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Apple Daily: iPhone 20 bekommt Haptic-Tasten, Mac mini wird eingeschränkt und OpenAI beschleunigt Hardware-Pläne

Apple Daily: iPhone 20 bekommt Haptic-Tasten, Mac mini wird eingeschränkt und OpenAI beschleunigt Hardware-Pläne

Das iPhone zum 20-jährigen Jubiläum könnte haptische Tasten in die gebogenen Kanten integrieren

Apple arbeitet offenbar weiterhin an einem iPhone ohne klassische mechanische Tasten. Für das zum 20-jährigen Jubiläum erwartete Modell testet das Unternehmen laut dem Leaker „Instant Digital“ erneut ein System mit Solid-State-Haptik-Tasten, das physische Druckpunkte durch vibrationsbasiertes Feedback ersetzt. Den Angaben zufolge haben die Tasten inzwischen verschiedene Belastungstests bestanden. Dazu sollen Szenarien mit Handschuhen, nassen Händen, extremen Temperaturen sowie die Nutzung mit Schutzhüllen gehört haben. Ziel scheint es zu sein, die Bedienung unabhängig von äußeren Bedingungen zuverlässig zu machen.

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Besonders bemerkenswert ist dabei der Hinweis auf einen zusätzlichen Mikroprozessor mit extrem niedrigem Energieverbrauch. Dieser soll gewährleisten, dass die haptischen Tasten selbst dann reagieren können, wenn das iPhone ausgeschaltet ist oder der Akku vollständig entladen wurde. Damit würde Apple ein zentrales Problem lösen, das bei Solid-State-Bedienelementen bislang häufig als Schwachpunkt galt. Die Idee selbst ist allerdings nicht neu. Bereits seit mehreren Jahren tauchen Berichte über entsprechende Entwicklungen auf. Schon rund um das sogenannte „Project Bongo“ wurde erwartet, dass Apple beim iPhone 15 Pro auf haptische Tasten umstellt. Später wurden ähnliche Gerüchte auch mit dem iPhone 16 Pro in Verbindung gebracht, bevor das Projekt Berichten zufolge vorerst gestoppt wurde. Nun scheint Apple die Technologie erneut voranzutreiben.

Das Konzept passt zu weiteren Hinweisen auf ein radikal überarbeitetes Jubiläums-iPhone. Apple soll an einem Display arbeiten, das sich über alle vier Seiten des Geräts nach unten krümmt und so einen nahezu randlosen Eindruck erzeugt. Solid-State-Tasten würden dieses Design unterstützen, da sie keine klassischen beweglichen Elemente oder sichtbaren Aussparungen benötigen. Das langfristige Ziel scheint ein vollständig geschlossener Glasaufbau ohne Unterbrechungen zu sein. Darüber hinaus nennt der Leaker mehrere weitere Funktionen, die bereits in früheren Gerüchten rund um das Modell aufgetaucht waren. Dazu zählen ein Dual-Layer-OLED-Display, Face ID unter dem Bildschirm sowie eine ebenfalls unter dem Display integrierte Frontkamera. Außerdem wurden ein Akku mit 6.000 mAh, Audioausgabe unter dem Display, Reverse Wireless Charging und eine neue Generation des Ceramic Shield erwähnt. Ob diese Punkte auf konkreten Informationen beruhen oder eher spekulativen Charakter haben, bleibt offen. Trotzdem gilt „Instant Digital“ innerhalb der Apple-Gerüchteküche als vergleichsweise treffsicher. In der Vergangenheit lagen mehrere Vorhersagen des Leakers richtig, darunter Details zu Farbvarianten und Materialänderungen früherer iPhone-Generationen. Das Jubiläums-iPhone wird derzeit für den Herbst 2027 erwartet und könnte eine der größten Designänderungen seit Jahren markieren.

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Apple Mac Speicherkrise: Weniger RAM-Konfigurationen verfügbar

Apple reagiert offenbar zunehmend auf die anhaltenden Engpässe im weltweiten Speichermarkt und reduziert weitere Konfigurationsoptionen bei seinen Desktop-Macs. Mehrere Varianten des Mac mini und Mac Studio sind inzwischen aus dem Online Store verschwunden, insbesondere Modelle mit höherer RAM-Ausstattung. Betroffen ist unter anderem das Mac Studio mit M3 Ultra, das nur noch mit 96 GB Arbeitsspeicher angeboten wird. Konfigurationen mit größerem Speicher wurden aus dem Sortiment entfernt. Gleichzeitig verlängern sich die Lieferzeiten deutlich: Sowohl das M3 Mac Studio als auch Varianten mit M4 Max werden aktuell erst nach mehreren Wochen ausgeliefert.

Auch beim Mac mini wurden die verfügbaren Optionen eingeschränkt. Das M4-Pro-Modell kann nicht mehr mit 64 GB RAM bestellt werden und endet nun bei 48 GB. Beim Standardmodell mit M4-Chip entfallen ebenfalls höhere Speicheroptionen, sodass nur noch kleinere RAM-Konfigurationen verfügbar bleiben. Bereits zuvor hatte Apple Änderungen an der Basisausstattung vorgenommen. So wurde die Variante mit 256 GB SSD aus dem Sortiment genommen, wodurch die nächsthöhere Konfiguration automatisch zum Einstieg wurde. Damit stieg der effektive Startpreis des Mac mini spürbar an. Parallel dazu hatte Apple schon in den vergangenen Monaten damit begonnen, einzelne leistungsstärkere Modelle nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr anzubieten.

Unternehmenschef Tim Cook hatte zuletzt eingeräumt, dass Apple die Nachfrage nach Mac mini und Mac Studio unterschätzt habe. Besonders stark gefragt seien die Geräte bei Nutzern, die lokale KI-Anwendungen oder agentenbasierte Tools einsetzen möchten. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit weiter steigenden Kosten für Speicherkomponenten. Vor diesem Hintergrund scheint Apple die verfügbaren Ressourcen gezielt zu steuern, indem besonders speicherintensive Konfigurationen reduziert werden. Die Situation wird zusätzlich durch den weltweiten Ausbau von KI-Infrastruktur verschärft, da Hersteller von KI-Servern enorme Mengen an Speicherchips nachfragen. Das führt branchenweit zu steigenden Preisen und knapper Verfügbarkeit – mit direkten Auswirkungen auf die Produktpalette und Lieferfähigkeit aktueller Macs.

KI-Handy von OpenAI: Entwicklung wird beschleunigt

OpenAI treibt die Entwicklung eines eigenen KI-Smartphones offenbar deutlich schneller voran als bisher angenommen. Nach Angaben des Analysten Ming-Chi Kuo soll das Unternehmen inzwischen anstreben, das Gerät bereits in der ersten Hälfte 2027 in die Massenproduktion zu bringen. Damit würde sich der Zeitplan im Vergleich zu früheren Erwartungen erheblich beschleunigen. Noch vor wenigen Monaten war davon ausgegangen worden, dass OpenAI vorerst keinen Einstieg in den Smartphone-Markt plant. Kuo berichtete später jedoch, dass das Unternehmen bereits an einem eigenen Gerät arbeitet und dafür auf Partner wie MediaTek, Qualcomm und Luxshare setzt. Während ursprünglich ein Produktionsbeginn rund um 2028 im Raum stand, sollen nun mehrere Faktoren für die beschleunigte Entwicklung verantwortlich sein.

Zum einen gilt ein möglicher Börsengang von OpenAI als wichtiger Hintergrund. Ein marktfähiges Hardwareprodukt könnte die Positionierung gegenüber Investoren stärken. Gleichzeitig wächst der Wettbewerb im Bereich KI-zentrierter Smartphones, was zusätzlichen Druck erzeugt, frühzeitig präsent zu sein. Technisch soll das Gerät stark auf KI-Verarbeitung ausgelegt werden. Im Mittelpunkt steht laut Kuo ein besonders leistungsfähiger Bildsignalprozessor mit erweiterter HDR-Pipeline, der die visuelle Wahrnehmung der KI verbessern soll. Hinzu kommen zwei separate KI-Prozessoren, die unterschiedliche Aufgaben parallel verarbeiten können – etwa Sprachverarbeitung und Bildanalyse. Ergänzt werden soll dies durch schnellen Speicher sowie Sicherheitsfunktionen zur Trennung sensibler Prozesse. Als Prozessorbasis wird eine angepasste Variante von MediaTeks Dimensity-9600-Plattform gehandelt, die auf einem kommenden Fertigungsprozess von TSMC basieren soll. MediaTek scheint sich dabei zunehmend als exklusiver Chiplieferant zu positionieren.

Kuo erwartet, dass KI-Agenten künftig die grundlegende Nutzung von Smartphones verändern könnten. Statt klassischer App-zentrierter Bedienung soll der Fokus stärker auf kontextbezogenen Aufgaben liegen, die über eine durchgehende KI-Oberfläche organisiert werden. Genau dafür sei laut seiner Einschätzung die vollständige Kontrolle über Hardware und Betriebssystem entscheidend. Gleichzeitig bleibt offen, wie dieses Smartphone mit anderen Hardwareprojekten von OpenAI zusammenpasst. Nach der Übernahme von Jony Ives Startup io Products hatte das Unternehmen ein weiteres KI-Gerät angekündigt, das bewusst kein Smartphone sein soll. Dieses Produkt wurde als neues Kerngerät neben Laptop und Smartphone beschrieben und soll ohne Bildschirm auskommen. Laut OpenAI-CEO Sam Altman verfolgt das Projekt das Ziel, Nutzer weniger abhängig von klassischen Smartphone-Interfaces zu machen.

Zuletzt verdichteten sich Hinweise, dass es sich dabei um einen Smart Speaker mit integrierter Kamera handeln könnte, dessen Marktstart ebenfalls für 2027 erwartet wird. Darüber hinaus werden weitere Geräte wie Smart Glasses, intelligente Audio-Produkte oder vernetzte Wohnraumgeräte gehandelt. Sollten diese Pläne umgesetzt werden, würde OpenAI zunehmend zu einem direkten Konkurrenten etablierter Hardwareanbieter werden. Besonders deutlich wäre dies im Verhältnis zu Apple, das parallel an eigenen KI-orientierten Geräten wie Smart Glasses, kameraunterstützten AirPods und erweiterten Siri-Produkten arbeiten soll.


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