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Apple Daily: M4-iPad Air vor dem Start, OLED-MacBook Pro mit Touch – und Tim Cook erinnert an Steve Jobs

Apple Daily: M4-iPad Air vor dem Start, OLED-MacBook Pro mit Touch – und Tim Cook erinnert an Steve Jobs

Rund um Apples angekündigte „Experience Event“ am 4. März verdichten sich die Hinweise auf mehrere Produktaktualisierungen. Zu den wahrscheinlichsten Kandidaten zählt ein neues iPad Air, das technisch aufgefrischt, äußerlich jedoch weitgehend unverändert bleiben dürfte. Am grundlegenden Design soll sich nichts ändern. Erwartet werden weiterhin Varianten mit 11 Zoll und 13 Zoll Displaydiagonale. Das iPad Air bleibt damit zwischen dem Standard-iPad und dem iPad Pro positioniert.

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Es nutzt weiterhin ein klassisches LED-Panel statt OLED, ist etwas dicker und schwerer als das Pro-Modell und unterstützt kein ProMotion mit 120 Hz. Auch hier gibt es bislang keine Anzeichen für eine Änderung. USB-C, der in die Oberseite integrierte Touch-ID-Sensor sowie die bekannten Kamera-Module dürften ebenfalls beibehalten werden. Eine neue Farboption ist denkbar, aber nicht gesichert. Die Kompatibilität mit Magic Keyboard und Apple Pencil Pro soll bestehen bleiben.

Im Mittelpunkt des Updates steht voraussichtlich der M4-Chip. Da das iPad Pro im Herbst 2025 auf den M5 umgestellt wurde, folgt das iPad Air traditionell mit der vorherigen Generation. Der M4 wird im weiterentwickelten 3-Nanometer-Prozess gefertigt und bietet gegenüber dem M3 höhere Effizienz und Leistung. Statt bis zu acht CPU-Kernen stehen bis zu zehn zur Verfügung, die Neural Engine arbeitet schneller, und auch die Speicherbandbreite wurde erhöht. Apple beziffert den Leistungszuwachs gegenüber dem M3 mit bis zu 30 Prozent bei der CPU und rund 21 Prozent bei der GPU. Das aktuelle iPad Air unterstützt bereits Apple Intelligence mit 8 GB RAM; ob höhere Speichervarianten künftig mehr Arbeitsspeicher erhalten, ist bislang offen.

Beim Laden könnte das iPad Air vom jüngsten iPad-Pro-Update profitieren. Schnellere Ladegeschwindigkeiten, die mit dem M5-Modell eingeführt wurden, könnten übernommen werden. Im Bereich Konnektivität wird mit dem N1-Netzwerkchip gerechnet, den Apple erstmals in den iPhone-17-Modellen einführte. Der hauseigene Wi-Fi- und Bluetooth-Chip unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 und verspricht Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz. Das aktuelle iPad Air bietet Wi-Fi 6E, sodass das Upgrade vor allem in entsprechend ausgestatteten Netzwerken spürbar wäre.

Für die Cellular-Varianten soll Apples C1X-Modem zum Einsatz kommen, das bereits im M5-iPad Pro verbaut wurde. Es bietet 5G-Unterstützung im Sub-6-GHz-Bereich, jedoch kein mmWave – was beim iPad traditionell keine Einschränkung darstellt. Apples eigene Modemlösung gilt als energieeffizienter und besser in das Gesamtsystem integriert als zuvor genutzte Qualcomm-Chips. Preislich wird derzeit nicht mit Veränderungen gerechnet. Das 11-Zoll-Modell dürfte weiterhin bei 599 US-Dollar starten, die 13-Zoll-Version bei 799 US-Dollar. Eine Vorstellung wird noch vor oder rund um den 4. März erwartet.

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OLED Touchscreen MacBook Pro 2026: Dynamic Island und macOS-Redesign

Apple arbeitet laut einem Bericht von Mark Gurman an einem grundlegend überarbeiteten MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen. Das Modell soll neben der neuen Panel-Technologie auch gestalterische Elemente vom iPhone übernehmen – darunter die Dynamic Island sowie eine zusätzliche Punch-Hole-Kamera. Die Dynamic Island würde die bisherige Notch ersetzen und dadurch mehr nutzbare Displayfläche schaffen. Ähnlich wie auf dem iPhone soll sie interaktiv sein und sich abhängig von App oder Systemfunktion dynamisch erweitern. Benachrichtigungen, Mediensteuerungen oder Hintergrundaktivitäten könnten so kontextsensitiv eingeblendet werden.

Parallel dazu wird macOS offenbar stärker auf Touch-Bedienung ausgerichtet. Die Benutzeroberfläche soll sich je nach Eingabemethode anpassen: Bei Berührung werden größere, touch-optimierte Bedienelemente angezeigt, während bei Maus- oder Trackpad-Nutzung die klassische Darstellung erhalten bleibt. Funktionen wie Pinch-to-Zoom oder flüssiges Scrollen per Geste sollen systemweit integriert werden. Damit würde Apple erstmals ein MacBook Pro anbieten, das direkte Touch-Eingaben auf dem Hauptdisplay unterstützt – ein deutlicher Kurswechsel nach Jahren der Ablehnung klassischer Touchscreens im Mac-Segment. Die frühere OLED Touch Bar, die inzwischen wieder eingestellt wurde, galt als Zwischenschritt in dieser Entwicklung.

Trotz Touch-Integration soll das Gerät kein reines Tablet-Konzept verfolgen. Tastatur und Trackpad bleiben zentrale Eingabemethoden, Touch wird als ergänzende Option positioniert. Optisch dürfte sich das neue MacBook Pro am aktuellen Design orientieren, möglicherweise mit einem schlankeren Gehäuse. Größenänderungen sind nicht vorgesehen; geplant sind weiterhin 14- und 16-Zoll-Varianten. Zeitlich zeichnet sich eine zweistufige Strategie ab. Zunächst soll das MacBook Pro im Frühjahr ein reguläres Update mit M5 Pro- und M5 Max-Chips erhalten. Die OLED- und Touchscreen-Versionen hingegen werden mit M6 Pro- und M6 Max-Chips ausgestattet, die im neuen 2-Nanometer-Prozess gefertigt werden sollen. Diese umfassender überarbeiteten Modelle werden gegen Ende 2026 erwartet.

Apple Geschichte: Tim Cook über seine Anfänge mit Steve Jobs

Das The Steve Jobs Archive hat einen Brief veröffentlicht, den Tim Cook im August 2024 verfasst hatte. Darin schildert er seine ersten Begegnungen mit Steve Jobs und reflektiert über die Entscheidung, 1998 zu Apple zu wechseln.
Cook beschreibt das erste Gespräch mit Jobs als prägend. Zu dieser Zeit befand sich Apple in einer schwierigen Phase, und Jobs arbeitete daran, das Unternehmen nach seiner Rückkehr neu auszurichten. Trotz Warnungen aus seinem Umfeld, ein Wechsel zu Apple sei riskant, habe ihn Jobs’ Vision unmittelbar überzeugt. Besonders dessen Leidenschaft und Überzeugungskraft hätten jeden Zweifel ausgeräumt. Jobs habe eine Zukunft entworfen, in der Technologie menschliche Kreativität freisetzt und Menschen auf neue Weise verbindet.

Rückblickend bezeichnet Cook den Wechsel als die beste Entscheidung seines Lebens. In Jobs habe er nicht nur einen Vorgesetzten, sondern einen Mentor gefunden, der ihn gefordert und inspiriert habe. Aus einem beruflichen Schritt sei eine Berufung geworden, die ihn bis heute antreibe. Neben Cooks Schreiben wurden weitere bislang nicht öffentlich zugängliche Briefe veröffentlicht, unter anderem von Jony Ive, Bob Iger und Dieter Rams. Ergänzt wird die Sammlung durch ein neues Vorwort von Laurene Powell Jobs. Die Veröffentlichung erfolgt anlässlich des 71. Geburtstags von Steve Jobs. Die Briefe sind kostenlos über die Website des Archivs sowie in der Apple-Books-App abrufbar. Das Archiv wurde 2022 von Freunden und Familienmitgliedern von Jobs gegründet und sammelt Zitate, Fotos, Videos und E-Mails aus seinem Leben. Darüber hinaus vergibt es Stipendien an junge Kreative, die sich an seinem Innovationsgeist orientieren.


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