Apple Daily: Apple Event rückt näher, iPhone ohne Schwarz und Amazon greift Apple an
Trotz einer ungewöhnlich hohen Anzahl neuer Produkte hat Apple im Jahr 2026 bislang kein klassisches Event mit Livestream veranstaltet. Die bisherigen Ankündigungen erfolgten stattdessen gestaffelt per Pressemitteilung – ein Ansatz, den Apple in den vergangenen Jahren zunehmend häufiger nutzt. Der Jahresauftakt begann vergleichsweise ruhig mit der Einführung des AirTag 2 sowie eines neuen Armbands für die Apple Watch Ende Januar. Nach einem produktfreien Februar folgte im März eine geballte Welle an Neuheiten, darunter das iPhone 17e, mehrere MacBook- und iPad-Updates, neue Displays sowie Audio-Produkte wie AirPods Max 2 und die Powerbeats Pro 2. Ergänzt wurde das Line-up durch neue Farbvarianten bei Zubehör.
Trotz dieser Vielzahl an Veröffentlichungen deutet aktuell wenig auf ein kurzfristiges Event im Frühjahr hin. Stattdessen gilt die WWDC 2026 im Juni als nächster wahrscheinlicher Termin für eine größere Präsentation. Die Entwicklerkonferenz beginnt am 8. Juni und konzentriert sich traditionell auf Software – in diesem Jahr vor allem auf iOS 27, iPadOS 27 und weitere Plattformen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass Apple im Rahmen der Keynote auch neue Hardware vorstellt, wie es bereits in früheren Jahren geschehen ist. Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung bei separaten Events liegt offenbar in der engen Verzahnung kommender Produkte mit der nächsten Siri-Generation. Mehrere Geräte, insbesondere im Smart-Home-Bereich, sollen erst erscheinen, wenn die überarbeitete, stärker personalisierte Siri verfügbar ist. Diese wird im Kontext von iOS 27 erwartet, dessen Veröffentlichung für den Herbst vorgesehen ist.
Für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich daher ein deutlich umfangreicheres Portfolio ab. Neben den nächsten iPhone- und Apple-Watch-Generationen stehen unter anderem ein faltbares iPhone, neue HomePod-Modelle, ein überarbeitetes Apple TV sowie ein komplett neuer Smart-Home-Hub im Raum. Auch im Mac-Bereich werden weitere Updates erwartet, darunter leistungsstärkere Varianten von Mac Studio und Mac mini sowie langfristig ein grundlegend überarbeitetes MacBook-Pro-Modell mit OLED-Technologie. Kurzfristige Neuankündigungen vor der WWDC erscheinen dagegen unwahrscheinlich. Selbst Produkte, die theoretisch früher erscheinen könnten – etwa ein neues Einsteiger-iPad – wurden zuletzt nicht vorgestellt und könnten ebenfalls in die zweite Jahreshälfte verschoben werden. Insgesamt deutet sich damit ein Jahr an, in dem Apple seine Strategie weiter aufeinander abstimmt: Hardware, Software und KI-Funktionen werden zunehmend gemeinsam eingeführt, anstatt isoliert präsentiert zu werden.
Apple iPhone 18 Pro: Keine schwarze Farboption erwartet
Bei den kommenden Pro-Modellen deutet sich erneut eine auffällige Farbentscheidung von Apple an. Nachdem bereits die aktuelle Generation ohne klassische schwarze Variante auskommt, sprechen neue Leaks dafür, dass auch das iPhone 18 Pro und Pro Max in diesem Jahr nicht in Schwarz oder Dunkelgrau erscheinen werden. Diese Einschätzung geht unter anderem auf den Weibo-Leaker Instant Digital zurück, der in der Vergangenheit mehrfach zutreffende Vorabinformationen geliefert hat. Parallel dazu hatte Mark Gurman bereits angedeutet, dass Apple stattdessen mit auffälligeren Farbakzenten experimentiert. Im Fokus steht offenbar eine tiefrote Variante, die als zentrales Highlight der neuen Generation dienen könnte.
Frühere Gerüchte über zusätzliche Farboptionen wie Violett oder Braun relativieren sich in diesem Zusammenhang. Laut Gurman handelt es sich dabei eher um unterschiedliche Ausprägungen derselben Designrichtung, die sich um den roten Farbton gruppiert, anstatt eigenständige Optionen darzustellen. Während die Pro-Modelle damit weiterhin stärker auf auffällige Farben setzen, verfolgt Apple beim ersten faltbaren iPhone offenbar einen gegenteiligen Ansatz. Hier sollen bewusst zurückhaltendere Varianten im Vordergrund stehen, etwa klassische Töne wie Schwarz beziehungsweise Space Grau sowie Weiß oder Silber.
Die Entscheidung gegen Schwarz bei den Pro-Modellen wirkt umso bemerkenswerter, da diese Farboption über Jahre hinweg als Standard im Premiumsegment galt. Apple scheint stattdessen zunehmend auf visuelle Differenzierung zu setzen, um neue Generationen klarer von ihren Vorgängern abzugrenzen. Die Vorstellung der iPhone-18-Pro-Modelle wird für den Herbst erwartet, während das faltbare iPhone voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt folgen dürfte.
Globalstar Übernahme: Amazon zeigt Interesse an Apples Partner
Eine mögliche Übernahme von Globalstar durch Amazon entwickelt sich zunehmend zu einem komplexen Verhandlungsthema – nicht zuletzt wegen der bestehenden Beteiligung von Apple. Wie die Financial Times berichtet, bewertet Amazon den Satellitenanbieter aktuell mit rund 9 Milliarden US-Dollar und sieht in einer Übernahme einen strategischen Schritt, um im Wettbewerb mit SpaceX und dessen Starlink-Netzwerk aufzuholen. Apples Einstieg bei Globalstar im Jahr 2024 – verbunden mit einer Investition von 1,5 Milliarden US-Dollar – macht die Situation jedoch deutlich komplizierter, da separate Absprachen zwischen den beteiligten Unternehmen erforderlich wären.
Im Rahmen der bestehenden Partnerschaft sichert sich Apple den Zugriff auf rund 85 Prozent der Satellitenkapazität von Globalstar. Diese Infrastruktur bildet die Grundlage für Funktionen wie Notruf-SOS, Satelliten-Nachrichten und Standortdienste über „Wo ist?“ auf dem iPhone. Welche Auswirkungen ein Eigentümerwechsel auf diese Vereinbarungen hätte, ist derzeit offen. Die Gespräche befinden sich offenbar noch in einem frühen Stadium, und ein Abschluss gilt keineswegs als sicher. Insider verweisen darauf, dass die Verhandlungen auch scheitern könnten.
Parallel dazu baut Amazon seine eigene Satelliteninfrastruktur aus, liegt mit derzeit rund 180 aktiven Satelliten jedoch noch deutlich hinter SpaceX, das bereits über mehr als 10.000 Einheiten im Orbit betreibt. Frühere Berichte hatten zudem gezeigt, dass Globalstar auch Gespräche mit anderen Interessenten geführt hat. Für Apple steht bei all dem mehr auf dem Spiel als nur eine Beteiligung. Das Unternehmen plant offenbar, seine satellitengestützten Funktionen weiter auszubauen. Diskutiert werden unter anderem Navigationsdienste in Karten, der Versand von Fotos über Satellit, verbesserte Konnektivität in Innenräumen sowie eine tiefere Integration in 5G-Netze. Auch Schnittstellen für Drittanbieter-Apps könnten Teil dieser Entwicklung werden.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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