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Apple Daily: Tim Cook äußert sich zu Trump, iOS-Update überrascht und Apple plant iPhone ohne Notch

Apple Daily: Tim Cook äußert sich zu Trump, iOS-Update überrascht und Apple plant iPhone ohne Notch

Im Rahmen eines Interviews mit Ryan D’Agostino für Esquire hat Tim Cook seine Haltung zum Umgang mit der US-Regierung erläutert. Anlass war eigentlich ein Gespräch über das 50-jährige Bestehen von Apple, doch auch die Beziehung zur Regierung von Donald Trump wurde thematisiert. Cook beschrieb die aktuelle Administration als offen für Gespräche und betonte, dass ein direkter Austausch möglich sei – selbst dann, wenn keine Einigkeit erzielt werde. Entscheidend sei aus seiner Sicht die Möglichkeit, Positionen darzulegen und gehört zu werden. Gerade angesichts unterschiedlicher rechtlicher, kultureller und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weltweit sei dieser Dialog unerlässlich.

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Dabei stellte er klar, dass persönliche Überzeugungen und Unternehmenswerte davon unberührt bleiben. Apple halte weiterhin an seinen Grundprinzipien fest, insbesondere in den Bereichen Datenschutz, Umwelt, Barrierefreiheit und Bildung. Gleichzeitig sieht Cook den Austausch mit politischen Akteuren als notwendige Voraussetzung, um in einem global regulierten Umfeld handlungsfähig zu bleiben. Zur Begründung verwies er auch auf eine grundsätzliche Haltung: Kritik aus der Distanz sei weniger wirkungsvoll als direkte Kommunikation. Wer Einfluss nehmen wolle, müsse sich aktiv einbringen und Gespräche suchen, anstatt lediglich von außen zu kommentieren.

In diesem Zusammenhang äußerte sich Cook erneut zu seiner eigenen Rolle. Er sehe sich nicht als parteipolitisch motiviert, sondern als jemand, der sich mit politischen Rahmenbedingungen auseinandersetzt, ohne sich einer Seite zuzuordnen. Vielmehr gehe es darum, in einem zunehmend polarisierten Umfeld den Dialog aufrechtzuerhalten und unterschiedliche Standpunkte miteinander ins Gespräch zu bringen.

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Apple iOS 26.5 Beta 1: Neue Features im Detail

Mit der Entwickler-Beta von iOS 26.5 führt Apple zwar keine der erwarteten Siri-Neuerungen ein, erweitert das System jedoch an mehreren anderen Stellen spürbar – insbesondere im Bereich Karten, Kommunikation und regulatorischer Anpassungen für den europäischen Markt. In der Karten-App hält eine neue Empfehlungsfunktion Einzug, die unter dem Titel „Vorgeschlagene Orte“ auf Basis aktueller Suchanfragen und lokaler Trends passende Ziele präsentiert. Parallel dazu bereitet Apple die Einführung von Werbung innerhalb der App vor. Erste Hinweise im Systemcode zeigen, dass Anzeigen künftig in Suchergebnissen und Empfehlungen erscheinen und sich am Standort sowie am Nutzerverhalten orientieren. Die Kennzeichnung als Werbung soll dabei klar ersichtlich sein.

Auch im Nachrichtenbereich gibt es eine relevante Änderung. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS wird erneut aktiviert, nachdem sie in einer früheren Beta zwar getestet, aber nicht veröffentlicht worden war. Damit sind Konversationen zwischen iPhone- und Android-Nutzern nun standardmäßig geschützt und für Dritte nicht einsehbar. Im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act baut Apple zudem die Interoperabilität für Drittanbieter-Geräte in der Europäischen Union aus. Zubehör lässt sich künftig einfacher koppeln, indem es lediglich in die Nähe eines iPhones gebracht wird. Gleichzeitig erhalten externe Wearables Zugriff auf Benachrichtigungen und können darauf reagieren, was bislang weitgehend der Apple Watch vorbehalten war. Neu hinzu kommt die Möglichkeit, sogenannte Live-Aktivitäten mit solchen Geräten zu synchronisieren. Wann diese Funktionen final bereitgestellt werden, bleibt allerdings offen, da ähnliche Ansätze bereits in früheren Testversionen wieder entfernt wurden.

Darüber hinaus enthält die Beta mehrere kleinere Anpassungen, die den Alltag betreffen. Zubehör wie ein Magic Keyboard verbindet sich beim Anschluss automatisch per Bluetooth, und beim Wechsel zu Android lassen sich künftig gezielt Zeiträume für die Übertragung von Nachrichtenanhängen festlegen. In der Books-App deuten sich neue Auszeichnungen für Rückblicke an, während gleichzeitig eine zusätzliche Tastatur für Inuktitut integriert wird. Unterm Strich zeigt sich iOS 26.5 weniger als KI-Update, sondern vielmehr als Zwischenschritt, der strukturelle Änderungen vorbereitet und bestehende Funktionen erweitert.

Apple iPhone Jubiläum: Vollbild-Display ohne Notch oder Dynamic Island

Auf dem Weg zu einem vollständig randlosen iPhone verfolgt Apple offenbar weiterhin einen schrittweisen Ansatz. Neue Hinweise des Leakers Digital Chat Station zeigen, dass die Entwicklung von Under-Display-Technologien zwar voranschreitet, jedoch mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich erwartet. Schon länger gilt ein umfassendes Redesign für das iPhone-Jubiläumsmodell als wahrscheinlich. Mark Gurman hatte bereits darauf hingewiesen, dass Apple ein nahezu vollständig aus Glas bestehendes Gerät ohne sichtbare Aussparungen anstrebt. Dieses Ziel bleibt bestehen, doch aktuelle Berichte relativieren den Zeitplan.

So geht Ross Young davon aus, dass selbst bei den kommenden Pro-Modellen zunächst nur kleinere Fortschritte erzielt werden. Eine reduzierte Dynamic Island dürfte demnach noch mehrere Generationen erhalten bleiben. Auch der Leaker Fixed Focus Digital verweist auf anhaltende Schwierigkeiten, insbesondere bei der Integration von Face ID unter dem Display. Die aktuellen Informationen zeichnen ein ähnliches Bild. Demnach plant Apple eine gestufte Entwicklung: Zunächst sollen einzelne Face-ID-Komponenten unter das Display verlagert werden, wodurch die Dynamic Island weiter schrumpft. In einem nächsten Schritt könnte eine Kombination aus nahezu vollständig integrierter Gesichtserkennung und einer kleineren Punch-Hole-Kamera folgen. Erst am Ende dieser Entwicklung steht ein vollständig unterbrechungsfreies Display.

Ein solches Konzept könnte einem besonders hochwertigen Modell zum 20-jährigen Jubiläum vorbehalten bleiben. Parallel dazu testet Apple offenbar Designs mit stark gebogenen Displays, die sich über alle vier Kanten erstrecken und so den Eindruck eines durchgehenden Glasgehäuses verstärken. Ob diese Vision technisch rechtzeitig umgesetzt werden kann, ist jedoch offen. Insbesondere die Qualität von Kameras unter dem Display stellt weiterhin eine zentrale Herausforderung dar und dürfte entscheidend dafür sein, wann Apple den letzten Schritt zu einem komplett „nahtlosen“ iPhone vollziehen kann.


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