Seite auswählen

Apple Daily: 16 Apple-Geräte verlieren den Support – gleichzeitig tauchen neue iPhone-Ultra-Details auf

Apple Daily: 16 Apple-Geräte verlieren den Support – gleichzeitig tauchen neue iPhone-Ultra-Details auf

Apple bereitet für den Herbst einen deutlichen Einschnitt im eigenen Ökosystem vor. Insgesamt 16 Geräte erhalten die kommenden großen Betriebssystemversionen nicht mehr. Besonders hart trifft es die Apple Watch, aber auch iPads, Intel-Macs und ältere Apple-TV-Modelle fallen aus dem Update-Zyklus.

Gleichzeitig nehmen Apples Pläne für ein faltbares iPhone konkretere Formen an. Das Modell, das immer wieder als iPhone Ultra gehandelt wird, soll mit einem Liquid-Metal-Scharnier ausgestattet sein. Mehrere bekannte Leaker und Analysten nennen zudem Details zu Displaygrößen, Farben, Produktionsplänen, Preis und Zeitrahmen. Auch iOS 28 rückt bereits in den Fokus, weil Apple offenbar größere Änderungen vorbereitet als bei iOS 27.

Anzeige*

Diese 16 Apple-Geräte verlieren den Support

Bei watchOS 27 streicht Apple gleich fünf Modelle aus der Kompatibilitätsliste. Betroffen sind die Apple Watch Series 6 aus dem Jahr 2020, die Apple Watch Series 7 von 2021, die Apple Watch Series 8 von 2022, die erste Apple Watch Ultra aus dem Jahr 2022 sowie die Apple Watch SE der zweiten Generation. Für watchOS 27 wird künftig mindestens ein S9- oder S10-Chip vorausgesetzt. Damit endet der Support auch für Geräte, die noch vergleichsweise jung sind.

Auch iPadOS 27 hebt die Mindestanforderungen deutlich an. Künftig ist mindestens ein A14 Bionic oder ein M1-Chip erforderlich. Dadurch fallen das iPad Air der dritten Generation von 2019, das iPad Pro 12,9 Zoll der dritten Generation von 2018, das iPad Pro 11 Zoll der ersten Generation von 2018, das iPad der achten Generation von 2020 und das iPad mini der fünften Generation von 2019 aus der Unterstützung.

Bei macOS 27 Golden Gate endet endgültig die Ära der Intel-Macs. Nicht mehr unterstützt werden das MacBook Pro 16 Zoll von 2019, das MacBook Pro 13 Zoll von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen, der iMac von 2020 und der Mac Pro von 2019. Apple hatte bereits im Vorjahr angekündigt, dass macOS Tahoe die letzte Version für Macs vor Apple Silicon sein werde.

Ebenfalls  tvOS 27 sortiert ältere Hardware aus. Der Apple TV HD von 2015 und der Apple TV 4K der ersten Generation von 2017 erhalten das kommende Update nicht mehr. Unterstützt werden nur noch der Apple TV 4K der zweiten und dritten Generation. iOS 27 bleibt dagegen bei derselben iPhone-Unterstützung wie iOS 26. Auch beim HomePod gibt es keine gestrichenen Modelle.

Warum Apple ältere Geräte aussortiert

Der Schritt zeigt, wie stark Apple seine Systeme auf neuere Chips ausrichtet. Besonders watchOS 27 macht deutlich, dass ältere Prozessoren nicht mehr ausreichen sollen. Bei den iPads setzt Apple mit A14 und M1 ebenfalls eine klare technische Untergrenze.

Für betroffene Nutzer bedeutet das nicht automatisch, dass ihre Geräte sofort unsicher werden. Apple liefert für ältere Betriebssystemversionen üblicherweise noch eine Zeit lang Sicherheitsupdates. Neue Funktionen, Systemverbesserungen und künftige Plattformfunktionen bleiben diesen Geräten jedoch verwehrt.

Die Entwicklung passt zu Apples aktueller Strategie. Neue Siri-Funktionen, Apple Intelligence, stärkere lokale Verarbeitung und komplexere Systemdienste benötigen mehr Leistung und mehr Speicher. Damit verschiebt sich die Grenze zwischen „noch nutzbar“ und „voll kompatibel“ spürbar nach oben.

Anzeige*

Faltbares iPhone Ultra: Liquid Metal, Tests und technische Eckdaten

Während Apple ältere Hardware ausmustert, schreitet die Entwicklung des ersten faltbaren iPhones offenbar voran. Der Leaker Fixed Focus Digital berichtet, dass Apples faltbares iPhone ein Liquid-Metal-Scharnier erhalten soll und bereits Prototypen an Mobilfunkanbieter weltweit ausgeliefert wurden. Das deutet darauf hin, dass das Gerät in eine Phase mit Netzwerktests und Vorbereitungen für die Zertifizierung eingetreten ist.

Das Scharnier ist einer der wichtigsten Punkte des Projekts. Liquid Metal ist eine amorphe Metalllegierung mit hoher Stabilität, geringem Gewicht und hoher Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Verschleiß. Apple nutzt das Material seit Jahren nur in kleinen Bereichen, etwa beim SIM-Werkzeug oder bei internen Komponenten. Für ein tragendes Scharnier wäre der Einsatz deutlich anspruchsvoller.

Der Leaker Instant Digital hatte zuvor berichtet, dass das Scharnier bei Langzeittests mit häufigem Öffnen und Schließen Apples Qualitätsanforderungen nicht erfüllt habe. Fixed Focus Digital widersprach dieser Darstellung später teilweise und stellte das Liquid-Metal-Scharnier nun als festes Element des Designs dar.

Bereits im März 2025 hatte Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass Apple für das Scharnier Liquid Metal einsetzen wolle. Als exklusiver Lieferant der Legierung wurde Dongguan EonTec genannt. Spätere Lieferkettenberichte stützten diese Einschätzung, während zwischenzeitlich auch 3D-gedrucktes Titan als mögliche Alternative genannt wurde.

Das faltbare iPhone soll nach bisherigen Informationen ein 7,8 Zoll großes Innendisplay, ein 5,5 Zoll großes Außendisplay, einen A20-Chip, ein C2-Modem, Touch ID statt Face ID und zwei rückseitige Kameras erhalten. Der Einstiegspreis wird bei rund 2.000 US-Dollar erwartet.

Farben, Zeitplan und iOS 28

Auch zum Design gibt es neue Hinweise. Der Leaker Ice Universe veröffentlichte auf Weibo ein Bild, das angeblich ein weißes Modell des iPhone Ultra zeigt. Das Gerät soll sich bereits in einer frühen Massenproduktionsphase befinden, wobei es sich bei dem gezeigten Modell wahrscheinlich um einen Dummy handelt. Instant Digital bezeichnete Weiß bislang als einzige „bestätigte“ Farbe.

Eine zweite Farboption ist noch nicht sicher. Macworld berief sich auf eine Lieferkettenquelle, laut der Apple auch eine Indigo-Variante planen könnte, ähnlich dem Deep Blue des iPhone 17 Pro. Bloomberg-Reporter Mark Gurman geht dagegen davon aus, dass Apple auf auffällige Farben verzichten und eher klassische Töne wie Schwarz, Space Grau, Silber oder Weiß verwenden wird.

Ming-Chi Kuo warnte zudem, dass Produktionsprobleme die Verfügbarkeit bis mindestens Ende 2026 einschränken könnten. Mark Gurman berichtete ebenfalls von einem Preis oberhalb von 2.000 US-Dollar. Das iPhone Ultra soll demnach im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max erscheinen. DigiTimes hatte zuvor gemeldet, dass die Massenproduktion im Juli starten könnte.

Parallel dazu gibt es erste Hinweise auf iOS 28. Mark Gurman schrieb in seinem Power-On-Newsletter, dass die kommenden „28“-Versionen deutlich bedeutender ausfallen sollen als die „27“-Updates. iOS 28 trägt demnach intern den Codenamen „Bell“, macOS 28 den Namen „Poppy“. iOS 28 dürfte zudem die erste Version sein, die auf Apples neu gestaltetem iPhone zum 20-jährigen Jubiläum läuft.

iOS 27 soll sich dagegen stärker auf Siri, Apple Intelligence, Stabilität und Fehlerbehebungen konzentrieren. Geplant sind unter anderem eine personalisierte Siri mit Bildschirmerkennung, besserem Verständnis persönlicher Kontexte und eine eigene Siri-App für Gespräche per Text oder Sprache. Auch eine neue „Search or Ask“-Funktion für die Dynamic Island wird erwartet.

Apple stellt die Weichen für die nächste Gerätegeneration

Die aktuellen Meldungen zeigen zwei Entwicklungen gleichzeitig. Auf der einen Seite trennt Apple ältere Geräte konsequent von neuen Hauptversionen. Auf der anderen Seite bereitet das Unternehmen offenbar neue Produktklassen vor, die deutlich höhere Anforderungen an Hardware, Software und Produktion stellen.

Das Support-Ende für 16 Geräte ist deshalb mehr als eine normale Kompatibilitätsliste. Es zeigt, dass Apple die technische Basis seines Ökosystems verschiebt. Mit Apple Silicon, stärkeren Watch-Chips, Apple Intelligence, einem möglichen iPhone Ultra und iOS 28 beginnt eine Phase, in der neue Funktionen immer stärker an aktuelle Hardware gebunden sind.

Für Nutzer älterer Geräte bedeutet das: Die Produkte bleiben nutzbar, verlieren aber den Zugang zu Apples nächstem Software-Kapitel. Für Apple selbst schafft dieser Schnitt mehr Spielraum für neue Funktionen, neue Formfaktoren und eine Plattform, die stärker auf KI, faltbare Displays und leistungsfähige Chips ausgerichtet ist.


Anzeige*

Aktuelle Angebote!

Bei den zeitlich limitierten Schnäppchen findest Du jede Menge nützliche Gadgets. Über den Shop-Button gelangst Du zur Übersicht.

Entdecke gadgetChecks.de!

Reviews

Angebote

Streaming

Bildquelle: Titelbild OpenAi / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg

*Transparenz!

= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & Disclaimer
Alle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.

Euer Wunsch-Gadget bei uns im Test

Damit ihr beim nächsten Gadget-Shopping keine böse Überraschung erfahrt, könnt ihr uns eure geplante Anschaffung mitteilen, wir versuchen dann ein Review für Euch durchzuführen. Bitte habt dafür Verständnis, dass das Gerät hierfür meist von mehreren Lesern genannt werden muss.