Apple Daily: iPhone 18 mit Rekord-Helligkeit, neue AirPods Pro-Variante und Details zum iPhone Fold
Für das kommende iPhone 18 zeichnet sich offenbar ein deutlicher Sprung bei der Display-Helligkeit ab. Nach Angaben des chinesischen Leakers Instant Digital plant Apple für die nächste Generation so hohe Helligkeitswerte, dass der Display-Zulieferer BOE kaum Chancen haben soll, entsprechende Panels zu liefern. Die Anforderungen lägen demnach über allem, was Apple bislang bei iPhones umgesetzt hat, was auf einen spürbaren technischen Fortschritt beim Bildschirm des iPhone 18 hindeutet.
Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, wie kontinuierlich Apple die Helligkeit seiner Displays gesteigert hat. Beim iPhone 13 und iPhone 14 lag die typische Maximalhelligkeit noch bei 800 Nits, während HDR-Inhalte mit bis zu 1.200 Nits dargestellt wurden. Mit den Generationen iPhone 15, iPhone 16 und iPhone 17 erhöhte Apple diese Werte auf 1.000 Nits im Normalbetrieb und bis zu 1.600 Nits bei HDR. Beim iPhone 17 kam zudem ein weiterer Schritt hinzu: Die maximale Helligkeit im Freien stieg deutlich von zuvor 2.000 auf 3.000 Nits. Vor diesem Hintergrund wirkt es plausibel, dass Apple beim iPhone 18 erneut nachlegt.
Zusätzliche Hinweise zum iPhone 18 kommen aus Südkorea. Die Fachpublikation The Elec berichtete, dass BOE weiterhin mit Problemen bei der OLED-Produktion für iPhones zu kämpfen habe. Infolge dessen seien bereits Millionen von Panel-Bestellungen zu Samsung Display verlagert worden. Die Kombination aus technischen Schwierigkeiten bei BOE und steigenden Anforderungen seitens Apple könnte erklären, warum Samsung Display erneut eine größere Rolle bei der Versorgung spielen dürfte. Abseits des Displays wird erwartet, dass das iPhone 18 Anfang 2027 auf den Markt kommt. Gerüchten zufolge soll es mit dem A20-Chip ausgestattet sein, Apples C2-Modem nutzen und eine vereinfachte Version der Camera-Control-Taste erhalten. Sollten sich die Hinweise zur Display-Helligkeit bestätigen, würde das iPhone 18 nicht nur bei der internen Technik, sondern auch bei der Alltagstauglichkeit im Freien einen spürbaren Schritt nach vorn machen.
Apple AirPods Pro: Hochwertigere Version soll bald starten
Apple könnte sein AirPods-Portfolio noch in diesem Jahr um eine zusätzliche Premium-Option erweitern. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass neben den aktuellen AirPods Pro 3 eine zweite, hochwertigere Variante eingeführt werden soll, die gezielt oberhalb des bestehenden Modells positioniert ist. Erstmals hatte der bekannte Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo im Herbst 2025 davon gesprochen, dass Apple bereits 2026 ein deutlich aufgewertetes AirPods-Pro-Modell plane. Das wäre ein ungewöhnlich kurzer Abstand, da Apple bei seinen In-Ear-Kopfhörern bislang meist rund drei Jahre zwischen größeren Hardware-Generationen vergehen ließ. Zum Vergleich: Die AirPods Pro 2 kamen 2022 auf den Markt und erhielten 2023 lediglich ein moderates Update mit USB-C-Ladecase, ohne grundlegende technische Neuerungen.
Kuo zufolge soll das geplante Modell jedoch kein kleines Zwischenupdate sein, sondern ein spürbarer Technologiesprung. Im Raum steht unter anderem der Einsatz mindestens einer Infrarotkamera. Diese soll es ermöglichen, Hand- und Fingerbewegungen zu erkennen. In früheren Einschätzungen hatte Kuo bereits erklärt, dass solche Kameras in Kombination mit Apples Vision-Pro-Headset neue Formen der Gestensteuerung und ein präziseres räumliches Audioerlebnis ermöglichen könnten. Der chinesische Leaker Instant Digital griff diese Informationen später auf und lieferte eine wichtige Einordnung. Demnach handelt es sich bei den für 2026 erwarteten AirPods Pro offenbar nicht um eine vollständig neue Generation, sondern um eine High-End-Variante der bestehenden AirPods Pro 3, die 2025 eingeführt wurden. Beide Versionen sollen parallel angeboten werden, ähnlich wie Apple es bereits bei den AirPods 4 handhabt, die aktuell in zwei Preisstufen erhältlich sind.
Ein solcher Schritt würde sich logisch in Apples aktuelles Line-up einfügen. Derzeit deckt Apple mit Preisen von 149, 199, 249 und 579 Euro eine breite Spanne ab. Zwischen den 249 Euro teuren AirPods Pro 3 und den deutlich teureren AirPods Max klafft jedoch eine Lücke. Angesichts der wachsenden Konkurrenz im Premium-Segment – etwa durch Hersteller wie Bang & Olufsen, Bowers & Wilkins oder Bose – erscheint ein zusätzliches Modell im oberen Preisbereich durchaus plausibel. Technisch könnte sich die neue Variante klar von den bisherigen AirPods Pro absetzen. Sowohl Kuo als auch Instant Digital gehen davon aus, dass die Infrarotkamera das zentrale Unterscheidungsmerkmal sein wird. Denkbar ist sogar, dass Apple bei diesem Modell vollständig auf die bekannten Drucksensoren verzichtet und stattdessen konsequent auf Gestensteuerung setzt. Das würde nicht nur neue Bedienkonzepte ermöglichen, sondern die AirPods auch stärker in Apples Vision-Ökosystem integrieren.
Darüber hinaus könnte erstmals der nächste Audiochip zum Einsatz kommen. Laut Mark Gurman arbeitet Apple bereits an einem H3-Chip. Die aktuellen AirPods Pro 3 nutzen noch den H2-Chip, der ursprünglich 2022 eingeführt wurde. Ein neuer Chip würde Spielraum für Verbesserungen bei Klang, Energieeffizienz und Rechenleistung schaffen, insbesondere im Zusammenspiel mit neuen Sensoren. Wann genau Apple die zusätzliche AirPods-Pro-Variante vorstellt, ist noch offen. Historisch betrachtet spricht jedoch vieles für die zweite Jahreshälfte. Die ursprünglichen AirPods, die AirPods Pro 2 samt USB-C-Update, die AirPods 4 sowie die AirPods Pro 3 wurden allesamt im September im Rahmen von Apples iPhone-Event präsentiert. Sollte Apple diesem Muster treu bleiben, dürfte auch das neue Premium-Modell in diesem Zeitfenster erscheinen.
Apple iPhone Fold: Kompakter als erwartet? Das sagen Insider
Apples erstes faltbares iPhone, das Gerüchten zufolge im nächsten Jahr erscheinen soll, könnte kleiner ausfallen, als viele erwarten – zumindest wenn man einem aktuellen Bericht Glauben schenkt. Laut The Information soll das Außendisplay des buchartig faltbaren Geräts lediglich 5,3 Zoll messen. Das ist kleiner als das 5,4-Zoll-Display des iPhone mini, eine Modellreihe, die Apple 2022 aufgrund schwacher Verkaufszahlen eingestellt hat. Der Bericht hat bei einigen Beobachtern die Frage aufgeworfen, warum Apple sich für einen derart kompakten Formfaktor entscheiden würde. Auf Basis der von The Information genannten Abmessungen hat der Content Creator Ben Geskin Bilder und ein Video eines ausgedruckten Modells des Geräts geteilt, die helfen, sich vorzustellen, wie es sich in der Hand anfühlen und aussehen könnte. Sie geben zudem Hinweise auf Apples Designstrategie und legen nahe, dass diese mit einem unvermeidbaren Kompromiss zwischen Außen- und Innendisplay eines buchartig faltbaren Geräts zusammenhängt.
Ein höheres, smartphoneähnliches Außendisplay führt im aufgeklappten Zustand in der Regel zu einem eher quadratischen Innendisplay, was für viele Inhalte – etwa Videos oder zwei nebeneinander geöffnete Fenster im Split View – unpraktisch sein kann. Umgekehrt erzwingt ein rechteckigeres Innendisplay, das sich besser für Multitasking eignet, zwangsläufig ein breiteres oder kleineres Außendisplay, was den Komfort und die Alltagstauglichkeit beeinträchtigen kann. Berichte, wonach Apple sich für ein Seitenverhältnis von etwa 4:3 beim Innendisplay entschieden haben soll, sprechen stark dafür, dass Apple den zweiten Ansatz bevorzugt. Ein 4:3-Innendisplay würde es Apple erleichtern, etablierte Multitasking-Funktionen aus iPadOS auf ein faltbares Gerät zu übertragen. Der aufgeklappte Zustand würde damit zum primären Nutzungsmodus, wobei ein leichtes, extrem portables iPad-ähnliches Erlebnis im Vordergrund steht – und nicht ein in die Länge gezogener Smartphone-Bildschirm.
Im geschlossenen Zustand dürfte sich das iPhone Fold hingegen eher wie ein kleines Alltags-Smartphone anfühlen als andere Foldables auf dem Markt. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy Z Fold 7 verfügt über ein 6,5-Zoll-Frontdisplay, während das Google Pixel Pro Fold ein 6,3-Zoll-Cover-Display bietet. Das Frontdisplay des iPhone Fold wäre damit kleiner als bei nahezu allen aktuellen großen Foldables, was darauf hindeutet, dass Apple bewusst von der Philosophie „Außendisplay als primäres Smartphone“ abweicht. Bei der Größenwahl wird Apple natürlich eine sehr gezielte Produktstrategie verfolgen. Während Samsung und Google das Cover-Display ihrer Foldables weitgehend als vollwertigen Smartphone-Bildschirm betrachten, könnte Apple den geschlossenen Zustand eher als sekundäres Nutzungsszenario sehen – geeignet für Benachrichtigungen, kurze Antworten und schnelle Interaktionen –, während das eigentliche Nutzungserlebnis dem aufgeklappten Zustand vorbehalten bleibt.
Allerdings hat auch Software ihre Grenzen. Wenn Nutzer erwarten, im geschlossenen Zustand ausgiebig zu browsen, viel zu tippen oder Drittanbieter-Apps zu nutzen, kann selbst eine ausgefeilte Benutzeroberfläche eine physisch kleinere Displayfläche nicht vollständig kompensieren. Genau deshalb ist der Vergleich mit dem iPhone mini so bemerkenswert – insbesondere bei einem Gerät, dessen Preis voraussichtlich zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar liegen und es damit zum teuersten iPhone aller Zeiten machen dürfte.
Letztlich deuten die gemunkelten Abmessungen darauf hin, dass Apple auf den Mehrwert des aufgeklappten Erlebnisses setzt und weniger auf den Komfort im zusammengeklappten Zustand. Das Unternehmen scheint bereit zu sein, ein kleineres und weniger konventionelles Außendisplay in Kauf zu nehmen, wenn dadurch das Innendisplay auf System- und App-Ebene überzeugen kann. Wenn Nutzer das Gerät nicht als größeres iPhone, sondern als iPad betrachten, das sich zufällig in die Tasche falten lässt, wirken die Design-Kompromisse deutlich bewusster – und sehr Apple-typisch.
Anzeige*
Aktuelle Angebote!
Entdecke gadgetChecks.de!
Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
*Transparenz!
= externe Links /// + Banner = Partner-Links - Wenn Du über diese einkaufst unterstützt du uns mit einer kleinen Provision, bei unverändertem Preis. Übersicht aller Partnerprogramme /// Preise gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - Informationen & Disclaimer /// ** = Ecovacs Tracking-LinkAlle erwähnten Marken, Produktnamen und Logos sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dieses Portal ist ein unabhängiges Projekt und steht in keinerlei Verbindung zu Apple Inc. oder anderen Herstellern. Wir werden nicht gesponsert, autorisiert oder anderweitig unterstützt.