Apple News: iPhone 18 Leak überrascht, Mac Pro vor dem Aus & Apple baut KI-Geschäft aus
Für die kommende iPhone-Generation deutet sich eine vereinheitlichte Designanpassung an. Laut dem Leaker Ice Universe soll die verkleinerte Dynamic Island, die zunächst bei den Pro-Modellen erwartet wird, später auch im regulären iPhone 18 Einzug halten. Demnach würde Apple die reduzierte Aussparung nicht nur exklusiv für die Premium-Varianten reservieren, sondern schrittweise auf die gesamte Produktreihe ausweiten. Während sich bei der Dynamic Island Veränderungen abzeichnen, sollen die Displayränder hingegen unverändert bleiben und sich am Design der iPhone-17-Serie orientieren.
Parallel dazu zeichnet sich eine neue Veröffentlichungsstrategie ab. Künftig könnten die Pro-Modelle wie gewohnt im Herbst erscheinen – mutmaßlich gemeinsam mit weiteren neuen Geräten wie einem faltbaren iPhone – während die Standardmodelle zeitversetzt erst Anfang des darauffolgenden Jahres auf den Markt kommen.Nicht alle Quellen sind sich jedoch einig. Zwar gibt es einzelne Stimmen, die die geplante Verkleinerung der Dynamic Island infrage stellen, insgesamt überwiegen jedoch Berichte, die von einer entsprechenden Anpassung ausgehen. Sollte sich dies bestätigen, würde Apple den eingeschlagenen Weg fortsetzen, das Frontdesign schrittweise weiter zu verfeinern, anstatt kurzfristig auf radikale Änderungen zu setzen.
iPhone Lockdown-Modus: Apple bestätigt keine erfolgreichen Hacks
Nach Angaben von Apple ist bislang kein Fall dokumentiert, in dem hochentwickelte Söldner-Spyware ein Gerät kompromittieren konnte, während der Lockdown-Modus aktiv war. Ein Unternehmenssprecher bestätigte gegenüber Medien, dass entsprechende erfolgreiche Angriffe nicht bekannt seien. Die 2022 eingeführte Funktion steht auf iPhone, iPad und Mac zur Verfügung und verfolgt einen bewusst restriktiven Ansatz: Potenziell ausnutzbare Systembereiche werden stark eingeschränkt, um Angriffsflächen zu minimieren. Dazu zählt unter anderem das weitgehende Blockieren von Nachrichtenanhängen, das Abschalten bestimmter komplexer Webtechnologien sowie die Unterbindung automatischer Verbindungen zu unsicheren WLAN-Netzen. Entwickelt wurde der Modus gezielt für Nutzergruppen mit erhöhtem Risiko, etwa Journalisten, Aktivisten oder juristische Vertreter, die im Fokus staatlich unterstützter Angriffe stehen könnten.
Auch externe Analysen zeichnen ein konsistentes Bild. Donncha Ó Cearbhaill vom Sicherheitslabor von Amnesty International erklärte, es gebe keine Hinweise darauf, dass iPhones unter aktivem Lockdown-Modus erfolgreich mit Söldner-Spyware infiziert wurden. Zwar haben Organisationen wie Citizen Lab in den vergangenen Jahren zahlreiche Angriffe auf Apple-Nutzer nachgewiesen, ein Durchbruch dieser Schutzmaßnahme wurde jedoch nicht beobachtet. Darüber hinaus konnten Sicherheitsforscher konkrete Fälle identifizieren, in denen der Modus Angriffe aktiv abgewehrt hat. Betroffen waren unter anderem die Pegasus-Software der NSO Group sowie die Predator-Spyware, die mit Intellexa in Verbindung gebracht wird. Untersuchungen von Google zeigen zudem, dass bestimmte Schadprogramme ihre Aktivitäten abbrechen, sobald sie erkennen, dass der Lockdown-Modus aktiviert ist – offenbar, um keine Spuren zu hinterlassen, die Rückschlüsse auf die Angriffsmethoden zulassen. In der Sicherheitscommunity wird der Ansatz entsprechend bewertet. Patrick Wardle bezeichnete die Funktion als eine der konsequentesten Schutzmaßnahmen, die bislang für Endnutzer entwickelt wurden.
Mac Pro Ende: Apple bestätigt Einstellung des Desktop-Macs
Der Mac Pro gehört offenbar der Vergangenheit an. Laut einem Bericht von 9to5Mac hat Apple das Gerät aus dem Sortiment genommen und plant keine Weiterentwicklung mehr. Ein Nachfolgemodell ist demnach nicht vorgesehen. Zuletzt wurde der Mac Pro im Jahr 2023 aktualisiert und erhielt damals den M2-Ultra-Chip auf Basis von Apple Silicon. Am grundlegenden Design änderte sich jedoch nichts – dieses stammt noch aus dem Jahr 2019, als Apple nach einem gescheiterten Konzept wieder auf ein modulares Tower-Gehäuse setzte. Trotz dieser Rückkehr zu mehr Flexibilität blieb das Gerät mit einem Einstiegspreis von 7.500 Euro ein Nischenprodukt.
In der aktuellen Produktstrategie wird der Mac Pro faktisch durch den Mac Studio ersetzt. Das kompaktere System richtet sich ebenfalls an professionelle Anwender, bietet moderne Chips und deckt einen Großteil der bisherigen Einsatzbereiche ab. Der derzeitige Mac Studio nutzt einen M3-Ultra-Chip, ein weiteres Upgrade wird im Jahresverlauf erwartet. Ergänzt wird das Desktop-Portfolio weiterhin durch Mac mini und iMac. Die Entwicklung des Mac Pro verlief über Jahre hinweg wechselhaft. Ein entscheidender Einschnitt erfolgte 2013 mit einem radikal neuen, zylindrischen Design, das intern auf einen zentralen Kühlkern setzte. Zwar arbeitete das System vergleichsweise leise, erwies sich jedoch als unflexibel und thermisch limitiert. Erweiterungen waren stark eingeschränkt, da klassische PCIe-Steckplätze fehlten und stattdessen auf externe Lösungen über Thunderbolt gesetzt wurde. Zudem ließ sich die Hardware nicht an die rasante Entwicklung moderner Grafikkarten anpassen.
Die Kritik aus dem professionellen Umfeld führte schließlich zu einem Kurswechsel. Apple räumte ein, dass das Konzept zu restriktiv gewesen sei, und präsentierte 2019 wieder ein klassisches Gehäuse mit umfangreichen Erweiterungsmöglichkeiten, darunter acht PCIe-Steckplätze. Dennoch blieb die Update-Frequenz gering: In mehr als einem Jahrzehnt erschienen lediglich drei Generationen des Mac Pro. Mit der Einstellung des Modells endet eine Produktlinie, die lange als Synonym für maximale Leistung und Modularität im Apple-Ökosystem galt. In der Praxis übernimmt nun der Mac Studio diese Rolle – mit Ausnahme klassischer Erweiterungsoptionen, die bislang ein Alleinstellungsmerkmal des Mac Pro waren.
HomePod Update: Apple plant neue Modelle und Apple TV Upgrade
Im Rahmen einer Live-Fragerunde hat Mark Gurman neue Details zu kommenden Smart-Home-Produkten von Apple bestätigt. Demnach arbeitet das Unternehmen parallel an einer neuen Generation von Apple TV, HomePod mini sowie einem überarbeiteten großen HomePod. Die Markteinführung aller drei Geräte soll bewusst zurückgehalten worden sein, bis eine weiterentwickelte, stärker personalisierte Version von Siri bereitsteht. Diese wird aktuell im Zusammenhang mit iOS 27 erwartet, das zunächst als Beta im Juni erscheinen und im Herbst breit ausgerollt werden dürfte. Entsprechend gilt eine Vorstellung der neuen Hardware noch im Laufe dieses Jahres als wahrscheinlich.
Bereits zuvor hatte Gurman darauf hingewiesen, dass insbesondere Apple TV und HomePod mini intern seit längerer Zeit als fertig entwickelt gelten. In der aktuellen Fragerunde bestätigte er zudem ausdrücklich, dass auch ein neues großes HomePod-Modell geplant ist. Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf eine bevorstehende Ablösung der aktuellen Generationen. In vielen Apple Stores weltweit gehen die Lagerbestände von Apple TV sowie beiden HomePod-Varianten spürbar zurück. Einzelne Konfigurationen des HomePod mini sind teils erst wieder mit längerer Lieferzeit verfügbar, was als Indiz für ein Auslaufen der Produktion gewertet wird.
Technisch zeichnen sich bei den neuen Geräten mehrere Neuerungen ab. Für das kommende Apple TV wird unter anderem der Einsatz eines A17-Pro-Chips erwartet, ergänzt durch einen neuen N1-Chip für moderne Funkstandards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Beim HomePod mini könnte ein S9-Chip aus der Apple Watch oder eine neuere Variante zum Einsatz kommen, wobei noch unklar ist, ob diese Plattform ausreichend Leistungsreserven für die neue Siri-Generation bietet. Weitere Gerüchte sprechen von Verbesserungen bei der Klangqualität, einem aktualisierten Ultra-Wideband-Chip sowie zusätzlichen Farboptionen. Ein Update gilt für alle drei Produktlinien als überfällig. Das aktuelle Apple TV 4K stammt aus dem Oktober 2022, der HomePod mini wurde bereits 2020 vorgestellt, und auch der große HomePod erhielt zuletzt Anfang 2023 eine Aktualisierung. Abgesehen von der geplanten Integration der neuen Siri-Funktionen sind konkrete Details zu weiteren Änderungen beim großen Modell bislang nicht bekannt.
iPhone Herstellung: Apple plant Ausbau der Produktion in den USA
Apple erweitert sein American Manufacturing Program um vier weitere Partner und setzt damit den Fokus verstärkt auf die Verlagerung zentraler Produktionsschritte in die USA. Neu aufgenommen wurden TDK, Bosch, Cirrus Logic und Qnity Electronics.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird TDK künftig erstmals Tunnelmagnetowiderstands-Sensoren (TMR) in den Vereinigten Staaten fertigen. Diese Komponenten kommen unter anderem im iPhone zum Einsatz und unterstützen Funktionen wie die Kamerastabilisierung. Parallel dazu planen Apple, Bosch und TSMC die gemeinsame Produktion integrierter Schaltkreise für neue Sensortechnologien. Die Fertigung soll in einer TSMC-Anlage im Bundesstaat Washington erfolgen. Die entsprechenden Chips werden in verschiedenen Apple-Geräten eingesetzt und ermöglichen unter anderem Funktionen wie Unfallerkennung, Aktivitätstracking und Höhenmessung – etwa im iPhone oder in der Apple Watch.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von Halbleitertechnologien. Gemeinsam mit GlobalFoundries arbeitet Apple daran, neue Fertigungsprozesse in einer Anlage im Bundesstaat New York zu etablieren. Cirrus Logic soll dabei Lösungen für unterschiedliche Komponenten liefern, darunter auch Chips für Face-ID-Systeme. Ergänzend dazu sollen Qnity Electronics und HD MicroSystems fortschrittliche Materialien und Technologien bereitstellen, die für moderne Halbleiterproduktion erforderlich sind. Ziel ist es, Innovationen insbesondere im Bereich Hochleistungsrechnen und künstliche Intelligenz voranzutreiben.
Das American Manufacturing Program ist Teil einer langfristigen Investitionsstrategie, mit der Apple die heimische Fertigung ausbauen will. Insgesamt hat sich das Unternehmen zu Investitionen von 600 Milliarden US-Dollar in den USA über einen Zeitraum von vier Jahren verpflichtet. Rund 400 Milliarden US-Dollar davon sind bis 2030 für Projekte mit den neuen Programmpartnern vorgesehen. Unternehmenschef Tim Cook betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung lokaler Innovations- und Produktionskapazitäten und verwies auf die Zusammenarbeit mit einer wachsenden Zahl von Partnerunternehmen, um Schlüsseltechnologien künftig verstärkt innerhalb der USA zu entwickeln und zu fertigen.
Apple KI-Umsatz: 900 Millionen Dollar mit generativen Apps
Die wachsende Bedeutung generativer KI schlägt sich zunehmend auch in den Einnahmen von Apple nieder. Laut einer Auswertung der Analysefirma AppMagic soll das Unternehmen im Jahr 2025 rund 900 Millionen US-Dollar an Provisionen aus entsprechenden Apps im App Store erzielt haben, wie das Wall Street Journal berichtet. Den größten Anteil daran hat ChatGPT, dessen Downloads und daraus resultierende Abonnements etwa drei Viertel der Einnahmen ausmachen. Mit deutlichem Abstand folgt die App Grok des von Elon Musk gegründeten Unternehmens xAI, die lediglich rund fünf Prozent beisteuert.
Für das laufende Jahr zeichnet sich bereits ab, dass Apple die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschreiten könnte. Diese Entwicklung gilt als bemerkenswert, da das Unternehmen im direkten Vergleich mit Wettbewerbern bei der Entwicklung eigener KI-Technologien bislang als zurückhaltender wahrgenommen wird – insbesondere im Hinblick auf die verzögerte Weiterentwicklung von Siri. Ein zentraler Faktor für die Einnahmen liegt in Apples Rolle als Plattformbetreiber. Das iPhone bleibt ein dominierender Zugangspunkt für mobile Anwendungen, und viele KI-Dienste werden weiterhin über den App Store vertrieben. Dort erhebt Apple Provisionen von bis zu 30 Prozent auf Abonnements, wodurch das Unternehmen direkt vom Erfolg externer Anbieter profitiert. Zu den wichtigsten Akteuren zählen neben OpenAI auch Google, Anthropic und xAI, deren Anwendungen über iOS eine breite Nutzerbasis erreichen.
Im Gegensatz dazu investieren andere Technologiekonzerne wie Microsoft, Amazon und Meta bereits zweistellige Milliardenbeträge in KI-Infrastruktur, erzielen daraus bislang jedoch nur begrenzte direkte Erlöse. Apple verfolgt hingegen einen anderen Ansatz und setzt stärker auf KI-Verarbeitung direkt auf den Geräten sowie auf Partnerschaften. So arbeitet Apple unter anderem mit Google zusammen, dessen Modell Gemini künftig eine überarbeitete Version von Siri unterstützen soll. Berichten zufolge umfasst diese Kooperation ein jährliches Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar. Gleichzeitig erhält Apple Zugang zu leistungsstarken Modellen, ohne selbst vergleichbare Infrastruktur aufbauen zu müssen.
Bemerkenswert ist dabei die wechselseitige finanzielle Beziehung zwischen den beiden Unternehmen. Während Google Apple seit Jahren erhebliche Summen zahlt, um als Standardsuchmaschine auf dem iPhone gesetzt zu bleiben, fließen nun im Rahmen von KI-Partnerschaften auch Gelder in die entgegengesetzte Richtung – wenn auch in deutlich geringerem Umfang. Einige Marktbeobachter bewerten Apples Strategie als langfristig tragfähig. So wird das Unternehmen zunehmend als eine Art zentrale Schnittstelle verstanden, über die KI-Anbieter ihre Dienste monetarisieren können – vergleichbar mit einer digitalen „Mautstelle“, die von der wachsenden Nutzung externer KI-Anwendungen profitiert.
Tim Cook Interview: Apple-CEO sagt, er sei nicht politisch
In einem Interview mit Michael Strahan bei der Sendung Good Morning America hat Tim Cook seine Haltung zur Politik erläutert und sich selbst ausdrücklich nicht als politisch positioniert. Hintergrund sind anhaltende Diskussionen über seine Kontakte zum US-Präsidenten Donald Trump. Strahan verwies dabei auf mehrere Punkte, die zuletzt für Kritik gesorgt hatten: Cook nahm an Trumps zweiter Amtseinführung teil, überreichte ihm ein Geschenk aus Glas mit einem Sockel aus 24-karätigem Gold und war zudem bei einer privaten Vorführung einer Dokumentation über Melania Trump im Weißen Haus anwesend. Zudem wurde berichtet, dass Cook persönlich eine Spende in Höhe von einer Million US-Dollar an den Amtseinführungsfonds geleistet habe.
Auf diese Einordnung reagierte Cook mit einer betont sachlichen Abgrenzung. Sein Engagement verstehe sich nicht als parteipolitisch, sondern als themenbezogen. Politische Arbeit bedeute für ihn, sich mit konkreten Inhalten und regulatorischen Fragen auseinanderzusetzen, nicht jedoch mit parteilichen Positionierungen. Er sehe sich selbst in der politischen Mitte und betonte die Bedeutung eines offenen Zugangs zur Regierung, um über wirtschaftliche und regulatorische Themen sprechen zu können.
Diese Sichtweise bleibt jedoch umstritten. Kritiker stellen infrage, ob sich politische Entscheidungen und Parteipolitik tatsächlich trennen lassen. So äußerte etwa der Apple-Beobachter John Gruber Zweifel an der Argumentation und verwies darauf, dass staatliches Handeln per Definition politisch sei.
Gleichzeitig gibt es Stimmen, die Cooks Vorgehen pragmatisch einordnen. Demnach erfülle er als Unternehmenschef eine wirtschaftliche Verantwortung, indem er stabile Beziehungen zur Regierung aufrechterhalte und damit die Interessen von Apple sichere. Die Debatte verdeutlicht die Spannbreite der Einschätzungen: Während Apple als Unternehmen häufig mit progressiven Positionen in sozialen und ökologischen Fragen in Verbindung gebracht wird, bleibt der Umgang der Unternehmensführung mit politischen Akteuren ein Thema mit kontroversen Bewertungen.
OLED bei Apple: Neue Geräte und Lieferkette im Fokus
Im Vorfeld kommender Gerätegenerationen mit OLED-Technologie richtet Apple seine Lieferkettenstrategie neu aus und reduziert gezielt die Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern. Wie DigiTimes berichtet, wird die Diversifizierung bei der Beschaffung von Displays derzeit deutlich beschleunigt. Besonders betroffen ist der langjährige Partner BOE. Die Auslastung einer speziell für Apple produzierenden OLED-Linie im chinesischen Mianyang ist demnach stark eingebrochen – von rund 82 Prozent im Jahr 2024 auf nur noch 48 Prozent im Februar 2026. Parallel dazu gingen auch die tatsächlichen Liefermengen deutlich zurück und lagen mehr als 40 Prozent unter den ursprünglich geplanten Erwartungen. Die Exporte von OLED-Panels aus Sichuan an Montagepartner in Vietnam brachen im Jahresvergleich sogar um über die Hälfte ein.
Stattdessen verlagert Apple seine Aufträge zunehmend zu etablierten südkoreanischen Herstellern wie Samsung Display und LG Display. Künftige Produkte – darunter das iPhone 18 Pro, ein faltbares iPhone sowie neue Generationen von MacBook Pro und iPad mini – sollen überwiegend mit Panels dieser Anbieter ausgestattet werden. Für einige dieser Geräte markiert dies zugleich den Einstieg von OLED-Technologie in bislang nicht umgestellte Produktkategorien, etwa beim MacBook Pro oder iPad mini. Die Entwicklung ist Teil einer längerfristigen Strategie, mit der Apple seine Abhängigkeiten innerhalb der globalen Lieferketten reduziert. Bereits in den vergangenen Jahren wurde die Endmontage verstärkt in Länder wie Indien und Vietnam verlagert. Die aktuelle Verschiebung bei den Display-Zulieferern fügt sich damit in einen umfassenderen strukturellen Umbau der Produktions- und Beschaffungsprozesse ein.
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