne vorgesehen, darunter Hellgelb, Hellgrün, Blau und Rosa, daneben auch klassisches Silber und ein dunkles Grau. Welche dieser Optionen tatsächlich in den Verkauf gehen, sei noch nicht endgültig entschieden.
Sollte ein Teil dieser Palette umgesetzt werden, würde das Einstiegsmodell zur farbenstärksten MacBook-Variante seit der iBook-G3-Generation der späten 1990er-Jahre werden, die mit markanten Farben wie Tangerine, Blueberry, Indigo, Graphite und Key Lime auftrat. Damit würde Apple im Notebook-Segment wieder stärker auf visuelle Differenzierung setzen.
Frühere Einschätzungen des Analysten Ming-Chi Kuo gehen davon aus, dass das Gerät preislich klar unter der Marke von 1.000 US-Dollar positioniert wird. Statt eines Chips der M-Serie soll ein Prozessor aus der iPhone-Linie zum Einsatz kommen, möglicherweise ein A18 Pro. Erwartet werden zudem ein Display mit knapp unter 13 Zoll Diagonale sowie ein Aluminiumgehäuse. Letzteres soll laut Gurman mit einem neuen, beschleunigten Fertigungsverfahren produziert werden, das gezielt auf niedrigere Herstellungskosten abzielt. Strategisch richtet sich das Modell offenbar gegen Chromebooks und zielt vor allem auf den Bildungsbereich sowie Unternehmenskunden. Nach Brancheninformationen bereitet Apple bereits eine Produkteinführung vor, die möglicherweise schon im März stattfinden könnte.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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