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Samsung Galaxy S26 FE startet für 799 Euro mit One UI 9




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Das Samsung Galaxy S26 FE startet am 4. September 2026 in Deutschland. Samsung hat das neue Modell der S26-Familie am 27. August offiziell vorgestellt und nennt 799 Euro als unverbindliche Preisempfehlung für die Ausführung mit 128 GB Speicher. Für 256 GB verlangt der Hersteller 899 Euro, das Modell mit 512 GB kostet 1.099 Euro. Damit liegt die Fan Edition zwar unterhalb der regulären S26-Reihe, ist aber weit von einem klassischen Mittelklassepreis entfernt.

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Samsung Galaxy S26 FE startet mit Android 17 und One UI 9

Das S26 FE ist das erste Modell der Galaxy-S26-Serie, das direkt mit Android 17 und One UI 9 ausgeliefert wird. Bislang befand sich die neue Samsung-Oberfläche noch im Betatest; den damaligen Stand und die noch offenen Fragen zum Rollout haben wir bereits im Android Kompass eingeordnet.

Im Inneren arbeitet Samsungs Exynos 2500, ein im 3-Nanometer-Verfahren gefertigter Prozessor. Alle drei Speicherfassungen erhalten 8 GB Arbeitsspeicher. Das ist weniger als bei den regulären S26-Modellen, die Samsung mit 12 GB RAM anbietet. Gleichzeitig verspricht der Hersteller sieben Android-Generationen und sieben Jahre Sicherheitsupdates. Wer das Smartphone mehrere Jahre verwenden möchte, erhält damit zumindest einen klar benannten und ungewöhnlich langen Supportzeitraum.

One UI 9 bringt unter anderem ein anpassbares Now Brief, kontextabhängige Vorschläge über Now Nudge und eine erweiterte Version von Circle to Search mit. Mehrere dieser Funktionen benötigen ein Samsung-Konto, eine Internetverbindung oder unterstützte Drittanbieter-Apps. Auch die von Samsung beworbene KI-Bildbearbeitung arbeitet nicht völlig unsichtbar: Mit dem Foto-Assistenten erzeugte oder deutlich veränderte Bilder erhalten beim Speichern ein sichtbares Wasserzeichen.

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Großes Display und bekannte Kameratechnik

Das Galaxy S26 FE besitzt ein 6,7 Zoll großes Dynamic-AMOLED-2X-Display mit FHD+-Auflösung, bis zu 120 Hertz und einer von Samsung genannten Spitzenhelligkeit von 1.900 Nits. Anders als bei den teureren S26-Modellen wechselt die Bildwiederholrate lediglich zwischen 60 und 120 Hertz. Das Gehäuse ist 7,4 Millimeter dünn, wiegt 193 Gramm und wird nach IP68 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in klarem Wasser geschützt. Vorder- und Rückseite bestehen laut Samsung-Produktseite aus Gorilla Glass Victus.

Bei der Kamera setzt Samsung auf eine weitgehend vertraute Kombination: Eine optisch stabilisierte 50-Megapixel-Hauptkamera wird von einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einem ebenfalls stabilisierten 8-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom ergänzt. Vorne sitzt eine 12-Megapixel-Kamera.

Die auffälligeren Neuerungen stecken in der Software. Meine FanCam kann in einem bereits aufgenommenen Video eine ausgewählte Person verfolgen und den Ausschnitt automatisch auf sie ausrichten. Für bewegte Aufnahmen erhält der Superstabil-Modus eine Horizontsperre. Ob die überarbeitete Bildverarbeitung darüber hinaus einen sichtbaren Qualitätssprung bringt, lässt sich aus den Herstellerangaben nicht ableiten. Erste praktische Eindrücke von Tom’s Guideund SamMobile sind noch keine vollständigen Tests und fallen gerade bei Kamera und Positionierung zurückhaltend aus.

Mehr Akku als im Galaxy S26

Der Akku fasst 4.900 mAh und kann mit einem separat erhältlichen 45-Watt-Netzteil kabelgebunden geladen werden. Unter seinen eigenen Testbedingungen nennt Samsung einen Ladestand von bis zu 69 Prozent nach ungefähr 30 Minuten. Kabelloses Laden wird mit bis zu 15 Watt unterstützt, außerdem kann das Smartphone kompatible Geräte über Wireless PowerShare mit Energie versorgen.

Bei der Funktechnik stehen 5G, Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 zur Verfügung. Das reguläre Galaxy S26 bietet dagegen unter anderem Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, einen Exynos 2600 und mehr Arbeitsspeicher. Dafür besitzt das kleinere S26 nur einen 4.300-mAh-Akku und lädt kabelgebunden mit maximal 25 Watt. Die Fan Edition ist deshalb nicht in jedem technischen Bereich automatisch das schwächere Gerät, sondern setzt andere Prioritäten.

Der Preis entscheidet über die Position des Galaxy S26 FE

Samsung hatte das Galaxy S26 mit 256 GB im Februar zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro angekündigt. Das S26 FE mit derselben Speicherkapazität kostet offiziell 899 Euro. Der Abstand beträgt damit lediglich 100 Euro, obwohl das reguläre Modell den stärkeren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, die feinere Anpassung der Bildwiederholrate und modernere Funkstandards bietet.

Die 128-GB-Version schafft mit 799 Euro mehr Abstand, verlangt aber eine realistische Einschätzung des Speicherbedarfs, denn eine Erweiterung per Speicherkarte ist nicht vorgesehen. Bei der 512-GB-Ausführung für 1.099 Euro rückt die Fan Edition preislich sogar über den ursprünglichen Einstiegspreis des regulären S26.

Zum Lieferumfang gehört eine sechsmonatige Testphase von Google AI Pro mit 5 TB Cloudspeicher. Nach Ablauf werden nach aktuellem Stand monatlich 21,99 Euro berechnet, sofern das Abonnement nicht vorher gekündigt wird. Dieser zeitlich begrenzte Zusatz sollte deshalb nicht mit einer dauerhaft im Kaufpreis enthaltenen Leistung verwechselt werden.

Das Galaxy S26 FE verbindet ein großes Display, einen größeren Akku, optischen Zoom, kabelloses Laden und langen Software-Support. Seine schwierigste Aufgabe beginnt jedoch nicht im Datenblatt, sondern im Handel: Zum offiziellen Einführungspreis muss es sich gleichzeitig gegen günstigere Galaxy-A-Modelle und bereits reduzierte Geräte der regulären S26-Serie behaupten.

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