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Apple Daily: Siri wird komplett neu, Apple Watch erhält HMO-OLED und iPhone 18 Pro spart Akku clever

Apple Daily: Siri wird komplett neu, Apple Watch erhält HMO-OLED und iPhone 18 Pro spart Akku clever

Die neue Information rund um HMO-OLED zeigt ziemlich gut, worauf Apple bei der Apple Watch aktuell offenbar den größten Fokus legt: Energieeffizienz statt großer äußerlicher Veränderungen. Die sogenannte High-Mobility-Oxide-Technologie könnte vor allem deshalb interessant sein, weil sie die OLED-Displays effizienter ansteuern würde als die heutige LTPO-Technik. Gerade bei der Apple Watch ist das extrem wichtig, weil dort praktisch jeder Millimeter Akku zählt.

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Falls Apple tatsächlich auf HMO umsteigt (via The Elec), könnte das mehrere Vorteile bringen: längere Akkulaufzeit, stabilere Always-On-Displays, effizientere variable Bildwiederholraten und möglicherweise hellere Panels ohne zusätzlichen Energieverbrauch. Besonders interessant ist dabei, dass Apple neue Displaytechnologien traditionell zuerst bei der Apple Watch testet, bevor sie später ins iPhone wandern. Genau das passierte früher bereits mit LTPO und Always-On-Displays. Die Apple Watch eignet sich dafür ideal, weil die Stückzahlen niedriger sind und sich Produktionsprobleme leichter kontrollieren lassen als beim iPhone.

Der Bericht passt außerdem gut zu den vielen Gerüchten, dass Apple kurzfristig wohl keine großen Designänderungen bei der Watch plant. Stattdessen scheint der Fokus momentan stärker auf internen Verbesserungen zu liegen: bessere Chips, effizientere Displays, neue Sensoren und langfristig Gesundheitsfunktionen wie nichtinvasive Blutzuckermessung. Interessant ist auch der Konkurrenzkampf zwischen LG Display und Samsung Display. Beide entwickeln offenbar unterschiedliche Technologien für die nächste OLED-Generation. Apple dürfte am Ende vermutlich die Lösung wählen, die die beste Kombination aus Energieeffizienz, Produktionsausbeute und Zuverlässigkeit bietet. Dass Samsung auf Atomic Layer Deposition setzt, während LG auf HMO und Sputtering fokussiert ist, zeigt außerdem, wie stark der Druck inzwischen geworden ist, OLED-Panels weiter zu verbessern — vor allem wegen KI-Funktionen, Always-On-Systemen und höheren Helligkeitsanforderungen. Falls Apple tatsächlich schon 2027 HMO-OLED einführt, könnte die nächste größere Apple-Watch-Generation intern deutlich moderner werden, selbst wenn sie äußerlich fast gleich aussieht.

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iPhone-18-Pro-Akkukapazitäten angeblich geleakt

Die angeblich geleakten Akku-Daten des iPhone 18 Pro deuten darauf hin, dass Apple beim nächsten Pro-iPhone wohl eher auf Effizienz als auf deutlich größere Akkus setzt. Sollten die Zahlen stimmen, fällt der Kapazitätsanstieg tatsächlich überraschend klein aus. Besonders bei der US-Version wäre das Plus mit nur rund 36 mAh praktisch kaum spürbar. Selbst die chinesische Variante mit physischem SIM-Slot würde nur leicht wachsen. Interessant ist dabei vor allem, dass Apple offenbar weiterhin unterschiedliche Akkugrößen für verschiedene Regionen nutzt. Seit dem Wegfall des SIM-Slots in den USA verwendet Apple den zusätzlichen Platz zunehmend für größere Akkus oder interne Komponenten. Genau deshalb besitzen viele US-iPhones inzwischen minimal größere Akkus als die chinesischen Varianten.

Trotzdem dürfte die reale Akkulaufzeit beim iPhone 18 Pro wahrscheinlich trotzdem steigen — selbst ohne großen Kapazitätssprung. Der wichtigste Faktor wird vermutlich der neue A20 Pro-Chip sein, der erstmals im 2nm-Verfahren von TSMC gefertigt werden soll. Der Sprung von 3nm auf 2nm gilt als einer der größten Effizienzschritte seit Jahren. Zusammen mit dem neuen C2-Modem könnte Apple dadurch vor allem den Stromverbrauch bei KI-Funktionen, Hintergrundprozessen und Mobilfunk deutlich senken. Das passt auch zu Apples genereller Strategie der letzten Jahre. Statt einfach nur größere Akkus einzubauen, versucht Apple meist: den Energieverbrauch der Chips zu reduzieren, Modems effizienter zu machen und die Software stärker zu optimieren. Gerade mit Apple Intelligence wird Energieeffizienz zunehmend wichtiger. Viele KI-Funktionen laufen dauerhaft im Hintergrund oder greifen regelmäßig auf lokale Modelle zu. Ohne effizientere Chips würde die Akkulaufzeit sonst schnell leiden.

Interessant bleibt außerdem, dass Digital Chat Station für das iPhone 18 Pro Max deutlich größere Akkus im Bereich von 5.000 mAh nennt. Apple scheint also möglicherweise eher beim Pro Max aggressiver zu wachsen, während das normale Pro kompakter bleiben soll. Zusammen mit der kleineren Dynamic Island, dem neuen C2-Modem, der variablen Blende und dem überarbeiteten Wärmemanagement wirkt das iPhone 18 Pro bislang eher wie ein großes internes Upgrade als wie ein radikaler äußerlicher Neustart.

Neue Siri-App in iOS 27: Das wissen wir bisher

Mit iOS 27 scheint Apple Siri tatsächlich komplett neu zu denken, wie Bloomberg berichtet. Statt eines klassischen Sprachassistenten entwickelt sich Siri offenbar zu einem vollwertigen KI-Chatbot, der deutlich stärker an ChatGPT, Claude oder Gemini erinnert. Die neue eigenständige Siri-App ist dabei wahrscheinlich einer der größten Siri-Schritte seit der ursprünglichen Einführung im Jahr 2011. Bisher war Siri eher ein eingebautes Systemfeature im Hintergrund. Jetzt bekommt der Assistent erstmals einen eigenen zentralen Bereich für längere Gespräche, Dateien, Verlauf und komplexere Aufgaben.

Besonders wichtig scheint Apple dabei der persönliche Kontext zu sein. Genau dort lag Siri bisher deutlich hinter konkurrierenden KI-Systemen zurück. Die neue Version soll endlich direkt mit persönlichen Daten arbeiten können: E-Mails, Nachrichten, Kalender, Fotos, Dateien, Kontakte und Notizen. Dadurch würde Siri deutlich praktischer werden als viele heutige KI-Chatbots, die kaum tiefen Zugriff auf persönliche Gerätedaten besitzen. Interessant ist außerdem, dass Apple Siri offenbar gleichzeitig in zwei Richtungen entwickelt: einerseits als klassischen Assistenten direkt im System und andererseits als vollwertige Chat-App.

Die Integration in die Dynamic Island und die neue „Search or Ask“-Oberfläche zeigen außerdem, dass Apple Siri viel sichtbarer und zentraler im Alltag platzieren möchte als bisher. Das dunkle Interface passt ebenfalls auffällig gut zu Apples aktueller KI-Strategie. Fast alle bisher geleakten Designs rund um iOS 27 wirken deutlich dunkler, transparenter und stärker auf Fokus ausgelegt als frühere Siri-Versionen. Spannend bleibt vor allem die technische Grundlage hinter der neuen Siri. Laut mehreren Berichten nutzt Apple intern inzwischen teilweise Modelle von Google beziehungsweise Gemini, weil die eigenen Modelle offenbar nicht leistungsfähig genug waren.

Gleichzeitig versucht Apple aber weiterhin möglichst viele Funktionen lokal auf dem Gerät auszuführen, um Datenschutz und Geschwindigkeit zu verbessern. Die neue Siri wirkt deshalb fast wie Apples Versuch, zwei Welten zu kombinieren: die Stärke moderner KI-Chatbots und gleichzeitig die tiefe Systemintegration eines klassischen Apple-Assistenten. Falls Apple die versprochenen Funktionen tatsächlich zuverlässig umsetzt, könnte Siri erstmals seit vielen Jahren wieder ernsthaft konkurrenzfähig werden.


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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg

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