Apple Daily: Siri verspätet sich, iPhone-Zukunft geleakt und Apple entwickelt neues KI-Gadget
Die aktuelle Beta von iOS 26.5 liefert einen weiteren Hinweis darauf, dass sich die umfassend überarbeitete Siri erneut verzögert. In der von Apple veröffentlichten Vorabversion fehlen sämtliche angekündigten Apple-Intelligence-Funktionen, die ursprünglich deutlich früher erwartet worden waren. Noch zu Jahresbeginn galt iOS 26.4 intern als möglicher Startpunkt für die neuen Siri-Fähigkeiten. Laut Mark Gurman musste dieser Zeitplan jedoch verworfen werden, da die Entwicklung mit anhaltenden Problemen bei Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu kämpfen hatte. In der Folge wurde eine Verschiebung auf spätere Versionen wie iOS 26.5 oder iOS 27 in Betracht gezogen.
Zwischenzeitlich deuteten interne Tests darauf hin, dass iOS 26.5 als Träger für die neuen Funktionen dienen könnte. Entwickler-Builds sollen bereits entsprechende Features enthalten haben, doch in der nun veröffentlichten Beta fehlen diese vollständig. Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass spätere Testversionen noch Ergänzungen bringen, mit Blick auf die bevorstehende Entwicklerkonferenz im Juni gilt das jedoch zunehmend als unwahrscheinlich. Damit rückt iOS 27 als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Einführung in den Fokus. Gurman geht davon aus, dass Apple dort nicht nur die bereits bekannten Funktionen nachliefert, sondern Siri grundlegend neu aufstellt. Geplant ist unter anderem eine eigenständige Chatbot-App sowie eine deutlich erweiterte Funktionspalette, die den Assistenten näher an Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Claude heranführen soll.
Ursprünglich hatte Apple die neue Siri-Generation im Rahmen der WWDC 2024 vorgestellt und eine Veröffentlichung im Laufe von 2025 in Aussicht gestellt. Im Frühjahr folgte jedoch die offizielle Bestätigung, dass zusätzliche Entwicklungszeit benötigt wird. Seitdem blieb das Unternehmen bei der Aussage, die Funktionen im Jahr 2026 bereitzustellen. Intern soll zwischenzeitlich auch iOS 26.4 als Ziel verfolgt worden sein, ohne dass dies öffentlich kommuniziert wurde. Solange die überarbeitete Siri noch vor Jahresende 2026 erscheint, würde Apple seinen ursprünglichen Zeitrahmen formal einhalten. Mit der geplanten Neuausrichtung entwickelt sich Siri deutlich über ihre bisherige Rolle hinaus. Statt eines klassischen Sprachassistenten soll künftig ein vielseitiger KI-Chatbot entstehen, der sowohl eigenständig als auch integriert in das System agiert und deutlich komplexere Aufgaben bewältigen kann.
Apple iPhone 20: Neues, gebogenes Design im Detail
Für das geplante Jubiläums-iPhone deutet sich ein deutlicher Bruch mit bisherigen Designlinien an. Wie aus aktuellen Leaks hervorgeht, arbeitet Apple offenbar an einem Gerät mit stark gebogenem Gehäuse und nochmals reduzierten Displayrändern.Auslöser der neuen Spekulationen sind Beiträge des bislang wenig bekannten Accounts phonefuturist. Demnach soll das sogenannte „Anniversary“-Modell einen Rahmen von lediglich rund 1,1 Millimetern besitzen und auf ein nahtloses, in sich gebogenes Design setzen. Beschrieben wird ein konvexes Frontglas, das an den Seiten in einen schlanken Metallrahmen übergeht – ein Ansatz, der optisch an frühere Designexperimente erinnert, jedoch deutlich konsequenter umgesetzt wäre.
In einem weiteren Beitrag wird das Gerät als „iPhone XX“ eingeordnet und mit neuen Ansätzen bei der Frontkamera in Verbindung gebracht. Demnach habe Apple unter anderem Technologien von Samsung geprüft, darunter eine sogenannte Under-Panel-Camera-Lösung. Diese konnte die Erwartungen an die Bildqualität jedoch offenbar nicht erfüllen. Als mögliche Alternative werden daher zwei Szenarien diskutiert: entweder eine nochmals verkleinerte Dynamic Island oder eine klassische Punch-Hole-Aussparung, kombiniert mit einem weiterentwickelten Gesichtserkennungssystem. Die Informationen sollten aufgrund der unklaren Herkunft der Quelle mit Zurückhaltung bewertet werden. Gleichzeitig passen Teile der Angaben zu einem größeren Trend, der sich bereits in anderen Berichten abzeichnet: Apple verfolgt weiterhin das Ziel eines vollständig unterbrechungsfreien Displays, stößt dabei jedoch auf technische Grenzen – insbesondere bei der Integration der Frontkamera unter das Panel, ohne Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen.
Die Herausforderungen sind branchenweit bekannt. Aktuelle Under-Display-Kameras erreichen bislang nicht das Niveau klassischer Lösungen. Alternativen wie perforierte Pixelstrukturen können die Sichtbarkeit reduzieren, bringen jedoch eigene Kompromisse mit sich. Sollte Apple diese Hürden bis zur Marktreife nicht überwinden, könnten Übergangslösungen zum Einsatz kommen. Eine weiter verkleinerte Dynamic Island gilt dabei als wahrscheinlichster Zwischenschritt, nachdem entsprechende Anpassungen bereits für frühere Modelle erwartet werden. Das Jubiläumsmodell wird aktuell für das Jahr 2027 gehandelt – passend zum 20-jährigen Bestehen des iPhones. Ob Apple bis dahin den angestrebten vollständig randlosen Ansatz realisieren kann, bleibt offen.
Apple KI-Pin: AirTag-ähnliches Gerät – alle Infos und Gerüchte
Apple arbeitet offenbar an einer neuen Geräteklasse im Bereich Wearables: einem kompakten KI-Zubehör, das als Pin oder Anhänger konzipiert ist. Die Entwicklung befindet sich noch in einem frühen Stadium, doch bei planmäßigem Fortschritt könnte ein Marktstart bereits 2027 erfolgen. Das Gerät soll sich optisch an der Größe eines AirTag orientieren und als flache, runde Einheit aus Aluminium und Glas gestaltet sein. Trotz ähnlicher Abmessungen dürfte es aufgrund der verbauten Technik etwas dicker ausfallen. Vorgesehen sind verschiedene Tragemöglichkeiten, etwa per Clip an Kleidung oder Taschen sowie als Anhänger über eine integrierte Öse. Die Energieversorgung erfolgt kabellos, vergleichbar mit der Ladeweise der Apple Watch.
Ein zentrales Element des Konzepts ist die Kamera. Hier gehen die Berichte auseinander: Während eine Version von einer einfachen Kamera ausgeht, die kontinuierlich visuelle Informationen zur Umgebung erfasst, ohne klassische Foto- oder Videoaufnahmen zu ermöglichen, sprechen andere Quellen von einem Dual-Kamera-System mit unterschiedlichen Brennweiten. In beiden Fällen steht nicht die klassische Fotografie im Vordergrund, sondern die Analyse der Umgebung im Rahmen von KI-Funktionen. Diese visuelle Erfassung ist eng mit Apples Ansatz der „Visual Intelligence“ verknüpft, bei dem Kameradaten genutzt werden, um Kontextinformationen zu liefern. Ergänzt wird das System durch mindestens ein Mikrofon, über das Sprachbefehle verarbeitet und Umgebungsgeräusche aufgenommen werden. Ob zusätzlich ein Lautsprecher integriert wird, ist derzeit noch offen.
Als zentrale Schnittstelle dient eine weiterentwickelte Version von Siri, die im Zuge von iOS 27 erwartet wird. Diese soll deutlich leistungsfähiger sein als bisher und sich funktional stärker an modernen KI-Chatbots orientieren. Grundlage dafür ist unter anderem eine Kooperation mit Google, deren KI-Modell Gemini eine Rolle bei der Weiterentwicklung spielt. Technisch ist das Wearable nicht als eigenständiges System ausgelegt. Zwar wird ein eigener Chip integriert, dieser orientiert sich jedoch eher an energieeffizienten Lösungen wie in AirPods. Die eigentliche Verarbeitung soll überwiegend über das iPhone erfolgen, wodurch der Pin als Erweiterung des bestehenden Ökosystems fungiert. Intern wird er teilweise als eine Art „Sensorerweiterung“ beschrieben, die dem iPhone zusätzliche Wahrnehmung ermöglicht.
Parallel dazu entwickelt Apple weitere KI-orientierte Geräte. Dazu zählen unter anderem AirPods mit integrierter Kamera sowie smarte Brillen, die visuelle Daten erfassen und in Kombination mit Siri auswerten können. Letztere sollen ohne eigenes Display auskommen und sich stark auf Sprachinteraktion stützen. Auch der Wettbewerb arbeitet an vergleichbaren Konzepten. So kooperiert OpenAI mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive an einem eigenen KI-Gerät, das ebenfalls für einen Start um das Jahr 2027 gehandelt wird. Frühere Versuche wie der Humane AI Pin zeigen jedoch, dass sich solche Produkte bislang schwer am Markt etablieren konnten – insbesondere, wenn sie nicht eng in bestehende Plattformen integriert sind. Ob Apple das Projekt tatsächlich zur Marktreife führt, bleibt offen. Sollte dies gelingen, könnte das Gerät einen weiteren Schritt in Richtung kontextbasierter, ständig verfügbarer KI-Assistenz darstellen.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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