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iPhone Duo 2 könnte Face ID bekommen – Formel 1 erhält Dolby Atmos




Redaktion









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8 Min. Lesezeit

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Die ersten Tests des iPhone Duo zeigen, wie stark das Faltformat vertraute Handgriffe verändert. Besonders das Entsperren beschäftigt einige Tester. Ein neuer Bericht zum iPhone Duo 2 deutet nun darauf hin, dass Apple bereits an einer Lösung mit Face ID arbeitet, während die erste Generation am 23. Oktober in den Handel kommt.

Zum Verkaufsstart werden außerdem weitere angepasste Apps sichtbar, und vor Apples New Yorker Glaswürfel entstehen auffällige Aufbauten. Abseits des Faltgeräts erhält die Formel 1 auf Apple TV räumlichen Klang. Eine Sicherheitsmeldung betrifft unterdessen das Vertrauen in digitale Zertifikate – und zeigt, weshalb eine Schutzmaßnahme nicht automatisch jede Anwendung erreicht.

iPhone Duo 2: Gurman berichtet über Prototypen mit Face ID

Apple testet nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman bereits Prototypen des iPhone Duo 2 mit Face ID unter dem Außendisplay. In der am 22. Oktober veröffentlichten Folge seines Podcasts „Power On“ beschreibt er entsprechende interne Geräte. Damit geht der Bericht über die allgemeine Erwartung hinaus, dass Apples faltbares iPhone irgendwann eine Gesichtserkennung erhalten könnte.

Die Aussage bleibt dennoch eine Information aus Gurmans Quellen. Apple hat weder einen Nachfolger angekündigt noch dessen Ausstattung bestätigt. Auch Gurman legt sich nicht darauf fest, dass die Technik bereits mit der zweiten Generation erscheint. Er hält eine Umsetzung mit einem der ersten beiden Nachfolger für möglich. Ein konkreter Veröffentlichungstermin lässt sich daraus nicht ableiten.

Beim ersten Duo sitzt Touch ID in der Seitentaste. Wie der Vergleich mit dem iPhone 18 Pro zeigt, gehört die Art der Authentifizierung damit zu den spürbaren Unterschieden zwischen beiden Geräten. Face ID könnte für Menschen, die das Entsperren per Blick gewohnt sind, einen häufig wiederkehrenden Handgriff erleichtern. Ein Sensor unter dem äußeren Bildschirm würde zunächst diesen Teil der Nutzung betreffen; über die Authentifizierung bei geöffnetem Gerät sagt der Bericht nichts Verbindliches aus.

Für Kaufinteressenten ist der Entwicklungsstand deshalb entscheidend. Ein getesteter Prototyp zeigt, welche Lösung Apple erprobt. Er belegt noch nicht, dass sie zuverlässig und wirtschaftlich genug für die Serienfertigung ist. Wer das erste Duo bestellt hat, sollte den Bericht als möglichen Ausblick auf die Weiterentwicklung verstehen, ohne eine bestimmte Ausstattung des Nachfolgers vorauszusetzen.

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Formel 1 auf Apple TV bekommt beim US-Grand-Prix Dolby Atmos

Apple erweitert seine Formel-1-Übertragungen in den USA um Dolby Atmos. Den Anfang macht der Große Preis der USA in Austin am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober. Das räumliche Tonformat ergänzt Dolby Vision, das bereits für die Bildwiedergabe angeboten wird. Laut Apple sollen unter anderem Motorengeräusche, Boxengassengeschehen, Teamfunk und Kommentar stärker in das Rennerlebnis eingebunden werden.

Die Ankündigung betrifft ausdrücklich das amerikanische Angebot. Apple TV überträgt die Formel 1 dort exklusiv; ein deutsches Apple-TV-Abonnement erhält durch diese Neuerung keine entsprechenden Übertragungsrechte. Diese regionale Grenze bleibt auch dann bestehen, wenn die App und das verwendete Wiedergabegerät Dolby Atmos grundsätzlich unterstützen.

Für die Wiedergabe nennt Apple unterstützte Apple-Geräte sowie kompatible Fernseher, Soundbars und Heimkinosysteme mit Dolby-Unterstützung. Entscheidend ist also die gesamte verwendete Kombination. Allein das Vorhandensein der Apple-TV-App sagt noch nichts darüber aus, welches Bild- und Tonformat am Ende tatsächlich wiedergegeben wird. Die Qualität der neuen Tonmischung lässt sich zudem erst anhand der Übertragung beurteilen.

Zum Rennwochenende bietet Apple außerdem bis zu 30 zusätzliche Live-Feeds an. Dazu gehören Fahrerperspektiven, Zeitinformationen und eine Streckenübersicht. Multiview kombiniert bis zu vier Ansichten und steht inzwischen auch auf unterstützten Smart-TVs bereit. Damit erweitert Apple die Möglichkeiten, ein Rennen nach eigenen Interessen zu verfolgen: mit einer klassischen Hauptübertragung oder mit zusätzlichen Blickwinkeln auf Fahrer und Rennverlauf. Dolby Atmos ergänzt dieses Angebot vor allem für Zuschauer, deren Anlage den räumlichen Klang wiedergeben kann.

Quellen

Neue Duo-Apps zeigen unterschiedliche Wege zur größeren Arbeitsfläche

Apple stellt zum bevorstehenden Duo-Start eine breite Auswahl angepasster Anwendungen vor. Im Mittelpunkt stehen konkrete Aufteilungen der zusätzlichen Fläche. Netflix lässt Nutzer auf dem Außendisplay durch kurze Clips stöbern und setzt die Darstellung beim Öffnen auf dem inneren Bildschirm fort. Prime Video nutzt den teilweise gefalteten Zustand, um oben das Video und unten ergänzende X-Ray-Informationen zu Besetzung und Inhalt anzuzeigen.

Bei Arbeitsanwendungen verfolgt die Anpassung einen ähnlichen Gedanken: Informationen, zwischen denen bisher gewechselt werden musste, können gleichzeitig sichtbar bleiben. Zoom zeigt geteilte Inhalte zusammen mit den übrigen Teilnehmern. Für Word und Outlook kündigt Apple entsprechende Erweiterungen allerdings erst für die kommenden Wochen an. Word soll Formatierungswerkzeuge neben dem Dokument platzieren, Outlook den Posteingang neben einer vollständig geöffneten Nachricht.

Diese zeitliche Unterscheidung ist für den Verkaufsstart wichtig. Apples Übersicht umfasst verfügbare und noch angekündigte Anpassungen. Sie bedeutet deshalb nicht, dass jede genannte Anwendung am ersten Tag bereits in der gezeigten Form bereitsteht. Auch für einzelne Spiele und andere Apps nennt Apple spätere Termine. Im App Store sollen ab Freitag eigene Sammlungen helfen, passende Programme zu entdecken; optimierte Anwendungen erhalten auf ihren Produktseiten eine entsprechende Kennzeichnung.

Für Nutzer entsteht der Wert vor allem dort, wo die eigene häufig verwendete App nachzieht. Eine Videokonferenz, ein Dokument oder eine Rezeptsammlung verlangen jeweils eine andere Anordnung. Die Beispiele zeigen diese Bandbreite, ersetzen aber keinen Blick auf den aktuellen Versionsstand der persönlich benötigten Programme. Gerade bei Word und Outlook gehört die angekündigte Wartezeit zur Kaufentscheidung dazu.

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Apple sperrt kompromittierte Zertifikate von eMudhra

Apple hat kompromittierte Zwischenzertifikate der Zertifizierungsstelle eMudhra blockiert. Nach der Dokumentation des Mozilla-Kryptografieingenieurs Dennis Jackson greifen die Sperren auf Apple-Geräten seit dem 19. Oktober. Betroffen sind acht Zwischenzertifikate, deren private Schlüssel wegen einer fehlerhaften Erzeugung praktisch unmittelbar rekonstruierbar waren. In Mozillas Untersuchung wird beschrieben, dass die verwendeten Schlüsselwerte sämtlich unter 256 lagen.

Solche Zwischenzertifikate sind Teil der Vertrauenskette, mit der Software die Identität einer Website oder eines Dienstes prüft. Wer über den zugehörigen privaten Schlüssel verfügt, könnte gefälschte Zertifikate ausstellen, denen unzureichend geschützte Programme vertrauen. Die betroffenen Zertifikate wurden auch von der ausstellenden Stelle widerrufen. Ob eine Anwendung diesen Widerruf berücksichtigt, hängt jedoch von ihrem Prüfverfahren ab.

Für Safari und andere große Browser nennt Jackson eine zusätzliche Absicherung durch Certificate Transparency. Nach dem bisherigen Untersuchungsstand hätten diese Prüfungen Angriffe über die betroffenen Zwischenzertifikate verhindert. Bei anderer Software ist die Lage weniger eindeutig. Insbesondere Programme mit eigenen Zertifikatssammlungen oder ohne Widerrufsprüfung benötigen gegebenenfalls eigene Aktualisierungen. Jackson weist auch auf entsprechende Grenzen bei mit macOS gelieferten Kommandozeilenwerkzeugen hin. Ob Angreifer solche Programme tatsächlich ausgenutzt haben, ist unbekannt.

Praktisch empfiehlt die Dokumentation aktuelle Betriebssysteme und Browser sowie Updates der betroffenen Zusatzsoftware. Eine Entwarnung für sämtliche Programme wäre deshalb verfrüht. Ebenso bleibt die grundsätzliche Unterscheidung aus unserem Ratgeber zum Erkennen betrügerischer Webadressen wichtig: Eine verschlüsselte Verbindung allein macht den aufgerufenen Anbieter nicht vertrauenswürdig. Die nun verhängten Sperren schützen einen bestimmten technischen Teil dieser Vertrauenskette.

Quellen

Verhüllte Aufbauten kündigen den Duo-Start an der Fifth Avenue an

Vor Apples Fifth-Avenue-Store in New York laufen die sichtbaren Vorbereitungen für den Duo-Verkaufsstart. Ein am 21. Oktober veröffentlichter Bildbeitrag des X-Nutzers @LChenlz zeigt verhüllte Aufbauten auf dem Platz beim bekannten Glaswürfel. Der Fotograf beschreibt sie als übergroße Duo-Modelle. Kunststoffverpackung und dunkle Abdeckungen verdecken die endgültige Gestaltung jedoch noch, weshalb diese Deutung vorerst eine naheliegende Zuordnung bleibt.

Welche Funktion die Installationen nach dem Auspacken übernehmen, lässt sich aus dem Beitrag nicht sicher bestimmen. Offen bleibt beispielsweise, ob sie lediglich als Kulisse dienen oder eine bestimmte Bewegung beziehungsweise Ansicht des Faltgeräts veranschaulichen sollen. Eine offizielle Erläuterung der Aufbauten enthält der Beitrag nicht. Die Bilder dokumentieren damit zunächst die Vorbereitung des Platzes vor dem Laden.

Für den Start einer neuen Bauform ist eine solche Inszenierung nachvollziehbar. Der Wechsel zwischen geschlossenem und geöffnetem Gerät lässt sich räumlich anschaulicher vermitteln als über eine gewöhnliche Produktabbildung. Gerade an einem stark besuchten Standort kann die Gestaltung vor dem Store Aufmerksamkeit wecken, bevor Besucher das eigentliche Telefon ausprobieren. Wie Apple diesen Gedanken konkret umsetzt, wird erst mit der Enthüllung sichtbar.

Vom Aufwand der Präsentation lässt sich allerdings nicht auf die verfügbaren Verkaufsbestände schließen. Die bereits bestätigten begrenzten Bestände für spontane Ladenkäufe bleiben eine eigenständige Frage. Sicher ist der von Apple genannte Verkaufsbeginn am Freitag, dem 23. Oktober. Die Aufbauten liefern einen ersten Eindruck der begleitenden Inszenierung, noch keine vollständige Vorschau auf das fertige Store-Erlebnis.

Quellen

Apple Kompakt

Bei einer neuen Geräteklasse entsteht der Nutzen schrittweise. Manche Möglichkeiten sind mit dem Verkaufsstart vorhanden, andere folgen durch angepasste Anwendungen, und wieder andere werden zunächst nur intern erprobt. Für eine verlässliche Einschätzung kommt es darauf an, diese Entwicklungsstände auseinanderzuhalten und den eigenen Alltag am tatsächlich verfügbaren Angebot zu messen.

Ähnlich konkret lohnt sich der Blick auf Dienste und Sicherheit: Ein neues Tonformat braucht die passende Wiedergabeumgebung, eine Zertifikatssperre das passende Prüfverfahren. Die sichtbare Ankündigung ist jeweils nur ein Teil dessen, was beim Nutzer ankommt. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

Stand der Recherche: 22. Oktober 2026. Die Face-ID-Angaben betreffen nicht von Apple bestätigte Prototypen. Einzelne Duo-App-Anpassungen erscheinen erst später. Die Formel-1-Ankündigung gilt für Apples US-Angebot; die endgültige Gestaltung der New Yorker Aufbauten ist noch nicht erkennbar.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Die Angaben zur künftigen Duo-Ausstattung beruhen auf Mark Gurmans Bericht. Die App-Beispiele und Übertragungsfunktionen beschreibt Apple; gadgetChecks hat sie für diesen Beitrag nicht selbst getestet. Die New Yorker Aufbauten werden anhand des verlinkten Bildbeitrags eingeordnet. Eine tatsächliche Ausnutzung der kompromittierten Zertifikate ist nach den vorliegenden Untersuchungen nicht belegt.

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