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Apple Daily: Neue Produkte in der Märzwoche erwartet, 17 Pro Max führt Eintauschmarkt an, C1X-Modem sorgt für ersten Defektbericht

Apple Daily: Neue Produkte in der Märzwoche erwartet, 17 Pro Max führt Eintauschmarkt an, C1X-Modem sorgt für ersten Defektbericht

Apple hat ausgewählte Journalisten und Content Creator zu einer „Special Apple Experience“ am Mittwoch, dem 4. März, in New York, London und Shanghai eingeladen. Im Vorfeld verdichten sich nun Hinweise, dass die Veranstaltung Teil einer größeren Ankündigungswoche sein könnte. John Gruber von Daring Fireball spekuliert, dass Apple von Montag, dem 2. März, bis Mittwoch, dem 4. März, an drei aufeinanderfolgenden Tagen neue Produkte vorstellen könnte. Seiner Einschätzung nach könnten die Neuheiten gestaffelt per Pressemitteilung im Newsroom erscheinen – etwa ein neues iPhone zum Wochenstart, iPads am Dienstag und Macs am Mittwoch. Die „Experience“ selbst würde demnach als Hands-on-Termin dienen, bei dem Medienvertreter die Geräte vor Ort ausprobieren können.

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Bloomberg-Reporter Mark Gurman bestätigte diese Einschätzung indirekt und erklärte, dass auch seine Quellen von Produktankündigungen am Montag, Dienstag und Mittwoch ausgehen. Ein klassischer Livestream aus dem Apple Park wird derzeit nicht erwartet. Stattdessen dürften schriftliche Ankündigungen veröffentlicht werden, möglicherweise ergänzt durch kurze Produktvideos. Ein solches Vorgehen wäre nicht neu. Bereits im März 2019 stellte Apple mehrere Produkte im Drei-Tage-Rhythmus vor, ebenso im Oktober 2024 mit neuen Mac-Modellen.

Für die erste Märzwoche werden zahlreiche Geräte erwartet. Diskutiert werden unter anderem ein günstigeres MacBook mit A18-Pro-Chip, 12,9-Zoll-Display und auffälligen Farbvarianten, ein iPhone 17e als Nachfolger des iPhone 16e mit A19-Chip, MagSafe sowie neuen Funkchips und weiterhin 599 US-Dollar Einstiegspreis in den USA. Zudem stehen Aktualisierungen für iPad Air (M3 auf M4), das Standard-iPad (A16 auf A18 oder A19), MacBook Air (M4 auf M5), MacBook Pro (M5 Pro und M5 Max mit PCIe 5.0), Mac Studio (M5 Max und M5 Ultra) sowie ein überarbeitetes Studio Display mit Mini-LED, bis zu 120 Hz und eigenem A19-Chip im Raum.

Darüber hinaus werden ein neuer Smart-Home-Hub mit quadratischem 6- bis 7-Zoll-Display, A18-Chip und personalisierter Siri-Funktionalität erwartet, ebenso eine HomeKit-fähige Sicherheitskamera aus eigener Entwicklung. Seit Längerem kursieren außerdem Gerüchte zu neuen Apple-TV- und HomePod-mini-Modellen, konkrete Hinweise auf eine kurzfristige Vorstellung fehlen jedoch bislang. Realistisch betrachtet könnten zunächst nur wenige dieser Produkte erscheinen. Als wahrscheinlich gelten derzeit das günstigere MacBook mit iPhone-Chip, das iPhone 17e sowie ein aktualisiertes iPad-Modell. Die Einladungsgrafik zur „Apple Experience“ zeigt ein mehrfarbiges Apple-Logo in Gelb, Grün und Blau. Mark Gurman hatte zuvor berichtet, dass genau diese Farbtöne sowie Rosa intern für das neue Einsteiger-MacBook getestet wurden – was Spekulationen über einen farbenfrohen Produktstart zusätzlich befeuert.

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Trade-in-Boom: iPhone 17 Pro Max überholt alle anderen

Neue Marktdaten deuten darauf hin, dass das iPhone 17 Pro Max nur wenige Monate nach Verkaufsstart zur meistgehandelten Eintauschoption auf dem unabhängigen Zweitmarkt avanciert ist. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von SellCell hervor, die interne Eintauschzahlen sowie Preisentwicklungen berücksichtigt, die von rund 40 unabhängigen Ankäufern erfasst wurden. Demnach entfallen inzwischen 11,5 Prozent aller Geräte in den Top-20-Eintausch-Rankings auf das aktuelle Flaggschiffmodell. Ende November lag der Anteil noch bei etwa 5,1 Prozent. Innerhalb von rund zwölf Wochen hat sich der Wert somit mehr als verdoppelt. Auffällig ist dabei der Zustand der Geräte: 86 Prozent der eingetauschten Exemplare wurden als neuwertig oder gut eingestuft – ein Hinweis darauf, dass zahlreiche Besitzer ihr Smartphone vergleichsweise kurz nach dem Kauf wieder veräußern.

Auch ältere Pro-Max-Generationen bleiben stark vertreten. Das iPhone 15 Pro Max und das iPhone 14 Pro Max erreichen jeweils rund 7,3 Prozent der Eintausche, während das iPhone 16 Pro Max und das iPhone 13 bei etwa 7,2 Prozent liegen. Zusammengenommen stehen die 20 meistgehandelten Modelle für rund 47 Prozent der gesamten Eintauschaktivitäten. Typischerweise dominieren in solchen Rankings Geräte mit großer Nutzerbasis oder solche, die sich in etablierten Upgrade-Zyklen befinden. Dass ein erst kürzlich eingeführtes Modell so schnell an die Spitze rückt, gilt daher als bemerkenswert. Trotz seines jungen Marktalters führt das iPhone 17 Pro Max die beobachteten Kanäle bereits an.

Beim Werterhalt zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild. Über einen Zeitraum von 145 Tagen nach Markteinführung verlor das iPhone 17 Pro Max durchschnittlich rund 25,4 Prozent seines Wertes, gemessen an Wiederverkaufspreisen für Geräte in neuwertigem Zustand. Das iPhone 16 Pro Max kam im vergleichbaren Zeitraum auf einen Wertverlust von etwa 32,5 Prozent. Damit fällt die Abschreibung beim neueren Modell um mehr als sieben Prozentpunkte geringer aus, was in der Praxis bis zu 95 US-Dollar höheren Restwert bedeuten kann. SellCell führt die frühe Eintauschdynamik vor allem auf die aktuell hohen Wiederverkaufspreise zurück. Für Geräte im neuwertigen Zustand werden im Schnitt rund 967,50 US-Dollar erzielt. Hochpreisige Smartphones können in diesem Kontext als kurzfristig liquidierbare Vermögenswerte betrachtet werden. Der starke Anstieg des iPhone 17 Pro Max in den Eintauschstatistiken dürfte somit nicht nur produktbezogene, sondern auch gesamtwirtschaftliche Faktoren widerspiegeln.

Apple C1X-Modem: Erster gemeldeter Ausfall im iPhone Air

Ein erster gemeldeter Hardwareausfall im Zusammenhang mit Apples neuem, selbst entwickelten C1X-5G-Modem sorgt für Aufmerksamkeit. Der Vorfall betrifft das iPhone Air, das als erstes Modell mit Apples eigener Baseband-Technologie ausgestattet ist und damit das zuvor eingesetzte Qualcomm-X75-Modem der iPhone-16-Generation ablöst. Mit dem C1X verfolgt Apple eine langfristige Strategie: Nach der Übernahme von Intels Smartphone-Modemgeschäft im Jahr 2019 baute das Unternehmen eigene Entwicklungsteams und ein umfangreiches Patentportfolio auf. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Qualcomm zu reduzieren und die Integration sowie Energieeffizienz der Funktechnik stärker zu kontrollieren.

Der nun bekannt gewordene Fall wurde in einem Support-Thread auf Reddit geschildert und später von Wccftech aufgegriffen. Der betroffene Nutzer berichtete, dass sein Gerät plötzlich jeglichen Mobilfunkempfang verloren habe. Empfangsbalken seien nicht mehr angezeigt worden, und eine Diagnose habe auf ein hardwareseitiges Problem im Mobilfunkbereich hingewiesen. Nach Angaben des Nutzers befand sich das iPhone Air seit dem Kauf in einer Schutzhülle und zeigte keine äußerlichen Schäden. Mehrere klassische Maßnahmen zur Fehlerbehebung – darunter Neustart, Soft-Reset und das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen – blieben ohne Wirkung. Auch eine Dual-SIM-Konfiguration mit zwei unterschiedlichen Anbietern führte zu keiner Verbindung, was auf ein geräteseitiges Problem statt auf eine Netzstörung hindeutet.

Hardwaredefekte im Baseband-Bereich gelten bei modernen Smartphones als selten, da umfangreiche Validierungs- und Belastungstests vor der Serienproduktion stattfinden. In großem Maßstab lassen sich einzelne fehlerhafte Einheiten jedoch nie vollständig ausschließen. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen für ein systemisches Problem oder eine erhöhte Ausfallrate. In vergleichbaren Fällen hat Apple in der Vergangenheit betroffene Geräte ausgetauscht und zur internen Analyse herangezogen, insbesondere wenn neue Schlüsseltechnologien involviert waren. Mit Blick auf kommende Modelle dürfte Apple die Felddaten der ersten C1- und C1X-Einheiten genau auswerten. Das C1X-Modem soll voraussichtlich auch im iPhone 17e eingesetzt werden, während für iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max sowie ein erwartetes faltbares iPhone bereits eine nächste Modemgeneration mit der Bezeichnung C2 im Gespräch ist.


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