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Apple Daily: Großes iOS-Update, mehr App Store Werbung – und Intel rückt wieder näher an Apple

Apple Daily: Großes iOS-Update, mehr App Store Werbung – und Intel rückt wieder näher an Apple

Während iOS 26.3 voraussichtlich nur wenige inhaltliche Neuerungen mit sich bringen wird, deutet sich mit iOS 26.4 ein deutlich umfangreicheres Update an. Die nächste größere Ausbaustufe des Betriebssystems gilt intern als funktional wesentlich ambitionierter. Da der Release Candidate von iOS 26.3 noch aussteht, wird die erste Beta-Version von iOS 26.4 frühestens in einigen Wochen erwartet. Nach Abschluss der Testphase rechnen Beobachter mit einer Veröffentlichung für alle Nutzer im März oder April. Bereits jetzt lassen sich mehrere Funktionen benennen, die entweder bestätigt oder zumindest gut belegt sind.

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Im Mittelpunkt steht eine weiterentwickelte Version von Siri. Anfang des Monats hatten Apple und Google bekannt gegeben, dass Googles Gemini-Modelle zur Umsetzung einer stärker personalisierten Siri beitragen sollen. Diese Neuerungen waren ursprünglich früher geplant, sollen nun aber mit iOS 26.4 ausgeliefert werden. Die überarbeitete Sprachassistenz soll den persönlichen Kontext besser erfassen, Inhalte auf dem Bildschirm verstehen und deutlich tiefere Steuerungsmöglichkeiten innerhalb einzelner Apps bieten. Ein Teil dieser Funktionen könnte allerdings erst in einer späteren iOS-Version vollständig freigeschaltet werden. Auf der WWDC 2024 hatte Apple bereits demonstriert, wie Siri kontextübergreifend Informationen aus Mail- und Nachrichten-Apps kombiniert, um etwa Fragen zu Reise- oder Terminplänen zu beantworten. Langfristig arbeitet das Unternehmen Berichten zufolge an einem vollwertigen Siri-Chatbot, der mit iOS 27 konversationsähnliche Dialoge ermöglichen soll.

Ein weiterer fester Bestandteil von iOS 26.4 dürfte die Einführung neuer Emoji sein. Das Unicode-Konsortium hatte im vergangenen Jahr mehrere neue Symbole vorgestellt, die nun ihren Weg auf das iPhone finden sollen. Dazu zählen unter anderem eine Posaune, eine Schatztruhe, ein verzerrtes Gesicht, ein haariges Wesen im Stil von Bigfoot, eine Kampfwolke, ein Apfelbutzen, ein Orca, ein Balletttänzer sowie ein Erdrutsch. Der Zeitpunkt passt ins bekannte Muster: In den vergangenen Jahren hat Apple neue Emoji regelmäßig mit x.4-Versionen von iOS eingeführt.

Darüber hinaus sind weitere Funktionen im Gespräch. Der Apple-Experte Filipe Espósito berichtete kürzlich über mehrere Ergänzungen, die sich in internen Versionen oder Code-Hinweisen finden lassen. Demnach soll die Passwörter-App künftig gespeicherte Kreditkartendaten automatisch in Drittanbieter-Apps ausfüllen können. In der Freeform-App sollen Ordner zur besseren Organisation von Inhalten eingeführt werden. Zudem arbeitet Apple offenbar an einer neuen Sport-Kategorie innerhalb der Apple-TV-App, ohne bislang Details zum Umfang oder zur Umsetzung zu nennen. Hinweise gibt es außerdem auf ein neues Validierungssystem, das vor der Anmeldung bei Apple-ID und iCloud die Integrität des Geräts überprüft. Für AirPods ist eine Funktion namens „Präziser Standort im Freien“ in der Wo-ist?-App im Gespräch, die das Auffinden der Geräte erleichtern soll.

Wie bei größeren iOS-Updates üblich, dürften bis zum offiziellen Start weitere Funktionen hinzukommen, die bislang nicht bekannt sind. Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass iOS 26.4 einen deutlich größeren Entwicklungsschritt darstellt als das unmittelbar vorausgehende Update.

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Apple App Store Werbung: Mehr Anzeigen ab März geplant

Apple weitet sein Werbeangebot im App Store weiter aus. In einer E-Mail an Entwickler informierte der Konzern darüber, dass ab Dienstag, dem 3. März, zusätzliche Anzeigenplätze in den Suchergebnissen des App Store eingeführt werden. Der Start erfolgt zunächst im Vereinigten Königreich und in Japan, weitere Märkte – darunter die USA – sollen bis Ende März folgen. Bereits im vergangenen Monat hatte Apple angekündigt, die Werbeflächen innerhalb der App-Store-Suche auszubauen, ohne jedoch einen konkreten Zeitplan zu nennen. Bislang war es Entwicklern lediglich möglich, einen einzelnen prominenten Anzeigenplatz ganz oben in den Suchergebnissen zu buchen. Künftig sollen mehrere zusätzliche Platzierungen weiter unten auf der Ergebnisseite hinzukommen.

Weitere Einzelheiten veröffentlichte Apple parallel auf seiner Website. Darin betont das Unternehmen die zentrale Rolle der Suche im App Store: Rund 65 Prozent aller App-Downloads erfolgen demnach unmittelbar nach einer Suchanfrage. Mit den zusätzlichen Anzeigenplätzen will Apple Werbetreibenden neue Möglichkeiten eröffnen, ihre Apps im Umfeld relevanter Suchergebnisse sichtbar zu machen. Die Einführung erfolgt schrittweise und soll bis Ende März weltweit abgeschlossen sein. Bestehende Suchkampagnen müssen laut Apple nicht angepasst werden. Anzeigen können künftig sowohl an der bisherigen Spitzenposition als auch an den neuen, weiter unten angesiedelten Plätzen ausgespielt werden. Eine gezielte Auswahl oder separate Gebote für einzelne Positionen sind nicht vorgesehen; aktive Kampagnen werden automatisch für alle verfügbaren Anzeigenplätze berücksichtigt.

Die Ausweitung der Werbeflächen dürfte Apples Service-Umsätze weiter steigern. Sichtbar werden die zusätzlichen Anzeigen auf iPhones und iPads mit iOS 26.2 beziehungsweise iPadOS 26.2 oder neuer. Wie bisher sind bezahlte Platzierungen im App Store mit dem Hinweis „Ad“ gekennzeichnet. Neben den Suchergebnissen erscheinen Anzeigen bereits heute an mehreren Stellen im App Store, darunter im „Heute“-Tab, im Bereich „Das könnte dir auch gefallen“ auf App-Detailseiten sowie im Abschnitt „Vorgeschlagen“ innerhalb der Suche. Im vergangenen Jahr hatte Apple sein Werbegeschäft von „Search Ads“ in „Apple Ads“ umbenannt. Hintergrund sind Berichte, wonach der Konzern plant, Werbung künftig auch in weiteren Diensten wie Apple Maps zu platzieren.

iPhone-Chips: Apple soll Intel als Partner in Betracht ziehen

Spekulationen über eine mögliche Wiederannäherung zwischen Apple und Intel gewinnen erneut an Dynamik. Dabei geht es jedoch nicht um eine Rückkehr zu von Intel entwickelten Prozessoren, sondern um eine potenzielle Zusammenarbeit auf Ebene der Chipfertigung.Ausgangspunkt ist eine aktuelle Research-Notiz des Analysten Jeff Pu von GF Securities, die dem Portal MacRumors vorliegt. Darin bekräftigt Pu seine Einschätzung, dass Intel ab dem Jahr 2028 beginnen könnte, ausgewählte Apple-Chips mit dem geplanten 14A-Fertigungsprozess zu produzieren. Dieses Verfahren soll nach bisherigen Informationen zu diesem Zeitpunkt die Serienreife erreichen.

Bereits im Vormonat hatte Pu darauf hingewiesen, dass Intel ab 2028 einen Fertigungsvertrag für zumindest einen Teil der iPhone-Chips erhalten könnte, konkret für Modelle außerhalb der Pro-Serie. In diesem Szenario würde Intel möglicherweise an der Produktion künftiger A21- oder A22-SoCs beteiligt sein, während TSMC weiterhin Apples wichtigster Auftragsfertiger bliebe. Anzeichen dafür, dass Intel Einfluss auf das Chipdesign nehmen könnte, gibt es nicht. Die Rolle des Unternehmens würde sich demnach ausschließlich auf die Fertigung beschränken. Damit würde sich diese Kooperation klar von der früheren Intel-Ära der Macs unterscheiden, in der Apple auf von Intel entwickelte x86-Prozessoren setzte. Den Abschied von Intel-Prozessoren leitete Apple im Jahr 2020 mit der Einführung eigener M-Chips ein.

Eine Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen ist allerdings kein Novum. Intel lieferte in der Vergangenheit bereits Mobilfunkmodems für mehrere iPhone-Generationen, darunter Modelle vom iPhone 7 bis zum iPhone 11. Neben dem iPhone könnten auch andere Produktkategorien betroffen sein. Der Analyst Ming-Chi Kuo von Tianfeng Securities hatte im vergangenen Jahr prognostiziert, dass Intel ab Mitte 2027 Apples leistungsschwächsten Chip der M-Serie für ausgewählte Mac- und iPad-Modelle fertigen könnte. Als Produktionsgrundlage nannte Kuo Intels 18A-Verfahren, äußerte sich jedoch nicht zu iPhone-Chips.

Eine mögliche Rückkehr Intels als Auftragsfertiger würde Apple helfen, seine Lieferkette breiter aufzustellen. Das könnte insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Engpässe bei modernsten Fertigungskapazitäten an Bedeutung gewinnen. Berichten zufolge hat Nvidia Apple zuletzt als größten Kunden von TSMC überholt, was den Wettbewerb um Produktionskapazitäten weiter verschärft – vor allem durch die stark steigende Nachfrage nach Chips für KI-Server. Zugleich würde eine stärkere Einbindung von Intel auch den Ausbau der Chipfertigung in den USA fördern. Damit läge Apple im Einklang mit politischen Bestrebungen der US-Regierung, die heimische Halbleiterproduktion zu stärken und Abhängigkeiten von asiatischen Fertigungsstandorten zu reduzieren.


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