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iPhone Duo im Alltag – Altersbestätigung per Selfie




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Beim iPhone Duo entscheidet oft ein kleiner Handgriff darüber, wie bequem sich das große Display nutzen lässt. Unser heutiger Apple Daily untersucht die neuen Gerüchte zum iPhone 18e und den inzwischen bestellbaren Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher. Beim bereits erhältlichen Falttelefon rücken praktische Einstellungen in den Mittelpunkt: Sie können das Schreiben erleichtern oder eine häufig verwendete App schneller erreichbar machen.

Wer das iPhone Duo im Alltag zwischendurch abstellt, kann Standby auch ohne Ladegerät verwenden. Hinzu kommen Apples Altersbestätigung per Selfie und neue Möglichkeiten für die Bildschirmschoner des Apple TV. Ein Rückblick auf die Ankündigung von Scott Forstalls Abschied vor 14 Jahren zeigt schließlich, wie ein Umbau der Zuständigkeiten einem sichtbaren Wandel der iPhone-Oberfläche vorausging.

iPhone Duo im Alltag: leichter tippen und Standby ohne Ladegerät nutzen

Das aufgeklappte iPhone Duo bietet mehr Platz für Inhalte, verlangt den Daumen beim Schreiben aber auch größere Wege ab. Eine geteilte Bildschirmtastatur kann das erleichtern: Im geöffneten Querformat lässt sie sich über die Taste „Mehr“ und anschließend „Teilen“ in zwei Hälften aufteilen. Die Buchstaben rücken dadurch näher an die beiden Seiten. Über „Mehr“ und „Vollständig“ kehrt die zusammenhängende Tastatur zurück. Die Einstellung lohnt sich vor allem, wenn das Gerät beim Schreiben mit beiden Händen gehalten wird.

Auf dem geschlossenen Außendisplay ist eine andere Anpassung vorgesehen. Dort lässt sich die Tastatur im Hochformat für die einhändige Bedienung nach links oder rechts verschieben. Dazu wird die Emoji- beziehungsweise Sprachwechseltaste länger berührt und das passende Layout gewählt. Beide Möglichkeiten passen somit zu unterschiedlichen Griffhaltungen. Welche angenehmer ist, lässt sich am besten mit einer längeren Nachricht beurteilen, statt nur ein paar Zeichen zur Probe einzugeben.

Auch beim Ablegen verändert das Scharnier eine vertraute Funktion. Standby benötigt auf dem Duo kein angeschlossenes Ladegerät: Wenn der Sperrbildschirm angezeigt wird, reicht eine teilweise gefaltete Buch- oder Zeltposition. Anschließend können etwa Uhr, Fotos oder Widgets sichtbar bleiben. In den Standby-Einstellungen lässt sich festlegen, welche Positionen den Modus starten; mit „Nur beim Laden“ kann die Nutzung wieder an die Stromversorgung gebunden werden.

Gerade diese Kombination macht das iPhone Duo im Alltag anpassbarer. Beim Schreiben zählt die Erreichbarkeit der Tasten, beim abgestellten Gerät die gut ablesbare Information. Zusätzliche Displayfläche hilft dann, wenn ihre Aufteilung zur jeweiligen Situation passt.

Quellen

Apps beim Aufklappen starten: aus dem Duo wird ein direkter Leseeinstieg

Das Aufklappen des iPhone Duo lässt sich mit dem Start einer bestimmten App verbinden. Apple führt den dafür nötigen Auslöser für das Öffnen oder Schließen des Geräts in den Kurzbefehle-Neuerungen von iOS 27.2 auf. Mit der Aktion „App öffnen“ lässt sich daran beispielsweise eine Lese-App anschließen. Wer das große Display hauptsächlich für Bücher verwendet, kann sich damit die anschließende Suche nach dem App-Symbol sparen.

Für diese Verknüpfung wird in der Kurzbefehle-App der Auslöser für das Öffnen des Duo mit „App öffnen“ verbunden und die gewünschte installierte Anwendung ausgewählt. Wichtig ist die gewählte Bewegungsrichtung: Soll die Lese-App nur beim Aufklappen starten, wird ausschließlich dieses Ereignis verwendet. Das Schließen kann einen eigenen Ablauf erhalten; beide Bewegungen mit derselben Aktion zu belegen, wäre für diesen Einsatzzweck wenig hilfreich. Der Start der App allein garantiert außerdem noch nicht, dass sie ein bestimmtes Buch oder eine bestimmte Seite aufruft. Das weitere Verhalten hängt von der Anwendung und ihren angebotenen Aktionen ab.

Der praktische Unterschied zur allgemeinen, bereits vorgestellten Duo-Automation liegt in dieser bewussten Zuordnung einer Gewohnheit. Aus dem großen Display wird ein verlässlicher Einstieg in eine bestimmte Tätigkeit. Ebenso denkbar wäre eine Notiz-App für handschriftliche oder getippte Gedanken. Wer das Duo dagegen häufig zum Fotografieren, Nachschlagen und Spielen öffnet, dürfte einen ständig erzwungenen App-Wechsel eher störend finden.

Eine solche Automation muss deshalb zur häufigsten Nutzung passen. Sie kann einen Handgriff sparen und das Lesen leichter erreichbar machen. Ob daraus tatsächlich mehr Lesezeit entsteht, entscheidet weiterhin die eigene Gewohnheit.

Quellen

Altersbestätigung per Selfie: Apple beschreibt das Verfahren ab iOS 27.2

Ab iOS und iPadOS 27.2 lässt sich die Volljährigkeit in unterstützten Regionen per Selfie bestätigen. Apple beschreibt das Verfahren in einem neuen Supportdokument. Ob die Option erscheint, hängt von den regionalen Anforderungen ab. Ein Update allein schaltet sie deshalb nicht bei jedem Apple Account frei.

Für die Aufnahme wird der Kopf nach rechts, links, oben und unten bewegt. Modelle auf dem Gerät und in Private Cloud Compute schätzen anschließend, ob die Person erwachsen ist; die Ergebnisse werden auf dem Gerät zusammengeführt. Laut Apple sind die Bilder während der Verarbeitung für niemanden zugänglich, auch nicht für das Unternehmen selbst. Nach erfolgreicher Bestätigung werde das Selfie gelöscht und in keiner Form aufbewahrt.

Die Abfrage kann etwa beim Anlegen eines Accounts, bei Sicherheitseinstellungen oder vor dem Laden einer App ab 18 Jahren erscheinen. Nach erfolgreicher Bestätigung ist laut Apple keine Wiederholung nötig. Als andere Methoden nennt das Unternehmen beispielsweise Kreditkarte und amtlichen Ausweis.

Für die Beurteilung zählen sowohl der Datenschutz als auch die Zuverlässigkeit der Altersschätzung. Apples Beschreibung erläutert den vorgesehenen Umgang mit den Bildern, enthält aber keine unabhängigen Angaben zur Trefferquote. Wie gut das Verfahren Grenzfälle erkennt und welche Fehler im Alltag auftreten, lässt sich daraus allein noch nicht beurteilen. Für Betroffene zählt dann auch, wie einfach eine andere Bestätigungsmethode erreichbar ist.

Quellen

tvOS 27.2: Bildschirmschoner mit gezielter Fotoauswahl und Zufallswechsel

Ein persönlicher Bildschirmschoner muss nicht die gesamte Fotosammlung eines iPhone auf den Fernseher bringen. In den vollständigen Versionshinweisen zu tvOS 27.2 beschreibt Apple eine Auswahl einzelner Bilder direkt über das iPhone, ohne die komplette Mediathek mit Apple TV zu teilen. Damit lässt sich gezielter bestimmen, welche Aufnahmen im Wohnzimmer erscheinen sollen. Die bereits veröffentlichte Übersicht zu den Oktober-Updates ordnet die weiteren Neuerungen der Systemversionen ein.

Für einen gemeinsam genutzten Bildschirm ist die bewusste Fotoauswahl ein nützliches Detail. Urlaubslandschaften, Familienbilder oder Aufnahmen vom letzten Ausflug lassen sich für die Ansicht im Wohnzimmer anders auswählen als für die persönliche Sammlung auf dem Telefon. Wer Freunden Bilder zeigen möchte, hat schließlich nicht automatisch denselben Anlass, sämtliche gespeicherten Aufnahmen zugänglich zu machen. Die Auswahl vorab kann auch eine ruhigere Zusammenstellung ergeben, als sie aus einer sehr gemischten Sammlung entstehen würde.

Eine zweite Änderung betrifft die Abwechslung: Mit einer Zufallsoption kann Apple TV zwischen verschiedenen Bildschirmschoner-Kategorien wechseln. Das erweitert die bisherige Entscheidung für eine bestimmte Motivwelt. Die beiden Neuerungen verfolgen unterschiedliche Ziele. Die Fotoauswahl bestimmt den persönlichen Inhalt, der Kategorienwechsel variiert die Darstellung. Welche Kombination angenehm ist, hängt davon ab, ob der Fernseher im Hintergrund eher ruhig bleiben oder wechselnde Motive zeigen soll.

tvOS 27.2 richtet sich an Apple TV 4K ab der zweiten Generation. Neben den Komfortfunktionen enthält das Update Sicherheitskorrekturen. Für Besitzer eines kompatiblen Geräts sind die Bildschirmschoner damit eine kleine Ergänzung, die ohne Anschaffung der neuen Streamingbox nutzbar wird.

Quellen

Vor 14 Jahren kündigte Apple Scott Forstalls Abschied an

Am 29. Oktober 2012 gab Apple einen Umbau seiner Führung bekannt, der die Zuständigkeiten für Hardware, Software und Dienste enger zusammenführen sollte. Teil der Ankündigung war Scott Forstalls bevorstehender Abschied. Der damalige iOS-Verantwortliche sollte Apple im folgenden Jahr verlassen und Tim Cook bis dahin als Berater zur Seite stehen. Der heutige Jahrestag bezieht sich somit auf die öffentliche Ankündigung vor 14 Jahren.

Die Neuverteilung betraf mehrere zentrale Bereiche. Craig Federighi übernahm die gemeinsame Leitung von iOS und OS X. Jony Ive erhielt neben dem Industriedesign auch die Verantwortung für die Gestaltung der Bedienoberflächen. Siri und Karten kamen zusätzlich zu Eddy Cues Aufgaben. Bob Mansfield führte eine neue Technologies-Gruppe, die unter anderem Funktechnik und Halbleiterentwicklung bündelte. Apple begründete den Umbau öffentlich mit einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Teams.

Wenige Monate später wurde die neue gestalterische Richtung für iPhone-Besitzer sichtbar. Bei der Vorstellung von iOS 7 am 10. Juni 2013 präsentierte Apple eine grundlegend überarbeitete Oberfläche mit verfeinerter Typografie, Transparenzen und einer anderen räumlichen Gliederung. Auch das Kontrollzentrum gehörte zu den damals angekündigten Neuerungen. Die Personalentscheidungen und der spätere Softwareauftritt markieren damit zwei zeitlich aufeinanderfolgende Schritte in einer prägenden Veränderung des iPhone.

Der Rückblick zeigt, weshalb Zuständigkeiten mehr sein können als eine Nachricht aus der Unternehmensführung. Wenn Betriebssysteme und Gestaltung unter einer gemeinsamen Richtung entwickelt werden, kann sich das in alltäglichen Bedienelementen zeigen. Ob eine neue Ordnung bessere Software hervorbringt, entscheidet sich allerdings erst an deren Verständlichkeit und Zuverlässigkeit. Die offizielle Mitteilung von 2012 dokumentiert den Umbau; persönliche Konflikte oder einzelne Motive für Forstalls Abschied erklärt sie nicht.

Quellen

Apple Kompakt

Bedienkomfort entsteht häufig durch eine passend gesetzte Abkürzung oder eine verständlichere Auswahl. Entscheidend ist, dass Nutzer erkennen können, was eine Einstellung auslöst und welche Informationen sie dabei freigeben. Gerade wenn Systeme Aufgaben selbstständig übernehmen, werden nachvollziehbare Grenzen wichtiger: Eine Aktion sollte zur beabsichtigten Nutzung passen, eine Datenfreigabe zum tatsächlichen Zweck.

Wie gut diese Verbindung gelingt, zeigt sich im täglichen Gebrauch. Eine überzeugende Oberfläche macht Möglichkeiten erreichbar und lässt zugleich genügend Kontrolle über das Ergebnis. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

Stand: 29. Oktober 2026. Funktionsumfang und Verfügbarkeit können von Gerät, Softwareversion und Region abhängen. Die Altersbestätigung per Selfie setzt mindestens iOS beziehungsweise iPadOS 27.2 und die regionale Freigabe voraus.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: gadgetChecks hat die beschriebenen Funktionen nicht selbst im Alltag getestet. Die Angaben zur Verarbeitung und Löschung der Selfies stammen von Apple. Unabhängige Messwerte zur Genauigkeit der Altersschätzung liegen diesem Artikel nicht zugrunde.

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