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WochenCheck: Smarte Technik gehört uns immer weniger, Apple setzt auf Ultra – und das NAS streikt




Redaktion









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Ein gekauftes Gerät gehört uns – eigentlich ein ziemlich einfacher Gedanke. Doch je stärker Hardware von Cloud-Diensten, Konten, Abonnements und Software abhängt, desto schwieriger wird genau diese Aussage. In der KW 33 haben wir uns deshalb mit der Frage beschäftigt, wie viel Kontrolle Käufer über ihre immer smarter werdende Technik tatsächlich noch besitzen. Gleichzeitig brachte die Woche neue Hinweise auf Apples iPhone Ultra und einen grundlegend veränderten iPhone-Herbst, interessante Angebote für Haushaltsroboter, Küche und Schreibtisch sowie einen NAS-Server, der in unserer Satire endgültig genug davon hatte, jeden digitalen Ballast seines Besitzers für die Ewigkeit aufzubewahren. Und wer lieber etwas Praktisches mitnimmt, kann mit einigen einfachen Kniffen bessere Fotos aus der iPhone-Kamera herausholen.

Die vielleicht interessanteste Technikfrage dieser Woche versteckte sich nicht in einem neuen Prozessor, einer höheren Saugleistung oder einem weiteren Smartphone-Gerücht, sondern in etwas viel Grundsätzlicherem: Was kaufen wir eigentlich noch, wenn wir moderne Technik kaufen? Ein Smartphone, eine Kamera oder ein vernetztes Haushaltsgerät steht zwar physisch bei uns zu Hause, sein tatsächlicher Funktionsumfang hängt inzwischen aber oftmals von Servern, Apps, Nutzerkonten und Entscheidungen ab, die Jahre nach dem Kauf getroffen werden können. Genau diese Entwicklung bildete in der KW 33 einen spannenden Gegenpol zu all den klassischen Produktmeldungen, denn sie betrifft praktisch jedes Segment, über das wir regelmäßig berichten.

Gleichzeitig rückte bei Apple der erwartete September-Herbst näher und nahm eine Form an, die ungewöhnlicher kaum sein könnte. Das erste faltbare iPhone könnte unter dem Namen iPhone Ultra nicht nur ein neues Gerät werden, sondern den Anfang einer zusätzlichen Produktklasse markieren, während das reguläre iPhone 18 möglicherweise gar nicht gemeinsam mit den Pro-Modellen vorgestellt wird. Gleichzeitig steigen die Kosten für zentrale Komponenten, Speicherchips werden durch den enormen Bedarf der -Industrie knapper und Apple sucht nach Wegen, seine Lieferkette breiter aufzustellen. Selbst der traditionelle iPhone-Herbst, über Jahre eines der berechenbarsten Ereignisse der Technikbranche, könnte damit 2026 deutlich anders aussehen als gewohnt.

Zeit also für unseren der KW 33 – mit den Themen, die auf gadgetChecks in den vergangenen Tagen besonders interessant waren.

Wenn uns die Hardware gehört, aber nicht mehr unbedingt ihre Funktionen

Smartphones werden leistungsfähiger, Sicherheitskameras erkennen Personen, Autos erhalten neue Möglichkeiten per Software und Smart-Home-Geräte lassen sich von überall aus steuern. Auf den ersten Blick war Technik vermutlich noch nie so komfortabel wie heute. Gleichzeitig entsteht mit jeder zusätzlichen Cloud-Funktion eine Abhängigkeit, die beim Kauf eines Geräts nur selten so sichtbar ist wie Displaygröße, Akkulaufzeit oder Prozessorleistung.

Genau darin liegt der Haken: Der Kaufpreis bezahlt immer häufiger nur einen Teil dessen, was ein modernes Produkt ausmacht. Eine Kamera kann physisch weiterhin vollkommen funktionsfähig sein, während intelligente Erkennung, Cloud-Speicherung oder bestimmte Benachrichtigungen an einen Dienst gekoppelt bleiben. Eine Smartwatch besitzt ihre Sensoren weiterhin, doch die Aufbereitung oder langfristige Nutzung der erfassten Daten kann von Apps und Plattformen abhängen. Und selbst bei Fahrzeugen entscheidet Software längst darüber mit, welche Möglichkeiten ein Produkt tatsächlich bietet.

Das ist nicht automatisch schlecht. Gerade Software sorgt dafür, dass Geräte nach dem Kauf besser werden können, Sicherheitslücken geschlossen werden und Funktionen hinzukommen, die beim Verkaufsstart noch gar nicht vorhanden waren. Problematisch wird die Entwicklung erst dort, wo Käufer kaum noch erkennen können, welcher Teil eines Produkts dauerhaft ihnen gehört und welcher nur so lange verfügbar bleibt, wie ein Hersteller den entsprechenden Dienst betreibt oder zu den bisherigen Bedingungen anbietet.

In unserem neuen Format „Der Haken daran“ gehen wir genau dieser Frage ausführlicher nach – nicht mit dem Ziel, vernetzte Technik grundsätzlich schlechtzureden, sondern um genauer hinzusehen, was wir im Tausch für ihren Komfort eigentlich abgeben.

Der Haken daran: Wenn Technik immer smarter wird, aber weniger dir gehört

Und dann hatte selbst das NAS genug

Wie passend, dass ausgerechnet in derselben Woche ein NAS auf gadgetChecks beschlossen hat, die Kontrolle selbst zu übernehmen – zumindest in unserer Satire.

Eigentlich soll ein Netzwerkspeicher genau eine Sache möglichst zuverlässig tun: Daten entgegennehmen und sie aufbewahren. Unser fiktives intelligentes NAS stellte dieses Prinzip allerdings infrage, nachdem es über Jahre mit Fotos, Screenshots, Downloads, Sicherungen und Sicherungen von Sicherungen gefüttert worden war. Irgendwann war offenbar der Punkt erreicht, an dem die Maschine nicht mehr wissen wollte, wo die nächste Datei gespeichert werden soll, sondern warum sie überhaupt gespeichert werden muss.

Damit trifft die Satire einen durchaus realen Nerv. Speicher ist vergleichsweise günstig geworden, NAS-Systeme werden größer und automatische Backups sorgen dafür, dass Löschen häufig nicht mehr notwendig erscheint. Das Ergebnis sind digitale Archive, bei denen niemand mehr genau sagen kann, warum manche Dateien seit zehn Jahren mitgeschleppt werden – Hauptsache, sie sind noch irgendwo vorhanden.

Wie weit unser NAS mit seiner neu gewonnenen Selbstbestimmung geht und welche Bedingungen es seinem Besitzer stellt, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht vollständig verraten.

Digital daneben: NAS weigert sich, weitere Daten zu speichern

Apple baut nicht nur ein neues iPhone, sondern offenbar einen neuen iPhone-Herbst

Natürlich war auch Apple in KW 33 wieder ein großes Thema – allerdings weniger wegen eines einzelnen Leaks als wegen des Gesamtbilds, das sich inzwischen wenige Wochen vor dem erwarteten September-Event zusammensetzt.

Im Mittelpunkt steht Apples erstes faltbares iPhone, für das der Name iPhone Ultra immer plausibler erscheint. Sollte Apple diese Bezeichnung tatsächlich verwenden, wäre das mehr als eine neue Modellbezeichnung. Ultra könnte sich zu einer eigenen Kategorie oberhalb der bisherigen Pro-Produkte entwickeln und damit eine Strategie fortsetzen, die wir von der Apple Watch bereits kennen. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass Apple auch bei anderen Geräteklassen mit einer stärkeren Premiumstaffelung experimentiert. Offiziell bestätigt ist diese Namensstrategie weiterhin nicht.

Mindestens ebenso interessant ist aber, was im September möglicherweise nicht auf der Bühne steht. Das reguläre iPhone 18 wird nach derzeitigen Berichten erst für einen späteren Zeitpunkt erwartet, während sich der Herbst auf iPhone 18 Pro, Pro Max und das faltbare Spitzenmodell konzentrieren könnte. Damit würde Apple einen Rhythmus aufbrechen, der über Jahre selbstverständlich wirkte: Im September kommt die neue iPhone-Generation – und zwar weitgehend geschlossen.

Dass Apple seine teuersten Geräte stärker in den Mittelpunkt rückt, geschieht dabei nicht in einem wirtschaftlichen Vakuum. Speicherchips werden durch die enorme Nachfrage aus dem KI-Sektor teurer und knapper, während Apple zugleich bei Displays, Arbeitsspeicher und anderen Komponenten mit steigenden Anforderungen umgehen muss. Beim iPhone 18 Pro wurde in dieser Woche sogar eine Schätzung bekannt, nach der die wesentlichen Bauteilkosten der 256-GB-Version erheblich über denen des Vorgängers liegen könnten. Solche Schätzungen entsprechen nicht Apples vollständigen Herstellungskosten, verdeutlichen aber, wie stark sich die Kostenstruktur verändert.

Wer sich ausführlicher mit dieser Entwicklung beschäftigen möchte, findet in unseren Apple-Daily-Ausgaben der Woche die Details zu Hardware, Lieferkette und verändertem Veröffentlichungsrhythmus:

iPhone Ultra führt Apples neue Luxusklasse an – Watch wird neu gedacht

Speicherkrise bei Apple bremst iPhones und Macs – OLED-iMac wird komplexer

iPhone Ultra und das Ende des klassischen iPhone-Herbsts

Apple September Event 2026 wird zum Premium-Herbst

iOS 27 beschäftigt sich plötzlich mit der Frage, ob ein Foto wirklich echt ist

Bei all den Diskussionen über neue iPhones wäre beinahe untergegangen, dass sich auch auf der Softwareseite etwas Interessantes entwickelt. In der fünften Beta von iOS 27 arbeitet Apple nicht nur weiter an Liquid Glass, Siri und kleineren Systemänderungen, sondern bereitet mit Apple Reference Image offenbar eine Möglichkeit vor, Herkunftsinformationen von Bildern – und perspektivisch möglicherweise auch Videos – besser nachweisbar zu machen.

Das Thema dürfte in den kommenden Jahren deutlich wichtiger werden. Je besser generative KI darin wird, realistisch wirkende Fotos und Videos zu erzeugen, desto schwieriger wird die Frage, ob sich ein digitales Bild noch allein anhand seines Inhalts beurteilen lässt. Ein technischer Herkunftsnachweis löst dieses Problem nicht vollständig, könnte aber zu einem Bestandteil jener Infrastruktur werden, die künftig transparenter macht, wie ein Bild entstanden oder verändert worden ist.

Gleichzeitig zeigt iOS 27, dass Apple KI nicht ausschließlich in Form eines sichtbaren Chatbots in das iPhone integrieren möchte. Safari, Passwörter, Fotos und andere Systembereiche sollen zunehmend intelligente Funktionen erhalten, die im Hintergrund arbeiten und klassische Aufgaben erweitern. In unserer Samstagsausgabe des Apple Daily ging es außerdem um geplante Werbung in Apple Maps und Apples zunehmende Investitionen in eigene Fertigungskapazitäten in den USA.

iOS 27 prüft echte Fotos – iPhone 18 Pro kostet Apple 38 Prozent mehr

Apple Maps Werbung, iOS 27 und Apples Fabrik-Offensive

Wer statt der täglichen Meldungen lieber die größere Einordnung lesen möchte, findet die wichtigsten Entwicklungen der Woche zusätzlich in unserer Analyse zu Apples neuer Premiumstrategie.

Apples Premiumstrategie wird zum riskanten Milliardenpoker

Ein iPhone braucht nicht immer eine neue Kamera für bessere Fotos

Nach all den Gerüchten über zukünftige Hardware lohnt sich zwischendurch der Blick auf das Smartphone, das bereits in der Tasche steckt. Denn bessere Fotos hängen erstaunlich häufig weniger vom neuesten Kamerasensor als davon ab, wie die vorhandene Kamera eingesetzt wird.

Licht, Perspektive, Bildaufbau sowie die bewusste Kontrolle von Fokus und Belichtung können einen größeren Einfluss auf eine Aufnahme haben, als viele Nutzer vermuten. Das iPhone nimmt einem mit automatischer Bildverarbeitung zwar einen großen Teil der technischen Arbeit ab, gleichzeitig verstecken sich in der Kamera-App Funktionen, die bei bewusster Nutzung schnell einen sichtbaren Unterschied machen können.

Gerade deshalb richtet sich unser Ratgeber nicht nur an Nutzer älterer Modelle. Auch bei einem aktuellen iPhone kann ein Foto mittelmäßig aussehen, wenn Perspektive und Licht nicht stimmen – und umgekehrt kann ein älteres Gerät unter guten Bedingungen noch immer bemerkenswert starke Ergebnisse liefern.

Welche Einstellungen sich lohnen, wie sich Fokus und Belichtung gezielter einsetzen lassen und warum schon kleine Änderungen beim Fotografieren helfen können, zeigen wir im vollständigen Ratgeber.

Bessere Fotos aufnehmen – so gelingen bessere iPhone-Bilder

Saugroboter, Fensterputzer und Mähroboter: ECOVACS reduziert gleich drei Haushaltshelfer

Während andernorts über Hardware gesprochen wurde, die erst noch erscheinen soll, gab es bei ECOVACS in dieser Woche Technik zu deutlich niedrigeren Preisen, die schon jetzt Arbeit im Haushalt übernehmen kann.

Mit dem X11 PRO Omni, dem WINBOT W3 OMNI und dem GOAT A1600 LiDAR PRO standen gleich drei ziemlich unterschiedliche Robotertypen in der Aktion. Der eine kümmert sich um Böden, der nächste um Glasflächen und der dritte um den Rasen. Gerade diese Kombination zeigt recht anschaulich, wie breit das Segment der Haushaltsrobotik inzwischen geworden ist – vom klassischen Saugroboter bis zum weitgehend autonomen Gartenhelfer.

Besonders deutlich fiel zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung der Preisnachlass beim X11 PRO Omni aus. Wer eines der Modelle ohnehin auf der Wunschliste hat, findet im Angebotsartikel neben den Aktionspreisen auch die wichtigsten technischen Unterschiede der Geräte. Wie immer gilt bei Deals allerdings: Preise können sich kurzfristig ändern, entscheidend ist deshalb der tatsächlich angezeigte Preis beim Händler.

ECOVACS Deals: X11 PRO Omni, WINBOT W3 OMNI und GOAT A1600 LiDAR PRO reduziert

Auch in der Küche ließ sich diese Woche sparen

Technik muss nicht immer einen Bildschirm besitzen oder mit künstlicher Intelligenz werben. Unser Küchen-DealCheck brachte in KW 33 drei Geräte zusammen, deren Nutzen wesentlich klassischer ausfällt: Kaffee zubereiten, Wasser erhitzen und Zutaten verrühren.

Mit dabei waren die DeLonghi Magnifica S, ein temperaturgeregelter Wasserkocher von Tefal und ein Handmixer der Philips 5000 Serie. Besonders der Kaffeevollautomat dürfte für viele interessant sein, weil es sich um ein Modell handelt, das bereits lange am Markt ist und entsprechend nicht von einem kurzfristigen Neuheiten-Hype lebt. Zum Zeitpunkt unseres Artikels war die Magnifica S deutlich unter ihrer angegebenen UVP erhältlich.

Wer ohnehin einen neuen Küchenhelfer sucht, kann sich die drei Angebote und ihre Ausstattung hier genauer ansehen:

Küchen Deals: DeLonghi Magnifica S, Tefal-Wasserkocher und Philips-Handmixer reduziert

Powerbank, Gaming-Tastatur und Festplatten-Dock zum Wochenende

Zum Ende der Woche wurde es bei den Deals wieder klassisch technisch. Die 737 Powerbank richtet sich mit 24.000 mAh und einer Ladeleistung von bis zu 140 Watt nicht nur an Smartphone-Nutzer, sondern kann auch kompatible Notebooks mit Energie versorgen. Daneben standen die kompakte mechanische Razer BlackWidow V4 75% und eine UGREEN Dual-Bay-Dockingstation für SATA-Laufwerke im Mittelpunkt.

Das Trio könnte unterschiedlicher kaum sein, hat aber einen gemeinsamen Nenner: Es handelt sich um Zubehör, das vor allem dann interessant wird, wenn ohnehin ein konkreter Bedarf besteht. Eine leistungsfähige Powerbank ist praktisch für längere mobile Einsätze, eine mechanische Tastatur eine sehr persönliche Entscheidung und ein Festplatten-Dock wahrscheinlich vollkommen uninteressant – bis eines Tages eine alte HDD auf dem Schreibtisch liegt, deren Daten dringend ausgelesen werden müssen.

Die Preise und technischen Eckdaten zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung findet ihr im DealCheck:

Anker 737 Powerbank, Razer BlackWidow V4 75% und UGREEN Dockingstation reduziert

Und Tim Cook blickt bereits auf seine Zeit an der Apple-Spitze zurück

Eine Meldung der Woche verdient trotz der vielen Produktgerüchte noch einen eigenen kurzen Blick, weil es ausnahmsweise nicht um die nächste Hardwaregeneration geht. Tim Cook sprach in einem Interview über sein persönliches Vermächtnis bei Apple, während der bereits angekündigte Führungswechsel näher rückt. John Ternus soll am 1. September den CEO-Posten übernehmen, Cook dem Unternehmen aber als Executive Chairman erhalten bleiben.

Daneben ging es in unserem Apple Kompakt um das inzwischen obsolete iPhone X, Veränderungen im Apple-Pay-Team, ein Patent und Apples eigene KI-Pläne für China. Wer die kleineren Apple-Meldungen der Woche nachholen möchte, findet sie bewusst kompakter zusammengefasst:

Tim Cook blickt zurück, iPhone X ist obsolet und Apple baut eigene China-KI

Was von KW 33 bleibt

Wenn sich diese Woche auf eine gemeinsame Entwicklung reduzieren lässt, dann vielleicht auf die Erkenntnis, dass moderne Technik längst nicht mehr nur durch ihre Hardware definiert wird.

Das zeigt sich besonders deutlich bei unserem Blick auf digitalen Besitz. Ein Gerät kann physisch über Jahre im eigenen Zuhause stehen und trotzdem von Software, Cloud-Diensten und Geschäftsentscheidungen abhängig bleiben. Die Entwicklung bietet enorme Vorteile, weil Produkte verbessert und erweitert werden können, macht den Kauf technischer Geräte aber zugleich komplizierter. Neben Prozessor, Display und Verarbeitung wird deshalb zunehmend die Frage wichtig, wie ein Hersteller mit einem Produkt nach dem Verkauf umgeht.

Apple liefert dafür in dieser Woche gleich mehrere Beispiele. Das Unternehmen verändert offenbar nicht nur seine Geräte, sondern auch Veröffentlichungsrhythmus, Preisstaffelung, Dienste und Produktionsstrategie. Ein iPhone Ultra wäre deshalb weniger interessant, weil irgendwo ein besonders teures faltbares Smartphone erscheint, sondern weil es zeigen könnte, wie Apple sein Sortiment künftig aufbaut. Gleichzeitig zwingt die Speicherkrise Hersteller dazu, über Dinge nachzudenken, die Käufer auf keinem Datenblatt sehen – Beschaffung, Lagerbestände, Produktionsmengen und die Frage, welches Gerät zu welchem Zeitpunkt überhaupt wirtschaftlich gebaut werden kann.

Und dann gibt es noch die andere Seite der Technikwelt: Ein paar Einstellungen reichen für bessere Fotos, ein Saugroboter kann lästige Hausarbeit übernehmen und eine Powerbank verhindert, dass dem Notebook unterwegs der Strom ausgeht. Nicht jede interessante Entwicklung braucht schließlich eine völlig neue Geräteklasse.

Vielleicht wusste unser NAS aus „Digital daneben“ also doch nicht alles besser. Manche Daten dürfen bleiben, manche Geräte müssen nicht ersetzt werden – und manchmal lohnt es sich trotzdem, genauer hinzusehen, bevor die nächste Datei, das nächste Abo oder das nächste Gadget hinzukommt.

Das war unser WochenCheck für die KW 33.

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