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UGREEN MagFlow: Neue Powerbank und zwei Qi2-Ladestationen
UGREEN MagFlow wächst um drei neue Ladeprodukte, die kabelloses Laden mit bis zu 25 Watt in unterschiedliche Alltagssituationen bringen: Die MagFlow Pro Powerbank kombiniert eine mobile Energiereserve mit Flüssigkeitskühlung, die MagFlow Pro 3-in-1-Ladestation versorgt Smartphone, Apple Watch und Kopfhörer an einem gemeinsamen Platz, während der faltbare MagFlow 2-in-1-Lader möglichst wenig Raum im Reisegepäck beanspruchen soll. Interessant ist dabei weniger die gemeinsame Leistungsangabe als die Frage, wie unterschiedlich UGREEN mit Wärmeentwicklung, zusätzlichem Zubehör und dem gleichzeitigen Laden mehrerer Geräte umgeht.
Die höchste Ladeleistung setzt bei allen drei Modellen ein entsprechend kompatibles Smartphone voraus. Eine magnetische Verbindung allein reicht dafür nicht aus, denn auch das unterstützte Ladeverfahren, die Software des Telefons und dessen Temperatur bestimmen, wie viel Leistung tatsächlich ankommt.
UGREEN MagFlow Pro Powerbank: Flüssigkeitskühlung für unterwegs
Die neue MagFlow Pro Magnetic Power Bank mit 10.000 mAh unterscheidet sich vor allem durch ihr Kühlsystem von herkömmlichen magnetischen Zusatzakkus. Unter dem Namen CryoPulse kombiniert UGREEN eine Mikropumpe mit einem internen Flüssigkeitskreislauf und zusätzlichen wärmeverteilenden Komponenten, um die beim Laden entstehende Wärme besser abzuführen. Ein Sichtfenster macht einen Teil des Systems sichtbar, während das Konzept darauf abzielt, temperaturbedingte Leistungsreduzierungen hinauszuzögern. Gerade beim magnetischen Laden, bei dem Smartphone und Powerbank unmittelbar aufeinanderliegen, ist das ein nachvollziehbarer Ansatz, dessen tatsächlicher Nutzen allerdings von den jeweiligen Betriebsbedingungen abhängt.
UGREEN nennt aus eigenen Messungen eine um bis zu zehn Grad niedrigere maximale Oberflächentemperatur gegenüber dem verwendeten Vergleichswert. Daraus lässt sich weder eine feste Temperatur im Alltag noch eine garantierte Verlängerung der Smartphone-Akkulebensdauer ableiten. Greifbarer ist die Ausstattung: Neben der magnetischen Ladefläche stehen ein integriertes USB-C-Kabel und eine zusätzliche USB-C-Buchse zur Verfügung, wobei beide kabelgebundenen Wege einzeln bis zu 45 Watt abgeben können. Damit erweitert UGREEN das Konzept der bereits bei uns getesteten MagFlow Powerbank, deren kabelgebundene Ladeleistung noch bei bis zu 30 Watt lag.
Das fest verbaute Kabel dient zugleich als Trageschlaufe, während ein Display unter anderem Akkustand, Ladeleistung und Ladezyklen anzeigt. Die Powerbank selbst nimmt bis zu 30 Watt auf und soll laut Hersteller in ungefähr zwei Stunden wieder vollständig geladen sein. Für ein iPhone 17 Pro Max nennt UGREEN beim kabellosen Laden etwa 40 Minuten bis 50 Prozent. Wer mehrere Geräte gleichzeitig anschließt, sollte die Einzelmaxima allerdings nicht zusammenrechnen: Die verfügbare Leistung wird zwischen den Ladewegen aufgeteilt.
Die wichtigsten Daten laut Hersteller:
- 10.000 mAh Zellkapazität und magnetisches Qi2-Laden mit bis zu 25 Watt
- USB-C-Buchse und integriertes USB-C-Kabel mit jeweils bis zu 45 Watt im Einzelbetrieb
- Mikropumpen-Flüssigkeitskühlung und Display für Ladeinformationen
- Gehäuse mit 108,4 × 70,5 × 16,2 Millimetern
UGREEN MagFlow Pro 3-in-1: Gekühlter Ladeplatz für drei Geräte
Der MagFlow Pro 3-in-1 Magnetic Wireless Charging Stand richtet sich an Nutzer, die Smartphone, Apple Watch und kabellos ladbare Kopfhörer regelmäßig an einem festen Platz versorgen möchten. Dafür kombiniert UGREEN eine erhöhte magnetische Smartphone-Halterung mit einem separaten Watch-Lademodul und einer Ablage für das Kopfhörercase. Der Smartphone-Ladekopf lässt sich drehen und neigen, sodass das Display während des Ladens für Nachrichten, Videotelefonate oder den StandBy-Modus eines kompatiblen iPhones sichtbar bleiben kann.
Anders als die Powerbank arbeitet die Station mit einem thermoelektrischen Kühlelement, kurz TEC, und einem Lüfter. Das Kühlelement zieht Wärme von der Ladefläche ab, während der Lüfter die Wärmeabgabe unterstützt. UGREEN nennt unter eigenen Testbedingungen ungefähr elf Grad am Mittelpunkt der gekühlten magnetischen Oberfläche. Diese Angabe beschreibt ausdrücklich weder die Temperatur des Smartphone-Akkus noch eine dauerhaft zu erwartende Gehäusetemperatur. Mit eingeschalteter Kühlung soll ein iPhone 17 Pro Max laut Hersteller in etwa 26 Minuten einen Ladestand von 50 Prozent erreichen. Ob der Lüfter auf einem ruhigen Nachttisch als störend empfunden wird, lässt sich aus dem Datenblatt allein dagegen nicht zuverlässig beurteilen.
Ein TFT-Display zeigt Ladeleistungen, Kühlmodus und die Temperatur der Kühlfläche an. Physische Tasten erlauben es, Kühlung und Anzeige zu steuern. Besonders wichtig ist die Leistungsaufteilung: Beim gleichzeitigen Laden aller drei Geräte nennt UGREEN bis zu 25 Watt für das Smartphone, fünf Watt für die Apple Watch und 2,5 Watt für die Kopfhörer. Die Ohrhörer-Ladefläche erreicht ihre separat angegebenen fünf Watt also nicht in jeder Kombination.
Ein 45-Watt-Netzteil gehört zusammen mit einem USB-C-Kabel zum Lieferumfang. Damit bringt die Station ihre Stromversorgung bereits mit, während das integrierte Watch-Modul ausschließlich für die Apple Watch vorgesehen ist und keine allgemeine Lademöglichkeit für beliebige Smartwatches darstellt.
Die wichtigsten Daten laut Hersteller:
- Drei Ladeplätze für Smartphone, Apple Watch und ein Qi-kompatibles Kopfhörercase
- Bis zu 32,5 Watt Gesamtausgangsleistung
- TEC-Kühlung, Lüfter und TFT-Display
- 45-Watt-USB-C-Netzteil und ein Meter langes USB-C-Kabel enthalten
UGREEN MagFlow 2-in-1: Faltbarer Lader für Smartphone und Kopfhörer
Beim MagFlow 2-in-1 Foldable Magnetic Wireless Charger steht die Transportierbarkeit im Mittelpunkt. Die beiden Ladebereiche lassen sich zu einem kompakten Paket zusammenklappen und am Zielort wieder für Smartphone und Kopfhörercase öffnen. Zusätzlich kann die Konstruktion als magnetischer Smartphone-Ständer dienen, wodurch sich derselbe Lader sowohl flach auf einem Nachttisch als auch aufgestellt neben einem Notebook verwenden lässt. Wer unterwegs ohnehin nur Telefon und Ohrhörer laden möchte, bekommt damit eine deutlich weniger aufwendige Konstruktion als bei der großen 3-in-1-Station.
Auf eine aktive Flüssigkeits- oder TEC-Kühlung verzichtet dieses Modell. UGREEN setzt stattdessen auf Temperaturüberwachung und eine entsprechende Regelung der Ladeleistung. Die beworbene Glasoberfläche ist deshalb nicht mit einem aktiven Kühlsystem gleichzusetzen, auch wenn sie sich beim ersten Berühren kühl anfühlen kann. Für das Smartphone sind bis zu 25 Watt vorgesehen, für ein geeignetes Kopfhörercase bis zu fünf Watt. Ein eigenes Apple-Watch-Lademodul besitzt der faltbare Lader nicht.
Entscheidend für die Nutzung ist das Netzteil, denn im Lieferumfang befindet sich lediglich ein USB-C-Kabel. Um Smartphone und Kopfhörer gleichzeitig mit den maximal vorgesehenen 25 beziehungsweise fünf Watt zu versorgen, empfiehlt UGREEN ein USB-C-PD-Netzteil mit mindestens 45 Watt. Mit einem 30-Watt-PD-Netzteil nennt die detaillierte Leistungstabelle beim parallelen Laden dagegen bis zu 20 Watt für das Smartphone und 2,5 Watt für die Kopfhörer. Ein vorhandenes Netzteil kann somit grundsätzlich ausreichen, ohne sämtliche Leistungsreserven des Ladegeräts auszuschöpfen.
Der faltbare MagFlow passt damit vor allem zu Nutzern, die einen gemeinsamen Ladeplatz im Hotel oder Büro suchen und ein geeignetes USB-C-Netzteil bereits mitführen. Als Ersatz für eine Powerbank eignet er sich nicht, da er keine eigene Energiereserve besitzt und zum Laden eine externe Stromversorgung benötigt.
Die wichtigsten Daten laut Hersteller:
- Zwei kabellose Ladeplätze mit bis zu 25 Watt für das Smartphone und fünf Watt für Kopfhörer
- Zusammenklappbare Konstruktion mit Smartphone-Ständerfunktion
- Faltmaße von 60,2 × 72,6 × 26,6 Millimetern
- USB-C-Kabel enthalten, Netzteil separat erforderlich
Drei Ladeprodukte mit unterschiedlichen Aufgaben
Die neuen MagFlow-Geräte sprechen trotz ihres gemeinsamen Ladestandards unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Pro Powerbank ist für zusätzliche Energie unterwegs gedacht und verbindet kabelloses Laden mit kräftigerem USB-C-Ausgang, während die Pro 3-in-1-Station einen dauerhaften Ladeplatz für mehrere Geräte schafft. Der faltbare 2-in-1-Lader konzentriert sich dagegen auf ein kleines Packmaß und eine unkomplizierte Kombination aus Smartphone- und Kopfhörerladefläche.
Die aufwendigere Kühlung der beiden Pro-Modelle macht sie technisch interessant, ersetzt aber keine Messungen zu Ladeverlauf, Geräuschentwicklung und Energieverbrauch. Für die Auswahl bleiben deshalb zunächst die eigenen Geräte und die benötigten Ladeplätze entscheidend. Weitere neue Produkte und ihre wichtigsten Unterschiede stellen wir im Gadget-Radar vor.
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