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Apple Daily: M5 MacBook Air kommt, iPhone erhält C2-Satelliten-Modem, Home-App zwingt zum Update

Apple Daily: M5 MacBook Air kommt, iPhone erhält C2-Satelliten-Modem, Home-App zwingt zum Update

Apples MacBook Air gilt weiterhin als meistverkaufter Laptop des Unternehmens. Das besonders dünne, lüfterlose Notebook setzt auf die Effizienz der Apple-Silicon-Chips und kombiniert geräuschlosen Betrieb mit alltagstauglicher Leistung. Obwohl die aktuelle Generation mit M4-Chip noch vergleichsweise frisch ist, richten sich Erwartungen und Prognosen bereits auf die nächste Ausbaustufe. Offizielle Vorankündigungen zu neuen Geräten macht Apple traditionell nicht. Dennoch lassen sich aus bisherigen Produktzyklen, der Chip-Roadmap und typischen Update-Abständen recht konkrete Rückschlüsse ziehen, wie sich das kommende Modell positionieren dürfte.

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Beim Zeitplan deutet vieles auf eine weitere Aktualisierung im Frühjahr hin. Nach dem großen Redesign mit dem M2-Modell im Jahr 2022 folgte kein Update in 2023, bevor die Generationen mit M3 und M4 jeweils im März 2024 und März 2025 eingeführt wurden. Mehrere Lieferketten- und Branchenberichte gehen davon aus, dass auch die nächste Version mit M5-Chip in dieses Schema passt und im ersten Quartal 2026 erscheint. Preislich wird derzeit von Kontinuität ausgegangen, mit einem Einstieg auf dem bisherigen Niveau von 1.099 Euro. Im Zentrum des Updates steht erwartungsgemäß der neue M5-Prozessor. Die Chipfamilie soll auf einer weiterentwickelten ARM-Architektur basieren und im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Ein Wechsel auf 2-Nanometer gilt für diese Geräteklasse als unwahrscheinlich, vor allem aus Kostengründen. Früh aufgetauchte Benchmarkwerte eines mutmaßlichen M5-Testsystems zeigen Single-Core-Ergebnisse um 4.100 Punkte und Multi-Core-Werte jenseits von 15.000 Punkten. Das entspräche einem Leistungszuwachs von grob 12 bis 15 Prozent gegenüber aktuellen M4-Varianten. Für die Grafik wird ein Plus von bis zu rund einem Drittel gehandelt.

Die Zahlen sprechen eher für evolutionäre Verbesserungen als für einen radikalen Architekturwechsel. Erwartet werden moderate Taktsteigerungen, optimierte Effizienz pro Kern und eine etwas stärkere GPU. Im praktischen Einsatz dürfte sich das in kürzeren Reaktionszeiten bei Alltagsaufgaben und leicht verbesserter Ausdauer bemerkbar machen, während große Dauerlasten wie Rendering nur begrenzt schneller laufen als auf dem M4. Beim Gehäuse und Grunddesign sind keine größeren Änderungen zu erwarten. Die aktuelle Formensprache wurde mit dem M2 eingeführt und ist noch vergleichsweise jung. Beobachter rechnen weiterhin mit 13- und 15-Zoll-Varianten im bekannten Aluminium-Unibody ohne Lüfter. Auch bei der Displaytechnik dürfte Apple vorerst beim bestehenden LCD-Ansatz bleiben. OLED-Panels werden zunächst eher für höherpreisige Notebook-Serien erwartet.

Falls es sichtbare Anpassungen gibt, dann voraussichtlich im Detail. Genannt werden etwa Verbesserungen bei der Webcam, Unterstützung neuer Funkstandards wie Wi-Fi 7 oder Bluetooth LE Audio sowie mögliche neue Farbvarianten. Solche punktuellen Änderungen begleiten bei Apple häufig kleinere Chip-Refreshes. Weiter in die Zukunft gerichtet zeichnen sich größere Display-Änderungen ab. Branchenberichte aus Asien sprechen von MacBook-Air-Panels auf Oxide-TFT-Basis ab etwa 2027 statt der heute genutzten a-Si-LCDs. Diese Technik verspricht höhere Energieeffizienz, schnellere Pixelreaktionen, gleichmäßigere Helligkeit und flüssigere Darstellung. Sichtbare Effekte wären weniger Bewegungsunschärfe, stabilere Ausleuchtung und potenziell zusätzliche Akkureserven im mobilen Betrieb.

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iPhone 18 Pro C2-Modem: 5G-Satelliten-Konnektivität laut Leak

Apple plant laut neuen Lieferketten-Gerüchten, mit dem nächsten eigenen Baseband-Chip einen deutlichen Schritt bei der Satellitenkommunikation zu machen. Demnach soll das kommende C2-Modem in den diesjährigen 18 Pro-Modellen der nächsten iPhone-Generation erstmals 5G-Satellitenkonnektivität unterstützen. Der Weibo-Leaker „Fixed Focus Digital“ behauptet, dass Apples C2-Modem den Standard NR-NTN (New Radio Non-Terrestrial Networks) beherrscht. Dieser 5G-Standard deckt sowohl direkte Verbindungen zwischen Smartphone und Satellit als auch satellitengestützten Backhaul für klassische Mobilfunknetze ab. Nach seiner Darstellung würde Apples Umsetzung direkte Satelliten-Internetverbindungen ermöglichen – also mehr als nur Notfall-Messaging.

Frühere Berichte gingen bereits in eine ähnliche Richtung, waren aber technisch weniger konkret. Ein Bericht von The Information sprach davon, dass Apple iPhones künftig für 5G-Netze öffnen will, die nicht an Bodenstationen gebunden sind. Bloomberg berichtete zudem über „Satellite over 5G“, wobei dort eher eine netzseitige Lösung beschrieben wurde: Mobilfunkmasten nutzen Satelliten zur Abdeckung entlegener Regionen. Das unterscheidet sich vom direkten Gerät-zu-Satellit-Modell, das der neue Leak nahelegt. Parallel soll Apple an weiteren Satellitenfunktionen arbeiten, darunter Entwickler-APIs für Satellitenzugriff in Dritt-Apps, erweiterte Kartenfunktionen und der Versand von Fotos über Satellit. Außerdem wird intern offenbar daran geforscht, die Ausrichtung zum Himmel weniger kritisch zu machen, sodass Verbindungen stabiler zustande kommen. Viele dieser Punkte dürften jedoch stark von Infrastruktur-Upgrades abhängen und gelten nicht als kurzfristig gesichert.

Aktuell unterstützen iPhones ab der 14er-Generation Satellitenfunktionen nur für Notruf-SOS, „Wo ist?“, Nachrichten und Pannenhilfe – jeweils mit direkter Sichtverbindung zum Satelliten. Das C2-Modem soll darüber hinaus auch bei klassischem 5G zulegen, unter anderem mit möglicher mmWave-Unterstützung, und leistungsmäßig näher an Qualcomms High-End-Modems heranrücken. Wie üblich bei frühen Leaks gilt: technisch plausibel, aber noch nicht bestätigt.

Home App funktioniert nicht: Apple fordert Update

Apple hat die Übergangsphase für die frühere Home-Architektur abgeschlossen. Seit der Einführung der überarbeiteten Plattform im Jahr 2022 wurde Nutzern schrittweise der Wechsel empfohlen, nun wird die alte Struktur nicht mehr unterstützt. In der Folge verlieren nicht aktualisierte Installationen der Home-App bei einigen Anwendern bereits die Funktion. Betroffene sehen derzeit einen Hinweis, dass eine veraltete Version von Apple Home genutzt wird und ohne Umstellung kein weiterer Zugriff auf Geräte und Zubehör möglich ist. Zusätzlich weist das System darauf hin, dass auch alle eingeladenen Haushaltsmitglieder ihre App-Version aktualisieren müssen, damit das gemeinsame Zuhause weiterhin korrekt funktioniert.

Ohne Migration auf die neue Architektur kann es zu Ausfällen bei Zubehör, Automationen und Szenen kommen, im Extremfall verschwindet der Zugriff auf das gesamte Smart-Home-Setup innerhalb der App. Darüber hinaus bleiben neuere Erweiterungen außen vor, darunter die Integration von Saugrobotern sowie verschiedene Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen der neuen Plattform. Die Umstellung lässt sich weiterhin nachholen. Das Update wird direkt in den Einstellungen der Home-App angestoßen: Dort wird über das Menü mit den drei Punkten der Bereich „Home-Einstellungen“ geöffnet, anschließend der Punkt „Softwareupdate“ gewählt und die Aktualisierung gestartet. Vorhandene Homes werden gesammelt migriert. Wird stattdessen angezeigt, dass Zuhause und Zubehör bereits auf dem neuesten Stand sind, ist keine weitere Aktion erforderlich. Voraussetzung für die neue Apple-Home-Architektur sind aktuelle Systemversionen: mindestens iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 und watchOS 9.2. Ohne diese Versionen lässt sich die neue Struktur nicht aktivieren.


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