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Apple Daily: Apple überrascht mit iPhone-18-Pro-Preis trotz RAM-Krise, iOS 26.5 startet und Display-Revolution fällt aus

Apple Daily: Apple überrascht mit iPhone-18-Pro-Preis trotz RAM-Krise, iOS 26.5 startet und Display-Revolution fällt aus

Trotz weltweit steigender Speicherpreise könnte Apple beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf eine vergleichsweise aggressive Preisstrategie setzen. Das erwartet zumindest der Analyst Jeff Pu von GF Securities, der davon ausgeht, dass Apple seine Marktposition gegenüber Android-Herstellern gezielt ausnutzen will. Während viele Smartphone-Produzenten aufgrund des anhaltenden RAM-Mangels gezwungen seien, Preise anzuheben, soll Apple versuchen, die Auswirkungen für Käufer möglichst gering zu halten. Laut Pu könnten die Einstiegspreise der neuen Pro-Modelle entweder stabil bleiben oder nur moderat steigen.

Aktuell beginnen das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max  bei 1.299  beziehungsweise 1.449 Euro – jeweils mit 256 GB Speicher und 12 GB RAM. Auch die kommende Generation soll weiterhin mit 12 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Apple hatte bereits selbst eingeräumt, dass die steigenden Kosten für Speicherchips das Unternehmen zunehmend belasten. Während der jüngsten Geschäftszahlenkonferenz sprach Tim Cook von „deutlich höheren Speicherkosten“, die sich im Laufe des Jahres weiter verstärken dürften.

Dennoch besitzt Apple gegenüber vielen Konkurrenten offenbar einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund der enormen Stückzahlen verfügt der Konzern über deutlich stärkere Verhandlungsmöglichkeiten gegenüber Speicherlieferanten als die meisten Android-Hersteller. Gleichzeitig arbeitet Apple laut früheren Einschätzungen von Jeff Pu daran, die Kosten anderer Komponenten zu reduzieren, etwa bei Kamerasystemen oder Displays. Technisch sollen die iPhone-18-Pro-Modelle mehrere größere Neuerungen erhalten. Erwartet werden unter anderem eine kleinere Dynamic Island, der neue A20-Pro-Chip, Satellitenfunktionen über 5G, ein vereinfachter Camera-Control-Button sowie erstmals eine variable Blende für mindestens eine der rückseitigen Kameras. Auch bei den Farben sind Änderungen geplant. Als neue Hauptfarbe gilt derzeit „Dark Cherry“, ein dunkler Rotton, der offenbar die auffälligen Farben der Vorgängergeneration ersetzen soll. Die Vorstellung der iPhone-18-Pro-Modelle wird aktuell für September erwartet. Das Standard-iPhone 18 sowie das iPhone 18e sollen dagegen erst Anfang 2027 im Rahmen von Apples neuer, gestaffelter Veröffentlichungsstrategie folgen.

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iOS 26.5: Alle neuen Funktionen im Überblick

Apple hat iOS 26.5 nach längerer Beta-Phase offiziell freigegeben. Auch wenn die umfangreich angekündigten Siri-Neuerungen weiterhin fehlen und erst mit iOS 27 erwartet werden, bringt das Update dennoch mehrere kleinere Funktionen und wichtige Sicherheitsverbesserungen mit sich. Die wohl bedeutendste Neuerung betrifft die Nachrichten-App. Erstmals unterstützt Apple nun eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhones und Android-Geräten. Dadurch erreichen plattformübergreifende Chats künftig ein ähnliches Sicherheitsniveau wie iMessage-Unterhaltungen zwischen zwei Apple-Geräten. Die verschlüsselten RCS-Nachrichten werden allerdings schrittweise über unterstützte Mobilfunkanbieter aktiviert. Voraussetzung ist, dass beide Gesprächspartner die aktuelle RCS-Version verwenden. Verschlüsselte Unterhaltungen sind durch ein Schloss-Symbol erkennbar und die Funktion ist standardmäßig aktiviert.

Auch optisch ergänzt Apple das System um ein neues „Pride Luminance“-Hintergrundbild mit mehreren anpassbaren Farbvarianten. Parallel dazu erscheinen passende Designs für Apple Watch und iPad. In Apple Maps führt das Update erstmals den Bereich „Vorgeschlagene Orte“ ein. Die Funktion schlägt basierend auf früheren Suchanfragen und beliebten Standorten in der Umgebung passende Orte vor. Gleichzeitig bereitet Apple im Hintergrund die Integration lokalisierter Werbung in Apple Maps vor, auch wenn entsprechende Anzeigen bislang noch nicht aktiv geschaltet sind. Innerhalb der Europäischen Union erweitert Apple mit iOS 26.5 außerdem den Funktionsumfang für Drittanbieter-Wearables. Hintergrund sind die Vorgaben des Digital Markets Act. Drittanbieter-Kopfhörer können sich künftig ähnlich wie AirPods per Ein-Tipp-Kopplung mit dem iPhone verbinden. Zusätzlich erhalten Smartwatches anderer Hersteller erstmals Zugriff auf iPhone-Benachrichtigungen inklusive interaktiver Funktionen sowie Unterstützung für Live Activities. Die neuen Möglichkeiten stehen allerdings nur Nutzern innerhalb der EU zur Verfügung und müssen zusätzlich von den jeweiligen Zubehörherstellern implementiert werden.

Beim Wechsel von einem iPhone zu einem Android-Gerät bietet Apple nun mehr Kontrolle über die Übertragung von Nachrichtenanhängen. Nutzer können auswählen, ob sämtliche Anhänge oder lediglich Inhalte der letzten 30 Tage beziehungsweise des letzten Jahres übertragen werden sollen. Darüber hinaus enthält das Update kleinere Änderungen wie ein neues Inuktitut-Tastaturlayout sowie Hinweise auf kommende Auszeichnungen und Jahresrückblicke innerhalb von Apple Books. Besonders relevant sind zudem die Sicherheitskorrekturen. iOS 26.5 schließt mehr als 50 Schwachstellen im System. Zwar gibt es bislang keine Hinweise auf aktive Angriffe über diese Lücken, Apple empfiehlt jedoch dennoch eine zeitnahe Installation des Updates.

iPhone-Display wird laut Leaker erst in Jahren deutlich heller

Das iPhone 18 Pro wird laut dem Leaker „Instant Digital“ weiterhin ohne Dual-Layer-OLED-Technologie erscheinen. Damit deutet sich an, dass Apple die aufwendigere Displaytechnik frühestens in späteren iPhone-Generationen einführen wird. In einem aktuellen Beitrag auf Weibo erklärte der Leaker, dass das iPhone 18 Pro „definitiv“ kein Dual-Layer-OLED erhalten werde. Gleichzeitig kritisierte er Apples bisherige Strategie beim Wärmemanagement der Pro-Modelle, die weiterhin verhindere, dass hohe Displayhelligkeiten über längere Zeit stabil gehalten werden können – insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung im Freien. Nach Einschätzung von Instant Digital wäre Dual-Layer-OLED derzeit die einzige realistische Möglichkeit, die dauerhaft erreichbare Spitzenhelligkeit deutlich zu steigern, ohne dass das System wegen Überhitzung automatisch herunterregelt. Genau dieses sogenannte Thermal Throttling gilt bei aktuellen iPhone-Pro-Displays als limitierender Faktor.

Die Aussagen passen zu früheren Berichten über Apples langfristige Displayplanung. Demnach arbeitet Apple zwar weiterhin an Tandem-OLED-Technologien für das iPhone, eine Einführung soll aber frühestens in einigen Jahren erfolgen. Offenbar befindet sich das Projekt noch in einer frühen Entwicklungs- und Zulassungsphase. Interessant ist dabei, dass Apple beim iPhone wohl nicht exakt dieselbe Technik einsetzen möchte wie beim M4-iPad Pro. Statt zwei vollständige OLED-Schichten übereinander zu verwenden, testet Apple laut früheren Informationen offenbar ein vereinfachtes System, bei dem lediglich die blauen Subpixel doppelt ausgeführt werden. Rot und Grün würden dagegen weiterhin nur aus einer einzelnen Schicht bestehen. Für das iPhone 18 Pro steht stattdessen offenbar zunächst ein Wechsel auf LTPO+-Displays im Fokus. Diese Weiterentwicklung soll die Energieeffizienz verbessern und die Lichtsteuerung präziser machen. Hersteller wie Samsung Display und LG Display gelten derzeit als wichtigste Zulieferer für die neuen Panels, während BOE laut den bisherigen Berichten aufgrund technischer Probleme vorerst keine Rolle im Premiumsegment spielen soll.

Die LTPO+-Technologie soll zwar den Stromverbrauch optimieren, jedoch weder die maximal mögliche Displayhelligkeit noch das eigentliche Problem der thermischen Drosselung vollständig lösen. Dual-Layer-OLED würde beide Bereiche gleichzeitig verbessern. Durch die Verteilung der Helligkeit auf mehrere leuchtende Schichten entsteht weniger Wärmeentwicklung, wodurch hohe Helligkeitswerte länger gehalten werden könnten. Apple nutzt diese Technik bereits beim M4-iPad Pro, doch iPhone-Nutzer werden laut den aktuellen Informationen offenbar noch mehrere Jahre darauf warten müssen.


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