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Werbung in Apple Maps startet – iPhone 17 bleibt Weltbestseller




Redaktion









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7 Min. Lesezeit

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Während der heutige Apple Daily Apples sichtbar werdende Hardware des Jahres 2026 auf den Prüfstand stellt, verändern sich an anderer Stelle bereits bestehende Produkte und Dienste. Werbung in Apple Maps erreicht nun die ersten Nutzer, wobei Apple die bezahlten Platzierungen zwar nicht abschaltbar macht, aber ausdrücklich von einer persönlichen Werbeprofilbildung abgrenzt.

Gleichzeitig behauptet sich das iPhone 17 an der Spitze des weltweiten Smartphone-Marktes. Apple erklärt, weshalb Spotlight nach einem Update mehrere Tage beschäftigt sein kann, Safari Technology Preview 251 bereitet neue Webtechniken vor und das Motto des September-Events erhält je nach Land eine erstaunlich unterschiedliche Bedeutung.

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Werbung in Apple Maps startet – abschalten lässt sie sich nicht

Apple hat die neuen Werbeplätze in Maps für die USA und Kanada freigeschaltet. Unternehmen können ihre Standorte innerhalb der vorgeschlagenen Orte sowie oberhalb passender Suchergebnisse hervorheben. Aus einer Suche nach einem Restaurant, Hotel oder Geschäft wird damit zugleich eine kommerzielle Fläche, auf der nicht mehr ausschließlich die organische Relevanz über die sichtbarste Position entscheidet.

Die wirtschaftliche Verschiebung wurde bei gadgetChecks bereits in der ausführlichen Einordnung zur Maps-Werbung behandelt. Neu ist nun der praktische Stand für Nutzer: Die Platzierungen erscheinen tatsächlich in der Kartenanwendung, und Apple nennt keine Möglichkeit, Werbung vollständig auszublenden. Auch die allgemeine Einstellung für personalisierte Apple-Werbung greift in Maps nicht, weil der Konzern die Anzeigen dort grundsätzlich als kontextbezogen beschreibt.

Nach Apples Darstellung entstehen die Empfehlungen aus der aktuellen Suchanfrage, dem sichtbaren Kartenausschnitt und einer ungefähren Geräteposition. Präzise Standortdaten, frühere Maps-Interaktionen, Alter oder Geschlecht sollen nicht für die Auswahl verwendet werden. Angesehene und angetippte Anzeigen würden zudem weder mit dem Apple Account verbunden noch an andere Unternehmen weitergegeben. Kurzlebige Zufallskennungen sollen verhindern, dass aus einzelnen Werbekontakten ein dauerhaftes persönliches Profil entsteht.

Das ist datenschutzfreundlicher als eine über Apps und Webseiten hinweg aufgebaute Werbehistorie, löst aber nicht die eigentliche Produktfrage. Auch eine kontextbezogene Anzeige kann beeinflussen, welchen Ort ein Nutzer zuerst wahrnimmt und möglicherweise besucht. Apple muss deshalb beweisen, dass bezahlte Ergebnisse klar erkennbar bleiben und die Qualität der gewöhnlichen Suche nicht verdrängen. Gerade Maps lebt von dem Vertrauen, den sinnvollsten Ort zu zeigen – nicht lediglich den Anbieter mit dem höchsten Werbebudget.

Quellen: Apple Ads zu Werbung in Maps · Apple Ads zum Datenschutz

Das iPhone 17 verteidigt seinen ersten Platz

Das reguläre iPhone 17 war auch im zweiten Quartal 2026 das weltweit meistverkaufte Smartphone. Nach der Modellrangliste von Counterpoint Research entfielen sechs Prozent der globalen Smartphone-Stückverkäufe auf das Basismodell. Direkt dahinter folgen das iPhone 17 Pro Max und das iPhone 17 Pro, sodass Apple die ersten drei Plätze vollständig besetzt.

Insgesamt stammen fünf der zehn erfolgreichsten Modelle von Apple. Neben der aktuellen 17er-Familie schaffte es auch das weiterhin angebotene iPhone 16 in die Rangliste. Samsung belegt die übrigen fünf Positionen und stellt mit dem Galaxy S26 Ultra erstmals in einem zweiten Quartal das erfolgreichste Android-Smartphone mit einem besonders hoch positionierten Premiummodell.

Die neue Modellrangliste ergänzt den bereits bei gadgetChecks eingeordneten Blick auf Apples Wachstum im schrumpfenden Smartphone-Markt. Der Gesamtmarkt ging laut Counterpoint im Jahresvergleich um elf Prozent zurück, während Apples Stückzahlen um fünf Prozent stiegen. Die zehn führenden Modelle vereinigten zusammen 26 Prozent des weltweiten Absatzes auf sich – zwei Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.

Bemerkenswert ist dabei vor allem der Erfolg des normalen iPhone 17. Verbesserungen, die früher stärker den Pro-Modellen vorbehalten waren, haben den Abstand zwischen den Preisstufen verringert. Zugleich erleichtern Eintauschprogramme, Mobilfunkaktionen und Finanzierungen den Zugang zu den teureren Varianten. Das bedeutet nicht, dass Smartphones plötzlich erschwinglicher geworden wären. Vielmehr verlagert sich der Markt auf wenige erfolgreiche Modelle, während steigende Kosten und eine angespannte Speicherlieferkette kleinere Hersteller sowie günstige Geräte stärker unter Druck setzen.

Quelle: Counterpoint Research

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Spotlight kann nach einem Update mehrere Tage benötigen

Wenn Spotlight nach einem großen Systemupdate unvollständige Ergebnisse liefert oder das Gerät weiterhin an seiner Suche arbeitet, muss dahinter nicht sofort ein Fehler stecken. Apple erklärt in einem neuen Supportdokument erstmals ausführlicher, wie der gemeinsame Suchindex auf iPhone, iPad, Mac und Vision Pro aufgebaut wird und weshalb die Verarbeitung bei umfangreichen Datenbeständen Stunden oder sogar Tage dauern kann.

Spotlight führt dafür einen lokalen Index über Dateien, Apps, Nachrichten, E-Mails, Kontakte, Fotos, Musik, Systemeinstellungen und zahlreiche weitere Inhalte. Auch Siri kann auf Informationen aus diesem Verzeichnis zurückgreifen. Der Index bleibt nach Apples Angaben auf dem jeweiligen Gerät und wird weder an Apple übertragen noch automatisch mit anderen Geräten geteilt.

Eine größere Indizierung beginnt insbesondere bei der ersten Einrichtung und nach einem Systemupdate. Danach werden gewöhnlich nur noch die tatsächlich veränderten Daten ergänzt, was wesentlich schneller funktioniert. Apple empfiehlt, das Gerät während der anfänglichen Verarbeitung möglichst wenig zu verwenden, es mit Strom zu verbinden und eine Internetverbindung bereitzustellen. Letztere kann notwendig sein, wenn beispielsweise noch E-Mails oder andere Inhalte geladen werden müssen, bevor sie in die Suche aufgenommen werden können.

Für Nutzer ist vor allem die zeitliche Einordnung hilfreich. Fehlende Suchergebnisse unmittelbar nach einem Update sind nicht automatisch ein Grund, den Index manuell neu aufzubauen. Bleiben Probleme dauerhaft bestehen, sollten zunächst die aktuellen Systemupdates sowie die jeweiligen Spotlight-Einstellungen geprüft werden. Auf dem Mac lässt sich ein betroffener Ordner oder ein Laufwerk anschließend über die Datenschutzeinstellungen kurz von Spotlight ausschließen und wieder freigeben, wodurch eine erneute Indizierung beginnt.

Quelle: Apple Support

Safari Technology Preview 251 testet die nächste Webgeneration

Safari Technology Preview 251 ist für macOS Tahoe und macOS Golden Gate verfügbar. Die experimentelle Browserausgabe läuft getrennt vom regulären Safari und richtet sich vor allem an Entwickler, die kommende Webstandards, Darstellungsänderungen und neue Werkzeuge testen möchten, bevor diese möglicherweise den stabilen Browser erreichen.

Die Versionshinweise fallen diesmal umfangreich aus. WebKit ergänzt unter anderem WebAssembly Memory64, womit besonders anspruchsvolle Webanwendungen größere Adressräume verwenden können. Die neue ImageDecoder-Schnittstelle der WebCodecs-API ermöglicht eine direktere Verarbeitung von Bilddaten, während ein AV1-Software-Fallback für WebRTC die Kompatibilität von Videoübertragungen verbessern soll, wenn keine passende Hardwarebeschleunigung vorhanden ist.

Auch die Entwicklungswerkzeuge für WebGPU werden deutlich erweitert. Safari Technology Preview kann nun Geräte, Render-Pipelines und weitere Grafikvorgänge genauer erfassen, darstellen und untersuchen. Davon profitieren vor allem Entwickler komplexer Visualisierungen, browserbasierter Spiele und anderer Anwendungen, die moderne Grafikprozessoren direkt über Webtechniken ansprechen.

Hinzu kommen zahlreiche kleinere Neuerungen für CSS, JavaScript, Medien, Navigation und Web-Erweiterungen sowie Fehlerkorrekturen bei Untertiteln, Bildschirmdarstellung, Mikrofonzugriff und Erweiterungsstart. Für gewöhnliche Safari-Nutzer ändert sich dadurch zunächst nichts. Technology Preview 251 ist weder ein reguläres Safari-Update noch eine Zusage, dass jede enthaltene Funktion unverändert übernommen wird. Die Ausgabe zeigt jedoch recht deutlich, dass Apple Safari nicht nur optisch weiterentwickelt, sondern gleichzeitig an der technischen Grundlage für erheblich anspruchsvollere Webanwendungen arbeitet.

Quelle: WebKit

Apples Eventmotto verändert sich mit der Sprache

Apple bewirbt das Special Event am 9. September in Deutschland mit „Staunen und strahlen“. Im englischsprachigen Raum lautet das Motto dagegen „Surprise and shine“. Das ist keine wörtliche Übersetzung, behält aber dieselbe Verbindung aus Überraschung, Licht und sichtbarer Wirkung bei.

Deutlich freier fällt die chinesische Fassung aus. Dort rückt Apple sinngemäß ein neues Kapitel in den Mittelpunkt und verbindet diesen Neubeginn mit dem Motiv des Strahlens. Andere regionale Varianten arbeiten ebenfalls stärker mit Aufbruch, Glanz oder einer neuen Phase, statt das englische Wortspiel möglichst exakt nachzubauen. Das zeigt, dass Apple ein Eventmotto nicht lediglich übersetzen lässt, sondern es an sprachliche Bilder und Erwartungen des jeweiligen Marktes anpasst.

Daraus sollten dennoch keine technischen Eigenschaften kommender Produkte abgeleitet werden. Weder „Staunen und strahlen“ noch der chinesische Bezug auf ein neues Kapitel bestätigt eine Kamerafunktion, eine Gehäusefarbe oder ein bestimmtes Gerät. Apple selbst nennt auf den offiziellen Eventseiten bislang lediglich Datum, Uhrzeit und Übertragungswege. Die Produktliste bleibt bis zur Präsentation unbestätigt.

Interessant ist das Motto deshalb weniger als verstecktes Datenblatt, sondern als Teil einer globalen Inszenierung. Apple hält das zentrale Bildmotiv zusammen, erlaubt den Sprachfassungen aber unterschiedliche Bedeutungsräume. So kann dieselbe Veranstaltung in einem Markt spielerisch, in einem anderen stärker als Neubeginn und andernorts eher über Staunen und Glanz positioniert werden.

Quellen: Apple Deutschland · Apple Developer · Apple China

Apple Kompakt

Die Entwicklungen dieses Tages zeigen Apple weniger als Hersteller einzelner Geräte denn als Betreiber immer dichter miteinander verbundener Oberflächen. Maps wird zur Werbeplattform, Spotlight erschließt private Inhalte für Suche und Siri, während Safari die technischen Möglichkeiten des offenen Webs erweitert. Gleichzeitig bleibt das bereits verkaufte iPhone 17 wirtschaftlich stark genug, um den weltweiten Markt trotz sinkender Gesamtverkäufe anzuführen.

Entscheidend wird sein, wie Apple dieses Wachstum austariert. Neue Erlösquellen dürfen das Vertrauen in bestehende Dienste nicht beschädigen, technische Verbesserungen müssen verständlich bleiben und ein glänzendes Eventmotto ersetzt keine bestätigte Produkteigenschaft. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

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