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Apple Daily: Studio Display 2 wohl mit 90 Hz statt 120, neue NFC-Features geplant und Apple baut KI-Support aus

Apple Daily: Studio Display 2 wohl mit 90 Hz statt 120, neue NFC-Features geplant und Apple baut KI-Support aus

Für Apples nächstes Studio Display verdichten sich die Hinweise auf ein Upgrade bei der Bildwiederholrate – allerdings möglicherweise nicht auf ProMotion-Niveau. Statt der bislang erwarteten 120 Hz könnte der Monitor laut aktuellen Gerüchten auf maximal 90 Hz ausgelegt sein. Bereits im November 2024 hatte ein anonymer Hörer des Relay-FM-Podcasts „Upgrade“ berichtet, Apple arbeite an einer 90-Hz-Displaytechnik für kommende Produkte, darunter ein neues Studio Display sowie zukünftige iPad-Air- und iMac-Modelle. Eine solche Zwischenstufe würde flüssigeres Scrollen und gleichmäßigere Bewegungsdarstellung ermöglichen, bliebe aber unterhalb der 120-Hz-ProMotion-Technologie, die Apple bislang seinen höherklassigen Geräten vorbehält.

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Diese Einschätzung wird nun durch neue Hinweise gestützt. Ein Informant verweist auf einen intern geleakten Build von iOS 26, in dem sich mehrere Code-Verweise auf Display-Controller und entsprechende Parameter finden sollen, die auf eine Begrenzung bei 90 Hz für das kommende Studio Display hindeuten. Eine solche Bildwiederholrate wäre für Apple ungewöhnlich, da das Portfolio bislang klar zwischen 60 Hz und 120 Hz unterscheidet. Als technischer Grund wird unter anderem die verfügbare Bandbreite genannt. Zwar erlaubt Thunderbolt 5 grundsätzlich die Übertragung eines 5K-Signals mit 120 Hz ohne Kompression, doch Apple könnte bewusst Spielraum für zusätzliche Datenströme über angeschlossene Peripherie am Display einplanen. Eine Begrenzung auf 90 Hz würde hier Reserven schaffen.

Das derzeit erhältliche Studio Display arbeitet mit 60 Hz. Ein Nachfolgemodell wird seit Längerem erwartet. Berichte deuten auf weitere Verbesserungen wie Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, HDR-Unterstützung und einen neueren integrierten Chip auf Basis A19 oder A19 Pro hin. Zudem ist in chinesischen Zulassungsunterlagen ein noch unveröffentlichter Apple-Monitor mit der Modellnummer A3350 aufgetaucht, der als wahrscheinlicher Kandidat für die nächste Generation gilt. Bloomberg-Reporter Mark Gurman ordnet den Marktstart eines neuen Studio Display in die erste Hälfte des Jahres 2026 ein. Die Hinweise zur 90-Hz-Grenze stammen jedoch aus einem internen Systemstand von Anfang 2025. Änderungen an den technischen Zielwerten im weiteren Entwicklungsverlauf gelten daher als möglich.

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iPhone NFC Roadmap: Kommende Features und Pläne

Neue technische Leitlinien des NFC Forum deuten auf einen größeren Entwicklungsschub bei der Nahfeldkommunikation hin – ein Bereich, in dem Apple bereits stark engagiert ist und künftig zusätzlichen Rückenwind erhalten könnte. Das internationale Standardisierungsgremium hat in dieser Woche eine mehrjährige Roadmap vorgelegt, die höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, erweiterte Sicherheitsmechanismen und neue Nutzungsszenarien vorsieht. Apple gehört dem Vorstand der Organisation an.
Im Zentrum der Planungen steht eine deutliche Steigerung der Datenrate. Künftige NFC-Standards sollen Übertragungen ermöglichen, die bis zu achtmal schneller ausfallen als bislang. Parallel dazu will das Forum die Zuverlässigkeit im Lesemodus verbessern. Vorgesehen sind durchgängige Interoperabilitätstests auf Anwendungsebene, um die Zusammenarbeit zwischen Geräten und Lesesystemen robuster zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die sogenannte Multi-Purpose-Tap-Funktion. Sie beschreibt ein Konzept, bei dem ein einzelner NFC-Kontakt abhängig vom Nutzungskontext mehrere Aktionen auslösen kann. Lesegeräte könnten dabei gezielt nur jene Berechtigungsnachweise abrufen, die für den jeweiligen Vorgang erforderlich sind, statt starre Einzelfunktionen auszuführen. Auch beim drahtlosen Laden über NFC arbeitet das Forum an einer neuen Generation von Spezifikationen. Bislang ist diese Technik auf Zubehör mit sehr geringem Energiebedarf begrenzt. Künftig sollen höhere Leistungsstufen und Szenarien mit mehreren Ladeempfängern unterstützt werden, was den Einsatzbereich erweitern könnte.

Sicherheitsaspekte nehmen in der Roadmap breiten Raum ein. Geplant ist unter anderem ein einheitliches NFC Controllers Security Profile, das Mindestanforderungen für die Absicherung der Hardware definiert. Zusätzlich sollen Schutzmechanismen gegen Relay-Angriffe ausgebaut und Protokolle langfristig gegen Risiken durch Post-Quanten-Computing gehärtet werden. Digitale Schlüssel und Zugangslösungen bleiben ebenfalls Teil der Weiterentwicklung. Hier sollen zusätzliche Branchenanforderungen und neue Einsatzfelder berücksichtigt werden. Die vorherige Roadmap stammt aus dem Jahr 2023; mehrere der dort formulierten Ziele wurden mit NFC Release 15 im Juni 2025 umgesetzt.

Apple hat NFC zuletzt deutlich stärker in seine Plattform integriert. Mit der Ausweitung von „Tap to Pay auf dem iPhone“ auf zahlreiche weitere Länder können Händler kontaktlose Zahlungen direkt per iPhone annehmen, ohne separates Terminal. Zugleich wurde der NFC-Zugang unter regulatorischem Druck in Europa für Drittanbieter geöffnet, wodurch auch andere Zahlungsdienste unter iOS entsprechende Funktionen bereitstellen können.

Apple Support KI-Features: Ausbau geht weiter

Apple entwickelt den KI-gestützten Assistenten in der Apple-Support-App in den USA weiter und erweitert dessen Funktionsumfang mit dem jüngsten Update deutlich. Das Tool, das sich weiterhin in einer gestaffelten Testphase befindet, kann nun nicht mehr nur Fragen zu Geräten und Diensten beantworten sowie produktspezifische Hilfestellung geben, sondern unterstützt zusätzlich bei Diagnoseroutinen. Dabei werden auch Informationen zum Gerätezustand und zur Leistungsfähigkeit bereitgestellt. Parallel dazu wurde die Oberfläche innerhalb der App überarbeitet. Der Zugang zum Assistenten erfolgt nicht mehr über den bisherigen „Chat“-Reiter, sondern über einen neu benannten Bereich mit der Bezeichnung „Ask“ samt aktualisiertem Symbol. Zudem verzichtet Apple inzwischen auf den Zusatz „Early Preview“, was auf einen formelleren Status der Funktion hindeutet, auch wenn sie weiterhin nicht flächendeckend verfügbar ist.

Der KI-Support-Assistent wird nach wie vor nur einem Teil der Nutzer angezeigt. Es gilt als möglich, dass Apple den Testkreis zuletzt ausgeweitet hat, ohne die Funktion bereits allgemein freizugeben. Die Erprobung des Werkzeugs läuft seit August vergangenen Jahres. Ziel ist es, Supportanfragen automatisiert zu beantworten und Nutzer schrittweise durch typische Problemlösungen zu führen. Reichen die automatischen Vorschläge nicht aus, lässt sich der Vorgang weiterhin an einen menschlichen Supportmitarbeiter übergeben.


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