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Apple Daily: Apples KI-Wende, Kamera-Strategie beim iPhone und der große MacBook-Neustart

Apple Daily: Apples KI-Wende, Kamera-Strategie beim iPhone und der große MacBook-Neustart

In einer am heutigen Tag an den Sender CNBC übermittelten Stellungnahme hat Apple bestätigt, dass die nächste Generation von Siri auf der KI-Technologie Google Gemini basieren wird. Der Start der überarbeiteten Sprachassistenz ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Apple erklärte, man habe nach eingehender Prüfung entschieden, dass Googles Technologie die leistungsfähigste Grundlage für die eigenen Foundation Models darstelle. Diese Wahl eröffne neue Möglichkeiten für Nutzererlebnisse und bilde die Basis für eine deutlich weiterentwickelte Version von Siri.

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Mit der Entscheidung folgt Apple den Erwartungen vieler Beobachter, da Gemini mit einem deutlich größeren Sprachmodell arbeitet als Apples bislang eingesetzte eigene Lösung. Durch die Integration von Googles KI dürfte Siri künftig spürbar an Leistungsfähigkeit gewinnen. Insbesondere die Größe und Rechenstärke des Gemini-Modells gelten als wesentlicher Faktor dafür, dass die neue Siri-Version komplexere Anfragen besser verstehen und beantworten kann als bisher.

Die Einführung der nächsten Siri-Generation wird im Zusammenhang mit iOS 26.4 erwartet. Das entsprechende Update soll nach aktuellem Stand im März oder April für alle Nutzer veröffentlicht werden. Erstmals vorgestellt hatte Apple die neuen, stärker personalisierten Siri-Funktionen während der WWDC 2024. Kurz darauf wurde jedoch bekannt, dass sich die Umsetzung verzögert. Zu den geplanten Neuerungen zählen ein besseres Verständnis des persönlichen Kontexts, ein stärkeres Bewusstsein für Inhalte auf dem Bildschirm sowie eine tiefere Integration in einzelne Apps. In einer Demonstration zeigte Apple unter anderem, wie Siri Informationen aus E-Mails und Nachrichten kombiniert, um Fragen zu Flugdetails oder Terminplanungen zu beantworten.

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Leaker enthüllt: 200-MP-iPhone-Kamera lässt weiter auf sich warten

Die Einführung einer 200-Megapixel-Kamera in einem zukünftigen iPhone scheint nach aktuellem Stand noch kein kurzfristiges Thema zu sein. Nach Einschätzung des bekannten Lieferketten-Insiders Digital Chat Station befindet sich ein entsprechender Sensor derzeit nicht in Apples aktiver Prototypenphase. In einem Beitrag auf der chinesischen Plattform Weibo erklärte der Leaker, dass Kamerasensoren mit 200 Megapixeln zwar innerhalb der Lieferkette diskutiert würden, bislang jedoch nicht in iPhone-Entwicklungsgeräten zum Einsatz kämen, die reale Foto- und Bildtests durchlaufen. Die aktuelle Entwicklungsarbeit konzentriere sich stattdessen weiterhin auf die Optimierung bestehender 48-Megapixel-Systeme, was auch mit früheren Berichten übereinstimmt.

Die Aussagen stehen im Kontext einer aktuellen Analyse von Morgan Stanley, in der angedeutet wurde, dass Apple langfristig an einer 200-Megapixel-Kamera arbeite und diese möglicherweise ab dem Jahr 2028 einführen könnte. Die Einschätzung von Digital Chat Station widerspricht diesem Szenario nicht grundsätzlich. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Leaker darauf hingewiesen, dass Apple eine solche Auflösung prüfe. Die aktuellen Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass die Entwicklung auf Ingenieursebene bislang nicht konkret angelaufen ist.Andere Hersteller sind in diesem Bereich bereits weiter. Samsung integrierte 2023 erstmals eine 200-Megapixel-Hauptkamera in eines seiner Spitzenmodelle und setzt seither weiterhin auf diese Sensorgröße. Eine derartige Kamera könnte auch beim iPhone für deutlich detailreichere Aufnahmen sorgen, höhere Auflösungen ermöglichen und mehr Spielraum beim Zuschneiden oder beim Drucken in großen Formaten bieten, ohne sichtbare Qualitätseinbußen.

Nach Angaben von Digital Chat Station testen aktuelle Prototypen aus Apples Pro-Serie jedoch weiterhin eine andere Konfiguration. Im Mittelpunkt stehe eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende, ergänzt durch eine 48-Megapixel-Telekamera mit längerer Brennweite und größerer Lichtöffnung. Diese Kombination soll demnach mit den iPhone-18-Pro-Modellen eingeführt werden, die für später in diesem Jahr erwartet werden. Der Fokus liege damit klar auf verbesserter Lichtausbeute, optischer Flexibilität und Leistung bei schwierigen Lichtverhältnissen, nicht auf einem reinen Sprung bei der Pixelzahl. 200-Megapixel-Sensoren, die laut Berichten von Samsung stammen könnten, befinden sich dem Leaker zufolge derzeit lediglich in einer frühen Evaluierungsphase auf Komponentenebene. Solche Prüfungen dienen in der Regel dazu, Materialien und technische Eigenschaften zu bewerten, ohne dass bereits eine Integration in funktionsfähige Geräte erfolgt. Darüber hinaus weist Digital Chat Station darauf hin, dass Apple Interesse an multispektraler Bildgebung signalisiert habe. Konkrete Tests seien bislang jedoch nicht bekannt. Diese Technologie könnte künftig eine präzisere Material- und Objekterkennung ermöglichen, Hinweise auf eine zeitnahe Umsetzung in marktreifen Produkten gibt es derzeit allerdings nicht.

Apple-Roadmap 2026: Vier neue MacBooks in Vorbereitung

Das Jahr 2026 könnte sich als außergewöhnlich bedeutend für Apples Notebook-Sparte erweisen. Nach übereinstimmenden Berichten aus der Branche bereitet Apple eine ungewöhnlich breite Erneuerung seines MacBook-Portfolios vor, die sowohl preisbewusste Käufer als auch Nutzer mit höchsten Leistungsansprüchen adressieren soll. In Summe ist von bis zu vier unterschiedlichen MacBook-Neuvorstellungen die Rede, mit denen Apple beide Enden des Marktes bedienen möchte. Erstmals soll dabei auch ein besonders günstiges MacBook entstehen. Nach Informationen von Bloomberg arbeitet Apple an einem Einstiegsmodell, das gezielt Nutzer von Chromebooks und einfachen Windows-Laptops ansprechen soll. Im Fokus stehen Studierende, Unternehmen und Gelegenheitsnutzer, deren Anforderungen sich auf Webanwendungen, Textverarbeitung oder einfache Medienbearbeitung beschränken. Das Gerät soll ein rund 13 Zoll großes Display erhalten, sich optisch am MacBook Air orientieren, jedoch auf ein einfacheres LCD-Panel setzen. Als Prozessor ist laut dem Analysten Ming-Chi Kuo der A18-Pro-Chip vorgesehen, der aus dem iPhone 16 Pro bekannt ist. Zwar liegt dessen Leistung deutlich unter der aktueller M-Chips, bei der Multi-Core-CPU-Performance erreicht er jedoch ungefähr das Niveau des M1-MacBook Air von 2020 und soll diesen bei der Grafikleistung sogar übertreffen. Einschränkungen wie der Verzicht auf Thunderbolt gelten als wahrscheinlich. Preislich wird ein Einstieg deutlich unterhalb des MacBook Air erwartet, möglicherweise zwischen 699 und 899 US-Dollar, ergänzt durch neue, auffälligere Farbvarianten.

Im oberen Leistungssegment plant Apple zeitgleich die Aktualisierung der MacBook-Pro-Reihe. Anfang 2026 sollen die Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips erscheinen, nachdem das Basismodell bereits zuvor mit dem Standard-M5 ausgestattet wurde. Die neue Chipgeneration basiert auf der dritten Generation der 3-Nanometer-Fertigung von TSMC. Erwartet werden vor allem Verbesserungen bei der Speicherbandbreite und der SSD-Leistung, während größere Designänderungen ausbleiben dürften. Diese sollen offenbar einer späteren M6-Generation vorbehalten bleiben. Preislich dürfte Apple an den bisherigen Niveaus festhalten, mit Einstiegspreisen ab rund 1.999 US-Dollar für die kleineren Pro-Modelle und deutlich über 3.000 US-Dollar für die Max-Varianten.

Auch das MacBook Air soll erneut aktualisiert werden, obwohl die Version mit M4-Chip noch vergleichsweise jung ist. Laut Mark Gurman plant Apple, M5-Varianten bereits im ersten Quartal 2026 auf den Markt zu bringen. Benchmarks aus dem Umfeld des M5 iPad Pro deuten auf moderate Leistungssteigerungen von etwa 10 bis 15 Prozent bei der CPU sowie spürbare Zugewinne bei der Grafikleistung hin. Der Fokus liegt demnach weniger auf einer grundlegenden Architekturänderung als auf Effizienzverbesserungen und höheren Taktraten, was sich auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirken könnte. Der Einstiegspreis des MacBook Air soll weiterhin bei 999 US-Dollar liegen.

Am weitreichendsten könnten jedoch die Pläne für eine vollständig neu gestaltete Generation des MacBook Pro ausfallen. Für diese Modelle werden M6-Chips erwartet, die erstmals im 2-Nanometer-Prozess gefertigt werden könnten. Ein zentraler Bestandteil dieser Neuausrichtung soll der Wechsel auf OLED-Displays sein, die gegenüber den bisherigen Mini-LED-Panels Vorteile wie höhere Helligkeit, bessere Kontrastwerte, tiefere Schwarztöne und eine höhere Energieeffizienz bieten. Zudem sollen die Geräte dünner und leichter werden. Berichten zufolge plant Apple außerdem eine neue Displaygestaltung mit einer Lochkamera anstelle der bisherigen Notch, wodurch zusätzlicher Platz in der Menüleiste entstehen würde. Ergänzend dazu rechnen sowohl Gurman als auch Ming-Chi Kuo damit, dass erstmals ein Touchscreen Einzug ins MacBook Pro hält, ohne dass klassische Eingabegeräte wie Tastatur und Trackpad entfallen.

Über den Zeitpunkt der Markteinführung dieser neuen Pro-Generation gehen die Einschätzungen auseinander. Das Marktforschungsunternehmen Omdia hält eine Vorstellung noch im Laufe des Jahres 2026 für wahrscheinlich, während Bloomberg eher von Ende 2026 oder Anfang 2027 ausgeht. Aufgrund der teureren Display- und Chip-Technologie wird jedoch allgemein mit spürbaren Preisaufschlägen gegenüber den aktuellen Modellen gerechnet. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass Apple im Jahr 2026 sein MacBook-Angebot stärker diversifizieren könnte als seit Langem – vom günstigen Einstiegsgerät bis hin zum technisch ambitionierten Premium-Notebook.


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