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Apple Daily: Apples Smart Glasses wirbeln Lieferketten auf – iPhone Flip in Prüfung – Speicherpreise explodieren

Apple Daily: Apples Smart Glasses wirbeln Lieferketten auf – iPhone Flip in Prüfung – Speicherpreise explodieren

Apple könnte mit seinem erwarteten Einstieg in den Markt für smarte Brillen bereits vor einer offiziellen Produktankündigung deutliche Bewegung in die AR-Optik-Lieferketten bringen. Das geht aus einem Bericht von DigiTimes hervor, der beschreibt, dass sich insbesondere taiwanische Komponentenhersteller strategisch neu ausrichten und Investitionen hochfahren. Demnach wächst die Nachfrage nach Smart-Glasses-Lösungen zwar schon heute durch Anbieter wie Meta, doch viele Branchenakteure rechnen damit, dass erst ein Apple-Produkt den Durchbruch in den Massenmarkt auslösen könnte. Vor diesem Hintergrund bauen mehrere Optikzulieferer ihre Fertigungskapazitäten aus und verlagern Forschungsressourcen gezielt auf AR-relevante Technologien – mit Blick auf mögliche künftige Apple-Aufträge.

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Als Beispiel nennt der Bericht Kinko Optical, das sich gezielt als Schlüsselzulieferer im AR-Segment positioniert und ein neues Forschungszentrum für AR-, VR- und MR-Optik aufgebaut hat. Das Investitionsvolumen liegt bei umgerechnet rund 5,6 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen gilt derzeit als einziger taiwanischer Anbieter, der parallel an Nanoimprint-Wellenleitern und kompletten optischen Engines arbeitet – beides zentrale Bausteine moderner AR-Brillen. Gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Kunden sind für 2026 vorgesehen und würden damit zeitlich in das erwartete Marktfenster neuer Geräte großer Marken fallen.

Auch weitere Hersteller verstärken ihr Engagement. Asia Optical treibt die Entwicklung von AR-, VR- und sogenannten Metalens-Lösungen voran und kooperiert dabei mit dem in Singapur ansässigen Spezialisten MetaOptics. JMO Corp. ist bereits in bestehende Lieferketten für AR-Brillen eingebunden, während Aiimax Innovation erste Metalens-Muster fertiggestellt hat, die aktuell Zertifizierungsprozesse bei Markenherstellern durchlaufen. Parallel dazu hat Samsung angekündigt, ebenfalls im Jahr 2026 eigene AR-Brillen auf den Markt bringen zu wollen. In der Branche wird erwartet, dass Apples möglicher Produktstart bis Ende 2026 die Produktionsvolumina insgesamt erhöhen, Lieferketten robuster machen und mittelfristig die Komponentenpreise senken könnte. Entsprechend positionieren sich viele Zulieferer bereits jetzt offensiver im wachsenden Smart-Glasses-Segment – in der Erwartung eines bevorstehenden Nachfrageschubs.

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iPhone Flip Gerüchte: Apple untersucht neues Foldable

Apple prüft intern offenbar zusätzlich zu seinem ersten buchartig faltbaren Smartphone auch ein weiteres Konzept: ein kompaktes Klappmodell im quadratischeren Flip-Format. Das berichtet Mark Gurman unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Quellen. Ein solches Gerät – in der Gerüchteküche häufig als „iPhone Flip“ bezeichnet – würde demnach dem klassischen Klapphandy-Prinzip folgen und im direkten Wettbewerb mit Modellen wie dem Samsung Galaxy Z Flip 7 sowie dem Motorola Razr stehen. Im Fokus eines Flip-Designs stehen in der Regel kompakte Abmessungen im geschlossenen Zustand und eine besonders hohe Portabilität.

Zeitlich würde ein solches Klapp-iPhone laut Bericht erst nach dem ersten faltbaren iPhone erscheinen, das Apple voraussichtlich im September dieses Jahres vorstellen will. Dieses Erstmodell soll sich wie ein Buch öffnen lassen – vergleichbar mit Geräten der Fold-Kategorie – und ein großes Innendisplay von rund 7,7 Zoll bieten. Erwartet werden Einsatzszenarien wie Video, Gaming und produktiveres Arbeiten inklusive Multitasking.

Das Flip-Konzept wäre hingegen stärker auf Alltagstauglichkeit und Taschenformat ausgelegt. Gurman zufolge setzt Apple intern darauf, dass das erste faltbare iPhone genügend Marktdynamik erzeugt, um die Produktkategorie insgesamt zu etablieren. In einem zweiten Schritt könnten dann unterschiedliche Bauformen und Größen folgen – ähnlich der heutigen Vielfalt bei klassischen iPhone-Modellen. Gleichzeitig wird betont, dass ein Klapp-iPhone derzeit keineswegs als gesetzt gilt. Das Projekt befinde sich im Prüfstadium, und ob daraus tatsächlich ein Serienprodukt entsteht, ist nach aktuellem Stand offen.

Speicherchip-Markt 2026: Steigende Preise und mögliche iPhone-Preissteigerungen

Die stark steigenden Preise für Speicherchips sorgen derzeit branchenweit für Unruhe – und werfen die Frage auf, ob sich dieser Trend kurzfristig auf die Preise von iPhone und anderen Geräten von Apple auswirken könnte. Hintergrund ist ein deutlicher Nachfrageschub bei DRAM- und NAND-Bausteinen, ausgelöst vor allem durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren. Der Boom im KI-Sektor führt dazu, dass immer mehr Hochleistungsserver mit großen Mengen Arbeitsspeicher und Flash-Speicher ausgestattet werden. Unternehmen wie Nvidia treiben diese Entwicklung stark voran und haben dadurch ihre Bestellungen bei Auftragsfertigern deutlich ausgeweitet. Inzwischen gilt Nvidia als größter Einzelkunde von TSMC und hat Apple in dieser Rolle abgelöst – trotz zuletzt rekordhoher iPhone-Verkäufe.

Die Speicherhersteller arbeiten vielerorts nahe an der Kapazitätsgrenze. Neben TSMC betrifft das auch Anbieter wie Samsung und SK Hynix. Weil das Angebot nicht schnell genug mit der Nachfrage wächst, gewinnen die Produzenten Preissetzungsmacht. Das taiwanische Marktforschungsunternehmen TrendForce rechnet damit, dass die Vertragspreise für klassischen DRAM im laufenden Quartal um bis zu 90 bis 95 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen könnten, bei NAND werden Zuwächse von bis zu 55 bis 60 Prozent erwartet. Apple verfügt zwar aufgrund seiner Größe über erheblichen Verhandlungsspielraum, bleibt von der Entwicklung aber nicht völlig unberührt. Konzernchef Tim Cook räumte in der jüngsten Analystenkonferenz ein, dass die höheren Speicherpreise die Bruttomarge im aktuellen Quartal spürbarer belasten dürften als zuvor. Zugleich betonte er, dass Apple verschiedene Gegenmaßnahmen prüfe, sollte der Kostendruck anhalten. Konkrete Schritte nannte er nicht.

Trotzdem gilt es derzeit als eher unwahrscheinlich, dass Apple kurzfristig mit generellen Preiserhöhungen bei iPhones reagiert. Das Unternehmen stellt weiterhin eine Bruttomarge zwischen 48 und 49 Prozent in Aussicht und prognostiziert zugleich ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent im Jahresvergleich für das laufende Quartal. Das deutet darauf hin, dass Kostensteigerungen aktuell noch abgefedert werden können. Zudem berichten Branchenquellen, unter anderem über DigiTimes, dass Apple den Druck auf Teile seiner Zulieferkette erhöhen könnte, um an anderer Stelle bessere Konditionen zu erzielen und Mehrkosten auszugleichen. Ob sich das direkt auf Speicherlieferanten bezieht oder breiter angelegt ist, bleibt offen. Der Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo geht ebenfalls nicht von unmittelbar steigenden iPhone-Preisen aus. Nach seiner Einschätzung versucht Apple bei den geplanten iPhone-18-Pro-Modellen, Preisanhebungen „so weit wie möglich zu vermeiden“ und mindestens den Einstiegspreis stabil zu halten. Damit spricht derzeit mehr dafür, dass Apple zunächst über Einkauf, Mix und Margensteuerung reagiert – statt die höheren Speicherpreise direkt an Kunden weiterzugeben.


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