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Apple Daily: Apple Creator Studio gestartet, iPhone 18 Pro mit variabler Blende und AirTag-2-Details

Apple Daily: Apple Creator Studio gestartet, iPhone 18 Pro mit variabler Blende und AirTag-2-Details

Apple hat heute offiziell das neue Creator Studio gestartet, das vor rund zwei Wochen erstmals angekündigt worden war. Mit dem neuen Abonnement richtet sich das Unternehmen gezielt an Content Creators und bündelt mehrere professionelle Kreativ-Apps zu einem monatlichen Preis von 12,99 Euro oder 129 Euro pro Jahr. Creator Studio umfasst auf dem Mac und iPad die Anwendungen Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro sowie zusätzlich Motion, Compressor und MainStage auf dem Mac. Final Cut Pro dient der Videobearbeitung, Logic Pro ist Apples professionelle Lösung für Audio-Produktion und Musik, während Pixelmator Pro eine Bildbearbeitungssoftware ist, die Apple im Jahr 2024 übernommen hat. Zwar wird das vollständige Bundle derzeit noch schrittweise ausgerollt, die einzelnen Creator-Studio-Versionen der Apps sind jedoch bereits über entsprechende App-Store-Links erreichbar, und das Abonnement kann direkt aus den Anwendungen heraus abgeschlossen werden.

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Mit Ausnahme von Pixelmator Pro für das iPad waren alle enthaltenen Apps bereits zuvor separat erhältlich und können weiterhin als Einzelkäufe genutzt werden. Das Creator-Studio-Abo schaltet jedoch zusätzliche KI-gestützte Funktionen frei, die in den Standardversionen nicht verfügbar sind. Darüber hinaus erweitert es auch den Funktionsumfang der kostenlosen iWork-Apps Keynote, Pages und Numbers, während Freeform zu einem späteren Zeitpunkt folgen soll. Der Zugriff auf den vollständigen Funktionsumfang von Apples Video-, Foto-, Audio- und iWork-Software ist künftig an ein Creator-Studio-Abonnement gekoppelt. Apple betont jedoch, dass bestehende Einzelversionen weiterhin Updates erhalten. Einzelne Apps lassen sich nicht separat im Rahmen von Creator Studio abonnieren, da Apple ausschließlich ein Gesamtpaket anbietet.

Zu den exklusiven Neuerungen gehört in Final Cut Pro unter anderem eine KI-gestützte Transkriptsuche, mit der sich bestimmte Tonstellen in Videos gezielt auffinden lassen. Ergänzt wird dies durch visuelle Suchfunktionen zur Identifikation bestimmter Szenen, verbesserte Beat-Erkennung für das Schneiden im Takt der Musik sowie neue dynamische Titel, Übergänge und grafische Elemente. Logic Pro erhält unter anderem sogenannte Session Player für Synth-Keyboard- und Synth-Bass-Parts, eine KI-Analyse von Audio- und MIDI-Spuren zur Erkennung harmonischer Strukturen sowie erstmals Zugriff auf die Sound- und Producer-Packs der iPad-Version auch auf dem Mac. Zusätzlich stehen lizenzfreie Loops, Samples und Instrumente zur Verfügung.

Pixelmator Pro wurde im Rahmen von Creator Studio umfassend überarbeitet. Die App erhält ein neues Liquid-Glass-Design, ein erweitertes Warp-Werkzeug zum Verformen von Ebenen sowie auf Warp basierende Mockups für Kleidung und Produkte. Auch Pixelmator Pro für das iPad wurde vollständig neu entwickelt. In den iWork-Apps kommt ein neuer Content-Hub hinzu, der kuratierte lizenzfreie Fotos, Premium-Vorlagen und Themes enthält. Zudem lassen sich Bilder direkt in Dokumenten erstellen und remixen, Bilder per Super-Resolution hochskalieren und in Keynote Folien samt Moderationsnotizen mithilfe von KI generieren. In Numbers analysiert Magic Fill Datensätze und schlägt Inhalte für fehlende Werte vor.
Creator Studio ist ab sofort über den iOS– und Mac App Store verfügbar. Neue Abonnenten erhalten einen kostenlosen Probemonat. Käufer eines neuen Macs oder eines qualifizierten iPads mit A16-, A17-Pro- oder M-Chip bekommen eine verlängerte kostenlose Testphase von drei Monaten. Die Mitgliedschaft kann mit bis zu fünf Familienmitgliedern über eine verknüpfte Apple-ID geteilt werden. Für Studierende und Lehrkräfte bietet Apple ein stark vergünstigtes Abo für 2,99 Euro pro Monat oder 29,99 Euro pro Jahr an.

Der volle Funktionsumfang von Creator Studio setzt iOS 26, iPadOS 26 beziehungsweise macOS 26 oder neuer voraus. Auf dem Mac benötigen die meisten Apps mindestens macOS 15.6 sowie einen M1-Chip oder neuer, während Pixelmator Pro zwingend macOS 26 erfordert. Auf dem iPad benötigt Final Cut Pro mindestens einen A16-Chip, Logic Pro einen A12-Bionic-Chip und Pixelmator Pro ebenfalls einen A16-Chip.

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iPhone 18 Pro Gerücht: Telekonverter ergänzt variable Blende

Apples geplantes Kameraupgrade für die kommenden iPhone-18-Pro-Modelle nimmt offenbar konkretere Formen an. Nach einer neuen Einschätzung aus der chinesischen Lieferketten-Gerüchteszene hat ein Kamerasystem mit variabler Blende inzwischen die sogenannte Sampling-Phase erreicht. Der unter dem Namen Smart Pikachu auftretende Leaker erklärte auf Weibo, dass sich die Funktion bereits in der Phase der späten technischen Muster befinde. Parallel dazu werde ein Telekonverter für das Gerät derzeit evaluiert. Die Vorstellung des iPhone 18 Pro und des iPhone 18 Pro Max wird für September 2026 erwartet. Eine variable Blende würde Apple erstmals beim iPhone einsetzen und könnte vor allem die Belichtungssteuerung deutlich erweitern. Insbesondere bei Videoaufnahmen ließe sich der Lichteinfall optisch regulieren, was bei hellen Lichtverhältnissen zu gleichmäßigeren Belichtungen und natürlicherer Bewegungsunschärfe führen könnte. Damit würde Apple stärker auf optische Mittel setzen, anstatt ausschließlich auf rechnergestützte Korrekturen zurückzugreifen.

Bereits im Dezember 2024 hatte der bekannte Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo darauf hingewiesen, dass die Hauptkamera beider iPhone-18-Pro-Modelle mit einer variablen Blende ausgestattet werden solle. Ein weiterer Bericht aus dem Oktober 2025 bestätigte, dass Apple weiterhin an der Umsetzung arbeite und entsprechende Komponenten mit Zulieferern diskutiere. Neu ist hingegen der Hinweis auf einen möglichen Telekonverter. Bei klassischen DSLR-Kameras handelt es sich dabei um zusätzliche optische Elemente, die die effektive Brennweite verlängern und damit die Zoomreichweite erhöhen, allerdings zulasten der Lichtstärke. Wie ein solches Konzept in einem Smartphone umgesetzt werden könnte, ist bislang offen. Sollte Apple tatsächlich ein telekonverterähnliches System integrieren, würde dies voraussichtlich ebenfalls den Lichteinfall reduzieren. In Kombination mit einer variablen Blende könnte sich daraus jedoch ein zusätzlicher Spielraum für eine feinere Belichtungssteuerung ergeben, insbesondere im Zusammenspiel mit Apples Computational Photography.

Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte das grundsätzliche Design des iPhone 18 Pro weitgehend feststehen. In dieser Phase des Entwicklungszyklus konzentriert sich Apple üblicherweise darauf, einzelne Komponenten und Funktionen detailliert zu testen. Dazu zählen optische Leistung, Zuverlässigkeit im Alltag sowie die Frage, ob sich das jeweilige Kamerasystem in großen Stückzahlen effizient fertigen lässt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere technische Ansätze parallel erprobt werden, ohne dass bereits eine endgültige Entscheidung für die Serienproduktion gefallen ist. Entsprechend besteht weiterhin die Möglichkeit, dass einzelne Funktionen verworfen werden, falls sie Apples Qualitäts- oder Kostenziele nicht erfüllen. Ein solches Szenario gab es bereits in der Vergangenheit. Eine variable Blende war auch für mindestens ein Modell der iPhone-17-Generation im Gespräch, schaffte es letztlich jedoch nicht in das finale Produkt. Hinzu kommt, dass Smart Pikachu zwar als zuverlässige Quelle für frühe Informationen zu Android-Geräten gilt, im Bereich der Apple-Gerüchte jedoch noch vergleichsweise wenig Erfahrung vorweisen kann. Entsprechend ist eine gewisse Vorsicht bei der Einordnung der aktuellen Angaben angebracht. Zuletzt hatte der Leaker zudem behauptet, das kommende iPhone 17e werde über eine Dynamic Island sowie einen niedriger getakteten A19-Chip verfügen – Angaben, die bislang ebenfalls nicht unabhängig bestätigt wurden.

Apple AirTag 2: Teardown zeigt versteckte Hardware-Upgrades

Apple hat beim AirTag der zweiten Generation zahlreiche interne Anpassungen vorgenommen, wie ein aktuelles Teardown-Video von Joseph Taylor zeigt. Obwohl sich das neue Modell äußerlich kaum vom ursprünglichen AirTag unterscheidet, offenbart ein Blick ins Innere mehrere konstruktive Änderungen. Optisch bleibt der AirTag 2 nahezu identisch zum Vorgänger und nutzt weiterhin eine handelsübliche CR2032-Knopfzelle. Die einzigen äußerlich erkennbaren Unterschiede betreffen den Text auf der Rückseite. Dieser ist nun vollständig in Großbuchstaben gehalten und weist explizit auf die IP67-Zertifizierung für Wasser- und Staubschutz sowie auf die Unterstützung von NFC und dem Wo ist?-Netzwerk hin.

Im Inneren fällt zunächst die Hauptplatine auf, die beim AirTag der zweiten Generation sichtbar dünner ausfällt als beim Original. Zudem sind die Batteriekontakte in einem veränderten Winkel angeordnet. Die neue Platine verfügt außerdem über zusätzliche Testpads, die vermutlich für Fertigungsprozesse oder Diagnosezwecke vorgesehen sind. Taylor identifizierte darüber hinaus neue Markierungen im Batteriefach, darunter eine grafikähnliche Struktur, die an einen QR-Code erinnert und bislang keinen bekannten Zweck hat. Auch die Lautsprechereinheit wurde überarbeitet. Die im Kunststoffgehäuse eingelassene Lautsprecherspule wirkt etwas größer als beim ersten AirTag, während der Magnet deutlich fester fixiert ist. Beim ursprünglichen Modell ließ sich dieser Magnet vergleichsweise leicht entfernen, was einfache Modifikationen ermöglichte und unter anderem zum Missbrauch des Geräts beitrug. Beim AirTag 2 (Jetzt bei Amazon erhältlich) ist der Magnet deutlich stärker befestigt und erfordert erheblich mehr Kraft zum Entfernen.

Taylor vermutet, dass der verstärkte Einsatz von Klebstoffen gezielt der Manipulationssicherheit dient. Trotz des vollständigen Entfernens von Lautsprecherspule und Magnet blieb der AirTag weiterhin funktionsfähig und ließ sich problemlos mit einem iPhone koppeln. Dies deutet darauf hin, dass Apple keine softwareseitigen Sperren oder Warnmechanismen implementiert hat, die bei physischen Veränderungen des Geräts ausgelöst werden. Nach dem erneuten Koppeln gibt der AirTag einen Signalton von sich, der laut Taylor eine leicht höhere Tonlage aufweist als beim Vorgängermodell. Ein Nutzer auf der Plattform X merkte ergänzend an, dass sich der Ton offenbar von der musikalischen Note F auf G verschoben habe. Neben den internen Änderungen hat Apple auch die Verpackung des AirTag überarbeitet. Die neue Box ist schmaler gestaltet und verfügt über ein aktualisiertes Frontdesign. Der aufgedruckte Text ist mittels UV-Druck leicht erhaben, während der Verschluss nun über Papier-Abziehstreifen erfolgt. Auch im Inneren wurde die Verpackung vereinfacht: Ein einzelner Papierstreifen hält einen Deckel über dem Fach mit den AirTags, die nun in einer Reihe zu vier Stück angeordnet sind. Beim ursprünglichen Modell waren die AirTags noch in einem gefalteten Etui in zwei Reihen zu je zwei Einheiten untergebracht. Insgesamt zeigt der Teardown, dass Apple trotz weitgehend unverändertem Äußeren gezielt an der internen Konstruktion des AirTag gearbeitet hat, insbesondere mit Blick auf Lautstärke, Fertigung und Manipulationssicherheit.


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