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Apple Daily: Optis-Klage scheitert, Siri-Rollout gestreckt, iPhone auf Rekordkurs

Apple Daily: Optis-Klage scheitert, Siri-Rollout gestreckt, iPhone auf Rekordkurs

Eine Jury in Texas hat entschieden, dass Apple keine LTE-Patente der Firma Optis Wireless verletzt hat. Damit endet der jüngste Geschworenenprozess zugunsten von Apple – und ohne Schadensersatzzahlung. Optis hatte Apple bereits 2019 verklagt und dem Unternehmen die Verletzung von fünf LTE-Standardpatenten vorgeworfen. In früheren Verfahren hatte Optis zunächst hohe Summen zugesprochen bekommen: 2020 rund 506 Millionen US-Dollar, später in einem zweiten Prozess 300 Millionen US-Dollar. Beide Urteile wurden jedoch nach Berufungen wieder aufgehoben – unter anderem wegen fehlerhafter Juryanweisungen und Problemen bei der FRAND-Bewertung (faire und angemessene Lizenzbedingungen für Standardpatente).

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Im nun dritten Verfahren kam die Jury zu dem Schluss, dass keine Patentverletzung vorliegt. Apple muss daher in den USA keine Zahlungen leisten. Das Unternehmen begrüßte die Entscheidung und erklärte, Optis stelle keine eigenen Produkte her und verfolge hauptsächlich ein klagebasiertes Geschäftsmodell. Der Rechtsstreit ist damit aber noch nicht vollständig beendet. Optis kann gegen das Urteil erneut vorgehen. Zusätzlich läuft ein separates Verfahren im Vereinigten Königreich: Dort wurde Apple bereits zu einer Zahlung von rund 502 Millionen US-Dollar verurteilt. Apple hat Berufung eingelegt, eine Anhörung vor dem britischen Supreme Court ist für Juni 2026 geplant.

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Neue Siri 2026: Apple bestätigt Veröffentlichung

Apple hält an der Einführung einer deutlich erweiterten Siri-Version im Jahr 2026 fest. Gegenüber CNBC bestätigte das Unternehmen seine Planungen, nachdem zuletzt Berichte über technische Schwierigkeiten und mögliche Verzögerungen bei der Umsetzung aufgetaucht waren. Auslöser war ein Bloomberg-Bericht, wonach die überarbeitete Siri intern noch mit Stabilitäts- und Qualitätsproblemen kämpft. In Tests sollen Anfragen teils fehlerhaft verarbeitet werden, zudem reagiere das System stellenweise zu langsam. Vor diesem Hintergrund steht zur Debatte, neue Funktionen nicht gesammelt, sondern gestaffelt über mehrere Software-Versionen auszurollen.

Ursprünglich war vorgesehen, die Apple-Intelligence-gestützte Siri bereits im Frühjahr 2025 bereitzustellen. Kurz vor dem angepeilten Starttermin räumte Apple jedoch ein, dass die Technik noch nicht marktreif sei. Später folgte die offizielle Einordnung, dass die neue Generation des Assistenten im Laufe des Jahres 2026 erscheinen werde. Einen konkreteren Termin als diese Jahresangabe hat Apple öffentlich bislang nicht genannt. Branchenberichte gingen zuletzt davon aus, dass zentrale Siri-Neuerungen mit iOS 26.4 eingeführt werden sollten, einem für das Frühjahr 2026 erwarteten Update. Nach aktuellem Stand könnten jedoch einzelne Funktionen erst mit iOS 26.5 oder sogar iOS 27 folgen. Da Apple extern nur den Zeitrahmen „2026“ kommuniziert hat, gilt eine mögliche Verschiebung innerhalb dieses Jahres formal nicht als Terminverzug.

Bereits angekündigt sind drei Kernbereiche der neuen Siri-Generation: stärkerer persönlicher Kontext auf Basis nutzerbezogener Daten, Bildschirmerkennung sowie tiefere, appübergreifende Aktionen. Zusätzlich wird an weiteren Funktionen wie KI-gestützter Bilderzeugung und Webzusammenfassungen gearbeitet. Intern wird offenbar erwogen, zunächst nur ausgewählte Komponenten freizuschalten und den Funktionsumfang schrittweise zu erweitern. Die Stellungnahme gegenüber CNBC erfolgte an einem Handelstag mit deutlichem Kursrückgang der Apple-Aktie. Neben den Berichten über Siri-Probleme wurde dies auch mit regulatorischen Prüfungen im Zusammenhang mit Apple News in Verbindung gebracht. Mehr Klarheit über den tatsächlichen Entwicklungsstand dürfte die erste Beta von iOS 26.4 liefern, die noch im Laufe des Monats erwartet wird.

iPhone Marktanteil: Jedes vierte Smartphone laut Bericht

Fast jedes vierte aktiv genutzte Smartphone weltweit ist inzwischen ein iPhone. Das geht aus neuen Daten des Marktforschungsunternehmens Counterpoint Research hervor, das die globale installierte Basis aktiver Geräte untersucht hat.
Demnach ist die weltweit genutzte Smartphone-Basis im Jahr 2025 um rund zwei Prozent gewachsen. Hauptgründe sind längere Austauschzyklen und die verstärkte Weitergabe bzw. Weiternutzung gebrauchter Geräte. Anders als reine Verkaufszahlen misst diese Statistik alle aktuell verwendeten Smartphones – und gilt daher als wichtiger Indikator für Plattformbindung und Ökosystem-Stärke.

Apple stellt laut Bericht inzwischen rund ein Viertel aller aktiv genutzten Smartphones weltweit. Das Unternehmen profitiert dabei von hoher Nutzerloyalität, enger Verzahnung von Hardware, Software und Diensten sowie der starken Integration seines Produkt-Ökosystems. Counterpoint zufolge hat Apple 2025 netto mehr neue aktive Geräte hinzugewonnen als die nächsten sieben Smartphone-Hersteller zusammen. Auf Platz zwei folgt Samsung mit etwa einem Fünftel der globalen installierten Basis. Zusammen kommen Apple und Samsung damit auf rund 44 Prozent aller aktiv genutzten Smartphones. Beide sind zugleich die einzigen Hersteller mit jeweils über einer Milliarde aktiver Geräte im Umlauf – der Abstand zum restlichen Markt wächst damit weiter.

Andere Anbieter wie Xiaomi, OPPO und vivo bilden eine zweite Gruppe mit großen, aber deutlich kleineren installierten Basen, meist getragen von Mittelklasse-Geräten. Die Transsion Group wächst vor allem über günstige Smartphones in preissensiblen Regionen wie Afrika, dem Nahen Osten und Teilen Südostasiens. HONOR hat laut Bericht inzwischen die Marke von 200 Millionen aktiven Geräten überschritten. Als strukturelle Trends nennt der Bericht längere Nutzungsdauern von inzwischen fast vier Jahren im Schnitt. Premium-Smartphones profitieren davon besonders: Sie erhalten länger Software-Updates, erzielen höhere Wiederverkaufspreise und bleiben häufiger als Zweitgeräte im Einsatz. Gleichzeitig verlagert sich die Differenzierung zunehmend von reiner Hardware zu Software, KI-Funktionen und Ökosystem-Integration – Faktoren, die die langfristige Nutzerbindung weiter stärken.


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