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iPhone 18 Pro soll schneller laden – der echte CEO-Teaser gibt das nächste Rätsel auf




Redaktion









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8 Min. Lesezeit

Transparenzhinweis: Affiliate-Links enthalten – Details am Artikelende.

Während der heutige Apple Daily das iPhone Duo als prestigeträchtigen Einstieg in den Foldable-Markt und Apples wachsende Reichweite über Dienste und Zubehör einordnet, rückt wenige Stunden vor dem Apple Event wieder das iPhone 18 Pro in den Mittelpunkt. Neue Hinweise betreffen den ungewöhnlichen Vorbestelltermin, das Ladetempo und eine Dynamic Island, die mehr laufende Aktivitäten gleichzeitig darstellen könnte.

Nach der ersten großen Apple-Leak-Nacht sind damit weitere konkrete Details aufgetaucht. Gleichzeitig zeigt ein vom neuen Apple-CEO John Ternus veröffentlichter Teaser, dass zwischen einem echten Apple-Hinweis und seiner weiterhin offenen Bedeutung sauber unterschieden werden muss.

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Vorbestellungen könnten ausgerechnet am Samstag beginnen

Für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max zeichnet sich ein ungewöhnlicher Bestellstart ab. Der X-Account ShrimpApplePro nennt Samstag, den 12. September 2026, als möglichen Termin. Die Vorbestellungen sollen demnach um Mitternacht Pacific Time freigeschaltet werden, was 9 Uhr morgens deutscher Zeit entsprechen würde. Eine offizielle Bestätigung von Apple gibt es dafür bislang nicht.

Normalerweise öffnet Apple die Bestellungen am Freitag nach der Septemberpräsentation. Dieser Tag wäre 2026 allerdings der 11. September. Dass Apple stattdessen auf den Samstag ausweichen könnte, besitzt einen historischen Anhaltspunkt: Bei der Vorstellung des iPhone 6s im Jahr 2015 begann die Vorbestellung ebenfalls am Samstag, dem 12. September. Apple könnte dieses Muster nun wiederholen, ohne dass daraus bereits ein bestätigter Zeitplan entsteht.

Wichtig ist außerdem die Trennung der Modellreihen. Der genannte Termin bezieht sich zunächst auf die Pro-Modelle. Für das faltbare iPhone Duo wird laut Bloomberg mit einem späteren Marktstart gerechnet, weshalb dessen Bestellungen nicht automatisch zusammen mit dem iPhone 18 Pro beginnen müssen. Präsentation, Vorbestellung und tatsächliche Auslieferung können gerade bei einem völlig neuen Gerät deutlich auseinanderliegen.

Für Kaufinteressierte wäre ein Samstagstermin praktisch relevant, weil sich auch die Vorbereitung verschiebt. Hinterlegte Zahlungsdaten, Trade-in-Angaben und die gewünschte Konfiguration sollten dann nicht erst am üblichen Freitagmorgen geprüft werden. Verbindlich wird der Ablauf jedoch erst, wenn Apple während der Veranstaltung konkrete Termine nennt.

Quellen: ShrimpApplePro auf X · Apple zur iPhone-6s-Vorbestellung 2015 · Bloomberg (Startseite, da Paywall)

iOS-Code deutet auf eine höhere Laderate hin

Ein weiterer Codefund betrifft eine Verbesserung, die im Alltag stärker auffallen könnte als viele Änderungen auf dem Datenblatt. In Einstellungen des Ladeoptimierers von iOS 27 sollen Werte hinterlegt sein, die beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf eine um 33 Prozent höhere Laderate gegenüber der iPhone-17-Generation hindeuten.

Der Entwickler und Leaker pdfu schätzt, dass sich eine typische Schnellladesitzung dadurch um ungefähr 25 Prozent verkürzen könnte. Diese Rechnung setzt jedoch voraus, dass das iPhone die höhere Leistung über einen ausreichend langen Abschnitt der Ladekurve halten kann. Eine um 33 Prozent höhere Spitzenleistung bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Ladevorgang um denselben Wert kürzer wird.

Apple reduziert den Ladestrom unter anderem dann, wenn sich der Akku erwärmt oder seinem Ladelimit nähert. Auch das verwendete Netzteil, das Kabel, parallel laufende Apps und die Umgebungstemperatur beeinflussen das Ergebnis. Ohne konkrete Wattangabe und Messungen an einem Seriengerät lässt sich daher noch nicht bestimmen, wie viele Minuten die Änderung tatsächlich spart.

Bemerkenswert ist, dass der Fund dem iPhone Duo offenbar keine vergleichbare Steigerung zuschreibt. Das Foldable könnte zunächst mit einer Laderate auf dem Niveau der iPhone-17-Familie arbeiten. Bei einem besonders dünnen, faltbaren Gehäuse wären Temperaturkontrolle und die Aufteilung des Akkus allerdings mindestens ebenso wichtig wie eine möglichst hohe Spitzenleistung.

Der Code belegt, dass Apple unterschiedliche Ladeprofile vorbereitet hat. Er bestätigt weder deren endgültige Aktivierung noch die Leistung eines Verkaufsgeräts. Sollte sich die Verbesserung bewahrheiten, wäre sie dennoch eine der unmittelbarsten Neuerungen des iPhone 18 Pro: Kürzere Ladepausen lassen sich im Alltag leichter wahrnehmen als abstrakte Leistungszuwächse eines neuen Prozessors.

Quellen: pdfu auf X · Apple Support zu Aufladegeschwindigkeiten beim iPhone · Apple Support zur iPhone-Batterie

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Die neue Dynamic Island läuft bereits im Simulator

Bei der Dynamic Island geht es inzwischen nicht mehr nur um ihre mögliche Größe. pdfu hat in einem iOS-27-Simulator einen bislang verborgenen Darstellungsmodus aktiviert und als Video veröffentlicht. Darin wechselt die Dynamic Island zwischen drei gleichzeitig laufenden Live-Aktivitäten. Apples derzeitige Entwicklerdokumentation beschreibt für mehrere aktive Apps noch die Anzeige von zwei Live-Aktivitäten.

Der Code enthält offenbar auch eine technische Bedingung: Der neue Modus soll erst bei einer Sensorregion mit weniger als 100 Layout-Punkten beziehungsweise weniger als 16,57 Millimetern Breite aktiviert werden. Für das iPhone 17 Pro nennt pdfu 20,76 Millimeter. Die sichtbare Sensorfläche müsste demnach um mindestens ungefähr 20 Prozent schrumpfen, damit die neue Darstellung greift.

Das Video ist trotzdem keine Aufnahme eines iPhone 18 Pro. Es zeigt eine in der Entwicklungsumgebung aktivierte Softwarefunktion. Damit wird glaubwürdiger, dass Apple an einer dreigeteilten Darstellung arbeitet und diese mit einer kompakteren Frontsensorik verknüpft. Ob die dafür benötigte Hardware tatsächlich in den Seriengeräten steckt, kann der Simulator nicht belegen.

Der praktische Nutzen hängt zudem von der Umsetzung ab. Drei parallele Aktivitäten könnten beispielsweise eine Navigation, einen laufenden Timer und den Spielstand einer Sportveranstaltung gleichzeitig erreichbar halten. Auf der begrenzten Fläche besteht jedoch die Gefahr, dass Symbole zu klein werden oder die Nutzer häufiger zwischen Zuständen wechseln müssen. Apple müsste deshalb nicht nur zusätzlichen Platz schaffen, sondern auch nachvollziehbar priorisieren, welche Information gerade sichtbar bleibt.

Gerade darin liegt der interessantere Teil des Fundes: Eine kleinere Dynamic Island wäre nicht bloß eine kosmetische Veränderung. Apple könnte den gewonnenen Raum verwenden, um das Element funktional auszubauen und stärker als ständig erreichbare Statuszentrale einzusetzen.

Quellen: pdfu mit der Simulator-Demonstration auf X · Apple Developer zu mehreren Live-Aktivitäten

Der Tagesrückblick der Apple Watch kennt erstaunlich viele Situationen

Neue Codeangaben zeigen, wie umfassend der gemeldete KI-Tagesrückblick der Apple Watch werden könnte. Die zugrunde liegende Funktion wird in den gefundenen Strukturen als „Ambient Sensing“ bezeichnet. Vorgesehene Datenfelder umfassen demnach Datum und Uhrzeit, Aufenthaltsorte, Mahlzeiten sowie anwesende Personen und deren Beziehung zum Nutzer.

Hinzu kommt eine umfangreiche Liste möglicher Aktivitätsklassen. Sie reicht von Essen, Kochen und Hausarbeit über Laufen, Radfahren, Krafttraining und Yoga bis zu Pendelfahrten, Einkäufen, Besprechungen und Familienzeit. Selbst Bildschirmnutzung, Lesen, Unterricht, Gottesdienst, Geldautomat und eine nicht genauer zugeordnete Kategorie sind vorgesehen. Das wirkt weniger wie ein klassisches Fitnessprotokoll und mehr wie der Versuch, aus vielen kleinen Signalen eine verständliche Tageschronik zu erzeugen.

Bloomberg hatte zuvor über eine Funktion namens „Recaps“ berichtet, die auch Gespräche in eine Zusammenfassung einbeziehen soll. Abrufbare Transkripte oder dauerhaft gespeicherte gewöhnliche Audioaufnahmen soll das System dem Bericht zufolge nicht anbieten. Wie die Uhr Gesprächskontext erkennt, welche Verarbeitung lokal erfolgt und wie lange abgeleitete Informationen gespeichert werden, bleibt allerdings ungeklärt.

Auch die Codekategorien beantworten nicht, ob Apple jede Aktivität automatisch erkennen kann. Ein hinterlegter Begriff beweist zunächst nur, dass die Software einen entsprechenden Datentyp verarbeiten oder ausgeben können soll. Ebenso offen sind die Fehlerquote, die Erkennung anwesender Personen, regionale Einschränkungen und die Möglichkeiten, einzelne Datenquellen auszuschalten.

Für Apple wird die Kontrolle durch den Nutzer deshalb entscheidend. Eine freiwillig aktivierte Rückschau kann beim Erinnern an Aufgaben, Begegnungen oder Routinen helfen. Eine ständig mitlaufende Funktion ohne transparente Schalter würde dagegen neue Datenschutzfragen aufwerfen – nicht nur für den Träger der Uhr, sondern auch für Menschen in seiner Umgebung.

Quellen: pdfu zum „Ambient Sensing“-Code auf X · Bloomberg (Startseite, da Paywall)

Der CEO-Teaser ist echt – seine Bedeutung bleibt offen

Der kurz vor dem Event veröffentlichte Videoclip stammt tatsächlich von Apple-CEO John Ternus. Es handelt sich damit nicht um einen Leak oder eine nachgebaute Animation, sondern um einen authentischen Teaser des Unternehmenschefs. Zu sehen ist ein Lichtstrahl, der auf die Kante eines iPhones fällt. Ausgangspunkt scheint eine sechseckige Form zu sein, deren Öffnung sich während der kurzen Sequenz verändert.

Diese Bewegung erinnert an die Lamellen einer verstellbaren Kamerablende. Entsprechend liegt die Vermutung nahe, dass Ternus auf die seit Längerem diskutierte variable Blende des iPhone 18 Pro anspielt. Eine solche Konstruktion könnte regulieren, wie viel Licht das Objektiv erreicht, und damit zusätzliche Kontrolle über Belichtung und Tiefenschärfe ermöglichen.

Bestätigt wird diese Funktion durch das Video jedoch nicht. Ternus nennt weder ein Produkt noch eine Kamera oder eine Blende. Die Form könnte ebenso als abstraktes Element des Veranstaltungsmottos „Surprise and shine“ dienen. Der Clip bestätigt deshalb nur, dass Apple unmittelbar vor dem Event bewusst mit Licht, einer veränderlichen Öffnung und der Kante eines iPhones spielt.

Dass der Teaser vom erst seit dem 1. September amtierenden CEO kommt, verleiht ihm dennoch besonderes Gewicht. Ternus stammt aus Apples Hardwareentwicklung und steht wenige Tage nach seinem Amtsantritt vor seiner ersten großen Produktpräsentation. Sein persönlicher Beitrag macht den Clip zu einer offiziellen Inszenierung dieser neuen Ära – selbst wenn die technische Auflösung erst auf der Bühne folgt.

Die Grenze ist damit klar: Die Veröffentlichung und ihr Urheber sind bestätigt. Die Deutung als Hinweis auf eine mechanische Blende bleibt bis zu Apples Präsentation eine plausible, aber unbestätigte Interpretation.

Quellen: John Ternus: offizieller Teaser auf X · Apple: John Ternus, CEO · Apple Developer zum Event „Surprise and shine“

Apple Kompakt

Die letzten Stunden vor dem Apple Event zeigen, wie unterschiedlich belastbar vermeintlich zusammengehörende Neuigkeiten sein können. Ein vom CEO veröffentlichtes Video ist echt, ohne deshalb seine technische Bedeutung zu verraten. Ein im Simulator aktivierbarer Modus belegt vorhandene Softwarearbeit, aber noch keine Serienhardware. Prozentwerte in einem Ladeprofil lassen eine Verbesserung erwarten, ersetzen jedoch keine Messung am fertigen Gerät.

Für Nutzer wird deshalb erst Apples Präsentation aus den vielen Einzelteilen einen verbindlichen Produktstand machen. Besonders interessant ist, ob Apple die kleineren Hardwareänderungen miteinander verbindet: mehr Platz für laufende Informationen, kürzere Ladepausen, eine kontextbewusstere Watch und eine Kamera, die mehr manuelle Kontrolle erlaubt. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

Stand der Recherche: 9. September 2026, 16:05 Uhr MESZ. Das Apple Event hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält keine Affiliate-Links. Vorbestelltermin, Ladeprofil, Dynamic-Island-Modus und Watch-Funktion sind nicht von Apple bestätigte Vorabinformationen. Der CEO-Teaser, die Position von John Ternus und der Eventtermin stammen aus offiziellen Veröffentlichungen.

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