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iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 sind verfügbar
iOS 27 und macOS 27 sind verfügbar: Apple hat am 14. September 2026 die neue Betriebssystemgeneration für seine wichtigsten Geräteklassen veröffentlicht. Gleichzeitig erscheinen iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27. Die Updates bringen neue Funktionen für Apple Intelligence, überarbeitete Kindersicherungen, Verbesserungen an Liquid Glass und zahlreiche Optimierungen für Leistung, Suche und Konnektivität.
Die Aktualisierungen werden als kostenlose Softwareupdates für kompatible Geräte verteilt. Wie schnell sie auf einem einzelnen Gerät erscheinen, kann von Modell, Region und Serverauslastung abhängen. Wird eine neue Version noch nicht angeboten, lohnt sich deshalb ein erneuter Blick in die Softwareaktualisierung zu einem späteren Zeitpunkt.
Sechs Apple-Systeme starten gleichzeitig
Mit der gemeinsamen Veröffentlichung aktualisiert Apple nahezu sein gesamtes Geräteökosystem an einem Tag:
- iOS 27 für das iPhone
- iPadOS 27 für das iPad
- macOS 27 Golden Gate für den Mac
- watchOS 27 für die Apple Watch
- tvOS 27 für Apple TV
- visionOS 27 für die Apple Vision Pro
Dass alle sechs Plattformen gleichzeitig erscheinen, ist vor allem für Funktionen wichtig, die mehrere Geräte miteinander verbinden. Gemeinsame Alben, Nachrichten, Apple Intelligence und verschiedene Übergabefunktionen können ihre Vorteile erst vollständig ausspielen, wenn die beteiligten Geräte mit kompatiblen Systemversionen arbeiten.
Apple Intelligence erweitert Fotos, Safari und Kurzbefehle
Einen Schwerpunkt der neuen Apple-Systeme bilden zusätzliche Apple-Intelligence-Funktionen. In der Fotos-App lassen sich Bilder räumlich neu ausrichten, über ihren ursprünglichen Ausschnitt hinaus erweitern und mit einem überarbeiteten Bereinigen-Werkzeug bearbeiten. Image Playground soll Bilder nun auch in fotorealistischen Darstellungen erzeugen können.
Bildmetadaten sollen dabei helfen, KI-generierte oder nachträglich bearbeitete Inhalte zu erkennen. Die angekündigte Unterstützung für Googles SynthID-Standard gehört allerdings noch nicht vollständig zum heutigen Start. Apple will sie später im Jahr mit einem weiteren Softwareupdate nachreichen. Zudem hängt die Kennzeichnung davon ab, welche Bearbeitung vorgenommen wurde.
Safari kann Tabs nach Themen sortieren und Veränderungen auf Webseiten beobachten. Nutzer können sich beispielsweise benachrichtigen lassen, wenn ein Produkt wieder verfügbar ist oder sich ein Preis ändert. Außerdem soll sich eine Beschreibung in einen passenden Kurzbefehl umsetzen lassen.
Der neue Anrufkontext kann während eines Gesprächs mit einem Unternehmen Informationen aus geeigneten Apps einblenden. Bei einem Anruf bei einer Fluggesellschaft könnte das System beispielsweise einen in Mail gespeicherten Buchungscode bereitstellen. Welche Funktionen tatsächlich erscheinen, hängt jedoch weiterhin von Gerät, Sprache und Region ab.
Apples Leistungsversprechen benötigen eine Einordnung
Apple nennt ungewöhnlich konkrete Leistungssteigerungen. Apps sollen auf iPhone und iPad bis zu 30 Prozent schneller starten, neue Aufnahmen in Fotos bis zu 70 Prozent schneller in der Mediathek erscheinen und AirDrop-Übertragungen bis zu 80 Prozent schneller abgeschlossen werden. Beim Durchsuchen und Übertragen großer Dateibestände auf ein externes USB-Laufwerk verspricht Apple auf dem iPad eine bis zu fünffache Geschwindigkeit.
Diese Werte sind keine unabhängigen Vergleichsmessungen. Apple ermittelte sie mit unterschiedlichen Geräten, Aufgaben und Vorabversionen der neuen Systeme. Für den schnelleren App-Start wurde unter anderem ein iPhone 11 Pro Max verwendet, während die Fotomessung auf einem iPhone 15 und der AirDrop-Test auf einem iPhone 16 Plus stattfanden. Die Ergebnisse lassen sich deshalb nicht pauschal auf jedes Gerät und jeden Arbeitsablauf übertragen.
Auch abseits dieser Messwerte sollen die Systeme reaktionsschneller werden. Apple nennt flüssigere Fensterbewegungen auf dem iPad, schnellere iCloud-Foto-Uploads und geschmeidigere Wechsel zwischen Spaces und Mission Control auf dem Mac. Die Apple Watch soll die Musikwiedergabe schneller beginnen.
Bei iPhone und iPad will Apple außerdem den Übergang zwischen Mobilfunk und WLAN verbessern. Werden große Fotos oder Videos bei schwacher Verbindung verschickt, sollen anschließend gesendete Textnachrichten nicht mehr warten müssen, bis die Medienübertragung abgeschlossen ist.
Suche und Liquid Glass werden überarbeitet
Spotlight sowie die Suche in Fotos und Mail sollen stabiler und vollständiger arbeiten. Mail erhält dafür ein neues Ranking-System, das relevantere Ergebnisse weiter oben anzeigen soll.
Auch Liquid Glass wird angepasst. Ein neuer Regler erlaubt es, die Darstellung stärker an die eigenen Vorlieben anzupassen. Apple verbindet dies mit überarbeiteten App-Symbolen, verbesserter Lichtbrechung und einem höheren Kontrast. Besonders auf der Apple Watch soll die Oberfläche dadurch leichter lesbar werden.
Ob die Änderungen die Bedienung auf allen Displays tatsächlich verbessern, lässt sich erst im Alltag beurteilen. Hintergrundbild, Displaytechnik, Umgebungslicht und persönliche Sehgewohnheiten beeinflussen weiterhin, wie gut transparente Bedienelemente erkennbar sind.
Neue Kindersicherungen und eine flexiblere Bildschirmzeit
Apple erweitert zugleich die Schutzwerkzeuge für Familien. Der Einrichtungsprozess für Kinderaccounts soll altersgerechte Regeln leichter aktivieren. Eltern können festlegen, welche Apps ein Kind verwenden darf, und später weitere Anwendungen freigeben.
Mit der Surfanfrage müssen Kinder eine Erlaubnis einholen, bevor sie eine neue Webseite in Safari besuchen. Neue Kontakte können ebenfalls genehmigungspflichtig sein. Die Kommunikationssicherheit soll neben Nacktdarstellungen nun auch drastische oder gewalttätige Inhalte in geteilten Bildern und Videos erkennen und blockieren.
Die überarbeitete Bildschirmzeit zeigt die durchschnittliche Nutzung und häufig verwendete Apps übersichtlicher an. Eltern können gemeinsame Tagesgrenzen für Unterhaltung, Spiele und soziale Netzwerke festlegen oder über Zeitpläne bestimmen, welche Apps zu bestimmten Tageszeiten erreichbar sind. Welche Einstellungen für unterschiedliche Altersstufen sinnvoll sein können, erklärt der ausführliche Beitrag zur Kindersicherung in iOS 27.
Verbesserungen für iCloud, Health, AirPods und Apple TV
Die gemeinsame Softwarewelle enthält zahlreiche weitere Neuerungen. Geteilte iCloud-Alben unterstützen Fotos und Videos in voller Auflösung. Auch Menschen mit Android-Geräten oder Windows-PCs sollen einfacher über iCloud.com teilnehmen und eigene Inhalte beisteuern können.
Das Zyklusprotokoll der Health-App berücksichtigt Perimenopause und Menopause. Das System kann auf Abweichungen in protokollierten Zyklusmustern hinweisen. Die Funktion ist jedoch weder eine Verhütungsmethode noch ein Werkzeug zur medizinischen Diagnose.
AirPods erhalten einen anpassbaren Equalizer für Tiefen, Mitten und Höhen. In Verbindung mit AirPods Pro 3 bringt Apple GymKit auf das iPhone und ermöglicht die Übertragung von Herzfrequenzdaten an kompatible Fitnessgeräte.
Apple Karten verbessert Flyover mithilfe von Luftaufnahmen und visuellen KI-Modellen. Auf der Apple Watch erscheinen zusätzliche Vorschläge für den Smart Stapel, die sich auf geeigneten Modellen mit einer einhändigen Tippgeste öffnen lassen. Workout Buddy kann auf unterstützten Uhren auch ohne ein iPhone in unmittelbarer Nähe arbeiten.
Die Apple Vision Pro kann Panoramen in räumliche Szenen verwandeln und erhält mit Thórsmörk eine neue Umgebung. Apple TV unterstützt mit tvOS 27 Hi-Res Lossless Audio in Apple Music, eine überarbeitete Podcasts-App und zusätzliche Einstellungen für die Textgröße.
iOS 27 und macOS 27 sind verfügbar – aber nicht auf jedem Gerät
Die Kompatibilitätsliste von iOS 27 beginnt beim iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max. Auch das iPhone SE der zweiten Generation und neuere SE-Modelle bleiben unterstützt.
Bei macOS 27 zieht Apple eine deutlich schärfere Grenze. macOS 27 Golden Gate ist ausschließlich für Macs mit Apple-Chip sowie das MacBook Neo mit A18 Pro vorgesehen. Intel-Macs erhalten das neue Betriebssystem nicht.
watchOS 27 benötigt mindestens eine Apple Watch Series 9, eine Apple Watch Ultra 2 oder eine Apple Watch SE 3. Zusätzlich muss die Uhr mit einem iPhone 11 oder neuer beziehungsweise einem iPhone SE ab der zweiten Generation gekoppelt sein, auf dem iOS 27 läuft.
Die Installation eines Betriebssystems bedeutet allerdings nicht, dass automatisch jede neue Funktion verfügbar ist. Apple Intelligence benötigt leistungsfähigere Hardware. Unterstützt werden unter anderem das iPhone 15 Pro und Pro Max, die iPhone-16-Generation und neuere Modelle, iPads mit M1 oder neuer, das iPad mini mit A17 Pro sowie Macs mit M1 oder neuer.
Siri AI bleibt in Deutschland deutlich eingeschränkt
Apple Intelligence unterstützt grundsätzlich auch Deutsch. Für Siri AI gelten jedoch engere Regeln. Die neue Siri-Generation startet zunächst als Betaversion auf Englisch. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sollen im Oktober folgen. Einen Termin für eine deutschsprachige Siri-AI-Version nennt Apple in der aktuellen Meldung nicht.
In der Europäischen Union können Siri-AI-Funktionen zunächst nur auf kompatiblen Macs und der Apple Vision Pro verwendet werden, sofern eine unterstützte Sprache eingestellt ist. Auf iPhone, iPad und Apple Watch bleibt Siri AI in der EU vorerst gesperrt.
Für bestimmte Funktionen, die Apples Servermodelle verwenden, gelten außerdem tägliche Nutzungslimits. Dazu zählen nach Angaben des Unternehmens Siri AI, aufwendige Fotobearbeitungen, Image Playground und cloudbasierte Modelle in Kurzbefehle. Die Grenzen können je nach Funktion, Komplexität und Systemauslastung variieren. Einen erweiterten, kostenpflichtigen Zugang plant Apple für einen späteren Zeitpunkt. Siri AI steht Nutzern unter 13 Jahren nicht zur Verfügung.
Vor dem Update bleibt ein Backup sinnvoll
Vor der Installation eines großen Betriebssystemupdates empfiehlt sich ein aktuelles Backup. Auf iPhone und iPad kann es über iCloud oder einen Computer angelegt werden, auf dem Mac steht unter anderem Time Machine zur Verfügung. Ausreichend freier Speicherplatz und eine zuverlässige Stromversorgung vermeiden zusätzliche Probleme während der Aktualisierung.
Wer ein Gerät täglich beruflich benötigt oder auf spezielle Apps, Erweiterungen und Zubehör angewiesen ist, kann zunächst deren Kompatibilität prüfen. Apples heutige Freigabe bestätigt zwar die öffentliche Verfügbarkeit der Systeme, ersetzt aber keine unabhängigen Langzeitbeobachtungen zu Stabilität, Akkulaufzeit und App-Verträglichkeit.
Stand der Recherche: 14. September 2026, 20:07 Uhr.
Hauptquellen
- Apple: Große Updates für die Softwareplattformen sind verfügbar
- Apple: Funktionen und kompatible Geräte für iOS 27
- Apple: Funktionen und kompatible Geräte für iPadOS 27
- Apple: Funktionen und kompatible Macs für macOS 27 Golden Gate
- Apple: Verfügbarkeit und Voraussetzungen von Apple Intelligence
Transparenzhinweis: Der Beitrag basiert auf öffentlich zugänglichen Apple-Unterlagen. Leistungsangaben stammen aus von Apple durchgeführten Tests mit Vorabversionen und wurden nicht unabhängig überprüft. Eigene Installations-, Leistungs- oder Langzeittests fanden nicht statt.
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