Apple Daily: Display-Upgrades mit Studio Display 2 und OLED MacBook Pro, iPhone 18 setzt auf Kontinuität
Apple bereitet laut Mark Gurman die Einführung einer neuen Generation des Studio Display für die erste Jahreshälfte 2026 vor. In seinem aktuellen Power-On-Newsletter verweist Gurman darauf, dass die Lagerbestände des aktuellen Modells im Apple Online Store und in stationären Stores zunehmend knapp werden. Zwar sei das in der Vergangenheit bereits mehrfach vorgekommen, verlängerte Lieferzeiten gelten jedoch häufig als mögliches Signal für eine bevorstehende Produktaktualisierung. Zusätzliche Hinweise liefert ein Eintrag in einer chinesischen Zulassungsdatenbank, in der kürzlich ein bislang unveröffentlichter Apple-Monitor mit der Modellnummer A3350 aufgetaucht ist. Beobachter gehen davon aus, dass es sich dabei sehr wahrscheinlich um das kommende Studio Display 2 handelt. Konkrete technische Details nennt der Datenbankeintrag kaum, außer dass weiterhin ein LCD-Panel statt OLED eingesetzt wird. Eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bleibt dennoch im Bereich des Möglichen.
In der Gerüchteküche kursieren bereits seit Längerem mögliche Ausstattungsmerkmale der neuen Generation. Dazu zählen Mini-LED-Backlight, ProMotion mit variabler Bildwiederholrate bis 120 Hz, HDR-Unterstützung sowie ein modernerer integrierter Chip auf Basis des A19 oder A19 Pro. Ein solcher SoC könnte gegenüber dem derzeit verbauten A13 Bionic zusätzliche Leistungsreserven, Verbesserungen bei der Kameraverarbeitung und weitere Systemfunktionen ermöglichen. Zwischen dem ersten Datenbankeintrag und der Markteinführung des aktuellen Studio Display lagen seinerzeit rund drei Monate. Überträgt man dieses Muster, wäre eine Vorstellung des Nachfolgers im Zeitraum März oder April denkbar, spätestens jedoch bis Ende Juni im von Gurman genannten Zeitfenster. Als möglicher Rahmen gelten neue Desktop-Macs wie ein aktualisierter Mac Studio mit M5-Max- und M5-Ultra-Chips oder ein neuer Mac mini, auch wenn eine gemeinsame Präsentation nicht zwingend erforderlich ist.
Das derzeit verfügbare Studio Display bietet ein 27-Zoll-5K-Panel mit 60 Hz, bis zu 600 Nits Helligkeit, integrierte Kamera und Lautsprecher, einen Thunderbolt-3-Anschluss sowie drei USB-C-Ports. Der Einstiegspreis liegt in den USA aktuell bei 1.599 US-Dollar. Sollte das Nachfolgemodell Mini-LED und HDR erhalten, wären vor allem Helligkeit und Kontrast ein deutlicher Fortschritt gegenüber der aktuellen Generation.
OLED MacBook Pro: Release laut Bericht noch dieses Jahr
Apple wird seine ersten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Display laut einem Bericht des koreanischen Branchenmediums The Elec im vierten Quartal 2026 auf den Markt bringen. Damit würde die Display-Technologie erstmals in Apples Profi-Notebookreihe Einzug halten. Der genannte Zeitraum umfasst die Monate Oktober bis Dezember. Die benötigten Panels sollen von Samsung Display stammen. Dem Bericht zufolge startet dort im Mai die Massenproduktion von OLED-Displays der achten Generation, die speziell für das neue MacBook Pro vorgesehen sind. Bis zum Jahresende plant Samsung Display offenbar, rund zwei Millionen Panels an Apple zu liefern. Ab dem dritten Quartal 2026 sollen die Displays an Foxconn gehen, wo die Endmontage der Geräte erfolgt.
Gleichzeitig heißt es, dass sich einzelne Komponenten des neuen MacBook Pro noch in der Entwicklungsphase befinden. Apple überarbeite Teile des Designs, um die Produktionskosten zu reduzieren und die Fertigung effizienter zu gestalten. Der chinesische Hersteller BOE bemüht sich zwar ebenfalls um Aufträge für OLED-MacBook-Displays, soll in der ersten Generation jedoch noch nicht zum Zuge kommen. Für 2026 seien ausschließlich Panels von Samsung Display vorgesehen. Die OLED-Modelle sollen in 14- und 16-Zoll-Varianten erscheinen, mit Chips der M6-Serie ausgestattet sein und das erste umfassende Redesign des MacBook Pro seit 2021 markieren. Erwartet werden neben dem neuen Displaytyp auch weitere konstruktive Änderungen, die über ein reines Chip-Update hinausgehen.
Keine größeren Designänderungen bei den iPhone-18-Modellen geplant, behauptet Leaker
Aus der chinesischen Gerüchteszene kommt die Einschätzung, dass Apple bei der kommenden iPhone-18-Generation auf ein weitgehend unverändertes äußeres Erscheinungsbild setzen wird. Der Leaker „Fixed Focus Digital“ führt an, dass sich die iPhone-17-Reihe sehr gut verkauft habe und daher kein Anlass bestehe, kurzfristig ein weiteres größeres Design-Update vorzunehmen. Statt optischer Neuerungen soll der Schwerpunkt der nächsten Modellgeneration vor allem auf der Chipentwicklung liegen. Erwartet werden der A20- und der A20-Pro-Prozessor, die voraussichtlich erstmals in einem 2-Nanometer-Fertigungsprozess produziert werden. Dieser Technologiesprung dürfte zu den zentralen Verkaufsargumenten der neuen Geräte zählen.
Ein solcher Designzyklus wäre nicht ungewöhnlich. In der Vergangenheit behielt Apple das äußere Erscheinungsbild seiner Pro-Modelle häufig über mehrere Generationen hinweg bei. So nutzten etwa iPhone 15 Pro und iPhone 16 Pro über zwei Jahre hinweg weitgehend dieselbe Formensprache, ebenso zuvor die Reihen iPhone 12 Pro bis 14 Pro sowie iPhone X, XS und 11 Pro. Vor diesem Hintergrund gilt es als plausibel, dass auch das iPhone 18 Pro dem aktuellen Modell optisch stark ähneln wird. Technisch werden dennoch mehrere Upgrades erwartet. Für die Pro-Varianten werden unter anderem eine verkleinerte Dynamic Island, ein neues C2-Modem, vereinfachte Kamerabedienelemente, eine Frontkamera mit 24 Megapixeln sowie eine Hauptkamera mit variabler Blende gehandelt. Die Markteinführung von iPhone 18 Pro und Pro Max wird für den Herbst dieses Jahres erwartet. Das reguläre iPhone 18 soll erst Anfang 2027 folgen und voraussichtlich ebenfalls einen Teil dieser Verbesserungen übernehmen.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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