Apple Daily: Apple Event bestätigt, Ende-zu-Ende-RCS im Test, iPhone 18 Pro ohne großen Sprung
Apple hat für den 4. März 2026 um 9:00 Uhr Eastern Time eine internationale Präsentationsreihe unter der Bezeichnung „special Apple Experience“ angekündigt. Geplant sind parallel stattfindende Termine in New York, London und Shanghai. Eingeladen wurden ausgewählte Medienvertreter, weitere offizielle Details zum Inhalt des Formats liegen bislang nicht vor. In der Einladung wird die Veranstaltung bewusst nicht als klassisches Event, sondern als „Experience“ bezeichnet. Beobachter werten dies als Hinweis auf ein kompakteres, praxisorientiertes Konzept vor Ort, statt einer zentralen, weltweit übertragenen Bühne aus dem Apple Park. Das begleitende Motiv zeigt ein dreidimensional gestaltetes Apple-Logo aus gelben, grünen und blauen Scheibenelementen.
Zeitlich fällt die Ankündigung in eine Phase, in der mehrere neue Produkte erwartet werden. Branchenkreise rechnen unter anderem mit einem iPhone 17e, neuen MacBook-Pro-Varianten mit M5-Pro- und M5-Max-Chips, einem iPad Air der achten Generation sowie einem iPad der zwölften Generation.
Darüber hinaus werden ein überarbeitetes Studio Display, ein neues günstiges MacBook auf Basis eines A18-Chips sowie mögliche Aktualisierungen bei Apple TV und HomePod mini diskutiert. Das Experience-Format könnte genutzt werden, um ausgewählten Medien die neuen Geräte zeitnah vorzuführen und praktische Eindrücke zu ermöglichen, statt die Präsentation ausschließlich auf eine klassische Produktvorstellung zu beschränken.
iOS 26.4 Beta RCS: Ende-zu-End-Verschlüsselung im Test
Apple erprobt mit den aktuellen Entwickler-Betaversionen von iOS 26.4, iPadOS 26.4 und macOS Tahoe 26.4 eine abgesicherte RCS-Kommunikation zwischen Android- und Apple-Geräten. Ziel ist die Einführung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten auch über Plattformgrenzen hinweg – ein Schutzmechanismus, der bislang nur innerhalb derselben Ökosysteme vollständig verfügbar war. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der GSM Association. Während das hauseigene iMessage-Protokoll schon seit Jahren durchgehend Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist und auch RCS-Chats zwischen Android-Geräten entsprechend abgesichert werden können, fehlte bislang eine vollständige Verschlüsselung bei Nachrichten zwischen iPhone und Android. Mit der neuen Erweiterung sollen plattformübergreifende RCS-Unterhaltungen künftig ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie iMessage erreichen.
Verschlüsselte RCS-Konversationen werden in der Nachrichtenoberfläche durch ein Schloss-Symbol gekennzeichnet. Die technische Unterstützung durch die jeweiligen Mobilfunkanbieter ist Voraussetzung für die Nutzung, weshalb die Verfügbarkeit schrittweise erfolgen dürfte. Apple testet die Funktion derzeit in Etappen. Innerhalb der Beta von iOS 26.4 findet sich im Nachrichtenbereich der Einstellungen ein Schalter für die RCS-Verschlüsselung, die standardmäßig aktiviert ist. Auch iMessage-Chats erhalten ergänzend ein Schloss-Symbol, um die Darstellung zu vereinheitlichen. Technische Grundlage ist das RCS Universal Profile 3.0, das von der GSMA unter Beteiligung Apples veröffentlicht wurde. Bislang setzt Apple auf Version 2.4 dieses Standards. Mit Profil 3.0 kommen zusätzlich neue Funktionen für plattformübergreifende Chats hinzu, darunter das Bearbeiten und Löschen gesendeter Nachrichten sowie direkte Antworten auf einzelne Beiträge innerhalb eines Gesprächsverlaufs. Die ersten Betas der drei Betriebssystemversionen wurden jetzt für Entwickler freigegeben. Die allgemeine Veröffentlichung der Updates ist für das Frühjahr vorgesehen. Da die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS derzeit noch erprobt wird, dürfte der vollständige Funktionsumfang erst mit einem späteren Update innerhalb der iOS-26-Reihe breit verfügbar werden.
Gurman iPhone 18 Pro: Erwartungen könnten verfehlt werden
Die nächste Pro-Generation des iPhones dürfte nach Einschätzung von Bloomberg-Reporter Mark Gurman ohne grundlegenden Umbruch auskommen. In seinem aktuellen „Power On“-Newsletter beschreibt er die erwarteten Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max als vergleichsweise behutsame Weiterentwicklung gegenüber den jeweiligen Vorgängern. Der Schritt entspreche in seiner Tragweite früheren Zwischenzyklen, die Apple intern wie klassische „S“-Updates behandelt habe. Größere Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild werden demnach nicht erwartet, wohl aber mehrere technische Neuerungen im Inneren. Genannt werden unter anderem ein überarbeitetes Kamerasystem mit variabler Blende, der neue A20-Chip sowie ein speziell angepasstes C2-Modem.
Trotz dieser Upgrades rechnet Gurman nicht damit, dass die Pro-Modelle den Schwerpunkt der iPhone-Präsentation im Herbst bilden werden. Die größte Aufmerksamkeit dürfte stattdessen einem erstmals erwarteten faltbaren iPhone gelten, das voraussichtlich die zentrale Rolle im Line-up einnimmt.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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